Serie: Tracker – Staffel 1

Unterhaltsam mit großen Schwächen.
Eigentlich ist die Prämisse dieser Serie sehr spannend, dass nämlich der Hauptcharakter in jeder Folge eine vermisste Person sucht. Wie ein Kopfgeldjäger lebt er vom ausgestellten Finderlohn. Der Schauspieler, der den Tracker spielt, ist auch sehr gut gecastet worden, denn seine Performance als einsamer Wolf, der mit seinem Wohnwagen durch die USA zieht und Personen hilft, ist sehr treffend.
Aber leider gibt es hier einige Schwächen: So ist etwa die Erklärung in den meisten Fällen, warum genau er jetzt die Person sucht und nicht die Polizei, oder die Familie / der Freundeskreis selbst, etwas unlogisch; das episodenübergreifende Familiendrama des Hauptcharakters ist seltsam und langweilig; die vier Nebencharaktere, die den Tracker unterstützen, wirken sehr unnatürlich.
Doch abgesehen von diesen Schwächen ist jede Episode für sich allein schon sehr unterhaltsam. Ganz klassisch gibt es jede Woche eine neue Geschichte, die in sich geschlossen ist. Einzig das alberne Familiendrama ist ein roter Faden, ohne dem die Reihenfolge der Episoden komplett egal wäre. Und eben dieses Familiendrama ist es auch, welches uns am Ende mit einem kleinen Cliffhanger zurücklasst, aber Staffel zwei wird bereits gedreht und ich freue mich schon darauf.
Fazit: Empfehlenswert.

Dieser Beitrag wurde unter Serien abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

1 Response to Serie: Tracker – Staffel 1

  1. Pingback: Serie: Tracker – Staffel 2 | Meine Kritiken

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..