Gedankensprung: Antikenrezeption in Anime und Manga I – Historische Wurzeln in Deutschland

Den meisten Anime- und Manga-fans wird sicher aufgefallen sein, wie intensiv in diesen Medien Bezug auf Germanische Mythologie und die Griechische Antike genommen wird. Das mag zunächst verwundern, hat aber eine lange Tradition und einen klar definierten Ursprung. Schuld daran sind wie immer die Katholische Kirche und die USA.
Beginnen wir aber beim Anfang, im Jahre 1543, als die Portugiesen als erste Europäer nach Japan kamen. Wie überall auf der Welt lagen Handelsinteressen im Vordergrund, in deren Schatten die christlichen Missionare kamen. Dieser christliche Glaube war es, der dem Shogunat ein Dorn im Auge war, weshalb sich Japan ab 1635 gegenüber dem Ausland für 200 Jahre vollkommen isolierte. Und diese Missionare waren es, die den Grundstein für die Liebe zum Antiken Griechenland legten. Sie benutzten nämlich zum Zwecke der Missionierung die Fabeln des Griechen Aesop. Diese Tiergeschichten hatten einerseits den Zweck, den Einheimischen westliche moralische Werte zu vermitteln, andererseits auch sich gegenseitig Sprache beizubringen. Nach dem Rauswurf der Christen sind die Fabeln jedoch erhalten geblieben, wurden weiter tradiert und regional angepasst.
Zum Beispiel gibt es da die Fabel von den Ameisen und der Zikade. Im antiken Griechenland haben die Ameisen das ganze Jahr Nahrung gesammelt, um den Winter zu überstehen, während die Zikade faul rumlag und am Ende verhungert. In Japan aber wurde es so umgeändert, dass die Zikade am Ende bei den Ameisen aufgenommen wurde und überlebte.
In dieser Zeit der Abschottung waren nur auf einer kleinen Insel Ausländer erlaubt, nämlich in einem kleinen niederländischen Handelsposten. Dorthin kamen viele deutsche Ärzte, die bald großes Ansehen genossen und die Medizin Japans stark beeinflussten. Tatsächlich sind auch heute noch viele medizinische Fachbegriffe dort auf Deutsch in Verwendung.
1853 landeten amerikanische Schiffe in der Bucht von Edo und zwangen Japan, sich wieder international zu öffnen. Japan war aber kein schwaches Land, das sich kolonisieren ließ, im Gegenteil konnte es sich seine Besucher selber auswählen. Dank dieser Ärzte war dann auch Deutschland die erste Adresse für japanische Interessen. Wie es der Zufall nun so wollte, war dies genau jene Zeit, als unter den deutschen Gelehrten sich viele dem Philhellenismus verbunden fühlten. Sie sahen sich als Verteidiger einer großartigen antiken Zivilisation und unterstützen den Freiheitskampf Griechenlands gegen das Osmanische Reich. Diese deutschen Philhellenen gelangten dann nach Japan und sahen sich irgendwie berufen, ihre Liebe zur Antike dort zu verbreiten.
Sehr viel, was die heutige japanische Kultur ausmacht, stammte damals aus Deutschland. Das Schulsystem allgemein basiert auf dem deutschen Gymnasium, die Schuluniform auf dem preußischen Militär. Sogar das japanische Wort für „Arbeit“ – „arubaito“ (kurz: „baito“) – ist eigentlich Deutsch. Es ist auch bezeichnend, dass Altgriechisch sehr bald an höheren Schulen unterrichtet wurde, während Latein erst spät im 20. Jahrhundert nach Japan gelangte.
Das erste Foto eines japanischen Kaisers ist übrigens vom österreichischen Baron Raimund Von Stillfried gemacht worden.
Darin liegt also der Ursprung für die Liebe zu und die Kenntnis von germanischen und griechischen Mythen, Wörtern und Traditionen. Die konkrete Rezeption in Anime und Manga folgt demnächst im zweiten Teil.

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Spiel: Vikings Gone Wild (Corax Games) + Hausregeln

Wirkt eher wie ein Prototyp. Kickstarter-Standard eben.
Von Julien Vergonjeanne (ca. 45-90 Min.; 2-4 Spieler)
Wir haben hier ein Deck-Building-Spiel mit einem Wikinger-Fantasy-Szenario und noch etwas Ressourcen-Produktion und -Management. An sich ist es eh ein cooles Spiel, man hat jedoch das Gefühl, dass es nie richtig getestet wurde, denn es gibt viele Elemente, die mit leichten Änderungen das hier zu einem großartigen Spiel hätten werden lassen können.
Aber schauen wir uns das Spiel selbst an. Ganz Klassisch kaufe ich Karten, erweitere damit mein Deck und kann dann kämpfen. Daneben gibt es noch Gebäudekarten, die fix vor den Spielern liegen, die nie hineingemischt werden. Diese geben feste Sonderfunktionen oder produzieren Ressourcen, die man dann zum Kaufen braucht. Man soll also einerseits sein Deck, anderseits seine Gebäudeauslage erweitern. Wenn ich kämpfe, wähle ich einen Spieler aus und greife eines seiner Gebäude an. Er kann natürlich verteidigen. Punkte bekommt man durch viele verschiedene Dinge, wie Missionen, Kämpfe oder spezielle Karten.
Das Spiel ist wie Dominion oder Thunderstone. Wem die gefallen, dem wird auch das hier gefallen. Das tolle Neuartige hier sind die fixen Gebäude und die Missionen, die Vikings Gone Wild zu einem interessanten eigenständigen Spiel machen.
So, das ist eigentlich schon das ganze Spiel und hier jetzt meine Probleme: Zu viel Downtime und eine schlechte Balance. Beides sind Dinge die man leicht lösen könnte und daher weiter unten unsere Hausregeln.
Das Problem der Downtime liegt darin, dass ich neue Karten erst nachziehe, wenn eine ganze Runde vorbei ist, nicht sofort. Daher sitze ich Däumchen-drehend rum und kann mich nicht auf den nächsten Zug vorbereiten, weil ich ja nicht weiß, welche Karten ich habe. Interaktion gibt es nur, wenn dich jemand angreift, was selten passiert, da nur einer deiner Mitspieler das darf.
Das Balance-Problem liegt bei den Punkten. Angriffe bringen verhältnismäßig viel mehr Punkte als alle anderen Optionen, was sehr schade ist, denn die Missionen helfen, sich zu fokussieren und irgendwohin zu arbeiten. Wenn ich jedoch die Missionen ignoriere und nur Angriffskarten kaufe – was ja der idealste Weg zum Sieg ist – dann ist dieses Spiel nicht besser als andere Deck-Builder. Aber auch wie die Missionen und die Karten teilweise aufeinander aufbauen ist nicht sehr ideal. Wenn ich etwa die Goldmission erfüllen möchte, wäre es ideal viele Verteidigungskarten zu kaufen, damit meine Mitspieler mir meine Ersparnisse nicht klauen. Die kosten jedoch so viel Gold, dass man besser aussteigt, wenn man sich bestehlen lässt. Oder bei einer Mission bekommt der Spieler Extrapunkte, der mehr Missionen als die anderen erfüllt hat, wofür er ja eigentlich schon mehr Punkte als die anderen erhalten hat.
Wie gesagt finde ich, dass sich hier ein gutes Spiel versteckt, das jedoch ohne professionelles Feedback einfach mal schnell über Kicksarter produziert wurde, wie es auf dieser Plattform ja öfters vorkommt. Daher hier nun ein paar Hausregeln meiner Spielrunde, um Vikings Gone Wild in unseren Augen zu verbessern: Sofort nachziehen! Der Startspielmarker bewegt sich nicht und jeder Spieler zieht bei Zugende seine Handkarten sofort nach und eventuell auch eine Missionskarte. Verteidigt wird wie gehabt mit Verteidigungskarten, die man gerade in der Hand hat. Produziert wird immer bei Zugbeginn des jeweiligen Spielers und bei Zugende wird ins Lager verlegt. Das macht die ganze Sache flüssiger und man ist ständig beschäftigt, fiebert sogar mit, dass seine Wunschkarte aus der Auslage nicht entfernt wird. Dies hilft jedoch nicht mit dem Punkte-Balancing, weshalb wir noch folgendes eingeführt haben: Gegenseitig verteidigen. Wenn ich angegriffen werde, kann ich meine Mitspieler bitten, eine ihrer Verteidigungskarten für mich einzusetzen und dafür gebe ich ihnen Ressourcen aus meinem Lager. Dadurch kommt noch mehr Interaktion ins Spiel und Angriffe sind nicht mehr so mächtig.
Fazit: Das Spiel in seiner originalen Form würde ich nicht mehr spielen, aber mit unseren Hausregeln macht es Spaß.

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Vikings Gone Wild The Board Game – English
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Buch: Kaldunski, Shelly – Eiszeit

Süße Rezepte für die heiße Jahreszeit. Aber auch im Winter sind sie köstlich.
In diesem Buch sind über 50 Rezepte für Eiscreme, Frozen Yogurts, Sorbets und Toppings gesammelt. Die Einleitung selbst ist schon sehr interessant, mit einer ausführlichen Beschreibung, wie denn Eiscreme überhaupt gemacht wird. Anschließend gibt es dann für jedes Rezept eine Doppelseite, wobei die eine Hälfte von einem großformatigen Foto eingenommen wird, die andere ist das eigentliche Rezept. Die Fotos alleine sind schon ein regelrechter Augenschmaus, mit den Süßspeisen immer in schönem rustikalen Geschirr. Die Rezepte sind allesamt einfach und übersichtlich gestaltet, leicht nachzumachen. Am Ende gibt es auch noch ein angenehmes Register, um die einzelnen Rezepte rasch zu finden.
Persönlich möchte ich Vanille-Beeren-Frozen-Yogurt empfehlen, das habe ich als erstes ausprobiert und war sehr köstlich, aber auch die anderen Speisen, die ich bisher probiert habe, waren allesamt sehr schmackhaft.
Fazit: Ein solides Kochbuch mit interessanten Rezepten.

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Eiszeit: Über 50 Rezepte für Eiscreme, Frozen Yogurts, Sorbets und Toppings
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Serien Update – abgesetzt

Manchmal passiert es, dass Serien zwischen den Staffeln abgesetzt werden und man dann mit offenen Enden, manchmal sogar mit dramatischen Cliffhangern zurückbleibt. So ist es mir dieses Jahr ergangen, denn die beiden Serien Marco Polo und Odd Couple wurden einfach abgesetzt, offiziell aus Kostengründen. Schade, denn ich hätte gerne weitergeschaut. Aber als Serien-Liebhaber muss man mit solchen Dingen rechnen. Na gut, bleibt mir mehr Zeit für andere Serien, es beginnt ja genug neues.

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Film: Baywatch (2017)

Sollte man einen Film wegen einem einzigen guten Witz schauen? Sicher nicht.
Komödie mit Dwayne Johnson von Seth Gordon. 120 Min.
Inhalt: Die Rettungsschwimmer müssen den Strand von Drogendealern frei halten.
Der Film ist schlecht. PUNKT. Wüstere Worte würde ich gerne in den Mund nehmen, tu ich aber nicht. Die Story ist langweilig, die Witze schlecht, die Schauspieler mies und die Effekte wirken so, als hätte sie ein Kindergartenkind vor 20 Jahren produziert. Speziell Dwayne Johnson scheint hier nur sein Geld abgeholt zu haben, denn so eine katastrophale Performance habe ich von dem ja noch nie gesehen.
Wie bereits erwähnt, gibt es genau einen guten Witz, als sie nämlich die Serie kritisieren. Da erklärt einer, dass all die Dinge, welche die Rettungsschwimmer so machen, sie eigentlich gar nicht machen dürfen, weil sie weder Polizisten noch Küstenwache sind. So, das war der Witz, jetzt kennt ihr ihn, also braucht ihr den Film nicht mehr zu schauen.
Fazit: Katastrophe.

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Gedankensprung: Darstellung von Archäologie

Ich bin Archäologe. Naja, eigentlich nicht, wenn man’s genau nimmt. Doch wer tut das schon.
Jedenfalls interessiert mich Archäologie sehr und auch Filmemacher sehen in dieser Wissenschaft immer wieder eine gute Basis für tolle Geschichten. Indiana Jones und Lara Croft sind da die bekanntesten Vertreter. Es ist aber für mich immer wieder faszinierend, wie falsch Archäologie dargestellt wird. Natürlich wäre es langweilig zu zeigen, wie jemand tagelang in der Erde gräbt und dann nichts findet. Auch sind die Säcke voller Keramikscherben nicht sehr spannend. Aber Archäologie fasziniert uns einfach, jedoch nicht die reale Wissenschaft, sondern das glorifizierte Bild aus einer längst vergangenen Ära.
Ich sage oft, dass ich in der falschen Zeit geboren wurde. Wie gerne hätte ich vor über hundert Jahren an den Expeditionen in all die unerforschten Winkel der Erde teilgenommen. Doch heute ist die gesamte Welt bekannt, kartographiert, fotografiert, langweilig. Es gibt nichts Unbekanntes mehr. Daher richtet man seinen Blick ins Weltall, dem Horizont der Zukunft, oder unter die Erde, in der Hoffnung noch einige Geheimnisse der Vergangenheit zu lüften.
Weil es aber langweilig ist, Geheimnisse der Vergangenheit durch akribische Bodenanalysen, Gesteinsvermessungen, Keramikvergleiche und biologische Spuren zu lüften, muss das für Unterhaltungszwecke aufgepäppelt werden, seien es nun Bücher, Spiele oder Filme. Zumal die Autoren solcher Werke teilweise gar keine Ahnung von der realen Wissenschaft haben, sondern selbst mit einem bestimmten Bild aufgewachsen sind und dieses nun weitertragen.
Der Ursprung allen Übels ist Indiana Jones und eigentlich hat George Lucas bei dessen Erschaffung nichts falsch gemacht, hat er sich doch an den damals berühmten Forschern orientiert, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts Südamerika bereist haben, so etwa Hiram Bingham, der Entdecker von Machu Picchu, oder Percy Fawcett, der Amazonas-Forscher. Diese haben durch ihre – teilweise wohl übertriebenen und stilisierten – Berichte und Fotografien das Bild des Abenteuer-Archäologen geprägt. Das Ende des 19. Jahrhunderts und der Beginn des 20. Jahrhunderts hat viele solcher Personen gesehen, wie Heinrich Schliemann in Troja oder Howard Carter im Tal der Könige. Heute schauen die Archäologen mir Grausem zurück auf jene Zeit, als alle wissenschaftlich relevanten Objekte einfach vernichtet wurden, um in kürzester Zeit an so viel Wertvolles wie möglich zu gelangen.
In diesem Sinne hat George Lucas einen stereotypen Abenteurer erschaffen und ihn korrekterweise in der Zeit der Weltkriege angesiedelt. Aber schon früher traten solche Abenteurer literarisch auf, etwa in Die vergessene Welt von Sir Arthur Conan Doyle. Das Problem liegt nun darin, dass diese Art der Abenteuer-Archäologen irgendwann in die Gegenwart versetzt wurde, wo sie einfach anachronistisch sind, fehl am Platz und teilweise lächerlich wirken.
Wenn man Indiana Jones schaut, hat man im Grunde eine historische Darstellung der Archäologen- und Forscherwelt, oder zumindest eine, die sie selbst gerne von sich damals vermittelten. Aber wenn wir dann Tomb Raider, Das Vermächtnis der Tempelritter oder ähnliche Serien wie Relic Hunter anschauen, dann ist das ein total verqueres Bild, als würde irgendjemand glauben, Archäologen verhalten sich auch heute noch wie Indiana Jones.
Das andere extrem ist eine übertriebene Darstellung von technischen Hilfsmitteln, die teilweise irgendwelchen Sci-Fi-Träumen zu entspringen scheinen: ein 3D-Scanner, der Dinge automatisch rekonstruiert; biologische Proben, die innerhalb weniger Minuten datiert werden; Satellitenbilder, die haarscharf alte Ruinen offenbaren. Es gibt diese Technologie, ja, aber nicht so hocheffizient, so genau und so schnell.
Einer der schlimmsten Sünder in diesem Bereich ist mein Liebling Jackie Chan. Er ist selbst ein großer Archäologie- und Geschichtsfan und bearbeitet das auch immer wieder in seinen Filmen. Am Ende entsteht dort dann jedoch immer ein Mix aus Sci-Fi-Technologie und Indiana Jones Verhalten, gepaart mit obligatorischen Kampfsport- und Stunteinlagen. Mein liebster Jackie Chan Film ist Mission Adler – Der starke Arm der Götter, in welchem er an Indiana Jones erinnert, aber noch nicht diese absurde Technologie verwendet.
Ich erinnere mich noch an ein Trinkspiel, als wir einige Folgen der Serie Bonekickers geschaut haben und bei jedem Fehler in dieser ein Gläschen getrunken haben. Wir haben aber gleich wieder aufgehört damit, da es einfach zu viele Fehler gab.
Jedenfalls interessiert mich Archäologie, die reale Archäologie, aber ich kann mich auch bei guten Abenteuerfilmen prächtig unterhalten. Man muss sich einfach des Unterschiedes zwischen realer und fiktiver Archäologie bewusst sein.
Was ich aber noch anmerken möchte, ist der Einfluss realer Archäologie auf die Serie Stargate SG1. Es ist nämlich so, dass die Macher der Serie in den ersten drei Staffeln mit Archäologen und Ethnologen zusammengearbeitet haben, um die „entdeckten“ Kulturen auf den verschiedenen Planeten so realistisch wie möglich darzustellen. Diese Zusammenarbeit endete schließlich und dann als Konsequenz wurden diese „Entdeckerfolgen“ auch eine Rarität.
Archäologie ist in der Science-Fiction allgemein sehr beliebt, meistens um alte, mystische Kulturen und Artefakte zu finden, die den Status Quo verändern. Star Trek und Star Wars sind die bekanntesten Beispiele für diese Verwendung, aber ich könnte noch unzählige weitere Werke aus Literatur und Fernsehen aufzählen. Mir persönlich gefällt das immer sehr gut: ein vergessenes Geheimnis, eine verlorene Technologie. Archäologie ist ein tolles Mittel, so etwas Spannendes einzubauen.
Archäologie in Science-Fiction – das sind meine liebsten Geschichten.

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Buch: Löwenberg, Mark – Das Erbe des Sokrates

Ein Spaziergang durchs antike Athen mit einem spannenden Krimi daneben.
Inhalt: Im Jahre 397 v.Chr. lag Athen in Trümmern. Sparta, das den Peloponnesischen Krieg gewonnen hatte, diktierte das Geschehen. Die 30 Tyrannen waren zwar vertrieben worden, aber die Narben, die sie hinterlassen hatten, saßen tief. Und die Hinrichtung von Sokrates hat die Schwäche der Demokratie offenbart. Vor diesem Hintergrund muss Thespis einen Mörder finden, um seinen unschuldig angeklagten Freund die Todesstrafe zu ersparen. Dabei stößt er mitten in eine politische Intrige und plötzlich ist das Leben seiner eigenen Familie nicht mehr sicher.
Das hier ist ein weiteres eBook für Kindle von Löwenberg, diesmal ein toller historischer Krimi. Gefallen hat mir hier vor allem die Beschreibung des antiken Athens, man hat teilweise wirklich das Gefühl dort entlang zu spazieren. Man erhält einen guten Eindruck des damaligen Lebens und die Begegnungen mit Persönlichkeiten sind auch sehr interessant. Aber es nicht nur ein Panoramabild Athens, sondern auch eine Nacherzählung der bedeutenden Ereignisse jenes Jahres (und im Epilog dann noch deren Auswirkungen).
In dieses historische Bild hat der Autor einen Krimi eingepflanzt, der bis zum Ende spannend bleibt. Ob es so etwas wie einen „Archon gegen das Verbrechen“ wirklich gegeben hat, sei jetzt mal dahingestellt, aber die Charaktere des Thespis und seines unfreiwilligen Schülers Olinth sind sehr gut ausgearbeitet.
Fazit: Für Krimi-Fans und Geschichtsinteressierte gleichermaßen zu empfehlen.

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Das Erbe des Sokrates
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Serie: Star Trek Discovery – Staffel 1, Episoden 1-3

Puh, da gibt es viel zu sagen. Aber vorne weg: Mir gefällt’s.
Wenn man das Wort „Star Trek“ aus dem Titel entfernt, wäre es eine tolle Sci-Fi-Serie. Warum ich das so sehe, erkläre ich gleich. Jedenfalls lehnt sich die Serie optisch stark an die neuen Kinofilme an, also mit schrägen Kameraführungen und vielen Lichtstreifen, was mir aber schon gut gefällt. Auch habe ich mit der Darstellung der Klingonen kein Problem, ist es doch ein Plot durch sämtliche Star Trek – Serien, dass sie eine genetische Mutation durchlaufen, die auch ihr Äußeres verändert und selbst im beliebten Spiel Star Trek Online gibt es eine Mission, die genau das behandelt. Daher schauen sie einmal so und einmal anders aus, was für mich voll in Ordnung geht.
Ich bin ein großer Star Trek – Fan und wäre eigentlich sehr zufrieden mit Discovery, wenn es nicht diesen einen entscheidenden Punkt gäbe: Die Technologie. Die hier verwendete Technologie ist falsch. Hologramme zur Kommunikation kommen erst bei Deep Space Nine und neuronale Interfaces gibt es gar nicht – nur um zwei Beispiele zu nennen. Neue Uniformen und neu interpretierte Aliens finde ich alles in Ordnung, solange die Basis dem Franchise treu bleibt. Mit diesen „coolen“ und „modernen“ Technologien haben sie jedoch das Universum zu stark verändert. Ich werde auf jeden Fall die Serie zu Ende gucken, dann schauen wir, was ich noch dazu sagen kann.
Die Serie selbst spielt 10 Jahre vor TOS, also vor Kirk, kann also momentan noch sowohl zur Prime als auch zur Kelvin Timeline gezählt werden. Angeblich soll es Prime sein, aber schauen wir mal.
Die ersten beiden Folgen hätten zusammen, wenn noch 40 Minuten dazu, einen tollen Film abgegeben. So aber dienen sie als unnötig langer Prolog für eine Serie, die eigentlich erst mit Episode drei beginnt und da alles austauscht, was man am Anfang kennengelernt hat. Ich find’s seltsam.
Jedenfalls gefällt mir Discovery bisher, aber nicht gut genug, als dass ich mich für monatliche Kosten irgendwo registrieren würde. Der allgemeine Tenor aus den USA ist ähnlich und so haben wir nun die witzige Situation, dass die gesamte Welt dank Netflix die neue Star Trek Serie schauen wird, nur nicht die US-Amerikaner, da man sich einfach nicht bei CBS registrieren möchte. Was aber bedeutet das nun? Wenn sich dennoch genug bei CBS anmelden, wird es eine zweite Staffel geben, wenn nicht, werden wohl die Zahlen des globalen Marktes betrachtet werden und eventuell auch in den USA eine Partnerschaft mit Netflix für eine zweite Staffel eingegangen werden. Aber dazu muss auch die Qualität der Serie bis zum Ende passen. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht. Außerdem kann die gesamte Welt dank Netflix Discovery mit klingonischen Untertiteln schauen, nur nicht die US-Amerikaner. Ist doch witzig, oder?
Speziell hervorheben möchte ich die Schauspielerin Sonequa Martin-Green als Michael Burnham, die Hauptdarstellerin der Serie. Sie ist sehr gut und ohne ihre Qualitäten würde ich mich nicht so sehr auf den weiteren Verlauf der Serie freuen.
Fazit: Tolle Sci-Fi-Serie.

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Film: Alien – Covenant (2017)

Eigentlich cool, aber doch schlecht.
Science-Fiction / Horror / Thriller mit Michael Fassbender von Ridley Scott. 123 Min.
Inhalt: Die Crew des Kolonisationsraumschiffs Covenant ist unterwegs zu einem abgelegenen Planeten am Rand der Galaxie. Sie entdeckt – wie sie glaubt – ein unerforschtes Paradies, aber tatsächlich ist es eine dunkle, gefährliche Welt. Als die Crew mit einer grauenvollen Bedrohung konfrontiert wird, muss sie einen waghalsigen Fluchtversuch unternehmen.
Der Film ist eigentlich schon gelungen, denn er fängt gut die Spannung des Originals ein. Atmosphärisch, soundtechnisch und optisch ist das hier wirklich ein sehr guter Film. Viele Anspielungen erinnern nostalgisch an die früheren Filme der Serie, die Charaktere wirken beinahe schon wie Kopien aus dem ersten Teil. Eigentlich wäre das ein Rezept für einen tollen Film. Dem ist aber leider nicht so, denn die Story ist einfach zu abstrus, unlogisch, sogar ein bisschen dämlich. Ich habe sehr viel nicht verstanden, die Motivation des einen Roboters konnte ich nicht nachvollziehen und das Ende hat mich ziemlich geärgert. Zumal es ja so ist, dass der dritte Teil der Trilogie zwischen Prometheus und Covenant spielen wird, das Ende also nicht mehr aufgegriffen wird. Aber wenn es als Überleitung auf den Originalfilm dienen sollte, dann habe ich das nicht verstanden.
Fazit: Alien-Fans sollten den Film schauen, aber bitte nicht mit hohen Erwartungen.

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Gedankensprung: Anime-Update Sommer ’17

Wow, was für eine interessante Staffel. So viele vielversprechende Serien haben begonnen und weil ich im Juli sehr viel Zeit hatte, habe ich ganze 18 Serien angefangen zu schauen. Ab August musste ich dann die Anzahl reduzieren, weil da dann so viel einfach nicht mehr möglich war, es sind aber immer noch 12 übrig geblieben. Welche 6 den Kürzeren gezogen haben, schreibe ich am Schluss. Hier aber nun die Serien, die ich zu Ende geschaut habe.

Es ist richtig schwer, einen Liebling zu küren. Drei Serien ringen um den Thron und auch wenn ich zu Beginn gerne jene Serie vorne gesehen hätte, die bereits im Frühling Platz 2 errungen hat, muss ich die Krone an Princess Principal überreichen, eine fantastische Agenten-Serie in einem ausgereiften Steam-Punk-Universum. Fünf Agentinnen sind zur Tarnung in einer Mädchen-Akademie untergebracht, von wo aus sie starten und in jeder Folge eine andere Mission ausführen. Das tolle an der Serie ist, dass wirklich in jeder Folge eine spannende, emotionale, interessante Geschichte erzählt wird. Die Geschichten sind natürlich umso toller, weil einfach das Steam-Punk-Universum so wunderbar durchdacht ist und einen faszinierenden Hintergrund bietet. Ich liebe diese Serie und kann sie nur jedem empfehlen. Die letzten zwei Folgen waren jedoch hastig und unbefriedigend. Da ich bezweifle, dass eine weitere Staffel kommt, würde ich die beiden einfach weglassen, dann hat man eine tolle Serie.

Den zweiten Platz hat dieselbe Serie wie bereits im Frühling: Sakura Quest. Es ist einfach total interessant zuzuschauen, wie diese sympathischen Charaktere versuchen Leben in einen verschlafenen Ort zu bringen. Die Probleme der Landflucht und der Geisterstädte werden hier wunderbar thematisiert.

Knapp hinter diesen beiden liegt Made in Abyss, ein optisches Meisterwerk. Solche wunderbaren Zeichnungen, solch eine Detailverliebtheit sieht man selten. Dazu kommen noch interessante Charaktere, ein spannender Plot und eine atmosphärische Welt. Es geht darum, dass ein Loch tief in die Erde hinunter führt, mit vielen Gefahren und einem Geheimnis. Zwei Kinder beschließen da hinunter zu klettern und erleben dabei jede Menge Abenteuer. Die Optik der Serie lässt zu Beginn etwas Süßes, Gemütliches erwarten, doch der Plot wird irgendwann sehr düster. Das Ende ist leider offen, doch eine zweite Staffel kommt bestimmt.

Die zweite Staffel von Boku no Hero Academia ist weitergelaufen und konnte Action-Fans voll begeistern. Interessante Charakterentwicklungen standen im Zentrum und haben nicht enttäuscht. Nächstes Jahr wird wohl die dritte Staffel kommen.

Isekai Shokudou ist eine äußerst faszinierende Serie ohne Plot. Alle sieben Tage erscheint in einer Fantasy-Welt eine magische Tür, durch die man ein Westliches Restaurant in Japan betreten kann. „Hä?!“, mag sich so mancher dabei denken, aber es ist wirklich cool. In jeder Folge werden zwei Geschichten erzählt, die immer den selben Ablauf haben: Man lernt einen neuen Teil der Fantasy-Welt kennen, ein Charakter findet die Tür, tritt hindurch und probiert dann eine Speise unserer Welt aus, die ihm so gut schmeckt, dass er alle sieben Tage zurückkommt. Das interessante war für mich nun diese ausgefeilte Fantasy-Welt kennenzulernen, in der es erfrischend nicht darum ging, Krieg zu führen oder den Dämonenkönig zu besiegen. Es ist eine faszinierende Welt, Leute erleben irgendwelche Abenteuer und finden die Tür. Eine gemütliche Serie mit interessanten Charakteren.

Absolut nicht erwartet hätte ich, dass mir Ballroom e Youkoso so gut gefällt. Ein Tanz-Anime? Wirklich?! Ja! Es ist nämlich nicht dieses typische Idol-Magic-Sing-Sang-Anime, sondern es geht konkret um klassische Tänze wie Walzer, Foxtrott, Tango etc. und um die Welt dieser Profi-Tänzer. Die Serie ist einerseits toll, weil man einmal diese Welt kennenlernt, andererseits wegen der interessanten Charaktere. Das wichtigste aber ist der sehr spezielle Zeichenstil, mit dem der Akt des Tanzens und die Physik der Tänzer perfekt eingefangen wird. Ein seriöses Anime, das ich sehr empfehlen kann. Sie läuft jetzt im Herbst direkt weiter und ich freue mich schon darauf.

Die Serie Knight’s & Magic basiert auf einer sehr seltsamen Prämisse, die man einfach ignorieren sollte. Jedenfalls sind wir einer Fantasy-Welt mit riesigen Robotern und ein jugendliches Genie entwickelt überraschende neue Technologien, diese zu verbessern. Dann kommt es zum Krieg, wo diese Verbesserungen den Unterschied ausmachen. Die Roboter sind cool und die Action ist toll gemacht, mehr braucht man bei einem Mecha-Anime nicht wirklich. Mir haben das schnelle Tempo und der Erzählstil der Serie nicht so gefallen, aber deswegen schaut man so etwas ja nicht. Das Ende ist okay, passt zur Geschwindigkeit der Serie.

Der beliebteste Newcomer des Sommers war vermutlich Kakegurui, zu dem das Manga ja bereits eine riesige Fangemeinde aufgebaut hat. Konkret geht es um eine Oberschule, in welcher das Glücksspiel das zentrale Element darstellt. Und das ist es eigentlich auch schon. Man kann viel gewinnen und alles verlieren, sogar die eigene Zukunft. Das interessante sind nun die verschiedenen Spiele, die Versuche zu Schummeln und die Wege des Hauptcharakters, entgegen allen Wahrscheinlichkeiten doch noch zu gewinnen. Sehr gut gemacht ist hier die Mimik der verschiedenen Charaktere, wenn sie Pläne schmieden, siegessicher sind oder psychotische Anfälle erleiden. Das Ende ist gut gewählt, abgeschlossen. Eine zweite Staffel wird kommen.

Unerwartet spannend war Nana Maru San Batsu, ein Anime über Quiz, dessen englischer Titel Fastest Finger First eigentlich eh schon alles sagt. Das tolle an der Serie, neben sympathischen Charakteren, ist die Tatsache, dass man sehr schnell selbst reingezogen wird und die Quizfragen beantworten möchte. Die Serie hat eigentlich keinen Plot, ist aber dennoch richtig cool.

Konbini Kareshi ist mein Guilty Pleasure des Sommers. Die Serie ist eigentliche eine Schrott – Liebesgeschichte neben einem Supermarkt. Ich bin aber irgendwie hängen geblieben und wollte unbedingt sehen, ob die am Ende schon zusammenkommen. Naja, kann ich nicht empfehlen.

Youkoso Jitsuryoku Shijou Shugi no Kyoushitsu e (TV) ist eine sehr paradoxe Serie. Der Hauptcharakter ist der vielleicht interessanteste aller hier genannten Animes, aber der Plot selbst hat extrem viel Potenzial verschenkt, ist zu oft in unnötige Nebenhandlungen abgebogen und wird einfach nie richtig spannend. Es geht darum, dass in einer Elite-Schule Schüler für ihre Leistungen Punkte bekommen. Diese sind äquivalent mit Geld und nur damit können sie leben, doch niemand weiß, wofür man alles Punkte bekommt und außerdem werden sie immer klassenweise verteilt. Es geht hier um psychologische Spielchen und Klassenrivalitäten. Sollte es eigentlich, doch leider fühlt es sich wie Slice-of-Life an. Das Ende wird wieder richtig spannend und bringt eine tolle Wendung, entschädigt aber nicht vollends für das vergeudete Potenzial. Einer zweiten Staffel, sollte sie kommen, würde ich aber durchaus eine Chance geben, ich bezweifle jedoch, dass wir eine sehen werden.

Dragon Ball Super macht das, was es machen soll: kämpfen. 80 Kämpfer werden in eine Arena gesteckt und dann müssen sie sich im Sinne eines Battle Royal gegenseitig fertig machen.

Und hier nun also die Serien, die von mir nicht beendet wurden.

Zunächst war ich sehr glücklich, weil der neueste Ableger des grandiosen Fate/stay night erschien, nämlich Fate/Apocrypha, doch abgesehen von der tollen Animation und den coolen Kämpfen hatten die kaum etwas gemein. Tatsächlich ist Fate/Apocrypha so von Charakteren überflutet und der Plot teilweise so verwirrend, dass sich niemand mehr auskennt. Ich habe die Serie zunächst wegen der Optik genossen, aber das alleine reicht halt nicht.
Sehr gut hat mir eigentlich Vatican Kiseki Chousakan gefallen. Hier geht es um Agenten des Vatikan, die angebliche Wunder untersuchen sollen. Es ist ein sehr spannendes Spiel zwischen Wissenschaft und Übersinnlichem. Die Serie besteht aus mehreren Fällen, wobei immer drei bis vier Episoden pro Fall verwendet werden. Den ersten Fall (vier Episoden) würde ich unbedingt empfehlen, denn er hat so eine coole Atmosphäre wie Im Namen der Rose. Doch anschließend kennt man die Richtung der Serie, weshalb die Spannung etwas nachlässt.
Keppeki Danshi! Aoyama-kun ist eine witzige Serie über einen germophoben Fußballspieler, deren Humor jedoch recht bald eintönig und repetitiv wird.
Gamers! hat recht interessant begonnen, entwickelte sich dann aber in eine total abstruse Richtung mit andauernden Beziehungs-Missverständnissen.
Hajimete no Gal war Müll. Ich weiß auch nicht, was ich mir erwartet hatte, aber sicher nicht das.

So, kommen wir also nun zu meinem größten Rauswurf: Boruto: Naruto Next Generations. Der Hauptgrund ist der, dass Boruto für mich einfach Naruto ist und ich das Gefühl habe, alles schon zu kennen. Außerdem habe ich erfahren, dass die Serie bisher rein gar nichts mit dem Manga zu tun hat, sondern lediglich Füller-Episoden darstellt, die nicht zum Hauptplot beitragen. Und dazu kommt noch, dass der Boruto-Film vom letzten Jahr in der Serie noch einmal gezeigt werden wird, vermutlich über mehrere Monate. Warum soll ich den nochmal anschauen? Ich habe also begonnen das Manga zu lesen und das gestaltet sich im Gegensatz zu Serie sehr spannend. Ich werde hier also Medium wechseln.

Zu Beginn des Sommers war ich sehr enttäuscht, weil von Shokugeki no Souma die dritte Staffel nicht kam. Also bin ich auch da zum Manga gewechselt und muss sagen, dass ich eigentlich froh darüber bin, denn der weitere Plot hat mich ziemlich enttäuscht. Jetzt, viele Kapitel später, ist es wieder interessant und spannend geworden, aber bis die Serie dort ist, werden wohl mehrere Jahre vergehen. Im Herbst kommt die dritte Staffel, aber ob ich sie schauen werde, hängt von der Zeit und den anderen Serien ab.

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