Spiel: Aufbruch nach Newdale (Lookout Games)

Tolle Brettspielvariante eines tollen Kartenspiels.
Von Alexander Pfister (ca. 90 Min.; 1-4 Spieler)
Hier wurde einfach das großartige Kartenspiel Oh My Goods! samt beider Erweiterungen genommen und derart umgewandelt, dass es als Brettspiel funktioniert. Dabei wurde das alles aber auch noch verbessert, indem das Glückselement reduziert wurde, bzw. dieses jetzt besser gelenkt werden kann. Das Brett selbst wurde schön in das bekannte Karten-Engine-Building integriert und erlaubt dadurch neue Strategien, andere Herangehensweisen an das Spiel. Die Kampagne mit ihren acht Kapiteln ist gelungen und macht Lust, das Spiel achtmal hintereinander zu spielen. Auch Solo ist es eine tolle Erfahrung.
Fazit: Sehr zu empfehlen, außer für jene, die bereits das Kartenspiel nicht mochten.

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Lookout Games – Aufbruch nach Newdale
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Buch: Moon, Elizabeth – Once a Hero (Serrano Legacy 4 / Esmay Suiza 1)

Der vierte Band der Serrano Legacy Reihe ist der Start einer neuen Trilogie, immer im selben Universum, aber mit neuen Charakteren und einem neuen Plot.
Inhalt: Nachdem Esmay Suiza im dritten Band eine Meuterei mit einer Gegenmeuterei überwunden und Heris Serrano gerettet hat, steht sie nun im Mittelpunkt des Geschehens. Auf ihrem neuen Posten wird sie mit einem Piratenangriff konfrontiert und muss beweisen, dass ihre heldenhaften Aktionen damals kein Zufall waren.
Auch diesen Band habe ich natürlich als „Graphic Audio Book“ gehört und die Produktionsqualität war wieder großartig, ein richtig tolles Erlebnis. Zum Glück war auch der Plot sehr spannend und Esmay Suiza ein interessanter Charakter mit einer schönen Entwicklung. Er macht große Lust sofort zum nächsten Band zu greifen. Es ist zwar eine Trilogie, aber die Geschichte hier ist abgeschlossen und man könnte dann eigentlich auch aufhören. Aber wenn etwas so gut ist, will man das natürlich nicht.
Fazit: Für Space-Sci-Fi-Fans absolut zu empfehlen.

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Once a Hero (Serrano Legacy Book 4) (English Edition)
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Serie: Shetland – Staffel 5

Jede noch so gute Serie hat irgendwann einen Durchhänger.
Wie bereits die vorhergehenden Staffeln hat auch diese hier wunderschöne Landschaftsbilder. Das ist es aber auch schon. Ich habe den Plot überhaupt nicht spannend gefunden und die persönlichen Entwicklungen der Charaktere waren komplett uninteressant. Dies war die erste Staffel dieser Serie, die ich nicht in mindestens drei Abenden fertig geschaut hatte, sondern ich habe fast zwei Wochen benötigt.
Es wurden bereits die Staffeln 6 & 7 in Auftrag gegeben. Nur weil jetzt eine sehr schwache Staffel dabei war, werde ich sicher nicht mit der Serie aufhören, denn das Potenzial ist durchaus weiterhin vorhanden, mich an den Bildschirm zu fesseln.
Fazit: Die Staffeln 1-4 sind absolut zu empfehlen, für jeden Schottland- und / oder Krimifan. Staffel 5 kann ich momentan nicht empfehlen, aber sollte mich Staffel 6 wieder überzeugen, wird sich dies vermutlich ändern.

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Film: In the Shadow of the Moon (2019)

Die Reaktionen sind interessanter als der Film.
Mystery / Science-Fiction mit Boyd Holbrook von Jim Mickle. 115 Min.
Inhalt: Ein Detective aus Philadelphia ist von einer rätselhaften Serienmörderin besessen, deren Verbrechen jeglicher Erklärung trotzen. Sein Leben steht Kopf.
Der Film beginnt durchaus spannend und dank der gewohnten Netflix-Qualität ist man bald gefesselt. Doch rasch wird offesichtlich, was da eigentlich los ist und ab da ist der Plot ziemlich vorhersehbar. Es gibt dann am Ende eine Wendung, die mir aber gar nicht gefallen hat, denn sie ist nichts weiter als ein zu dramaturgischen Zwecken herbeigezwungener Zufall. Dazu kommt auch noch, dass das Ende in meinen Augen dem widerspricht, was kurz zuvor bei der Offenbarung erklärt worden ist.
Viel interessanter finde ich da aber die Diskussionen, die auf verschiedenen Plattformen ausgebrochen sind, wo Vertreter des rechten politischen Spektrums vehement behaupten, dass ihre Ansichten und Ideale sicher nie zu einem Krieg führen würden. Tja, aus der Geschichte sollte man halt doch was lernen.
Fazit: Kann man auslassen.

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Spiel: Buntes Burano (EmperorS4)

Ein sehr schönes Spiel, sowohl optisch als auch mechanisch.
Von Wei-Min Ling (ca. 20-40 Min.; 1-4 Spieler)
In diesem relativ simplen Spiel wollen wir die farbenprächtigen Häuserfassaden von Burano nachbauen. Da trifft es sich gut, dass die Karten optisch sehr ansprechend sind und den Flair dieser Ortschaft gut einfangen. Auch der Mechanismus ist recht einfach und intuitiv: Ich kaufe Karten oder nehme Geld und dann lege ich die Karten oder behalte sie auf der Hand. Die Schwierigkeit des Spiels liegt in den Touristen- und Einwohnerkarten. Denn je nachdem, welche ich bekomme, wird bei mir etwas anderes gewertet. Man muss als beim Kauf und Auslegen der Karten sehr genau überlegen, welche Punktekarte man werten möchte, um also eine effiziente Fassade zu errichten. Da man eben in jeder Runde andere Karten werten kann und die Entscheidung persönlich ist, wird in jeder Partie die Häuserfassade anders aussehen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Pieper, Dietmar & Saltzwedel, Johannes (Hrsg.) – Die Welt der Habsburger. Glanz und Tragik eines europäischen Herrscherhauses

Leider zu sprunghaft für meinen Geschmack.
Ich hatte bereits aus derselben Reihe das Buch Rom – Aufstieg einer antiken Weltmacht gelesen und hatte daher schon ungefähr eine Vorstellung davon, was mich erwarten würde. Also keine wissenschaftliche Herangehensweise, sondern eine allgemeine Präsentation für das interessierte Bildungsbürgertum. Während ich jedoch in jenem die journalistische Herangehensweise gelobt hatte, die uns Themen präsentiert, die oft in solchen historischen Werken vernachlässigt werden, fehlen hier leider diese „unbekannten und dadurch interessanten“ Themen, es ist eher standardmäßig. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, da die Geschichte der Habsburger an die 800 Jahre umfasst und es daher eh genug zu erzählen gibt. Speziell die Anfänge dieser Dynastie sind für viele sicherlich ein unbekanntes Detail und die werden hier schön präsentiert.
Was mich aber am meisten gestört hat ist der sehr sprunghafte Charakter der einzelnen Kapitel. Ich habe mich jedes mal sehr schwer getan zu verstehen, wo bzw. wann wir uns gerade befinden. Da die einzelnen Kapitel eben keine konsequente Ereignisgeschichte erzählen, sondern nur diverse Aspekte beleuchten, gibt es eben ständig geographische und zeitliche Sprünge. Andauernd den beigefügten Stammbaum zu konsultieren ist auch irgendwann nur noch nervig. Bessere Vorspänne hätten hier wirklich einen großen Unterschied gemacht.
Wenn jemand ein Buch sucht, um die Habsburger ohne Vorwissen kennenzulernen, dann ist er hier falsch. Wer aber schon über ein grobes Grundgerüst verfügt und einfach sein Wissen auffrischen möchte, bestimmte Aspekte besser kennenlernen möchte, der kann hier getrost zugreifen.
Was ich aber nicht unbemerkt lassen möchte ist das Kapitel „Butter auf die Decks“ (S. 98) zur Seeschlacht von Lepanto. Rasch als Entwarnung: Sämtliche anderen Kapitel sind viel besser und durchwegs lesenswert, aber das hier ist einfach nur schlecht. Ich würde mich schämen, so etwas zu veröffentlichen. Es wirkt fast so, als hätte der Autor seinen Auftrag vergessen und an einem Nachmittag nach rascher Internet-Recherche einfach diese drei Seiten hingeklatscht. Dass die Herausgeber das auch noch akzeptieren, ist absolut unverständlich. Dies stört mich persönlich halt umso mehr, weil gerade dieses Thema mich sehr interessiert. Seefahrtsgeschichte ist ein großes Steckenpferd von mir. Nun, ich wollte einfach kurz meinen Frust darüber loslassen, aber, wie gesagt, sind die anderen Kapitel durchwegs von einer ordentlichen Qualität mit einem populären Schreibstil.
Fazit: Ich habe dieses Büchlein als angenehme Lektüre empfunden, um mein Wissen über die Habsburger aufzufrischen.

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Serie: The Mandalorian – Staffel 1

Star Wars ohne Skywalker. Super!
Das Universum von Star Wars bietet unzählige Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen. Während man sich im Kino rein auf die Skywalker-Saga konzentriert hat, hat man hier im Serienformat nun die Chance ergriffen und etwas gänzlich Neues erzählt. Ohne Ballast und ohne nostalgische Ostereier, einfach ein frischer Neustart, der absolut gelungen ist. Der Plot ist zwar etwas dünn und geradlinig, aber gerade das macht den Charme dieser Serie aus. Keine weltbewegenden Intrigen, mystischen Questen oder galaktischen Bedrohungen und dennoch ein audiovisuelles Spektakel mit einem Mindestmaß an Spannung und einer Prise Humor.
Das Ende ist offen, denn eine zweite Staffel war von vornherein geplant und ich freue mich schon drauf. Dies ist übrigens die erste Serie, bei der ich mir jedes Mal den Abspann angeschaut habe. Sehr zu empfehlen!
Man muss kein Fan von Star Wars sein, um die Serie zu mögen, denn sie hat mit dem „klassischen“ Star Wars nicht viel gemein, sie spielt einfach im selben Universum, jedoch ohne Jedi oder Lichtschwerter, also wie Rogue One.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Journey To China – The Mystery Of Iron Mask (2019; Originaltitel: Viy 2)

Toller Abenteuerfilm mit ordentlichem Kampfsport.
Fantasy / Abenteuer mit Jackie Chan und Arnold Schwarzenegger von Oleg Stepchenko. 124 Min.
Inhalt: Im 18. Jahrhundert versucht der Forscher und Kartograph Jonathan Green den Osten Russlands und China zu zeichnen. Dabei wird er in einen mystischen Konflikt um einen Drachen, magischen Tee und einer bösen Hexe gezogen.
Der Film heißt im Original zwar Viy 2, hat mit dem ersten Teil von Viy aber nichts zu tun, außer dem Hauptcharakter Jonathan Green, der nun halt in die andere Himmelsrichtung reist. Der erste Teil war ein Fantasy-Horrorfilm und eine rein russische Produktion. Der zweite Teil ist nun eine chinesische Koproduktion ohne jegliches Horrorelement, dafür aber mit viel Kampfsport. Man muss den ersten Teil also nicht gesehen haben, um diesen hier schauen zu können, weil sie komplett unabhängig voneinander und eigenständig sind.
Die chinesische Koproduktion hat aber neben toll choreographierten Kampfszenen auch dazu geführt, dass Jackie Chan und Arnold Schwarzenegger in Nebenrollen mitspielen. Wer also schon immer einmal einen Kampf zwischen diesen beiden Schauspielern sehen wollte, der muss hier unbedingt einschalten, denn der ist wirklich gelungen. Aber auch so hat Schwarzenegger hier eine witzige Rolle erhalten und man merkt, dass er Spaß dabei hatte.
Der Film bietet einen soliden Plot, eine tolle Abenteuergeschichte, wie ich sie sehr gern habe, wie man sie aber heutzutage nur noch selten sieht. Gelungener Humor lockert das Ganze auf und die finanziellen Ressourcen machen den Film auch optisch sehenswert.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Spiel: Würfel-WG (Kosmos)

Flottes, lustiges Würfelspiel basierend auf dem Bestseller Die Känguru-Chroniken.
Von Johannes Krenner und Alexander Pfister (ca. 35 Min.; 2-4 Spieler)
Ganz klassisch wird in diesem Spiel gewürfelt. Entsprechend der Karten, die du vor dir liegen hast, sind es mehr oder weniger Würfel. Bist du nicht zufrieden, darfst du nochmal würfeln. Hast du bestimmte Karten, darfst du ein paar Würfel behalten und nur den Rest würfeln. Spätestens den dritten Wurf musst du akzeptieren. Ziel ist es, gewisse Muster wie bei Poker zu erreichen. Je nach Muster kann man dann eine Karte vom Vorrat nehmen und in die eigene Auslage legen, was dich kontinuierlich besser macht und dir Punkte bringt. Aber auch die Mitspieler können von den Mustern profitieren, wenn sie die entsprechenden Karten besitzen. Es ist also ein Glücksspiel mit Push-your-luck-Elementen. Diese Mechanik mit dem witzigen Thema (nervige Mitbewohner) und der humorvollen Grafiken führt dazu, dass die Spielrunden hiermit eigentlich immer sehr lustig sind.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Hämmerle, Susa & Unzner, Christa – Der Nussknacker

Schönes Buch mit fantastischer Begleit-CD.
In diesem Buch wird die berühmte Geschichte vom Nussknacker kindgerecht nacherzählt. Dazu gibt es wunderschöne Bilder. Es ist wirklich ein Genuss darin zu schwelgen und Kinder haben so viel anzuschauen, während ihnen vorgelesen wird.
Auch die Begleit-CD ist absolut gelungen. Darauf befinden sich 42 Tracks, in denen alternierend einmal das Buch weiter vorgelesen wird und einmal die Musik von Tschaikowsky zu hören ist. Der Sprecher Dietmar Wunder liest großartig. Es ist einfach sehr schön, die CD in den Player zu legen und mit dem Kind nebenbei das Buch anzuschauen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Der Nussknacker: Märchenballett nach Peter Iljitsch Tschaikowsky (Musikalisches Bilderbuch mit CD)
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