Buch: Asimov, Isaac – The Currents of Space (Imperium-Trilogie 2)

Mit diesem Buch kehrt Asimov zu alter Stärke zurück. Eine spannende Sci-Fi-Spionageschichte.
Inhalt: Ein Mann wacht ohne Gedächtnis in einer Welt auf, die aufgrund ihrer Ressourcen von einer anderen Macht unterjocht wird. Als dann bruchstückhaft seine Erinnerungen zurückkehren und die erste davon lautet „Diese Welt ist in Gefahr“, beginnt eine gefährliche Reise.
Hier wird eine spannende Geschichte mit überraschenden Wendungen und einem tollen Schluss erzählt. Da das Buch relativ kurz ist, will man es eigentlich in einer Sitzung fertig lesen.
Fazit: Auch für sich allein stehend sehr zu empfehlen.

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Buch: Asimov, Isaac – The Stars, Like Dust (Imperium-Trilogie 1)

Und weiter geht’s mit Asimovs Gesamtwerk, aber schon wieder ist eine Erklärung vorweg nötig.
Wie bereits einmal ausgeführt, hat Asimov drei große Reihen geschrieben, die er dann mit zusätzlichen Büchern in ein gemeinsames Universum einfügte. Die Imperium-Trilogie spielt also zeitlich zwischen der Roboter-Serie und der Foundation-Saga. Die drei Bücher dieser Trilogie sind wiederum unabhängig voneinander, erzählen also keine zusammenhängende Geschichte. Die Prämisse lautet, dass die Menschheit in der gesamten Galaxis auf verschiedenen Koloniewelten verstreut ist und jedes Buch dieser Trilogie erzählt eine Geschichte, wie daraus ein gemeinsames Imperium wurde, in dem Frieden und Wohlstand herrscht. Also drei zeitlich getrennte Episoden einer fiktiven galaktischen Geschichte.
In dieser ersten Geschichte wird erzählt, wie eine militärische Macht 50 Welten tyrannisch beherrscht und es zu einer Revolution kommt.
Ich schließe mich Asimov an, wenn er sagt, dass dies seine „least favorite novel“ ist. Der Plot ist mühsam erzählt und die Auflösung am Ende sehr seltsam. Es ist einfach ein schlecht verfasstes Space-Abenteuer.
Fazit: Nur zu empfehlen, wenn man sich durch Asimovs Gesamtwerk arbeitet.

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Spiel: Animal Rescue (Jumbo)

Tolle Idee mit nerviger Mechanik.
Von Daryl Chow (ca. 20 Min.; 1-5 Spieler)
In diesem Roll & Write Spiel würfelt ein Spieler die sechs Würfel, dann nimmt sich jeder der Reihe nach einen und zeichnet das abgebildete Tier in den farblich passenden Bereich seines Zettels. Wenn man zwei gleiche Tiere nebeneinander malt, bekommt man sogar ein Junges. Bei Spielende gibt es dann Punkte für verschiedene Kombinationen, die man hoffentlich erhalten hat.
Im Grunde ist das hier ein konventionelles Roll & Write Spiel, mit dem speziellen Element, dass man die Tiere eben zeichnen muss. Was nett klingt, ist für mich jedoch total nervig. Das Zeichnen der Tiere empfinde ich als extrem mühsam und zeitaufwendig. Man könnte stattdessen einfach die Anfangsbuchstaben der Tiere hinschreiben und es würde technisch genauso funktionieren, doch da verliert das Spiel an Charme und würde über kein Element mehr verfügen, das es von anderen Spielen dieser Kategorie abhebt.
Im Grunde läuft es darauf hinaus: Wer gerne zeichnet, wird hier Spaß haben, wer nicht, der nicht.
Fazit: Kann probiert werden.

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Buch: Pohl, Frederik – The Singers of Time

Ein durchaus faszinierendes Buch.
Inhalt: In ferner Zukunft hat sich die Menschheit einer außerirdischen Spezies unterworfen, aber es geht ihnen gut. Ein Paradies auf Kosten der Entwicklung und eigenen Entfaltung. Doch dann kommt es zu einem Vorfall auf dem Heimatplaneten der Aliens und nur die verbotenen Archive der alten Wissenschaftler auf der Erde können noch helfen.
Dieses Buch basiert auf der Idee, wie man einen Science-Fiction-Roman in eine Astrophysik-Theorie hineinpressen kann, oder eben umgekehrt so eine Theorie als Basis und Rahmen verwendet. Ich bin mir jedoch ehrlich gesagt nicht sicher, ob das geglückt ist. Ich finde zwar die Charaktere sehr interessant und den Plot spannend, habe das Buch wirklich gerne gelesen, aber das mit der Astrophysik ist nicht wirklich vorhanden, also nicht mehr als in anderen Werken dieses Genres. Diese ganze Einleitung und wissenschaftliche Präsentation zu Beginn hätte man sich sparen können. Nichtsdestotrotz ist das Buch als traditioneller Science-Fiction-Roman gelungen. Einzig die extreme Deus-Ex-Machina am Ende hat mir nicht so gut gefallen, aber ansonsten ein schöner Abschluss.
Fazit: Empfehlenswert.

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Serie: Upload – Staffel 1

Großartig!
Es bedurfte einer großen Überwindung hier reinzuschauen, doch zum Glück habe ich es gemacht. Der Trailer hat nämlich extrem schlechte Arbeit geleistet, dafür Interesse zu wecken. Auch die Tag-Line „Für Fans von The Good Place“ hat mich skeptisch gestimmt. Ich bin zwar ein Fan, aber wenn ich so etwas höre, vermute ich eher eine billige Kopie. Alles falsch!
Das hier ist eine absolut spannende Serie mit einem tollen Plot und interessanten Charakteren. Die Idee ist, dass wenn wir sterben, unser Bewusstsein in eine virtuelle Realität hochgeladen wird und wir dort dann ewig leben. Wobei „ewig“ bedeutet, solange wir Geld haben oder unsere Nachkommen für uns zahlen. Besonders spannend wird es, wenn jemand dann aus dieser virtuellen Realität heraus seinen eigenen Mord aufklären muss.
Die Serie brilliert aber auch darin, sich den Alltag im Jahre 2033 vorzustellen. Und es ist nicht nur ein warnendes hypothetisches Bild, sondern absolut realistisch.
Am Ende gibt es dann einen Cliffhanger und ich hoffe doch, dass genug Leute in die Serie reingeklickt haben, um eine zweite Staffel zu realisieren, denn diese Serie ist wirklich sehr gut, spannend und witzig.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Extraction (2020)

Was für ein Schrott! Und dazu soll ne Fortsetzung kommen?
Action mit Chris Hemsworth von Sam Hargrave. 117 Min.
Inhalt: Der verbitterte australische Söldner Tyler Rake befreit einen entführten indischen Jungen aus Bangladesch und gerät zwischen die Fronten.
Ich sage ja immer wieder, dass auch schlechte Actionfilme ihre Meriten haben, wenn man eben nach einem Arbeitstag sich zurücklehnen und abschalten möchte. Doch dann gibt es Filme, die auch dafür zu schlecht sind, wie eben dieser hier. Von der ersten lächerlichen Szene, in welcher er ins Wasser runter springt und dort dann meditiert, bis zum frustrierenden, interpretationsoffenen Ende ist das hier einfach ein Schmarrn. Der Plot ist lächerlich, die Schauspieler unterste Schublade und die Action entspricht der aktuellen Norm, also dem qualitativen Minimum um sehenswert zu sein aber ohne irgendwelche coolen, neuen, kreativen Ideen oder Choreographien. Der Film nimmt sich sehr ernst, was bei so einem Schrott eine komplett falsche Herangehensweise ist. Es gibt null Humor und nur zahlreiche langatmige Szenen. Dieser Film profitiert davon, dass die Kinos momentan geschlossen sind, sonst wäre er in der Versenkung verschwunden und niemand würde darüber sprechen.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Gedankensprung: Alte Filme nochmal anschauen in Quarantäne-Zeiten

Die letzten Monate bin ich wie viele andere zuhause gesessen, im Lockdown, und habe Home Office gemacht (gefällt mir gar nicht). Weil ich nun also viel Zeit hatte und keine neuen Filme erschienen sind, habe ich beschlossen einfach alte Filme nochmal zu schauen. Ich habe nämlich kein Problem damit, gute Filme öfters zu schauen, im Gegenteil finde ich es immer schade, dass man Filme nur einmal anschaut und dann für immer ignoriert. Nachdem jetzt der „normale“ Alltag zurückgekehrt ist, bin ich gespannt, wie viele alte Filme ich in den nächsten Wochen noch schauen werde. Geben täte es sehr viele. Meine gesamte Jackie Chan Sammlung wartet noch, aber auch Bud Spencer und Terence Hill.

Hier die Liste der Filme, die ich rewatched habe:
Star Trek (2009)
Star Trek Into Darkness
Star Trek Beyond
Guardians of the Galaxy
Valerian and the City of a Thousand Planets
Thor Ragnarok
Star Wars Rogue One
Das Fünfte Element
Minority Report
Inception
I, Robot
Looper
Mad Max – Fury Road
Equilibrium
Die Mumie
Gladiator
300
Braveheart
Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes
Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
Jurassic Park
Jurassic World
The Dark Knight
Avengers
Matrix
Prince of Persia
Piraten der Karibik
Sternwanderer
Kampf der Titanen
Der 13. Krieger
The Last Samurai
Avatar
Alien 2
The Princess Bride
Blood Diamond
The Rock

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Spiel: Gaia Project (Feuerland)

Fantastisch! Vielleicht sogar mein neues Lieblingsspiel.
Von Jens Drögemüller und Helge Ostertag (ca. 60-150 Min.; 1-4 Spieler)
Das Spiel hier ist Terra Mystica im Weltall und statt 14 Fantasy-Völkern gibt es halt 14 Alien-Völker. Wer Terra Mystica mag, der wird auch hier seine Freude haben. Für mich ist dieses Spiel eigentlich ideal. Mir gefällt Terra Mystica sehr gut, aber ich bin viel lieber in Sci-Fi unterwegs statt in Fantasy.
Die Spieler suchen sich also ein Volk aus und diese spielen sich wirklich sehr unterschiedlich. Mit diesem wollen wir uns also im Weltall ausbreiten, müssen andere Planeten aber erst terraformen, um sie besiedeln zu können. Gleichzeitig wollen wir auch unseren Technologiebaum ausbauen, um besser und effizienter zu werden. Doch für all das brauchen wir Ressourcen, deren Produktion wir auch nicht vernachlässigen dürfen.
In diesem Spiel gibt es viel zu beachten und gut zu planen. Genau das, was mir gefällt, ein taktisches Puzzle. Es gibt aber auch viel Interaktion durch Nachbarschaftseffekte und weil man sich auf der Worker-Placement-Leiste die Orte gegenseitig wegschnappen kann. Außerdem gibt es in jeder Partie andere Wertungen für die Siegpunkte, somit ist jede Partie anders, weil man sich immer auf etwas anderes konzentrieren muss.
Dieses Spiel bietet auch eine Solo-Variante in Form eines Automa-Decks als Gegner. Ich persönlich finde die Regeln für den Automa extrem schlecht geschrieben und erst nach einigen Videos auf YouTube habe ich es verstanden. Aber dann macht das richtig viel Spaß. Das Automa-Deck läuft angenehm flott. Karte aufdecken, Symbol anschauen, Aktion ausführen. Schnell, einfach, spannend. Und weil das eben so problemlos nebenher geht, steckt da kein großer Zeitaufwand dahinter und man kann sich gut auf sein eigenes Spiel konzentrieren. Ja, die Solo-Variante macht hier richtig viel Spaß.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Feuerland Spiele – Gaia Project
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Buch: Van Loo, Bart – Burgund. Das verschwundene Reich

Tolles Buch über ein unbekanntes Kapitel der europäischen Geschichte.
Obwohl ich ein durchaus großes Geschichtswissen habe, gibt es dennoch einige weiße Flecken in diesem und ich ergreife immer freudig jede Möglichkeit, diese mit Farbe zu füllen. So habe ich eben auch ohne zu zögern hier zugegriffen, um endlich das berühmte Burgund kennen zu lernen. Da ist es natürlich schön, wenn der Autor einen tollen Schreibstil hat und sich das Buch somit angenehm liest. Außerdem finde ich, dass Geschichte die besten Geschichten schreibt und die 1.111 Jahre von Burgund fallen definitiv in diese Kategorie.
Auf diesen 577 Seiten findet sich wirklich alles, was es über Burgund zu berichten gibt, inklusive schönem Bildmaterial und einer ausführlichen Zeitleiste im Anhang. Einzig ein paar mehr Karten hätte ich mir gewünscht, aber das ist ein minimales Detail. Man könnte dies hier also problemlos als das definitive Werk über die Ereignisgeschichte Burgunds bezeichnen. Es ist nicht einfach nur ein knapper Überblick, sondern eine ausführlicher Schmöker. Doch gleichzeitig ist dies hier in keinster Weise eine trockene Lektüre, sondern angenehm flüssig und liest sich beinahe wie ein spannender historischer Roman.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: Space Force – Staffel 1

Großartig!
Diese Serie basiert auf der Idee, dass die US-Regierung eine neue militärische Abteilung errichten möchte, die Space Force. Ein General (Steve Carell) und ein Wissenschaftler (John Malkovich) werden mit deren Leitung beauftragt.
Die Serie schafft es auf großartige Weise Realismus mit Humor zu verbinden. Speziell wegen der Chemie zwischen Carell und Malkovich ist die Serie absolut sehenswert, aber daneben gibt es auch noch zahlreiche weitere hochkarätige Schauspieler.
Die Serie endet in einem Cliffhanger, aber bei dieser Qualität und bei all den positiven Kritiken wird sicher eine zweite folgen. Ich freu mich schon drauf!
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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