Spiel: Boss Fighter QR (Pegasus)

Epischer Monsterkampf.
Von Michael Palm und Lukas Zach (ca. 40-60 Min.; 2-4 Spieler)
Spiele-Hit Trend 2026 (Österreichischer Spielepreis)
Das packende und kooperative Hybridspiel Boss Fighters QR von Pegasus Spiele verbindet gelungen klassische Kartentaktik mit moderner Appsteuerung. Das innovative Spielprinzip schickt die Spielgruppe als mutiges Heldenteam in epische Schlachten gegen insgesamt zehn einzigartige und mächtige Endgegner. Zu Beginn stellen alle Beteiligten aus einer Kombination von vier unterschiedlichen Helden und vier Klassen ihr ganz individuelles Startdeck zusammen. Der eigentliche Spielablauf funktioniert über eine clevere Scan und Play Mechanik: Reihum spielt das Team Handkarten aus um Angriffe zu starten, Schilde aufzubauen oder sich gegenseitig zu heilen. Der Clou ist die zwingend erforderliche Begleitapp, mit der die QR Codes auf den Rückseiten der ausgespielten Karten in Sekundenschnelle eingescannt werden. Die App übernimmt die komplette Verwaltung der gegnerischen Lebenspunkte und lässt die künstliche Intelligenz des Bosses sofort in Echtzeit auf die Aktionen der Gruppe reagieren. Nur durch präzise Absprachen und das gemeinsame Entschlüsseln der gegnerischen Schwachpunkte lässt sich der Boss bezwingen, wodurch das Deck im Kampagnenverlauf mit mächtiger Beute aufgewertet werden kann.
Dieses grandiose Zusammenspiel erzeugt eine dynamische Atmosphäre auf dem Tisch, die ganz ohne lästigen Verwaltungsaufwand auskommt und das Gefühl eines packenden Videospiels perfekt einfängt. Die vier anpassbaren Schwierigkeitsgrade sorgen zudem dafür, dass sowohl eingespielte Gruppen als auch Gelegenheitsspielende voll auf ihre Kosten kommen.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Duell um Cardia (Hans im Glück)

Schon wieder ein Kartenduell.
Von Faouzi Boughida und Mathieu Rivero (ca. 15 Min.; 2 Spieler)
Spiele-Hit Karten 2026 (Österreichischer Spielepreis)
Das minimalistische Zweipersonenspiel Duell um Cardia von Hans im Glück enttäuscht trotz seines eigentlich vielversprechenden Ansatzes. Das Spielprinzip basiert auf einem direkten Schlagabtausch, bei dem beide Parteien mit einem identischen Deck aus 16 Karten antreten. In jeder Runde wählen beide Spielenden verdeckt eine Karte aus ihrer Hand und decken diese gleichzeitig auf. Der grundlegende Mechanismus sieht vor, dass die Karte mit dem höheren Zahlenwert ein begehrtes Siegel gewinnt, während die unterlegene Karte im Gegenzug ihre spezielle Fähigkeit aktivieren darf. Das übergeordnete Ziel ist es als Erster fünf Siegel auf den ausliegenden Karten anzuhäufen. Was in der Theorie nach einem raffinierten psychologischen Mindgame mit taktischen Kniffen klingt, entpuppt sich in der Realität als frustrierendes und extrem glückslastiges Erlebnis. Da man mit exakt denselben Karten agiert, artet das Geschehen schnell in ein stumpfes Raten aus, bei dem strategische Planung durch den hohen Zufallsfaktor beim Nachziehen komplett ausgehebelt wird. Die Effekte der Karten, die eigentlich für Wendepunkte sorgen sollen, führen stattdessen oft zu unübersichtlichen Kettenreaktionen, die den Spielfluss massiv stören. Am Ende bleibt statt eines epischen Machtkampfs um die magische Stadt nur das schale Gefühl eines glorifizierten Schere-Stein-Papier-Spiels, das aufgrund mangelnder spielerischer Tiefe bereits nach wenigen Partien jeglichen Reiz verliert.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Spiel: Hot Streak (Strohmann Games)

Wettlauf der Maskottchen.
Von Jon Perry (ca. 20 Min.; 2-8 Spieler)
Spiele-Hit Freunde 2026 (Österreichischer Spielepreis)
Das turbulente Partyspiel Hot Streak von Strohmann Games setzt voll auf das Prinzip Hoffnung und richtet sich an alle, die unkomplizierte Jux- und Gaudi-Rennen mögen. Das Spielprinzip schickt die Beteiligten in die Rolle von Pechvögeln, die über drei Runden hinweg Wetten auf absurde Maskottchen wie einen Hotdog, einen Fisch, einen Bär oder einen König platzieren. Vor dem Start werden in bester Drafting-Manier Wettscheine ausgewählt und eine Vorschau auf die ausliegenden Bewegungskarten gewährt. Jede Person wählt zudem eine geheime Karte aus der eigenen Hand, um den finalen Rennstapel zu manipulieren. Sobald das Rennen beginnt, herrscht am Tisch akute Tatenlosigkeit, da nacheinander Karten vom Stapel aufgedeckt werden, die Aktionen wie Sprinten, Stolpern oder Schupsen auslösen. Wer nach drei Durchgängen das meiste Geld durch richtige Vorhersagen verdient hat, gewinnt die Partie.
Der Titel liefert ein extrem glückslastiges Erlebnis, das mechanisch eher an einen Autobattler erinnert, bei dem man nach der Wettphase nur noch passiver Zuschauer ist. Das führt in großen Runden zwar zu einer emotionalen Eigendynamik voller Jubel und Schadenfreude, lässt aber echte strategische Tiefe vermissen. Wer ein tiefgründiges Taktikspiel sucht, wird enttäuscht sein, doch als unkomplizierter Absacker für gesellige Abende erfüllt das Konzept solide seinen Zweck.
Fazit: Kann probiert werden.

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Spiel: Saltfjord (HUCH!)

Fischen im hohen Norden.
Von Kristian Amundsen Østby und Eilif Svensson (ca. 45-90 Min.; 1-4 Spieler)
Spiele-Hit Experten 2026 (Österreichischer Spielepreis)
Mit dem anspruchsvollen Kennerspiel Saltfjord ist den Autoren ein echtes Highlight für Strategiebegeisterte gelungen. Das Spielprinzip basiert auf einem hochtaktischen Würfel-Drafting-Mechanismus, bei dem wir ein norwegisches Fischerdorf im 19. Jahrhundert aufbauen. Jede teilnehmende Person besitzt ein eigenes Raster-Tableau voller Gebäude, das über drei Runden hinweg durch das clevere Wählen von Würfeln aktiviert wird. Weiße Würfel aktivieren dabei die kompletten Spalten des eigenen Dorfs von oben nach unten, während orangefarbene Würfel ganze Zeilen von links nach rechts in Gang setzen. Die aktivierten Produktionsgebäude liefern wichtige Rohstoffe wie Holz oder Getreide, die über ein cleveres, zweistufiges Veredelungssystem bis hin zu wertvollem Gold aufgewertet werden können. Mit diesen Ressourcen senden wir Fischerboote in den Fjord aus, um wertvolle Fische zu fangen, schreiten auf verzweigten Forschungsleisten voran oder erfüllen lukrative Handelsaufträge.
Das Besondere an dieser Neuheit ist die enorme Verzahnung der einzelnen Elemente. Obwohl das norwegische Thema im Verlauf der Partie eher in den Hintergrund rückt, überzeugt die mechanische Tiefe auf ganzer Linie. Das ständige Optimieren der eigenen Engine, das Puzzeln neuer Gebäudeteile in das eigene Raster und die Jagd nach den besten Würfeln erzeugen eine enorm belohnende Dynamik. Insgesamt ein tiefgründiges Optimierungsrätsel mit hoher Variabilität und edlem Spielmaterial.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Morty Sorty Magic Shop (Schmidt Spiele)

Regalmanagement.
Von Markus Slawitscheck (ca. 30 Min.; 2-4 Spieler)
Spiele-Hit Familie 2026 (Österreichischer Spielepreis)
Das taktische Legespiel Morty Sorty Magic Shop enttäuscht trotz seines magischen Themas. Als Lehrlinge in einem Zauberladen versuchen die Spielenden, ihr eigenes Regaltableau möglichst gewinnbringend mit Zutatenplättchen wie Allraunen oder Gewitterwolken zu füllen. Das Spielprinzip basiert auf dem Ziehen von fünf Plättchen aus einem Stoffbeutel, die anschließend geworfen werden, um zufällig ihre Vorder- oder Rückseite zu bestimmen. Reihum wählt man ein Gefäß aus und muss dieses in einer der drei Regalreihen platzieren, wobei die aufgedruckten Zahlen von links nach rechts zwingend in aufsteigender Reihenfolge liegen müssen. Zudem schränken die Deckelfarben die Platzierung stark ein, da schwarze Deckel nur unten und goldene Deckel flexibel einsortiert werden dürfen. Wer nicht passend legen kann, muss passen und erhält als Trostpreis ein Kätzchen für minimale Bonuspunkte.
Was theoretisch nach einem kurzweiligen Puzzlespaß klingt, erweist sich in der Praxis als frustrierend glückslastige Fleißarbeit. Die thematische Einbindung der Zaubertränke wirkt komplett aufgesetzt, da man letztlich nur dröge Zahlenkolonnen sortiert. Durch den hohen Zufallsfaktor beim Ziehen und Werfen der Plättchen wird jede strategische Planung im Keim erstickt, während gleichzeitig jegliche direkte Interaktion zwischen den Spielenden fehlt. Am Tisch puzzelt lediglich jede Person stumm vor sich hin, was den Spielablauf trotz der kurzen Spieldauer zäh und uninspiriert wirken lässt.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Spiel: Beast Selfie (HUCH!)

Tierischer Fotospaß.
Von Emanuele Briano (ca. 15 Min.; 2-4 Spieler)
Spiele-Hit Kinder 2026 (Österreichischer Spielepreis)
Das humorvolle Familienspiel Beast Selfie von HUCH! setzt auf ein unkonventionelles Thema rund um tierische Schnappschüsse. Das Spielprinzip basiert auf einem cleveren Puzzlemechanismus: Jede teilnehmende Person erhält einen eigenen Selfie Rahmen, in den Runde für Runde ausgewählte Tierkarten geschoben werden müssen. Da der Platz stark begrenzt ist, drängen sich Krokodile, Pinguine und andere Partygäste unweigerlich gegenseitig ins Bild. Die Platzierung erfolgt zunächst verdeckt, sodass man vorausschauend planen muss, welche Körperteile am Ende sichtbar bleiben. Sobald alle fünf Reihen komplett gefüllt sind, wird der Rahmen umgedreht und das fertige Foto ausgewertet. Punkte gibt es ausschließlich für die vollständig sichtbaren Lieblingsmerkmale der einzelnen Tiere. Wer seine Tiere unüberlegt platziert und wichtige Details überdeckt, geht bei der Wertung leer aus.
Das Spiel liefert eine solide Mischung aus taktischem Legespiel und glücksbetontem Familienspaß, bei dem die anschauliche Gestaltung der Rahmen das Geschehen auflockert. Die Interaktion bleibt durch das parallele Puzzeln eher gering, doch die kurzen Rundenzeiten von rund 15 Minuten machen es zu einem unaufgeregten Absacker für zwischendurch.
Fazit: Kann probiert werden.

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Spiel: Take Time (Libellud)

Lass dir Zeit.
Von Alexi Piovesan und Julien Prothière (ca. 30 Min.; 2-4 Spieler)
Spiel der Spiele 2026 (Österreichischer Spielepreis)
Das originelle, kooperative Rätselspiel Take Time von Libellud entpuppt sich als echtes Highlight für Fans von Deduktion und stiller Absprache. Die Spielgruppe versucht gemeinsam, die kniffligen Geheimnisse von insgesamt 40 verschiedenen Uhren zu entschlüsseln. Das Prinzip ist so simpel wie genial: Zu Beginn darf kurz eine Taktik besprochen werden, doch sobald alle ihre nummerierten Sonnen und Mondkarten auf die Hand nehmen, herrscht am Tisch absolute Funkstille. Reihum werden insgesamt zwölf dieser Karten verdeckt an sechs Bereiche des kreisförmigen Ziffernblatts angelegt. Beim anschließenden Aufdecken müssen alle spezifischen Vorgaben der jeweiligen Uhr erfüllt sein. So müssen die Summen der Werte im Uhrzeigersinn aufsteigend sortiert sein und dürfen ein bestimmtes Limit pro Segment nicht überschreiten.
Die wunderschönen Illustrationen erzeugen eine beinahe magische Atmosphäre, während die eingeschränkte Kommunikation für eine packende, knisternde Spannung sorgt. Weil jede misslungene Runde den Ehrgeiz neu entfacht und das Spielmaterial durch geheime Umschläge stetig neue Regeln einführt, entsteht eine fantastische Dynamik mit extrem hohem Suchtfaktor.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Cross Words (Piatnik)

Nette Wörtersuche.
Von David Mair (ca. 45 Min.; 2-6 Spieler)
Cross Words aus dem Hause Piatnik präsentiert sich als ein cleveres und zugängliches Wortspiel. Jede Runde wird eine Karte aufgedeckt, die eine bestimmte Kategorie oder ein Thema vorgibt. Alle Teilnehmenden versuchen nun gleichzeitig, ein möglichst langes und passendes Wort zu dieser Vorgabe zu finden. Dieses gefundene Wort trägt man dann waagrecht oder senkrecht in sein eigenes, leeres Kreuzworträtsel-Gitter auf dem Wertungsblock ein. Ab der zweiten Runde greift die wichtigste Regel: Jedes neue Wort muss zwingend mindestens einen Buchstaben eines bereits eingetragenen Wortes kreuzen und nutzen. Da sich das Gitter so immer weiter füllt und keine ungültigen Buchstabenkombinationen entstehen dürfen, muss man seine Einträge im Verlauf ständig überdenken, ausradieren und neu anordnen.
Auf den ersten Blick scheinen die veranschlagten zwanzig Runden pro Partie recht viel zu sein, doch im Spielverlauf erweist sich diese Struktur als absolut sinnvoll gewählt. In der Anfangsphase plätschert das Geschehen noch relativ ruhig dahin, aber erst wenn bereits mehrere Wörter kreuz und quer auf dem eigenen Raster stehen, wird das Spiel deutlich komplexer und dadurch auch spürbar spannender. Es entsteht eine motivierende Herausforderung, genau die passenden Begriffe zu finden, die sich perfekt in das bereits bestehende Buchstabengeflecht einfügen lassen. Für die praktische Umsetzung am Spieltisch sollte man während der gesamten Partie definitiv mit einem Bleistift arbeiten, denn das Löschen und Korrigieren der eigenen Entwürfe gehört hier zum absoluten Standardprogramm und man muss es ständig tun. Unterm Strich liefert der Titel eine solide Denksportaufgabe für Rätselfreunde, die vor allem in den späteren Runden ihre volle taktische Tiefe entfaltet.
Fazit: Empfehlenswert für Wortschatz-Akrobaten.

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Film: Das Glück hat acht Arme (2026)

Nette Unterhaltung.
Mystery/Drama mit Sally Field von Olivia Newman. 111 Min.
Inhalt: Ein listiger Oktopus, ein Job im Aquarium und ein Familiengeheimnis führen in dieser Bestsellerverfilmung eine stoische Witwe und einen orientierungslosen jungen Mann zusammen.
Mit Das Glück hat acht Arme liefert Netflix eine ruhige Buchverfilmung, die das Publikum spalten dürfte und sich genau in der Mitte zwischen herzerwärmendem Drama und konstruiertem Kitsch einpendelt. Die Geschichte um die verwitwete Reinigungskraft Tova, brillant und mit viel emotionaler Tiefe gespielt von Sally Field, besticht in den leisen Momenten durch eine feinfühlige Aufarbeitung von Trauer und Einsamkeit. Besonders die ungewöhnliche Interaktion mit dem erstaunlich intelligenten Riesenkraken Marcellus im Aquarium bringt einen charmanten Wohlfühlfaktor in die visuell ansprechend inszenierte Szenerie. Auf der anderen Seite bewegt sich die parallel erzählte Handlung rund um den jungen Cameron nach dem klassischen Schema F und verliert sich zunehmend in vorhersehbaren Abläufen. Wer eine subtile Charakterstudie erwartet, wird sich an den arg konstruierten Zufällen stören, die das Drehbuch bemüht, um die Schicksale der Figuren miteinander zu verknüpfen. Am Ende bleibt ein solides Werk, das trotz einiger erzählerischer Längen durch seine warmherzige Grundstimmung punktet, ohne jedoch lange im Gedächtnis zu bleiben.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Film: Glennkill – Ein Schafskrimi (The Sheep Detectives; 2026)

Großartige Unterhaltung.
Komödie/Mystery mit Hugh Jackman von Kyle Balda. 109 Min.
Inhalt: Als ihr geliebter Schäfer unter höchst mysteriösen Umständen tot auf der Wiese aufgefunden wird, gerät die Welt einer friedlichen Schafherde völlig aus den Fugen. Zutiefst erschüttert beschließen die Tiere, den feigen Mord kurzerhand selbst aufzuklären. Für ihre unkonventionellen Ermittlungen müssen die wolligen Detektive jedoch zum ersten Mal ihre sichere Heimatweide verlassen. Auf ihrer Reise stellen sie schnell fest, dass die Welt der Menschen voller Tücken steckt.
Mit Glennkill ist Regisseur Kyle Balda eine herrlich schräge und überaus charmante Kriminalkomödie gelungen, die das Herz am rechten Fleck trägt. Die Idee, eine Schafherde den Mord an ihrem Schäfer aufklären zu lassen, klingt skurril, funktioniert auf der Leinwand aber ganz hervorragend. Der Film fängt den humorvollen Geist der großartigen Buchvorlage von Leonie Swann perfekt ein. Während der Roman sich viel Zeit für die philosophischen und entschleunigten Gedankengänge der Schafe nimmt, setzt die Filmadaption auf ein etwas höheres Tempo und visuelle Pointen. Das tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Die tierischen Ermittler wachsen einem durch die fantastischen Animationen und die hochkarätigen Sprecher sofort ans Herz. Hugh Jackman rundet das Geschehen als liebevoller Schäfer George perfekt ab. Für Fans des Buches ist diese gelungene Hommage ebenso ein großer Spaß wie für alle, die einfach eine erfrischend andere Detektivgeschichte erleben wollen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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