Spiel: Targi – Die Bonus-Box (Kosmos)

Lohnt sich nur eingeschränkt.
Von Andreas Steiger (ca. 60 Min.; 2 Spieler)
Wenn eines meiner Lieblingsspiele eine Erweiterung erhält, muss ich natürlich zuschlagen. Doch leider ist diese hier nicht für jedermann geeignet und sicherlich kein „Muss“.
Insgesamt besteht die Bonus-Box aus drei Teilen: Neue Karten für das Grundspiel, hochwertige Holzteile, die die Warenplättchen des Grundspiels ersetzen und einen Solo-Modus.
Die neuen Karten für das Grundspiel sind nett, aber für sich allein genommen den Kauf nicht wert, außer man ist ein absoluter Fan, der das Spiel sehr oft spielt.
Die Holzteile sind der eigentliche Kritikpunkt an dieser Box. Wenn man nur mit dem Grundspiel spielt, funktionieren sie tadellos. Wenn man aber die Erweiterung auch noch dazu nimmt, passt es nicht mehr. Denn bei den Holzteilen gibt es keine für Wasser, man hat dann also zur Hälfte Waren aus Holz und zur Hälfte Waren aus Karton. Weder optisch noch haptisch ist das angenehm und ich verstehe wirklich nicht die Gedanken dahinter. Außerdem muss ich sagen, was mein persönlicher Geschmack ist, gefallen mir die originalen Warenplättchen besser als diese eher abstrakten Holzteile.
Wenn jemand also Targi nur in der 2-Spieler-Version spielen möchte, kann er auf diese Bonus-Box auch verzichten. Anders verhält es sich für Solo-Spieler. Denn der dritte und letzte Teil dieser Bonus-Box ist der Solo-Modus. Davon bin ich begeistert. Tatsächlich funktioniert dieser Modus so gut, dass Targi damit zu einem meiner liebsten Solo-Spiele geworden ist. Allein dafür hat sich die Bonus-Box für mich schon ausgezahlt.
Fazit: Nur für Solo-Spieler zu empfehlen, aber für diese sehr.

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Serie: The Orville – Staffel 3

Gelungener Abschluss.
Wie bereits die ersten beiden Staffeln hat mir auch diese hier wieder sehr gut gefallen. Orville macht einfach Spaß, bietet großartige Unterhaltung sowie zwischendurch einige interessante philosophische und moralische Fragestellungen und schaut auch optisch richtig gut aus.
Diese Staffel wurde unter der Prämisse gedreht, dass es die letzte ist, was man am Finale auch merkt. Insgesamt ein sehr schöner Abschluss für die gesamte Serie. Weil diese Staffel direkt fürs Streaming gedreht wurde, gab es keine zeitlichen Vorgaben und so ist jede Episode anders lang, aber immer über eine Stunde. So lange man eben braucht, um die jeweilige Geschichte gut zu erzählen.
Orville wurde bis jetzt weder abgesetzt noch für eine vierte Staffel verlängert. Ich würde mich sehr freuen, wenn es weiter geht, könnte aber auch damit leben, wenn es jetzt zu Ende ist, da eben der Abschluss sehr gut gemacht wurde.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Knives Out – Mord ist Familiensache (2019)

Da derzeit so viel über die Fortsetzung gesprochen wird, habe ich beschlossen, endlich mal auch das Original zu schauen.
Mystery / Komödie mit Daniel Craig von Rian Johnson. 130 Min.
Inhalt: Als der berühmte Krimiautor Harlan Thrombey am Tag nach seinem 85. Geburtstag tot aufgefunden wird, ermittelt der Privatdetektiv Benoit Blanc und befragt die exzentrische Familie. Eine Krankenschwester scheint der Schlüssel zur Wahrheit zu sein, doch der Weg dorthin ist schwieriger als gedacht. In der Thrombey-Familie mangelt es nicht an Verdächtigen, die ein Auge auf das Vermögen des Patriarchen geworfen haben.
So einen klassischen Kriminalfall mit Detektiv und klar definiertem Verdächtigenkreis habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Es macht einfach Spaß, jedes Mitglied dieser speziellen Familie kennenzulernen, alle Geheimniss zu offenbaren und dann den Täter zu finden. Der Detektiv selbst scheint dabei mehr Glück als Verstand zu haben, oder ist das nur gespielt?
Insgesamt ist der Film spannend, unterhaltsam und zu keinem Zeitpunkt langatmig.
Fazit: Empfehlenswert.

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Top 10 Update

Wie jedes Jahr habe ich mich also auch jetzt wieder mal hingesetzt, um meine diversen Top 10 Listen zu aktualisieren:

Meine 10 Lieblingsfilme
Meine 10 Lieblingsserien
Meine 10 Lieblingsbücher
Meine 10 Lieblingsspiele
Meine 10 Lieblings-Animeserien
Meine Top 10 Sci-Fi Filme / Serien / Bücher

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Spiel: Hot and Cold (Game Factory)

Innovatives Kommunikationsspiel gegen die Zeit.
Von Markus Slawitscheck (ca. 15 Min.; 3-8 Spieler)
In diesem Spiel wollen sich Partner gegenseitig Begriffe erklären, dürfen dazu aber nur pro Information mit „hot“, „warm“ oder „cold“ reagieren. Während die Partner versuchen so viele Karten wie möglich zu spielen, versuchen die restlichen Spieler den geheimen Oberbegriff zu erraten. Es spielen also immer alle und die Partner wechseln jede Runde.
Hot and Cold ist ein flottes, lustiges und spannendes Wörterratespiel.
Fazit: Empfehlenswert.

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Film: Yesterday (2019)

Ein Liebesbrief an die Beatles.
Musik / Romanze mit Himesh Patel von Danny Boyle. 117 Min.
Inhalt: Der erfolglose Sänger und Songwriter Jack möchte seinen Traum von einer großen Karriere eigentlich nicht aufgeben. Als er nach einem Unfall und einem weltweiten Stromausfall aufwacht, scheint plötzlich seine große Chance gekommen. Denn die Beatles haben in dieser neuen Realität nie existiert und somit erinnert sich niemand an ihre Songs. Er beginnt, die Musik der Beatles zu spielen und erlebt endlich den Erfolg, den er sich immer gewünscht hat.
Hier handelt es sich um eine schöne „Was wäre wenn…“-Geschichte, die zum Glück auf Erklärungen verzichtet, warum das jetzt so ist, sondern das einfach akzeptiert und damit arbeitet. Die Grundidee ist völlig surreal, die menschlichen Reaktionen und Emotionen darauf sind absolut nachvollziehbar. Insgesamt lebt der Film von seinen gut ausgearbeiteten Charakteren und natürlich von der Liebe zu den Beatles.
Fazit: Jeder, der auch nur ein bisschen Interesse an Musik hat, sollte diesen Film unbedingt schauen.

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Gedankensprung: Pokémon – Pikachu geht in Rente

Nach 25 Jahren ist es also soweit, Ash und Pikachu verabschieden sich. Zu diesem Anlass habe ich mich wieder ein bisschen mit diesem Franchise beschäftigt, um einfach am Laufenden zu bleiben.
Ich habe vor vielen Jahren die erste Staffel und Teile der zweiten Staffel im Fernsehen geschaut, aber danach bin ich ausgestiegen. Mittlerweile gibt es ja schon 25 Staffeln, eben pro Jahr eine, und ich habe davon nichts gesehen und nichts mitbekommen. Als dann jetzt in den Medien verkündet wurde, dass Ash und Pikachu aufhören und sie zum Abschluss noch die Weltmeisterschaft gewonnen haben, habe ich beschlossen, nach all den Jahren wieder einmal einzuschalten und zumindest den Finalkampf zu schauen. Da war ich dann schon etwas geschockt, denn außer Pikachu kannte ich kein einziges Pokémon, das da vorgekommen ist. Keines aus den ersten Staffeln hat es bis ans Ende geschafft und auch von denen, die immer auf Plakaten abgebildet sind und in Werbespots vorkommen, war auch keines vorhanden.
Der Finalkampf war optisch überhaupt nicht mit modernen Animes vergleichbar, inhaltlich aber war er sehr emotional und für Fans, die die Serie über die Jahre verfolgt haben, mit vielen nostalgischen Momenten versehen, also insgesamt sehr gelungen. Das ist jedoch noch nicht das Ende. Es werden jetzt noch elf weitere Episoden ausgestrahlt, die dann den wahren Abschluss bilden, ehe danach das Szepter an die nächste Generation übergeben wird. Es wird spekuliert, dass ab der 26. Staffel die Kinder von Ash die Hauptrolle übernehmen werden, aber nichts ist bestätigt, also lassen wir uns überraschen.
Die finalen elf Episoden werde ich nicht schauen, der große Weltmeisterkampf war genug für mich. Aber ich werde mich am Ende dann sicher informieren, wie der Übergang konkret ausschaut. Man will ja mit den Kindern mitreden können.

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Spiel: Truffle Shuffle (AEG)

Einfach nur schlecht.
Von Dylan Mangini (ca. 15-30 Min.; 2-4 Spieler)
In diesem Spiel klauben die Spieler reihum Karten aus einer Auslage auf und wenn sie irgendwann eine bestimmte Kombination in der Hand haben, spielen sie diese aus und erhalten dafür Punkte.
Das ist das Spiel.
Es ist langweilig, ohne Dynamik, ohne Entwicklung, ohne richtige Entscheidungen. Aufklauben, aufklauben, aufklauben, sammeln, sammeln, sammeln und irgendwann Punkte kassieren. Dann ist das Spiel zu Ende und niemand weiß, was der Gewinner besser und was der Verlierer schlechter gemacht hat.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Serie: Willow – Staffel 1

Großartig!
Das hier ist genau die Art von Fantasy, die ich mag, nämlich eine epische Reise mit vielen Abenteuern, Emotionen und interessanten Charakteren. Das ist, was mir gefällt, und das ist, was ich hier bekommen habe. Dazu kommt noch, dass die Serie die von Disney gewohnt hohe Produktionsqualität aufweist, mit einem tollen Soundtrack und einer guten Portion Humor.
Die Geschichte spielt 20 Jahre nach jener im gleichnamigen Film und bietet entsprechend auch viele nostalgische Momente für Fans, es kehren sogar einige Schauspieler zurück. Andererseits ist der Plot aber dennoch so konzipiert, dass man den Film nicht kennen muss. Die Geschichte steht für sich, alles wird gut erklärt und in diesem Sinne ist Willow eine gelungene Fantasy-Serie. Natürlich, wer den Film kennt, hat mehr Hintergrundinformationen und wird ein paar Anspielungen eher verstehen als der Rest, aber insgesamt muss niemand den alten Film suchen, um die Serie schauen zu können.
Der Hauptplot der ersten Staffel ist am Ende zwar abgeschlossen, sie endet aber dennoch in einem Cliffhanger und im Abspann erfährt man, dass die Serie insgesamt drei Staffeln erhalten wird. Ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzung und werde da dann sicher wieder dabei sein.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: The Contractor (2022)

Was war das?
Action / Thriller mit Chris Pine von Tarik Saleh. 103 Min.
Inhalt: Als der Sergeant James Harper unfreiwillig aus der Armee entlassen und von seiner Rente abgeschnitten wird, gerät er in eine verzweifelte Situation. Verschuldet und ohne Alternativen um seine Familie zu versorgen, schließt sich Harper einer privaten Söldnereinheit an. Doch als der erste Auftrag schief geht, findet sich der Elitesoldat gejagt und auf der Flucht wieder. Entgegen den Gefahren hofft er nach Hause zurückzukehren, um die wahren Motive derjenigen aufzudecken, die ihn verraten haben.
Der Plot wäre ja spannend, wenn er nicht so mit Logikfehlern durchlöchert wäre und irgendwann ins Absurde abdriften würde. Die Schusswechsel sind durchaus gut gemacht, halten bei Laune und dank einer ordentlichen Grundspannung bleibt man dann doch bis zum Ende sitzen.
Fazit: Kann geschaut werden, wenn es wirklich keine Alternative gibt.

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