Spiel: Axiom (Seventh Seal)

Nettes, flottes, abstraktes 2-Personen-Spiel.
Von Michael Seal (ca. 15 Min.; 2 Spieler)
Wir haben hier Würfel vor uns, die ineinander gesteckt sind und die im Lauf des Spiels einzeln entfernt werden können, das Feld wird also immer kleiner. Jeder Spieler kann seine zwei Figuren dank Magneten an allen Seiten positionieren, es ist also wirklich ein dreidimensionales Denken gefragt. Ziel ist es, durch Feldreduktion und geschicktes Platzieren eine Figur des Gegners zu fangen. Da eben das Feld immer kleiner wird, ist die Spielzeit sehr begrenzt, es kann sich aber dennoch manchmal ziemlich in die Länge ziehen.
Ich finde das Spiel kurzweilig, spannend und lustig, denn meistens endet es mit einem Spieler ausrufend: „Ach, das hab ich jetzt aber nicht gesehen!“
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Hamilton, Peter F. – Mindstar Rising (Greg Mandel 1)

Schlaftablette.
Inhalt: Greg Mandel, Ex-Mitglied des MINDSTAR-Batallions, verdient sich sein Geld inzwischen als Privatdetektiv mit einer speziellen Eigenschaft, er kann nämlich Gedanken lesen. In einer High-Tech-Zeit, in der Verbrechen über Computernetze verübt werden, in einer Zeit künstlicher Intelligenz ist Greg Mandel derjenige, der gerufen wird, wenn es hart auf hart kommt. So auch, als ein Saboteur die mächtige Organisation EVENT HORIZON bedroht. Doch diesmal ist das Netz der Intrigen, in das Mandel verstrickt wird, besonders dicht. Wertvolle wissenschaftliche Entdeckungen stehen auf dem Spiel und sogar die Zukunft der Erde.
Ich finde die Idee grundsätzlich nicht schlecht, dass man eine klassische Detektiv-Story in ein Sci-Fi-Setting setzt. Das Problem ist hier jedoch mannigfach: Der Detektiv ist als Charakter nicht interessant, der Plot ist nicht spannend und der erschaffene Hintergrund nicht besonders. Es gibt hier nichts, das mich irgendwie gefesselt hätte und mich motiviert hätte weiterzulesen, zu schauen, was da noch passiert. Dazu kommt auch noch meine persönlich Abneigung gegen Telepathie-Elemente. Vor 25 Jahren war dieses Buch vielleicht für Sci-Fi-Fans aus Großbritannien interessant, aber ich kann dem gar nichts abgewinnen.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Mindstar Rising (Greg Mandel Book 1) (English Edition)
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Serie: Shetland – Staffel 1

Spannende Krimiserie mit tollen Bildern.
Mir wurde diese Serie empfohlen, weil mir Schottland sehr gut gefällt und hier die Natur und die Kultur der Shetland-Inseln gut eingefangen und gezeigt wird. Dazu kommt noch ein spannender Plot und interessante Charaktere. Ich empfehle, die Serie auf Englisch zu schauen, denn die schottische Varietät klingt einfach wunderbar.
Die Serie basiert auf den Büchern von Ann Cleeves. BBC hat den dritten Band der Shetland-Krimireihe für diese erste Staffel als Zweiteiler verfilmt. Ja, genau, die erste Staffel besteht nur aus zwei Episoden zu je 50 Minuten, die gemeinsam eine Geschichte erzählen. Für die zweite Staffel, die ich demnächst schauen werde, wurden drei weitere Bände jeweils als Zweiteiler verfilmt, also insgesamt sechs Episoden.
Ich habe diese Serie auf Empfehlung eines Freundes hin begonnen, war sofort gefesselt und habe die zweite Episode direkt in Anschluss an die erste geschaut, weil es einfach so spannend war und ich wissen wollte, wie es weitergeht. Und die Landschaft hat in mir die Sehnsucht geweckt, endlich wieder nach Schottland zurückzukehren.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Long Shot (2019)

Wunderbar!
Liebeskomödie mit Charlize Theron und Seth Rogen von Jonathan Levine. 124 Min.
Inhalt: Sie, die Außenministerin der Vereinigten Staaten, intelligent, gebildet und versiert. Er, ein durchaus talentierter Journalist mit leichtem Hang zum Chaotischen. Nichts verbindet die beiden, außer dass sie vor Jahren sein Babysitter und er unsterblich in sie verliebt war. Als die beiden sich nun wieder treffen, stellt Charlotte ihn spontan als Redenschreiber ein. Stellt sich nur die Frage: Wie schafft man es, als Nerd eine wahnsinnig elegante Frau zu beindrucken? Und wie gut ist die Idee, ein Verhältnis mit seiner Chefin anzufangen?
Komödien, auch Liebeskomödien, schaue ich grundsätzlich sehr gerne, doch in den letzten Jahren bin ich dabei leider sehr oft enttäuscht worden. Man hört ja immer wieder, dass dieses Genre in der Krise steckt. Aber dieser Film hier ist einfach großartig: lustig, emotional, zu keinem Zeitpunkt banal und auch irgendwie spannend. Die Chemie zwischen den Schauspielern passt einfach und daher funktioniert dieser eher ungewöhnliche Plot hier auch so gut.
Fazit: Eine absolute Empfehlung.

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Spiel: Heaven & Ale (eggertspiele)

Nettes Spiel mit Schwächen.
Von Michael Kiesling und Andreas Schmidt (ca. 60-90 Min.; 2-4 Spieler)
Im Grunde trifft dieses Spiel genau meinen Geschmack: Viele Optionen, viele Entscheidungen. Was nehme ich? Was lege ich wohin? Was werte ich wann? Auf welchen Zusatzbonus spiele ich hin und welchen ignoriere ich? Grundsätzlich macht es sehr viel Spaß, in diesem Rondell- und Legespiel die Zutaten zu sammeln, um dann Bier zu brauen. Das Problem ist hier nun ein sehr persönliches: Ich mag Mangelwirtschaftsspiele nicht. Speziell in der letzte Runde ist das nur noch ein elendiges Rumgerechne, das dich total auslaugt und beinahe schon Kopfschmerzen verursacht. Ich empfinde das Spiel als sehr schwierig und wenn man am Anfang falsch beginnt, kann man das später eigentlich nicht mehr ausbessern. Und wenn jeder jedes mal am Ende meint, dass er noch eine Runde mehr benötigt hätte, dann ist das einfach ein ungutes Gefühl. Aber die Regeln sind überraschend einfach und schnell erklärt.
Fazit: Kann probiert werden.

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Heaven and Ale (eggertspiele)
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Buch: Scalzi, John – Die letzte Einheit

Wow, so eine Konfusion hatte ich doch noch nie.
Inhalt: Mehrere Kurzgeschichten, die das sog. B-Team behandeln. Dieses fliegt von einer heiklen diplomatischen Mission zur nächsten, immer mit dem Hintergedanken, dass sie ja entbehrlich sind.
Es ist keine inhaltliche Konfusion, sondern eine systematische, auf die ich hier gestoßen bin. Ich habe nämlich einst den sechsten Band der Buchreihe Krieg der Klone gelesen und jetzt kürzlich den ersten. Da mir beide sehr gut gefallen haben, wollte ich weiterlesen und habe zu diesem Buch gegriffen. Doch erst, als ich mit dem ersten Kapitel begonnen habe, bemerkte ich, dass das hier der fünfte Band ist und nicht der zweite. Dies hat mich am Anfang schon etwas negativ überrascht, aber dann war es überhaupt kein Problem. Also hier eine kleine Übersicht:
Band eins ist ein tolles in sich geschlossenes Buch, sehr zu empfehlen.
Band zwei und drei übernimmt die Charaktere von Band eins und erzählt eine gemeinsame Geschichte.
Band vier erzählt die gleiche Geschichte wie Band drei, nur aus der Perspektive eines anderen Charakters.
Band fünf führt gänzlich neue Charaktere ein und hat mit den Vorgängern nur gemeinsam, dass sie im gleichen Universum spielen. Tatsächlich werden die Entwicklungen von Band zwei und drei hier im Anfang kurz nacherzählt, es ist also gar nicht nötig, die zu lesen.
Band sechs erzählt weitere Abenteuer des B-Teams und führt eine große übergreifende Entwicklung zum Abschluss.
Nachdem ich also erfasst hatte, was es mit dieser Serie auf sich hat, habe ich einfach beschlossen, die Bände zwei bis vier zu überspringen und das hier zu lesen, zumal ich es ja schon bereit hatte. Und das war überhaupt kein Fehler, im Gegenteil. Die neuen Charaktere sind sehr sympathisch, mit ihnen ist ein toller Humor möglich, absolut gelungen. Die einzelnen Geschichten sind auch sehr spannend und kreativ, haben mir alle sehr gut gefallen und das umfassende Universum entwickelt sich sehr interessant weiter.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Die letzte Einheit: Roman
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Film: Bad Moms 2 (2017)

Schwache Weihnachtsfortsetzung.
Komödie mit Mila Kunis von Jon Lucas und Scott Moore. 104 Min.
Inhalt: Kurz vor Weihnachten wachsen der Druck und die Erwartungen. Die Mütter Amy, Kiki und Carla sind überfordert und wollen nicht für das gesamte Fest verantwortlich gemacht werden. Und als wäre es nicht anstrengend genug, ihren Familien das perfekte Weihnachten zu bescheren, müssen sie gleichzeitig auch noch ihre eigenen Mütter unterhalten, die über die Feiertage zu Besuch kommen.
An sich finde ich die Prämisse immer noch super: Mütter sollen nicht unter irgendwelchen gesellschaftlichen Konventionen leiden, Perfektion zu generieren. Eben wegen der Frage „Was ist eine gute Mutter?“ hat mir der erste Teil so gut gefallen. Jetzt kommen noch die Großmütter hinzu, die ja selbst nochmal ordentlich Stress und Erwartungen oben drauf packen. Und das alles in der Weihnachtszeit, der stressigsten Zeit des Jahres. An sich also ein ideales Setup für eine tolle Fortsetzung. Und dennoch ist es misslungen.
Die erste Filmhälfte ist eh noch gelungen provokant und sarkastisch, hat also gut die Humorebene des Vorgängers mitgenommen. Doch sehr bald verläuft sich der Film in zu viele Einzelepisoden, die nicht witzig sind und denen teilweise die Realitätsnähe fehlt, sodass der anprangernde Humor nicht funktionieren kann. Der Plot ist extrem dünn und am Ende haben wir doch nur eine enttäuschende standardisierte Familien-Festtagskomödie zum Wohlfühlen.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Gedankensprung: Anime-Update Sommer ’19

Wow, diese Staffel hat so viele gute Serien gebracht, dass ich gar keine Zeit hatte, alles zu schauen, was mich interessiert. Ich habe also einige Serien, die ich in anderen Staffeln durchaus geschaut hätte, diesmal ausgelassen. Das komplette Gegenteil von dem, was im Frühling passiert ist.

Kanata no Astra war definitiv meine liebste Serie in dieser Staffel, ist sie doch Space-Sci-Fi und hat somit voll meinen Geschmack getroffen. Aber das Genre alleine reicht natürlich nicht. Der Plot ist echt spannend mit einigen überraschenden Wendungen und einem absolut gelungenen Finale. Die Charaktere sind auch interessant. Vor allem aber hat diese Serie bewiesen, dass es auch in Anime möglich ist, ordentliche Space-Sci-Fi-Storys zu erzählen.

Kimetsu no Yaiba – die Dämonenschwester – ist aus dem Frühling direkt weitergelaufen und hat sich sogar noch gesteigert. Der Plot ist spannend, die Charaktere sind interessant und die Kampfszenen sind etwas vom Besten, was ich je gesehen habe. Pure Kunst. Am Ende gibt es einen sehr schönen Cliffhanger, der ordentlich Lust auf die zweite Staffel nächstes Jahr macht.

Carole & Tuesday – die beiden Musikerinnen – lief auch aus dem Frühling direkt weiter und hat sich ebenfalls gesteigert. Neben der wunderbaren Musik und den tollen detailverliebten Animationen kamen hier nun auch politische Intrigen hinzu, wurden soziale und psychologische Themen diskutiert. Ganz tolle Unterhaltung mit einem wunderschönen Abschluss.

Enen no Shouboutai war auch ein richtig tolles Anime mit großartigen Kampfszenen und interessanten Charakteren. Es geht hier um Spezialfeuerwehrleute, die gegen Menschen kämpfen, welche spontan entflammen und sich in Dämonen verwandeln. Mein Problem mit diesem Anime ist, dass die ersten paar Folgen etwas konfus waren und einfach überhaupt nicht klar war, was der eigentliche Plot ist. Als das dann aber rauskam, wurde es richtig spannend. Auch das erschaffene Universum konnte mich nicht recht überzeugen. Dennoch habe ich die Serie genossen, weil sie einfach fantastisch aussieht. Die Serie läuft im Herbst direkt weiter und ich werde sie auf jeden Fall schauen.

Cop Craft war ein coole Serie und ein Paradebeispiel dafür, was man alles leisten kann, wenn man wenig Budget hat, aber dennoch richtig gut ist. Die Story handelt davon, dass in einer Metropole ein Tor zu einer anderen Welt geöffnet wurde und die Wesen von dort mit den Menschen nun friedlich koexistieren und sich ständig hin und her bewegen. Ein Polizistenduo – ein Mensch und ein Alien – müssen in dieser Stadt nur Kriminalfälle lösen, die kulturübergreifend sind. Sehr spannend und interessant mit einem schönen Finale. Das erschaffene Universum würde sich für eine zweite Staffel anbieten – die ich sicher schauen würde – aber der hier erzählte Plot ist jedenfalls abgeschlossen.

Granbelm war auch sehr interessant. Hier geht es um ein paar Hexen, die regelmäßig in eine andere Dimension transportiert werden, um dort mit magischen Mechas im Battle Royal Style gegeneinander zu kämpfen. Sympathische Charaktere und nette Kämpfe bieten gute Unterhaltung. Das Beste daran aber sind die überraschenden Wendungen am Ende. Das Finale war dann auch schön und zufriedenstellend.

Dungeon ni Deai wo Motomeru no wa Machigatteiru Darou ka II war irgendwie eine Enttäuschung. Ich habe extra im Frühling nachgeholt, die erste Staffel zu schauen, um hier jetzt mitzukommen und dann wurde so etwas geliefert. Die gesamte Staffel wirkt so, als wären es nur Füller-Episoden. Nett, aber überhaupt nicht spannend. Man hätte das alles als OAVs separat produzieren können und hier dann eine ordentliche Story. Die sind hier kein einziges Mal ins Dungeon gegangen. Schade! Aber laut Manga-Lesern soll jetzt etwas richtig Tolles kommen, also warte ich gespannt auf die dritte Staffel, die bereits für nächstes Jahr angekündigt worden ist.

Arifureta Shokugyou de Sekai Saikyou ist ein klassisches Isekai – Hauptcharakter wird in andere Welt transportiert -, beginnt aber sehr düster und wirklich spannend. In der Mitte ist die Serie jedoch von einem anderen Studio übernommen worden und was da dann für ein Qualitätsabsturz mit einherging ist kaum zu beschreiben. Viel Potenzial, viele Erwartungen, doch am Ende nur eine Enttäuschung. Die finale Episode war dann auch noch ziemlich unbefriedigend und bot einen klassischen Cliffhanger.

Bem begann auch sehr düster und spannend. Monster leben in unserer Welt und drei davon versuchen einen Weg zu finden, Menschen zu werden. Die Idee dahinter, immer wieder die philosophische Frage aufzuwerfen, ob es wirklich wert ist, ein Mensch zu werden, fand ich sehr interessant. Die Serie wurde dann aber sehr repetitiv, es gab keine Entwicklung und wurde allgemein einfach langweilig. Aus verschiedenen Gründen sind nicht alle Folgen ausgestrahlt worden, der Rest kommt im Oktober, aber darauf werde ich verzichten, stürze ich mich doch lieber in die neue Staffel.

Ebenfalls startete diesmal Dr. Stone, dessen Manga-Version ich lese. Ich habe reingeschaut und muss sagen, dass es eine sehr gute Adaption ist, die ich nur empfehlen kann. Und wie bekannt lese ich auch weiterhin die Mangas zu den Serien One Piece, Boruto, Fairy Tail und Black Clover, schaue diese also nicht, bzw. nur sehr sporadisch.

Neben diesen aktuellen Serien habe ich auch zu Beginn der Staffel sogar Zeit gefunden, eine ältere zu schauen:
Planetes ist eine richtig coole Sci-Fi-Serie, die ein paar Jahre in der Zukunft spielt, wenn es bereits einige Raumstationen im Weltall gibt und der Mond kolonisiert ist. Die Geschichte verfolgt dabei eine Crew von „Müllmännern“, also Astronauten, deren Aufgabe es ist, den Orbit sauber zu halten, damit aktive Installationen und Satelliten nicht durch Kollisionen beschädigt werden. Dabei werden sie in politisches Geplänkel hineingezogen.
Diese Serie hat mir sehr gut gefallen, weil die Charaktere interessant sind, sich toll entwickeln, der Plot durchaus spannend ist und der Hintergrund extrem realistisch gehalten ist. Einfach eine sehr gut gemachte und absolut empfehlenswerte Serie.
Diese Fülle an Serien hat dazu geführt, dass ich mit meinem anderen Großprojekt, nämlich Gintama zu schauen, nicht weitergekommen bin, obwohl das wirklich eine grandiose Serie ist.

Ausblick auf den Herbst 2019:
Auch die Vorschau für den Herbst verspricht eine Fülle von guten Serien, wie etwa Boku no Hero Academia 4th Season, Sword Art Online: Alicization – War of Underworld, Nanatsu no Taizai: Kamigami no Gekirin, Assassins Pride, No Guns Life, Kono Oto Tomare! 2nd Season, Keishichou Tokumubu Tokushu Kyouakuhan Taisakushitsu Dainanaka: Tokunana und Houkago Saikoro Club.

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Spiel: Tiny Epic Galaxies (Schwerkraft-Verlag)

Nettes Spiel mit Schwächen.
Von Scott Almes (ca. 30-45 Min.; 1-5 Spieler)
In diesem Spiel wollen wir mit unseren Raumschiffen zu Planeten fliegen und dessen Spezialfunktionen nutzen, Ressourcen sammeln, um die eigene Entwicklung voranzutreiben, und Planeten kolonisieren, um Punkte zu bekommen. Das läuft alles durch würfeln. Die geworfenen Werte erlauben uns Aktionen. Um nochmal zu würfeln, muss man Energie ausgeben. Das Problem ist nun, dass die einzelnen Züge dabei ziemlich lange dauern und man viel Zeit mit Däumchen drehen verbringt. Dies kann man aber dadurch umgehen, indem man Kulturpunkte ausgibt, um die Würfelwerte der Mitspieler auch zu nutzen, also auch außerhalb des eigenen Zuges Aktionen durchzuführen. Dazu braucht man aber Kulturpunkte, was dazu führt, dass es genau eine Strategie gibt, die jeder Spieler immer anwendet: Viele Kulturpunkte sammeln, um viele Aktionen zu haben. Da es aber kaum strategische Optionen gibt und die beste taktische Kombinationen fast immer offensichtlich ist, werden die Aktionen relativ geradlinig ausgeführt. Wiederspielwert bietet dieses Spiel für mich kaum, da ich nicht wüsste, was ich das nächste Mal anders spielen sollte. Aber ich finde, dass das Spiel durchaus nett ist für zwischendurch und daher werde ich sicher nicht Nein sagen, wenn es jemand vorschlägt.
Fazit: Kann gespielt werden.

Auf Amazon zu kaufen:
Gamelyn Games – Tiny Epic Galaxies
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Buch: Brandhorst, Andreas – Ikarus

Und wieder ein großartiges Buch von Brandhorst. Bei diesem Autor wird man als Sci-Fi-Fan wirklich verwöhnt.
Inhalt: Auf einer Welt im Tau-Ceti-System, mehr als zwölf Lichtjahre von der Erde entfernt, hat sich eine fortschrittliche Zivilisation entwickelt. Doch die Menschen, die dort leben, sind nicht frei – sie leben unter der strengen Beobachtung der Regulatoren, einer mächtigen außerirdischen Spezies. Die einzige Hoffnung auf Freiheit ist ein Geheimprojekt namens Ikarus, das der Regierungsrat Takeder vorangebracht hat. Doch der ist gerade ermordet worden. Ein Katz-und-Maus-Spiel von galaktischen Ausmaßen beginnt.
Ich habe ja letztens gemeint, dass Der letzte Regent mein Lieblingsbuch dieses Autors ist und dabei bleibe ich, aber dieses steht ihm in nichts nach. Der Unterschied ist reine Geschmacksache: Während wir hier ziemlich planetengebunden sind, fliegen wir in Der letzte Regent ständig durch den Weltraum, von einem Sonnensystem ins nächste.
Ikarus ist definitiv ein sog. Pageturner. Wer ist der Mörder? Was ist Ikarus? Was wollen die Regulatoren eigentlich? Alles Fragen, die einen von Anfang an fesseln und am Ende erhält man nach einem spannenden Showdown eine zufriedenstellende Auflösung. Untermalt wird das Ganze von den Spezialitäten dieses Autors: Detailverliebtheit und Erschaffung faszinierender Hintergründe.
Ich habe das Buch genossen, verschlungen und freue mich schon auf die nächste Lektüre dieses Autors. Es gibt schließlich noch einige ältere Werke von ihm, die mir fehlen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Ikarus: Roman
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