Spiel: Brix (Pegasus Spiele)

Nettes abstraktes 3D 2-Personen Legespiel.
Von Charles Chevallier und Thierry Denoual (ca. 10 Min.; 2 Spieler)
Dieses Spiel ist eine abstraktere Variante von 4 gewinnt. Anstatt einfacher Farbklötze sind sämtliche Teile Doppelwürfel, man legt also jedes Mal eine eigene und eine gegnerische Farbe aus. Dazu kommen noch Symbole auf den verschiedenen Seiten. Man muss also zusätzlich darüber nachdenken, auf welcher Seite man die Würfel hinlegt. Das alles macht Brix zu einem interessanten Spiel, das man gleich wieder und wieder spielen möchte.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Pegasus Spiele – Brix
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Spiel: Paper Tales (Stronghold Games)

Nein, das war ein kompletter Fehlgriff.
Von Masato Uesugi (ca. 30 Min.; 2-5 Spieler)
Das hier ist ein Draft-Spiel, man bekommt also Karten von seinem Mitspieler, sucht sich eine aus und gibt den Stapel weiter. Nicht neu und eigentlich immer interessant. Man ist also bemüht, die Karten zu studieren, um ja gute Kombinationen zu sammeln. Das wird jedoch enorm durch die zahlreichen und unübersichtlichen Symbole erschwert. Ist dann eine Draftrunde vorbei, kommt der enttäuschende Teil. Man legt Karten aus und kämpft gegen die Nachbarn. Da man aber gleichzeitig die Karten aufdeckt, ist es total zufällig und glücksabhängig, wer jetzt höhere Werte hat und gewinnt. Es gibt nichts, was man da irgendwie planen oder berücksichtigen könnte. Damit aber nicht genug! Durch einen seltsamen Zeitmechanismus bleiben die Karten maximal 2 Runden vor dir liegen. Es ist also unmöglich, sich eine große coole Kombination über mehrere Runden hin aufzubauen. Daher ist es in der Draftrunde beinahe schon unnötig, irgendwelche Gedanken zu investieren.
Fazit: Nicht zu empfehlen!

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Paper Tales (deutsche Ausgabe)
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Buch: Lustiges Taschenbuch Galaxy 05

Für mich der schwächste Band der Reihe, aber immer noch toll.

© 2018 Disney
Alle vier Wochen erscheint eine neue Ausgabe vom Lustigen Taschenbuch bei Egmont Ehapa.

Wir haben hier 10 Geschichten, von denen erneut 8 deutsche Erstveröffentlichungen sind, die wieder in 3 Kategorien aufgeteilt sind:
A) Die Chroniken von Terra 32 (4 Geschichten, aber 1 Abenteuer): Hier nun wird das Abenteuer abgeschlossen, welches in Band 3 begann. Von all den Abenteuern, die in der Galaxy-Reihe erzählt werden, hat mir dieses am wenigsten gefallen. Speziell das Ende wirkt ziemlich überhastet. Es nicht schlecht, keinesfalls, nur nicht so toll wie die anderen.
B) Galaktische Geschichten (5 Geschichten): Diese Geschichten folgen dem gleichen Prinzip wie jene derselben Kategorie aus den ersten drei Bänden. Es steht also jede für sich alleine und sie spielen alle im Entenhausen der Gegenwart, nur eben mit ausgereifter Raketentechnologie, um das Universum unsicher zu machen. Zwei davon sind keine deutsche Erstveröffentlichung und erschienen schon einmal in einem LTB, werden also wohl schon bekannt sein. Das ist der andere Grund, weshalb ich diesen Band hier als den schwächsten der Reihe empfinde, denn diese Galaktischen Geschichten waren für mich nicht so interessant wie die anderen in den vorherigen Bänden.
C) Star Top (1 Geschichte): Die USS Entermouse kehrt erneut nur für ein Abenteuer zurück. Das Star Trek Feeling ist immer noch sehr stark, wirklich toll. Die Geschichte ist jedoch wie ein typischer Mittelteil, nichts neues einführen und nichts abschließen.
Grundsätzlich hat mich der Band hier schon unterhalten, bitte nicht missverstehen, es gab einige witzige Momente und die Zeichnungen sind auch toll. Es ist jedoch nicht diese hohe Qualität, wie ich sie aus den vorherigen vier Bänden gewohnt bin. Das liegt einerseits an meinem persönlichen Geschmack, da mich Die Chroniken von Terra 32 einfach nicht fesseln konnten und andererseits sind die Galaktischen Geschichten hier einfach nicht so interessant wie bisher.
Fazit: Dieser Band lässt mich ein bisschen enttäuscht zurück, aber er ist der vorletzte dieser großartigen Serie und sollte schon gelesen werden, wenn man sich schon alle anderen Bände bisher gegönnt hat. Außerdem ist die Star Top Geschichte ja auch eine wichtige Überleitung auf den letzten Band und wer sich dafür interessiert, so wie ich, muss hier zugreifen.

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Serie: Charmed 2018 – Pilotfolge

Nachdem ich ja letztens über die Rebootmania geschrieben habe und früher eigentlich Charmed sehr gerne geschaut habe, dachte ich mir, ich probiere zumindest einmal die Pilotfolge dieser neuen Produktion aus.
Naja, es ist die gleiche Serie, der Plot ist fast identisch. Wer’s früher geschaut hat, muss das jetzt nicht schauen. Wer es damals aber nicht geschaut hat, der kann ruhig hier drei Schwestern zuschauen, die entdecken, dass sie Hexen sind und dann gegen Dämonen kämpfen müssen. Die erste Folge war nicht schlecht, aber auch nicht neu und daher gibt es für mich keinen Grund, da weiter einzuschalten.

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Film: Andover (2017)

Auch Low Budget Indie Filme können gut sein. Man muss nur die Gelegenheit haben, die mal zu schauen.
Drama / Komödie mit Jonathan Silverman von Scott Perlman. 110 Min.
Inhalt: Ein Genetik Professor klont seine Frau, nachdem diese gestorben ist. Doch die Frau, die er erschafft, ist anders als die, in die er verliebt war. Daher probiert er es immer wieder, um exakt die Person zu erschaffen, die er verloren hat.
Der Film zeigt auf schöne Weise, wie zwei Menschen zwar genetisch und optisch perfekt identisch sein können, charakterlich aber doch grundverschieden. Was also muss geschehen, dass dies auch gleich ist? Ist das überhaupt möglich? Der Film behandelt sowohl evolutionstechnische als auch moralische Fragen, wobei die Wissenschaft eher nur ein Aufhänger für die Moral ist. Aber der Kern ist die Liebe, der Verlust dieser und dessen Bewältigung.
Der Film hat einige kleinere Anflüge von Dunklen Humor, aber nicht eklatant und bietet im Grunde eine gute Unterhaltung. Der Film ist kein großartiges Meisterwerk, aber immer noch besser als so mancher Hollywood-Schmarrn.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Gedankensprung: Rebootmania – Serien

Das aktuelle Horrorwort lautet „Reboot“, obwohl viele Dinge so bezeichnet werden, die das gar nicht sind, nämlich auch Sequels, Prequels und Spin Offs. Ich denke, das bessere Wort für all diese Dinge wäre „Revival“, also „Wiederbelebung“, denn das ist es, was hier geschieht, egal in welcher Form, und nichts anderes. Die großen Studios setzen lieber auf bekannte Dinge als auf neue Experimente. Denn was der Mensch schon kennt, das schaltet er eher ein, als ein Risiko mit etwas Neuem einzugehen. Finanziell rechnet sich das absolut, also warum sollte man etwas ändern, wenn der Konsument das so annimmt? Außerdem passen diese ganzen Revivals perfekt in die aktuelle Nostalgie-Welle, auf der wir momentan anscheinend reiten.
Was also läuft denn aktuell an Serien, die genau das praktizieren? Mit Akte X und Prison Break wurden einfach zusätzliche Staffeln produziert, was vermutlich das ist, was den Fans am besten gefällt, als die selben Charaktere im selben Setting wieder anzutreffen. In eine ähnliche Kerbe schlagen die Serien Fuller House und The Conners, die einfach Nachfolger von beliebten Serien sind und die nächste Generation in den Mittelpunkt stellen.
Es gibt aber auch sehr viele konkrete Reboots, also Serien, die komplett von Null wieder beginnen. Bei diesen ist es so, dass sehr viel Wert auf Diversity gelegt wird, was manchmal sogar ins Lächerliche ausartet und dann erst recht viel Kritik einbringt. Denn was ist den Leuten durch den Kopf gegangen, als sie Charmed rebooted haben? Ich kann mir vorstellen, wie da ein Produzent auf irgendwelche Target-Indikatoren und Statistiken geschaut und dann gesagt hat: „Okay, Leute, so machen wir das: Die drei weißen Frauen werden mit drei Latinas ersetzt, eine davon ist eine Lesbe, die andere hat einen afroamerikanischen Freund und der Bösewicht ist ein weißer Mann.“ Und bei Magnum P.I. wurde auch der Hauptcharakter diesmal mit einem Latino ersetzt. Ich verstehe durchaus die Notwendigkeit, neue demographische Gruppen und Generationen anzusprechen, aber es derart zu versuchen ist einfach nur peinlich. Wie bereits letztens zu Ocean’s 8 gesagt, wäre es doch viel besser einfach ein neues, modernes Setting zu erschaffen, das viel besser ans Zielpublikum angepasst ist.
Da finde ich MacGyver etwa sehr gelungen und die Serie ist auch sehr erfolgreich, denn der originale Hauptcharakter wurde so ähnlich wie möglich besetzt, während sich die Diversity auf die Nebencharaktere erstreckt, die sehr gut eingearbeitet sind. Man hat hier eben nicht wie so oft das Gefühl, dass Diversity nur zum Zwecke der Diversity stattfindet.
Ein anderes hochgelobtes Reboot ist Sabrina, weil es eben nicht einfach die gleiche Geschichte noch einmal erzählt, sondern mit den sehr dunklen Horrorelementen in eine ganz neue Richtung geht. Tatsächlich hätte man diese Serie eigentlich anders nennen können, denn außer dem Titel hat sie mit dem Original nicht viel gemeinsam. Aber dann hätten die Leute sie nicht gekannt, sie nicht mit etwas assoziiert und wohl nicht eingeschalten.
Sehr heftig wird momentan das Reboot von Buffy kritisiert, das noch gar nicht gedreht worden ist, obwohl es eben kein Reboot ist, sondern die Geschichte der Nachfolgerin von Buffy erzählen wird. Das ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass die Leute alle Revival-Varianten automatisch als billige Reboots abstempeln und instinktiv kritisieren.
Es gibt also gute und schlechte Revivals, wie immer. Man muss den Serien einfach ein paar Episoden geben, bevor man sie wirklich kritisieren kann. Dennoch würde ich gerne neue Szenarien, neue Charaktere, neue Welten besuchen und nicht das selbe nochmal, vor allem, wenn es so schlecht wie Lost in Space ist.

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Spiel: Catan – Der Aufstieg der Inka (Kosmos)

Tolle neue Version eines beliebten Brettspiels.
Von Klaus Teuber und Benjamin Teuber (ca. 90 Min.; 3-4 Spieler)
Die Siedler von Catan kennt eigentlich jeder, auch die, die sich nicht unbedingt für Brettspiele interessieren. Das Spiel ist so bekannt, dass es sogar schon in einigen US-Serien Gastauftritte hatte, wie etwa in The Big Bang Theory oder This Is Us, ein eigener Kinofilm ist sogar geplant. Kein Wunder also, dass zu diesem Spiel im Laufe der Zeit jede Menge Varianten erschienen sind und die neuste davon ist Der Aufstieg der Inka.
Wer die Die Siedler von Catan schon kennt, muss nur ein paar Zusatzregeln erlernen. Zunächst einmal leitet jeder Spieler die Geschicke eines Stammes, der aber wie in Small World irgendwann ausstirbt und dann muss man mit einem neuen Stamm starten. Wer als erstes den dritten Stamm an dessen Ende geführt hat, gewinnt das Spiel. Dieses Element führt zu einem sehr interessanten Mechanismus, denn die Siedlungen von ausgestorbenen Stämmen überwuchern und werden zu Ruinen. Dazu legt man sehr gut gemachte Pflanzenteile auf die entsprechenden Siedlungen. Diese Ruinen können dann von den anderen Spielern, oder vom eigenen neuen Stamm, überbaut werden. Das ist ein sehr tolles interaktives und strategisches Element, das mir persönlich sehr gut gefällt.
Ebenfalls neu sind die drei Handelswaren, die man neben den üblichen Ressourcen erhalten kann. Diese Handelswaren können unterschiedlich verwendet werden und machen die Handels- bzw. Tauschphase interessanter.
Die oben angesprochenen Pflanzenteile sind nicht die einzigen lobenswerten Elemente. Auch die neue Anden-Grafik auf den Landschaftsflächen und die schönen glasartigen Würfel machen das Spiel optisch zu einem Hingucker.
Mir ergeht es hier wie bei Carcassonne Südsee. Das Spiel ist im Grunde immer noch gleich wie das Original, nur mit frischer Optik und einigen interessanten neuen Mechanismen, weshalb es mir besser gefällt. Die Siedler von Catan hat bei mir ausgedient, ist schon ewig nicht mehr auf den Tisch gekommen, vielleicht weil ich mich daran satt gesehen und gespielt habe. Das Spiel ist aber immer noch großartig und mit dieser neuen Variante wird es auch wieder öfter auf meinem Tisch landen, wie eben auch Carcassonne Südsee das originale Carcassonne für mich ersetzt hat. Außer ich finde eine Gruppe für eine bombastische Runde mit allen Erweiterungen, dann greife ich natürlich gern zum Original, sowohl bei Catan als auch bei Carcassonne.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Brusatte, Steve – Aufstieg und Fall der Dinosaurier. Eine neue Geschichte der Urzeitgiganten

Nicht ganz, was ich erwartet hatte, aber dennoch spannend.
Was habe ich denn eigentlich erwartet? Ein neutrales Sachbuch mit vielen Bildern und Tafeln. Beide Erwartungen wurden nicht erfüllt. Die Abwesenheit von Bildern und Tafeln wiegt dabei aber nicht so schlimm. Ich hätte mir zwischendurch schon ein paar Stammbäume zwecks Übersicht und ein paar Abbildungen zwecks Vorstellung gewünscht, aber der Text ist selbst sehr gut, sehr klar, weshalb es nicht wirklich dramatisch ist.
Nein, mich hat mehr gestört, dass der Autor (Jahrgang 1984) hier in diesem Buch ständig seine Memoiren hat einfließen lassen. Ich lese allgemein nicht gerne Memoiren von Menschen, die jünger als 60 sind, denn die haben meistens noch nicht viel erlebt und auch nicht die Reife, Lehren aus ihren Erlebnissen zu ziehen, da sie sie eben nicht mit genügend Abstand betrachten. Aber zusätzlich wirkt es in diesem Buch – was vermutlich einfach die amerikanische Art ist – sehr stark wie Selbstbeweihräucherung. „Schaut her, was ich für coole Sachen gemacht habe, wo ich überall war, wen ich alles kenne!“, schreit uns der Autor regelrecht entgegen. Aber diese Passagen kann man zum Glück überspringen und rasch zum wesentlichen Teil gelangen, denn eigentlich wird hier das Zeitalter der Dinosaurier, ihre Entstehung, Evolution und ihr Untergang sehr gut dargestellt.
Ich bin diesem Buch schon dankbar, denn ich habe sehr viele neue Informationen erhalten und gelernt, dass viel von meinem Schul-Dinosaurier-Wissen einfach falsch ist. Ich habe es ein bisschen schade gefunden, dass der Fokus auf den bekannten Dinosauriern lag, zwei Kapitel etwa nur über den T. Rex, aber das Buch soll ja auch die Massen ansprechen und nicht irgendwelche Leute mit Nischen-Interesse, also passt das schon. Außerdem ist der zentrale Gedanke des Buches einen Überblick über die Ära der Dinosaurier zu geben und das gelingt super.
Was mir auch gut gefällt, sind die eingestreuten forschungsgeschichtlichen Anekdoten, denn die helfen zu verstehen, weshalb wir heute wissen, was wir wissen.
Fazit: Trotz einiger Mängel sehr zu empfehlen.

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Serie: Killjoys – Staffel 4

Wow, dass eine Serie in der vierten Staffel noch so richtig gut werden kann. Normalerweise ist es ja umgekehrt.
Bisher konnte mich Killjoys ja nicht so richtig überzeugen, speziell die zweite und dritte Staffel. Es hat mich als Space-Sci-Fi-Nerd unterhalten, mehr aber auch nicht. Doch diese vierte Staffel hier ist wirklich gelungen, schaffte einen enormen qualitativen Sprung. Der Plot ist spannend, kohärent und die Konfusion wurde ausgemerzt. Dazu kommen sehr viele witzige Momente, tolle Action und interessante Charakterentwicklungen.
Warum nicht schon früher? Meine Theorie ist, dass der Sender nach der Absetzung von Dark Matter die Schreiber und andere Mitwirkende von dort geholt und zu diesem Projekt gesetzt hat. Der Cliffhanger am Ende ist auch gut gelungen und bietet viel Vorfreude auf die fünfte und finale Staffel, die wir nächstes Jahr genießen können. Neben The Orville und The Expanse ist das also die dritte Space-Sci-Fi-Serie, auf die ich mich im Jahre 2019 freuen kann.
Fazit: Aufgrund der geringen Qualität der ersten drei Staffeln ist es schwer für die Serie allgemein eine Empfehlung auszusprechen. Wer die aber geschaut hat, wird hier jetzt ordentlich belohnt werden.

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Film: Bad Spies (2018)

Solide Action-Komödie mit Zwischenstopp in Wien.
Action / Komödie mit Mila Kunis von Susanna Fogel. 118 Min.
Inhalt: Die neurotische Audrey (Mila Kunis) fällt eines Tages aus allen Wolken, als sie herausfindet, dass ihr vermeintlich so langweiliger Ex-Freund Drew (Justin Theroux) die ganze Zeit ein internationaler Spitzenspion war. Als ihr ein USB-Stick mit gefährlichen Daten in die Hände fällt und sie zusammen mit ihrer besten Freundin, der chaotischen Morgan (Kate McKinnon), einen Mordanschlag auf ihren Verflossenen beobachtet, macht sie sich aus dem Staub und flüchtet aus Amerika. Es beginnt eine wilde Jagd durch die Hauptstädte Europas, bei der den beiden Freundinnen, nicht nur die CIA, sondern auch osteuropäische Killer sowie ein mysteriöser britischer Geheimagent namens Sebastian (Sam Heughan) auf den Fersen sind.
Zugegeben, wären nicht einige Szenen des Films in Wien gedreht worden, hätte ich ihn wohl nicht angeschaut. Was schade gewesen wäre, denn er hat schon einige lustige Momente. Natürlich, man darf nicht zu viel erwarten. Der Plot ist relativ vorhersehbar und die Action nichts besonderes. Aber wenn sie sich selbstkritisch über amerikanische Touristen lustig machen oder ein Auto stehlen, jedoch mit der Gangschaltung nicht umgehen können, dann sind das ziemlich lustige Momente.
Fazit: Nette Unterhaltung. Kann geschaut werden.

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