Spiel: Tapestry (Feuerland)

Ein strategisches Fest.
Von Jamey Stegmaier (ca. 90-120 Min.; 1-5 Spieler)
In Tapestry erschaffst du Zivilisationen von den Anfängen der Menschheit bis in die Zukunft. Du beginnst bei Null und entwickelst dich auf einem der vier Entwicklungspfade (Wissenschaft, Technologie, Erkundung und Militär), um immer bessere Vorteile zu erlangen. Du kannst dich auf einen bestimmten Pfad konzentrieren oder einen ausgewogeneren Ansatz wählen. Außerdem verbesserst du dein Einkommen, baust deine Hauptstadt, nutzt deine asymmetrischen Fähigkeiten, sammelst Siegpunkte und erhältst Tapestry-Karten, die die Geschichte deiner Zivilisation erzählen.
Tapestry ist ein cleveres Zivilisationsspiel, das die Faszination großer Geschichte in ein kompakt spielbares Brettspiel überträgt und Spielerinnen und Spieler auf eine strategische Reise von der Frühzeit bis in die Zukunft mitnimmt. Mit vier unterschiedlichen Entwicklungswegen für Wissenschaft, Technologie, Erkundung und Militär bietet es vielseitige Optionen, seine eigene Zivilisation aufzubauen und dabei immer wieder neue taktische Entscheidungen zu treffen, was zu einer hohen Wiederspielbarkeit und vielen unterschiedlichen Partien führt. Speziell die zahlreichen sehr unterschiedlichen Zivilisationen und Hauptstadttableaus sorgen dafür, dass jede Partie anderes und einzigartig ist.
Die Ausstattung ist liebevoll gestaltet und bringt mit asymmetrischen Zivilisationstableaus, bemalten Miniaturen und variablen Erweiterungsmöglichkeiten ein ansprechendes Spielerlebnis auf den Tisch, das sowohl in größeren Gruppen als auch in kleiner Runde funktioniert. Für Fans von Strategiespielen, die gerne verschiedene Wege zum Erfolg erkunden und ihre eigene Geschichte schreiben möchten, ist Tapestry ein empfehlenswerter Titel, der sowohl einsteigerfreundlich als auch strategisch lohnend ist.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Nobody 2 (2025)

Nette Fortsetzung.
Action/Komödie mit Bob Odenkirk von Timo Tjahjanto. 89 Min.
Inhalt: Vier Jahre nach seiner unglücklichen Auseinandersetzung mit der russischen Mafia schuldet Hutch der gefürchteten Organisation immer noch 30 Millionen Dollar und bemüht sich, diese zurückzuzahlen, indem er unermüdlich Aufträge abarbeitet. Er nimmt seine Familie mit in den dringend benötigten Urlaub. Doch schon bald gerät er ins Fadenkreuz eines korrupten Freizeitparkbetreibers, eines zwielichtigen Sheriffs und eines Verbrecherbosses.
Nach dem Überraschungshit Nobody folgt leider wie so oft eine maue Fortsetzung zur Pflichterfüllung gegenüber den Studiobossen. Man kann diesen Film als kurzweilige Abendunterhaltung schauen, aber er bietet halt nichts, was in Erinnerung bleibt.
Im direkten Vergleich zeigen Nobody (2021) und Nobody 2 (2025) deutliche Unterschiede in Ton und Ausrichtung. Während der erste Teil insgesamt düster und ernst gehalten ist und sich stark auf Hutchs persönliche Selbstfindung sowie den Schutz seiner Familie konzentriert, schlägt die Fortsetzung einen deutlich leichteren und humorvolleren Ton an. Die Motivation der Hauptfigur verschiebt sich dabei von einer inneren Wandlung hin zu äußeren Umständen wie Schulden und einem aus dem Ruder gelaufenen Familienurlaub.
Auch der Actionstil verändert sich. Im ersten Teil überzeugt die Action vor allem durch ihre Kraft, Präzision und sehenswerte Choreographie, wohingegen Nobody 2 stärker auf kreative und überzeichnete Inszenierungen setzt. Der erzählerische Fokus liegt im ersten Film klar auf der individuellen Entwicklung der Hauptfigur, während im zweiten Teil die familiäre Dynamik stärker in den Vordergrund rückt. Entsprechend fällt auch die Rezeption nicht nur bei mir unterschiedlich aus. Der erste Film wurde überwiegend sehr positiv aufgenommen, während die Fortsetzung auf gemischte Resonanz stößt.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Der Entenhausen Podcast

Die neue Folge vom Entenhausen Podcast ist da!
Diesmal geht es darum, warum Micky Maus anscheinend unbeliebt ist.

Der Podcast über Enten und Mäuse. Hier erzähle ich euch von unseren Lieblingscomics aus Entenhausen und stelle die verschiedenen Charaktere vor, die uns dort immer wieder begegnen: Donald Duck, Micky Maus & Co.
Taucht ein mit mir in die Welt von Entenhausen!

Mittlerweile ist bereits die neunte Folge erschienen. In dieser Folge erzähle ich darüber, was ich im Jänner gelesen habe: Lustiges Taschenbuch Nr. 606 „Das Phantom der Oper“, Lustiges Taschenbuch Europareise Nr. 1, Lustiges Taschenbuch Mystery Nr. 1, Lustiges Taschenbuch Winter Nr. 8 und Lustiges Taschenbuch Spezial Nr. 128 „Dinos“. Außerdem gehe ich der Frage nach, warum Micky Maus anscheinend so unbeliebt ist.

Hören könnt ihr den Podcast auf diesen Plattformen:
Spotify
Amazon Music
Castbox

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Spiel: Curses & Covens (One Thousand Rats)

Taktisches Memory.
Von Samara Jethwa und David Walsh (ca. 10-20 Min.; 4-6 Spieler)
Curses & Covens ist ein Spiel, in dem einer gegen den Rest antritt. Ein Spieler schlüpft in die Rolle des Hexenjägers, während die anderen Spieler als einfache Bewohner die freundlichen Hexen beschützen. Ziel des Hexenjägers ist es, fünf Hexen zu fangen, während die Bewohner versuchen, einen Hexenzirkel aus drei Hexen derselben Farbe in der Hand eines Spielers zu bilden, um zu gewinnen.
Curses & Covens wirkt auf den ersten Blick thematisch reizvoll und setzt mit seinem Hexen-und-Magie-Motiv optisch Akzente, doch das Spielerlebnis selbst bleibt eher durchwachsen. Die Mischung aus Bluff, Deduktion und Rollenversteckspiel ist grundsätzlich interessant, doch besonders in der Spielpraxis fällt auf, dass sich der Ablauf häufig wenig organisch anfühlt. Die begrenzte Kommunikation zwischen den Mitspielern sorgt eher für Zufall als für echte strategische Tiefe, was das gemeinsame Planen und Bluffen erschwert und bei manchen Runden eher Frust als Spannung erzeugt.
Zwar sind Artwork und Komponenten ansprechend gestaltet und tragen ein stimmiges Fantasy-Flair, doch hinter der hübschen Oberfläche versteckt sich ein Spiel, dessen Mechaniken nicht immer sauber greifen und das weniger Variation bietet als erhofft. Nach mehreren Partien fällt auf, dass sich viele Situationen stark ähneln.
Insgesamt bleibt Curses & Covens ein Ansatz mit Potenzial, der allerdings in der Umsetzung zu oft an offenem Zufall und holpriger Interaktion krankt, sodass er im Kreis von Vielspielern eher gemischte Gefühle hinterlässt.
Fazit: Kann probiert werden.

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Buch: Ernesti, Jörg – Die Päpste. Von der Antike bis zur Gegenwart

Interessanter Überblick.
Jörg Ernesti bietet mit Die Päpste einen kompakten und anschaulichen Überblick über die Entwicklung des Papsttums von seinen Anfängen in der Antike bis in die Gegenwart. Statt eine schlichte Aneinanderreihung von Biografien zu liefern, zeichnet der erfahrene Kirchenhistoriker herausragende Stationen dieses uralten Amtes nach und erklärt, wie aus dem frühen Bischof von Rom im Lauf der Geschichte eine politisch und kulturell einflussreiche sowie moralisch viel beachtete Institution wurde. Überaus spannend habe ich dabei die Ausführungen zum Übergang zwischen legendenhaften Anfängen und historischer Realität gefunden.
Das Buch hat eine klare Struktur und thematische Gliederung, die Epochen wie das Mittelalter, die Neuzeit oder Herausforderungen des 20. und 21. Jahrhunderts übersichtlich vermittelt. Besonders hilfreich sind die Kapitel über Macht und Wandel des Papsttums, die in kompakter Form die komplexen politischen und geistlichen Aspekte verständlich machen. Schön ist dabei auch zu lesen, wie im abschließenden Kapitel „Ausblick“ Kritik am Papsttum angebracht und Wünsche geäußert werden.
Gleichzeitig darf man kein tief wissenschaftliches Monstrum erwarten. Auf rund 128 Seiten bleibt die Darstellung trotz fundierter Sachkenntnis eher ein Überblickswerk und richtet sich an Leserinnen und Leser, die einen informativen Einstieg in die Geschichte der Päpste suchen, statt an Fachhistoriker. Insgesamt gelingt Ernesti ein zugänglicher und gut strukturierter Blick auf eine der einflussreichsten Institutionen der Weltgeschichte.
Einen Kritikpunkt habe ich aber noch. Trotz des kleinen Formats dieses Büchleins hätte ich mir dennoch eine vollständige Auflistung sämtlicher Päpste gewünscht. Wo sonst als in so einem Buch sollte man eine solche Liste finden?
Fazit: Empfehlenswert.

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Ernesti, Jörg – Die Päpste. Von der Antike bis zur Gegenwart
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Das Buch wurde dankenswerterweise vom Verlag zu Verfügung gestellt.
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Serie: Fallout – Staffel 2

Schon cool, aber irgendwie nicht mehr so gut.
Die zweite Staffel von Fallout setzt das postapokalyptische Drama von Amazon Prime Video fort und führt die Figuren Lucy, den Ghoul und Maximus weiter durch ein raues Ödland, das diesmal stark von den ikonischen Schauplätzen aus dem Fallout: New Vegas-Universum geprägt ist. Die Produktion punktet erneut mit opulentem Worldbuilding, spannenden Situationen und starken Leistungen der Darsteller.
Gleichzeitig wirkt Staffel 2 jedoch strukturell nicht ganz so fokussiert wie die erste. Die Erzählung entfaltet sich über mehrere Episoden stärker episodisch und es entsteht mitunter das Gefühl, dass viele Szenen und Handlungsbögen eher darauf abzielen, den Grundstein für die kommende dritte Staffel vorzubereiten, statt einen in sich abgeschlossenen Bogen zu liefern. Dadurch bleibt die Spannung teils diffuser und die Entwicklung einzelner Figuren und Beziehungen weniger stringent als in der ersten Staffel, die sehr straff und packend war.
Insgesamt bietet die zweite Staffel weiterhin hochwertige Unterhaltung in einer kreativen Welt und mit einer hohen Produktionsqualität, ist aber erzählerisch nicht ganz so stark wie ihr Vorgänger und fühlt sich an einigen Stellen wie eine Übergangsstaffel an, die auf kommende Ereignisse hinführt. Da sich aber die dritte Staffel bereits in Produktion befindet, ist der Cliffhanger hier am Ende nicht so schwerwiegend.
Fazit: Empfehlenswert.

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Film: The Wrecking Crew (2026)

Nett.
Action/Komödie mit Jason Momoa von Ángel Manuel Soto. 122 Min.
Inhalt: Zwei ungleiche Brüder müssen zusammenarbeiten, um eine gefährliche Verschwörung aufzudecken.
The Wrecking Crew ist eine actiongeladene Buddy-Actionkomödie mit Jason Momoa und Dave Bautista, die als entfremdete Halbbrüder nach dem mysteriösen Tod ihres Vaters in ein branchentypisches Konspirations- und Kampfgetümmel geraten. Die Inszenierung punktet vor allem visuell. Das hawaiianische Setting und die Kameraführung stechen ins Auge und sorgen zwischendurch für eindrucksvolle Bilder, selbst wenn sie nicht immer organisch wirken und teils künstlich erscheinen. Statt es aber bei dem zu belassen, was funktioniert, wurden zwischendurch noch unnötige, billige, hässliche CGI-Szenen eingebaut.
Inhaltlich bewegt sich der Film in bekannten Genreterritorien und bedient klassische Action-Motivationen, was Fans temporeicher Action unterhalten kann, aber wenig überraschend bleibt. Drehbuch und Story bieten nur begrenzte Tiefe, viele Wendungen wirken vorhersehbar, und die emotionale Balance zwischen Humor, Drama und Familienkonflikt bleibt unausgegoren. Viele Szenen setzen stark auf rohe Gewalt, die punktuell unnötig brutal wirkt und nicht immer zur Geschichte beiträgt, sondern eher zum „R-Rating“ als zur erzählerischen Logik.
Die Darstellungen der beiden Hauptdarsteller variieren je nach Szene. Während Momoa gelegentlich Energie in die Rolle bringt, wirkt Bautistas Leistung durch das schwache Drehbuch wenig nuanciert und farblos. Insgesamt ist The Wrecking Crew ein actionreiches Streaming-Vergnügen mit starkem visuellen Auftritt, dessen erzählerische und dramaturgische Schwächen aber spürbar bleiben.
Meiner Meinung nach hätte man einfach im finalen Cut sämstliche CGI- und R-Rated-Szenen entfernen sollen. Das hätte nämlich die dünne Story in keinster Weise beschnitten und dem Film sehr gut getan. So aber wird außer erwachsenen Actionfans, die einen Abend unter der Woche füllen wollen, niemand diesem Film hier irgendwas abgewinnen können.
Fazit: Kann probiert werden.

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Top 10 Update

Wie jedes Jahr habe ich mich also auch jetzt wieder mal hingesetzt, um meine diversen Top 10 Listen zu aktualisieren:

Meine 10 Lieblingsfilme
Meine 10 Lieblingsserien
Meine 10 Lieblingsbücher
Meine 10 Lieblingsspiele
Meine 10 Lieblings-Animeserien
Meine 10 Lieblingscomputerspiele
Meine Top 10 Sci-Fi Filme / Serien / Bücher

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Spiel: Heat – Pedal to the Metal (Days of Wonder)

Spannendes Autorennen.
Von Asger Aleksandrov Granerud und Daniel Skjold Pedersen (ca. 30-60 Min.; 1-6 Spieler)
Heat: Pedal to the Metal basiert auf einer einfachen und intuitiven Steuerung (Deck Building) und versetzt die Spieler in packende Autorennen. Sie kämpfen um die beste Position, um als Erste die Ziellinie zu überqueren, und müssen dabei die Geschwindigkeit ihres Wagens im Auge behalten, um eine Überhitzung zu vermeiden. Die richtigen Upgrades helfen ihnen, die Kurven optimal zu nutzen und den Motor kühl zu halten, um Höchstgeschwindigkeiten zu erreichen. Kartenglück und taktisches Manövrieren sind der Schlüssel zum Sieg.
Heat: Pedal to the Metal ist ein mitreißendes Rennspiel, das mit seinem klaren Hand-Management-Mechanismus den Nervenkitzel klassischer Autorennen gekonnt auf den Spieltisch bringt und sowohl Neulinge als auch erfahrene Spieler begeistert. Das intuitive System, bei dem man Karten spielt, um Geschwindigkeit und Hitze seines Boliden auszubalancieren, sorgt für flüssige Partien, in denen jede Entscheidung zählt und das Rennen spürbar dynamisch voranschreitet. Besonders die thematische Umsetzung mit liebevoll gestalteten Komponenten und Rennstrecken verbindet strategisches Denken mit echter Rennatmosphäre. Die enthaltenen Module und der Championship-Modus erweitern das Grundspiel sinnvoll und bieten Abwechslung über mehrere Partien hinweg, was dem Spiel eine hohe Langzeitmotivation verleiht. Ob als lockeres Einzelrennen zwischendurch oder in der Saison-Variante, Heat überrascht mit Spannung, leicht verständlichen Regeln und einem echten Nervenkitzel, das am Ende jedes Rennens Lust auf die nächste Runde macht.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Lustiges Taschenbuch Mystery 01

Toller Start einer interessanten Reihe.

©2026 Egmont Ehapa Media/Disney

Neues Jahr, neue Lustige Taschenbücher. Eine der neuen Serien ist dabei Lustiges Taschenbuch Mystery, wo wir in jedem Band Geschichten finden, die sich mit paranormalen Phänomenen, mystischen Gestalten und unerklärlichen Ereignissen beschäftigen. Mein Sohn war sofort Feuer und Flamme dafür und hat diesen ersten Band direkt durchgelesen und der ist jetzt seit einer Woche seine Abendlektüre.
Vorweg gleich mal die relevanten Zahlen für echte Fans: Der Band enthält 14 Geschichten und davon sind 5 deutsche Erstveröffentlichungen. Also genug neues Lesefutter auch für langjährige LTB Sammler.
Zumindest hier im ersten Teil fällt mir positiv auf, dass die Geschichten wirklich zum Thema dieser LTB-Serie passen. Es sind hier viele Geschichten abgedruckt, die sich mit Mysterien befassen, welche tatsächlich auch im realen Leben häufig diskutiert werden, wie etwa das Monster von Loch Ness, welches sich sogar auf dem Titelbild befindet, Atlantis, Kornkreise oder Außerirdische. Aber natürlich gibt es auch einige Mysterien, die in der Welt von Entenhausen neu erfunden worden sind.
Mein persönlich Highlight ist die Geschichte Tanz auf Thira (geschrieben von Augusto Macchetto und gezeichnet von Roberto Vian), in welcher Indiana Goof das Geheimnis um den Vulkanausbruch auf der griechischen Insel Santorini lüftet. Dieses Abenteuer ist nicht nur spannend, witzig und großartig gezeichnet, sondern es bietet auch eine historisch realistische Theorie, was wieder mal die schriftstellerische Qualität untermalt, mit der Entenhausen-Comics geschrieben werden.
Ebenfalls besonders gut gefallen hat mir Die Nacht der Erpeliden (geschrieben von Bruno Enna und gezeichnet von Stefano Turconi), in welcher der junge Donald auf Oma Ducks Bauernhof versucht Außerirdische zu finden. Es entsteht dabei eine lustige, chaotische Verwechslungsgeschichte.
Speziell möchte ich zum Schluss noch die Geschichte Unentdeckte Meereswelten hervorheben (geschrieben und gezeichnet von Casty), in welcher Micky Maus eine verborgende Welt in den Tiefen des Ozeans entdeckt. Dabei ist die Geschichte selbst jetzt nicht besonders spannend, aber die Zeichnungen sind eine Pracht. Ich bin in diese Bilder regelrecht eingetaucht, bin in den Details versunken und habe mich darin verloren.
Aber auch die anderen Geschichten sind lesenswert und haben mich gut unterhalten. Insgesamt muss ich sagen, dass mir der erste Band dieser neuen Reihe sehr gut gefallen hat und ich mich schon sehr darauf freue, den nächsten in zwei Monaten in der Hand zu halten.
Fazit: Für Mystery und Entenhausen Fans sehr zu empfehlen.

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Das Buch wurde dankenswerterweise vom Verlag zu Verfügung gestellt.
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