Spiel: Onitama (Arcane Wonders)

Tolle Alternative zu Schach.
Von Shimpei Sato (ca. 15-20 Min.; 2 Spieler)
In diesem abstrakten strategischen Spiel mit kompletter offener Information, kämpfen zwei Spieler um den Sieg. Dabei hat jeder Spieler auf einem 5×5 Feld 5 Figuren (1 König und 4 Krieger), mit denen er kämpft. Außerdem hat jeder Spieler zwei Bewegungsplättchen vor sich liegen. Zusätzlich zu diesen vier liegt noch ein fünftes Plättchen bereit. Wenn nun ein Spieler am Zug ist, wählt er eines seiner Plättchen und bewegt eine seiner fünf Figuren wie angegeben. Danach tauscht er das verwendete Plättchen mit dem neutralen. Der Gegner macht das selbe und bekommt somit das Plättchen, das der andere Spieler in seinem letzten Zug verwendet hat. Bei der Ausführung der Züge gilt es also auch immer zu bedenken, welche Bewegungsmöglichkeiten ich dadurch meinem Gegner gebe.
Das Tolle an dem Spiel ist nun, dass es viele verschiedene Bewegungsplättchen gibt, aber immer nur 5 verwendet werden. Dadurch gibt es in jeder Partie andere Bewegungsmöglichkeiten und somit ist jede Partie anders. Das garantiert einen sehr hohen Wiederspielwert.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Onitama
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Buch: Brandhorst, Andreas – Ewiges Leben

Spannender Thriller zu einem interessanten Thema.
Inhalt: Die Journalistin Sophia erhält einen scheinbar harmlosen Auftrag. Für den Biotechnologie-Konzern Futuria soll sie ein Porträt für die Firmengeschichte verfassen. Futuria wird wegen seiner Verdienste um die gentechnische Heilung von Krankheiten wie Krebs und der Forschungen auf dem Gebiet der Lebensverlängerung geschätzt. Doch je tiefer Sophia gräbt, desto unheimlicher wird ihr das Unternehmen, dessen Gründer, der legendäre Salomon Leclerq, seit einigen Jahren verschwunden ist. Sie stößt auf Hinweise, dass Futuria den genetischen Schlüssel für die Unsterblichkeit gefunden hat. Doch hinter der Verheißung von ewigem Leben verbirgt sich ein düsteres Geheimnis, ein großangelegter Plan, den das Unternehmen verfolgt. Gemeinsam mit dem abtrünnigen Casper muss Sophia alles daransetzen, den Plan zu vereiteln. Denn Futuria hat nicht vor, sein Wissen nur zum Wohle der Menschheit einzusetzen.
Ich hatte zu Beginn einige Probleme mit dem Buch. Das beginnt einmal mit der falschen Erwartungshaltung. Ich hatte mir nämlich einen Biotechnik-Thriller erwartet, der sich also mit sämtlichen Aspekten dieses Themas beschäftigt, was leider nicht der Fall ist. Außerdem wirkt das Buch zunächst auch wie eine Kopie von Das Erwachen des selben Autors. Aber weil ich die 100-Seiten-Regel habe und ein Fan des Autors bin, habe ich natürlich weitergelesen und tatsächlich wird der Plot sehr spannend, auch Dank der sehr interessanten Charaktere.
Das Buch ist also kein Biotechnik-Thriller, obwohl das auch ein wichtiger Aspekt hier ist. Nein, das zentrale Element ist das ewige Leben. Dabei hat der Autor auf sehr interessante Weise die drei Varianten der Unsterblichkeit, nämlich durch Genetik, durch Bewusstseinstransfer in eine Virtuelle Realität und durch den Tod im religiösen Jenseits bei Gott, ausgebaut und gegeneinander angesetzt. Der Konflikt dieser drei Modelle trägt das Buch, also Gentechnik vs. Informationstechnik vs. Religion. Meiner Meinung nach wäre das Buch besser geworden, wenn diese drei Fraktionen noch weiter getrennt und noch intensiver gegeneinander angesetzt worden wären, aber auch so ist das Buch bis zum Schluss spannend.
Letztens habe ich von Dan Simmons Endymion. Die Auferstehung (Endymion 2) gelesen, in welchem auf sehr schöne und faszinierende Weise erörtert wird, warum das ewige Leben eigentlich schlecht ist. Dieser Aspekt hat mir hier in diesem Buch leider gefehlt.
Fazit: Mir gefallen die Space-Sci-Fi-Bücher von Brandhorst sehr viel besser als seine Thriller, aber auch diese sind durchaus lesenswert.

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Serie: Planet Earth II (BBC Doku-Reihe; abgeschlossen)

Die Natur hat einfach viel zu bieten.
In dieser fantastischen sechsteiligen Naturdokumentarfilmreihe, die von Sir David Attenborough mit der Hauptthemenmusik von Hans Zimmer präsentiert wird, werden mit modernsten Kameratechniken Naturaufnahmen gezeigt, wie man sie so noch nie gesehen hat. Allein deshalb schon ist das absolut sehenswert. Wir sehen hier aber nicht nur spektakuläre Aufnahmen, sondern lernen Tiere und Orte kennen, die so eigentlich kaum irgendwo erwähnt werden. Ich habe mich gut unterhalten und viel gelernt. Sehr oft sind mir die Ausdrücke „Woah!“ und „Wirklich?!“ über die Lippen gekommen. Speziell die letzte Folge über die Tiere in den Städten ist sehr gut gemacht.
Fazit: Auch wenn man nicht viele Dokumentationen schaut, diese Serie sollte sich jeder gönnen.

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Film: Big Fish & Begonia (Anime 2016; Originaltitel: Da Yu Hai Tang)

Auch aus China kommen nun tolle Animationsfilme in höchster Qualität.
Drama / Fantasy von Liang Xuan und Chun Zhang. 106 Min.
Inhalt: In einem mystischen Reich, das unter jenem der Menschen existiert, lebt ein Mädchen. Zur Volljährigkeitsfeier muss sie 7 Tage in Form eines roten Delphins in der Welt der Menschen leben. Dort gerät sie jedoch in Gefahr und wird von einem Jungen gerettet, der daraufhin sein Leben verliert. Zurück in ihrem Reich versucht sie ihn wiederzubeleben und muss dafür einen hohen Preis bezahlen.
Zunächst sei einmal angemerkt, dass dieser Film fantastisch aussieht, also allein schon deshalb empfohlen werden kann. Dazu noch diese asiatische, uns so fremde Mythologie und Phantasie, die einfach sehr interessant ist.
Der Plot hingegen hat einige Durchhänger. Es ist schon interessant zu sehen, wie sie darum kämpft, den Jungen zurück ins Leben zu bringen, doch entwickelt es sich in eine seltsame Richtung. Es gibt dann noch einen zweiten Jungen, der in das Mädchen verliebt ist und der alles für sie macht. Der kann einem echt leid tun. Und die Frage am Ende bleibt: Wie hoch ist der Preis für die Liebe? Ist er nicht irgendwann zu hoch?
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Brix (Pegasus Spiele)

Nettes abstraktes 3D 2-Personen Legespiel.
Von Charles Chevallier und Thierry Denoual (ca. 10 Min.; 2 Spieler)
Dieses Spiel ist eine abstraktere Variante von 4 gewinnt. Anstatt einfacher Farbklötze sind sämtliche Teile Doppelwürfel, man legt also jedes Mal eine eigene und eine gegnerische Farbe aus. Dazu kommen noch Symbole auf den verschiedenen Seiten. Man muss also zusätzlich darüber nachdenken, auf welcher Seite man die Würfel hinlegt. Das alles macht Brix zu einem interessanten Spiel, das man gleich wieder und wieder spielen möchte.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Spiel: Paper Tales (Stronghold Games)

Nein, das war ein kompletter Fehlgriff.
Von Masato Uesugi (ca. 30 Min.; 2-5 Spieler)
Das hier ist ein Draft-Spiel, man bekommt also Karten von seinem Mitspieler, sucht sich eine aus und gibt den Stapel weiter. Nicht neu und eigentlich immer interessant. Man ist also bemüht, die Karten zu studieren, um ja gute Kombinationen zu sammeln. Das wird jedoch enorm durch die zahlreichen und unübersichtlichen Symbole erschwert. Ist dann eine Draftrunde vorbei, kommt der enttäuschende Teil. Man legt Karten aus und kämpft gegen die Nachbarn. Da man aber gleichzeitig die Karten aufdeckt, ist es total zufällig und glücksabhängig, wer jetzt höhere Werte hat und gewinnt. Es gibt nichts, was man da irgendwie planen oder berücksichtigen könnte. Damit aber nicht genug! Durch einen seltsamen Zeitmechanismus bleiben die Karten maximal 2 Runden vor dir liegen. Es ist also unmöglich, sich eine große coole Kombination über mehrere Runden hin aufzubauen. Daher ist es in der Draftrunde beinahe schon unnötig, irgendwelche Gedanken zu investieren.
Fazit: Nicht zu empfehlen!

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Paper Tales (deutsche Ausgabe)
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Buch: Lustiges Taschenbuch Galaxy 05

Für mich der schwächste Band der Reihe, aber immer noch toll.

© 2018 Disney
Alle vier Wochen erscheint eine neue Ausgabe vom Lustigen Taschenbuch bei Egmont Ehapa.

Wir haben hier 10 Geschichten, von denen erneut 8 deutsche Erstveröffentlichungen sind, die wieder in 3 Kategorien aufgeteilt sind:
A) Die Chroniken von Terra 32 (4 Geschichten, aber 1 Abenteuer): Hier nun wird das Abenteuer abgeschlossen, welches in Band 3 begann. Von all den Abenteuern, die in der Galaxy-Reihe erzählt werden, hat mir dieses am wenigsten gefallen. Speziell das Ende wirkt ziemlich überhastet. Es nicht schlecht, keinesfalls, nur nicht so toll wie die anderen.
B) Galaktische Geschichten (5 Geschichten): Diese Geschichten folgen dem gleichen Prinzip wie jene derselben Kategorie aus den ersten drei Bänden. Es steht also jede für sich alleine und sie spielen alle im Entenhausen der Gegenwart, nur eben mit ausgereifter Raketentechnologie, um das Universum unsicher zu machen. Zwei davon sind keine deutsche Erstveröffentlichung und erschienen schon einmal in einem LTB, werden also wohl schon bekannt sein. Das ist der andere Grund, weshalb ich diesen Band hier als den schwächsten der Reihe empfinde, denn diese Galaktischen Geschichten waren für mich nicht so interessant wie die anderen in den vorherigen Bänden.
C) Star Top (1 Geschichte): Die USS Entermouse kehrt erneut nur für ein Abenteuer zurück. Das Star Trek Feeling ist immer noch sehr stark, wirklich toll. Die Geschichte ist jedoch wie ein typischer Mittelteil, nichts neues einführen und nichts abschließen.
Grundsätzlich hat mich der Band hier schon unterhalten, bitte nicht missverstehen, es gab einige witzige Momente und die Zeichnungen sind auch toll. Es ist jedoch nicht diese hohe Qualität, wie ich sie aus den vorherigen vier Bänden gewohnt bin. Das liegt einerseits an meinem persönlichen Geschmack, da mich Die Chroniken von Terra 32 einfach nicht fesseln konnten und andererseits sind die Galaktischen Geschichten hier einfach nicht so interessant wie bisher.
Fazit: Dieser Band lässt mich ein bisschen enttäuscht zurück, aber er ist der vorletzte dieser großartigen Serie und sollte schon gelesen werden, wenn man sich schon alle anderen Bände bisher gegönnt hat. Außerdem ist die Star Top Geschichte ja auch eine wichtige Überleitung auf den letzten Band und wer sich dafür interessiert, so wie ich, muss hier zugreifen.

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Serie: Charmed 2018 – Pilotfolge

Nachdem ich ja letztens über die Rebootmania geschrieben habe und früher eigentlich Charmed sehr gerne geschaut habe, dachte ich mir, ich probiere zumindest einmal die Pilotfolge dieser neuen Produktion aus.
Naja, es ist die gleiche Serie, der Plot ist fast identisch. Wer’s früher geschaut hat, muss das jetzt nicht schauen. Wer es damals aber nicht geschaut hat, der kann ruhig hier drei Schwestern zuschauen, die entdecken, dass sie Hexen sind und dann gegen Dämonen kämpfen müssen. Die erste Folge war nicht schlecht, aber auch nicht neu und daher gibt es für mich keinen Grund, da weiter einzuschalten.

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Film: Andover (2017)

Auch Low Budget Indie Filme können gut sein. Man muss nur die Gelegenheit haben, die mal zu schauen.
Drama / Komödie mit Jonathan Silverman von Scott Perlman. 110 Min.
Inhalt: Ein Genetik Professor klont seine Frau, nachdem diese gestorben ist. Doch die Frau, die er erschafft, ist anders als die, in die er verliebt war. Daher probiert er es immer wieder, um exakt die Person zu erschaffen, die er verloren hat.
Der Film zeigt auf schöne Weise, wie zwei Menschen zwar genetisch und optisch perfekt identisch sein können, charakterlich aber doch grundverschieden. Was also muss geschehen, dass dies auch gleich ist? Ist das überhaupt möglich? Der Film behandelt sowohl evolutionstechnische als auch moralische Fragen, wobei die Wissenschaft eher nur ein Aufhänger für die Moral ist. Aber der Kern ist die Liebe, der Verlust dieser und dessen Bewältigung.
Der Film hat einige kleinere Anflüge von Dunklen Humor, aber nicht eklatant und bietet im Grunde eine gute Unterhaltung. Der Film ist kein großartiges Meisterwerk, aber immer noch besser als so mancher Hollywood-Schmarrn.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Gedankensprung: Rebootmania – Serien

Das aktuelle Horrorwort lautet „Reboot“, obwohl viele Dinge so bezeichnet werden, die das gar nicht sind, nämlich auch Sequels, Prequels und Spin Offs. Ich denke, das bessere Wort für all diese Dinge wäre „Revival“, also „Wiederbelebung“, denn das ist es, was hier geschieht, egal in welcher Form, und nichts anderes. Die großen Studios setzen lieber auf bekannte Dinge als auf neue Experimente. Denn was der Mensch schon kennt, das schaltet er eher ein, als ein Risiko mit etwas Neuem einzugehen. Finanziell rechnet sich das absolut, also warum sollte man etwas ändern, wenn der Konsument das so annimmt? Außerdem passen diese ganzen Revivals perfekt in die aktuelle Nostalgie-Welle, auf der wir momentan anscheinend reiten.
Was also läuft denn aktuell an Serien, die genau das praktizieren? Mit Akte X und Prison Break wurden einfach zusätzliche Staffeln produziert, was vermutlich das ist, was den Fans am besten gefällt, als die selben Charaktere im selben Setting wieder anzutreffen. In eine ähnliche Kerbe schlagen die Serien Fuller House und The Conners, die einfach Nachfolger von beliebten Serien sind und die nächste Generation in den Mittelpunkt stellen.
Es gibt aber auch sehr viele konkrete Reboots, also Serien, die komplett von Null wieder beginnen. Bei diesen ist es so, dass sehr viel Wert auf Diversity gelegt wird, was manchmal sogar ins Lächerliche ausartet und dann erst recht viel Kritik einbringt. Denn was ist den Leuten durch den Kopf gegangen, als sie Charmed rebooted haben? Ich kann mir vorstellen, wie da ein Produzent auf irgendwelche Target-Indikatoren und Statistiken geschaut und dann gesagt hat: „Okay, Leute, so machen wir das: Die drei weißen Frauen werden mit drei Latinas ersetzt, eine davon ist eine Lesbe, die andere hat einen afroamerikanischen Freund und der Bösewicht ist ein weißer Mann.“ Und bei Magnum P.I. wurde auch der Hauptcharakter diesmal mit einem Latino ersetzt. Ich verstehe durchaus die Notwendigkeit, neue demographische Gruppen und Generationen anzusprechen, aber es derart zu versuchen ist einfach nur peinlich. Wie bereits letztens zu Ocean’s 8 gesagt, wäre es doch viel besser einfach ein neues, modernes Setting zu erschaffen, das viel besser ans Zielpublikum angepasst ist.
Da finde ich MacGyver etwa sehr gelungen und die Serie ist auch sehr erfolgreich, denn der originale Hauptcharakter wurde so ähnlich wie möglich besetzt, während sich die Diversity auf die Nebencharaktere erstreckt, die sehr gut eingearbeitet sind. Man hat hier eben nicht wie so oft das Gefühl, dass Diversity nur zum Zwecke der Diversity stattfindet.
Ein anderes hochgelobtes Reboot ist Sabrina, weil es eben nicht einfach die gleiche Geschichte noch einmal erzählt, sondern mit den sehr dunklen Horrorelementen in eine ganz neue Richtung geht. Tatsächlich hätte man diese Serie eigentlich anders nennen können, denn außer dem Titel hat sie mit dem Original nicht viel gemeinsam. Aber dann hätten die Leute sie nicht gekannt, sie nicht mit etwas assoziiert und wohl nicht eingeschalten.
Sehr heftig wird momentan das Reboot von Buffy kritisiert, das noch gar nicht gedreht worden ist, obwohl es eben kein Reboot ist, sondern die Geschichte der Nachfolgerin von Buffy erzählen wird. Das ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass die Leute alle Revival-Varianten automatisch als billige Reboots abstempeln und instinktiv kritisieren.
Es gibt also gute und schlechte Revivals, wie immer. Man muss den Serien einfach ein paar Episoden geben, bevor man sie wirklich kritisieren kann. Dennoch würde ich gerne neue Szenarien, neue Charaktere, neue Welten besuchen und nicht das selbe nochmal, vor allem, wenn es so schlecht wie Lost in Space ist.

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