Buch: Fried, Seth – Der Metropolist

Das will ich im Kino schauen!
Inhalt: Metropolis ist die strahlende Stadt der Zukunft, der wahr gewordene amerikanische Traum – und Henry Thompson, pflichtbewusster Beamter der Verkehrsbehörde, ist bereit alles zu tun, damit das auch so bleibt. Als seine Behörde ins Kreuzfeuer eines mächtigen Feindes gerät, beginnt Henry zu ermitteln. Korrekt und regelkonform möchte er rasch Ergebnisse präsentieren. Zu dumm nur, dass man ihm als Partner in diesem Fall ausgerechnet die Künstliche Intelligenz OWEN zur Seite stellt: Die KI säuft, raucht und scheint von Vorschriften noch nie etwas gehört zu haben. Doch um Metropolis zu retten, müssen sich Henry und OWEN wohl oder übel zusammenraufen.
Das Buch ist sehr spannend, teilweise etwas abstrus, lustig und am Ende auch ein bisschen philosophisch. Am besten aber gefällt mir am Buch, wie der Autor die Zukunft der Stadtentwicklung und Urbanisierung beschreibt, realistische Entwicklungen, deren positive Auswirkungen und negative Konsequenzen. Aus diesem Grund wäre es schon wichtig, das hier als Buch zu lesen, denn ein Film kann das nie derart vermitteln.
Weshalb ich aber dennoch eine Verfilmung davon sehen möchte, ist OWEN. Die KI steckt in einer kleinen Anstecknadel von Henry und manifestiert sich als Hologramm. Der Autor hat sich großartig überlegt, wie so ein Hologramm mit der Umgebung interagieren kann, welche Möglichkeiten es gibt. Aber eben nicht nur nüchtern actiongeladen, sondern richtig lustig mit einem sehr gelungenem Humor. Und bei jeder dieser Szenen sind richtig tolle Bilder in meinem Kopf entstanden, einfach ein tolles Leseerlebnis.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: Life in Pieces – Staffel 4 (abgeschlossen)

Was? Das soll es gewesen sein?
Life in Pieces war in den letzten Jahren eine meiner Lieblingscomedyserien. Sie hat einfach einen tollen Humor und die Schauspieler haben eine gute Chemie untereinander, also eine richtig gelungene Serie. Auch die Quoten waren für Comedy nicht schlecht. Ich finde es jedenfalls sehr schade.
Am meisten ärgert mich aber, dass die letzte Episode keine richtige Finalepisode war, sondern einfach eine normale. Die Absetzung ist ja früh genug angekündigt worden, weshalb man da noch etwas ordentliches hätte machen können, so bleibt man halt etwas leer zurück, weil man erwartet, dass da noch was kommt.
Nichtsdestotrotz habe ich die gesamte Serie von Anfang bis zum Ende genossen und kann sie jedem nur wärmstens empfehlen.
Fazit: Sehenswert.

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Film: Drachenzähmen leicht gemacht 3 (2019)

Schöner Abschluss der Trilogie.
Animation / Fantasy mit Jay Baruchel von Dean DeBlois. 104 Min.
Inhalt: Zusammen mit der mutigen Astrid an seiner Seite erschuf Hicks als Stammeshäuptling von Berk eine ebenso friedliche wie manchmal chaotische Drachenutopie, die schon bald aus allen Nähten zu platzen droht. Ohnezahn behauptete sich währenddessen als Anführer der Drachen. Ein zufälliges Treffen mit einem noch ungezähmten Tagschatten-Weibchen, das Ohnezahn gehörig den Kopf verdreht, stellt die Freundschaft zwischen Drachen und Reiter vor neue Herausforderungen. Am Horizont taucht eine finstere, alles bedrohende Gefahr für das Dorf und seine Bewohner auf, die Hicks und Ohnezahn zwingt, ihre geliebte Heimat zu verlassen und sich auf die Suche nach einer verborgenen Welt zu begeben, die man nur aus mythischen Erzählungen kennt. Während dieser abenteuerlichen Reise offenbart sich beiden ihr wahres Schicksal: Nur wenn Drache und Reiter ihre Kräfte vereinen und gemeinsam kämpfen, können sie das Wertvolle in ihrem Leben bewahren.
Während mir ja der zweite Film nicht so gut gefallen hat, was auch dazu geführt hat, diesen hier jetzt auf die lange Bank zu schieben, wurde ich nun jedoch sehr gut unterhalten. Diese erzwungenen bombastischen und düsteren Elemente wurden weggelassen, wodurch wir hier wieder einen wunderbaren Film für die gesamte Familie haben. Tolle Animationen, gelungener Humor und viele Emotionen garantieren gute Unterhaltung. Speziell das Ende ist sehr gelungen, ein schöner und endgültiger Abschluss für die Trilogie, vierten Teil wird es also sicher nicht mehr geben, aber vielleicht irgendwann ein Spin-Off.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: PERRY RHODAN NEO 4-8 – Vision Terrania (Staffel 1)

Nachdem Perry Rhodan nun doch ziemlich an meinen Nerven gezehrt hat, habe ich beschlossen, den Rest der ersten Staffel, also die Bände 4 bis 8 im Schnelldurchgang zu lesen und hier in einem einzelnen Artikel zu besprechen.
Zu Band 3 habe ich ja geäußert, dass das Element der Mutanten auftaucht und mir dieser Handlungsstrang überhaupt nicht gefallen hat. Nun, diese stehen im Zentrum der gesamten ersten Staffel, die am Ende damit endet, dass sich Perry Rhodans Vision erfüllt und alles startklar ist, um in der zweiten Staffel ins Weltall aufzubrechen. Ich frage mich, ob all diese Nebenhandlungen und Plotverästelungen wirklich nötig sind, aber, wie schon einmal erwähnt, wie soll man sonst irgendwann auf 3.000 Bände kommen.
Für mich war das alles ein Kampf. Ich habe den Plot nicht interessant gefunden und jeder Band hatte einen eklatant qualitativ unterschiedlichen Schreibstil, was auch recht mühsam war. Aber ich habe mein Ziel erreicht und hoffe, ab jetzt eine tolle Space Opera geliefert zu bekommen, in die man richtig toll eintauchen kann.
Fazit: Für sich allein nicht sehr interessant, aber schauen wir mal, wie es weitergeht.

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Film: The Mule (2018)

Interessante Verfilmung der wahren Geschichte des 90-jährigen Drogenkuriers Leo Sharp.
Drama mit und von Clint Eastwood. 115 Min.
Inhalt: Earl Stone (Clint Eastwood) ist ein Veteran des Zweiten Weltkriegs und nach seiner militärischen Karriere zu einem anerkannten Gartenbauexperten aufgestiegen. Doch er ist hoch verschuldet, was den über 80 Jahren alten Earl dazu verleitet, für ein mexikanisches Kartell Kokain über die Grenze zu schmuggeln. Weil er als betagter Mann für die Grenzpolizisten ein harmloser alter Mann zu sein scheint, leistet Earl als Schmuggler sehr gute Arbeit, sogar so gut, dass seine zu transportierende Fracht immer wertvoller wird. Das Kartell beauftragt sogar einen Aufpasser, der nur ein Auge auf Earl haben soll. Obwohl die Geschäfte zwischen Earl und dem Kartell so gut laufen, gerät er eines Tages auf den Radar des erbarmungslosen DEA-Agenten Colin Bates (Bradley Cooper). Die Geldsorgen gehören für Earl fortan der Vergangenheit an, doch die Fehler, die er einst in seiner Vergangenheit begann, verfolgen ihn bis heute. Für Earl ist es an der Zeit, Wiedergutmachung zu leisten, wenn er nicht vorher vom Kartell oder den Gesetzeshütern erwischt wird.
Der Name Clint Eastwood steht auch weiterhin für Qualität. Die gesamte Produktion – Plot, Dialoge, Schauspieler – ist einfach sehr gelungen. Der Film erzählt eine faszinierende Geschichte mit teilweise unvorhersehbaren Wendungen und der Einsicht, dass Lebenswege nicht in Stein gemeißelt sind und sogar noch im hohen Alter neu eingeschlagen werden können.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: PERRY RHODAN NEO 3 – Lukas, Leo – Der Teleporter

Ich hatte schon gehofft, es wird besser, dann kommt so etwas.
Inhalt: Während Perry Rhodan weiter Terrania aufbaut, versucht auf der anderen Seite der Erdhalbkugel eine Gruppe von Mutanten einen sicheren Platz zu finden.
Es ist nicht der Stil, der mich enttäuscht, sondern der Plot. Wie bereits erklärt, hätte ich mir eine epische Space-Opera erwartet, aber stattdessen kriechen die alle nur auf der Erde rum. Das alleine wäre ja nicht so schlimm, wenn es nicht so viele unlogische oder lächerliche Momente geben würde. Das Schlimmste aber sind die Mutanten. Das wurde bereits in Band 1 angedeutet und hat mich dort bereits stutzig werden lassen. Ich war überglücklich, als sie in Band 2 nicht vorkamen, aber dafür sind sie nun hier sehr intensiv vertreten. Ich persönlich finde diesen Handlungsstrang extrem langweilig und noch dazu ziemlich lächerlich. Wie bereits in den letzten Bänden die Darstellung der Geheimagenten wie eine Kopie von billig recherchierten Filmen wirkt, ist das hier mit den Mutanten der Fall.
Mir wurde aber erklärt, dass Perry Rhodan ab Staffel 2 im Weltall unterwegs ist, nur noch höchst selten zur Erde zurückkehrt und die Mutanten dann eine sehr geringe, meistens gar keine Rolle mehr spielen. Die Devise muss also lauten, sich durch Staffel 1 durchzukämpfen und auf eine Verbesserung der Serie zu hoffen.
Fazit: Momentan kann ich das alles nicht empfehlen.

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Film: I Feel Pretty (2018)

Tolle Überraschung.
Komödie mit Amy Schumer von Abby Kohn und Marc Silverstein. 111 Min.
Inhalt: Renee gehörte nie zu den auffallend schönen Frauen und hat sich bei ihrer Arbeit in einer Kosmetikfirma immer etwas unwohl gefühlt. Doch nach einem Unfall im Fitnessstudio fühlt sie sich plötzlich überaus selbstbewusst und hat eine echte Glückssträhne: Erst lernt sie den Mann ihrer Träume kennen und dann wird sie auch noch befördert. Ihre neue Art bringt aber auch einige Schattenseiten mit sich, als Selbstbewusstsein in Arroganz übergeht.
An sich würde ich mich nicht als Fan von Amy Schumer bezeichnen, aber es soll gelobt werden, wo Lob angebracht ist. Dieser Film und ihre Leistung in ihm waren wirklich eine tolle positive Überraschung für mich. Der Film beschreibt auf wunderbare Weise die Verbindung von Optik und Selbstbewusstsein. Wenn unser Körper nämlich nicht dem Schönheitsideal entspricht und uns das auch immer wieder vermittelt wird, beeinflusst das auch unsere Psyche. Wir werden unsicher, nervös und stürzen damit auf der Attraktivitätsskala immer weiter ab, dann kommen Depressionen und wir fallen noch tiefer. Und dementsprechend geht es auch in die andere Richtung: Wenn man den Schönheitsidealen nicht entspricht, aber dennoch einen starken Charakter hat. Wenn ich selbstbewusst und lebensfroh bin, strahle ich das auch aus. Durch diese Ausstrahlung reagieren meine Mitmenschen anders auf mich. Diese positiven Reaktionen wiederum werden von mir registriert, machen mich glücklich und dadurch wird meine Ausstrahlung noch heller. Sowohl die Spirale nach unten als auch jene nach oben werden kontinuierlich stärker. Und genau diese wichtige Botschaft vermittelt der Film. In dem Sinne wäre der Film eigentlich ideal, in der Schule zu schauen und zu besprechen.
Der Film hat aber auch einige Kritik einstecken müssen und diesbezüglich möchte ich nur Bill Maher zitieren: „Tonight I’d like to examine the reaction to Amy Schumer’s new film I Feel Pretty, which the professionally offended have decided that even though it’s a film by women filmmakers presenting an entirely pro-woman message, it does it the wrong way!“.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Imaginarium (Bombyx)

Tolles, wenn auch teilweise langatmiges Engine-Building-Spiel.
Von Bruno Cathala und Florian Sirieix (ca. 90 Min.; 2-5 Spieler)
Dieses Spiel zieht jeden wegen seiner einzigartigen Optik sofort in seinen Bann. Man will dieses Spiel einfach ausprobieren und akzeptiert daher auch die eher lange Regelanleitung, weil man dabei eben nebenher die faszinierenden Bilder und Spielfiguren anschauen kann. Das Spiel selbst ist dann ziemlich strategisch und man versinkt bald in der Mechanik, wie man seine Engine am besten ausbaut um die meisten Punkte zu kassieren. Das ist auch gut so, denn an der Optik hat man sich bald sattgesehen und wenn die Mechanik dann nicht interessant genug wäre, um einen gefesselt zu halten, dann wäre das natürlich eine sehr unangenehme Situation.
Ein Problem gibt es aber dennoch: Downtime. Zunächst fällt es nicht so auf, weil man eben noch alles anschauen und studieren möchte. Sobald man sich aber sattgesehen und einen Plan im Kopf ausformuliert hat, beginnt eine langatmige Phase. Die Aktionen der einzelnen Spieler sind sehr lange und man kann in der Zwischenzeit nichts tun, weil man alles schon vorbereitet hat und nur noch ausführen muss.
Ich finde, dass das Spiel mechanisch exzellent ist, weil es viele sehr gut durchdachte Regeldetails gibt und es sehr spannend ist, eine effiziente Traumfabrik zu kreieren. Aber diese Downtime ist leider wirklich frustrierend und hat mir teilweise den Spaß am Spiel ruiniert. Ich würde es sicher wieder spielen, aber nur zu dritt.
Fazit: Empfehlenswert.

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Serie: Veronica Mars – Staffel 4

Fantastisch! Sowohl für Neueinsteiger, als auch für Fans.
Wir haben hier eine brillante Detektiv-Serie mit großartigen Schauspielern. Einerseits werden langjährige Fans wie ich vollends zufrieden gestellt, weil alte Charaktere zurückkehren und der Charme von damals gut eingefangen wird. Andererseits sind die Anspielungen auf die alten drei Staffeln und den Film nur minimal, es gibt also überhaupt keine Einstiegshürde für Neulinge. Ganz im Gegenteil hätte das hier auch Staffel 1 einer neuen Detektiv-Serie sein können. Tatsächlich wird hier auch ein neues Publikum angesprochen, denn alle sind erwachsen, diese Staffel hat nichts mehr mit irgendwelchen Oberschülern zu tun.
Diese Staffel kann absolut für sich alleine geschaut werden, was ich auch empfehle, denn der Plot ist bis zum Ende sehr spannend. Eine wirklich gute Detektiv-Geschichte. Der Abschluss kann so belassen werden, lädt aber auch gleichzeitig auf eine eventuelle fünfte Staffel ein, die ich definitiv schauen würde.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Modest Heroes (Anime 2018; Originaltitel: Chiisana Eiyuu – Kani to Tamago to Toumei Ningen)

Eine interessante Anthologie mit drei Kurzfilmen.
Anime / Drama von Hiromasa Yonebayashi, Yoshiyuki Momose und Akihiko Yamashita. 54 Min.
Film 1 Kanini & Kanino: Erzählt wird die Geschichte von einer Familie von Minimenschen, die im Wasser lebt und einen Sturm überstehen muss.
Film 2 Life Ain’t Gonna Lose: Ein Junge hat eine extreme Allergie gegen Eiweiß und seine Mutter tut alles, um ihm ein normales Leben zu ermöglichen.
Film 3 Invisible: Ein unsichtbarer Mann versucht seinen Alltag zu meistern.
Jeder der drei Kurzfilme hat einen eigenen Zeichenstil, die allesamt sehr gelungen sind und ideal zur jeweiligen Geschichte passen. Und diese sind auch sehr interessant und spannend. Speziell der zweite Film ist herzerwärmend und inspirierend, während der dritte eher in eine philosophische Richtung geht.
Fazit: Empfehlenswert.

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