Spiel: Champions of Midgard (Grey Fox Games) inkl. Erweiterungen „The Dark Mountains“ + „Valhalla“

Eurogame meets Ameritrash im Wikingerland.
Von Ole Steiness (ca. 60-90 Min.; 2-5 Spieler)
Es passiert immer wieder, dass ein Spiel nur deshalb zu begeistern weiß, weil eine Erweiterung erschienen ist, die es enorm verbessert. So auch hier mit Valhalla. Wow, was für ein Unterschied dieses Element macht, wirklich toll.
Grundsätzlich ist Champions of Midgard ein Worker Placement Spiel. Die Aktionen brauchen wir, um Ressourcen und Krieger zu sammeln, damit wir in die Schlacht ziehen können. Die Krieger sind dabei Würfel, die in bester Ameritrash-Tradition geworfen und ausgewertet werden. Die kann man aber auch wieder verlieren und dann heißt es mit dem Sammeln neu zu beginnen. Das kann dann doch recht monoton werden. Und genau da setzt die Erweiterung Valhalla ein: Für jeden meiner getöteten Krieger erhalte ich einen Marker, den ich im Jenseits, also in Valhalla, verwenden kann, um interessante Sonderkarten zu erwerben. Das führt wiederum dazu, dass man nicht einfach irgendwelche Krieger anwirbt, sondern sich ganz gezielt welche aussucht, um dann die richtige Kombination für die Valhalla-Karten zu erhalten. Man möchte also manchmal sogar extra zu starken Gegnern gehen, damit viele Krieger sterben, um sich den Valhalla-Profit einzustreichen.
Während also die Valhalla-Erweiterung dem Spiel eine tolle Tiefe verleiht und es angenehmen spannend und strategisch macht, ist die zweite Erweiterung, The Dark Mountains, nicht so eklatant. Es kommen einfach neue Gegner dazu. Das ist schon interessant und bietet mehr Optionen, verändert das Spiel aber nicht.
Ein Problem habe ich aber immer noch mit dem Spiel, denn viele Elemente sind in bester Ameritrash-Manier schlecht balanciert, speziell die Spielercharaktere. Wenn man das Spiel das erste mal spielt und die Charaktere zufällig auswählt, kann das schon eklatante Auswirkungen haben und zu Frustmomenten führen. Wenn man das Spiel jedoch schon kennt und man sich die Charaktere aussucht, werden bestimmte Charaktere sicherlich nie genommen werden. Ebenfalls so die Geheimmissionen. Beim ersten Mal wird man versuchen, darauf hinzuspielen, nur um am Ende zu merken, dass sie im Vergleich zu anderen viel weniger wert ist. Auch hier ist es wieder so, dass Spielerfahrung diese schlechte Balance ausgleichen kann, weshalb ich es hier nicht so schlimm finde wie in anderen Ameritrash-Spielen.
Fazit: Mit der Valhalla-Erweiterung sehr zu empfehlen, ansonsten kann man es eigentlich ignorieren.

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Champions of Midgard – Englisch
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Buch: Sendker, Jan-Philipp – Das Gedächtnis des Herzens

Ein schöner, gefühlvoller Roman, der in Burma angesiedelt ist.
Inhalt: Der zwölfjährige Ko Bo Bo lebt bei seinem Onkel U Ba in Kalaw, einem Ort in Burma. Er ist ein Kind mit einer ungewöhnlichen Gabe: Bo Bo kann die Gefühle der Menschen in ihren Augen lesen. Sein Vater kommt ihn einmal im Jahr besuchen, an seine Mutter kann er sich kaum erinnern. Dann erzählt ihm U Ba von einer großen Liebe, die im Wirbel politischer Ereignisse zu zerbrechen droht, von der Tapferkeit des Herzens und einer geheimnisvollen Krankheit seiner Mutter. Bo Bo beschließt sich auf die Suche nach seinen Eltern zu machen. Er ist überzeugt, dass er seine Mutter heilen kann.
Dies ist bereits der dritte Roman dieses Autors, der in Burma angesiedelt ist. Sie sind aber zum Glück unabhängig voneinander, denn die ersten beiden habe ich nicht gelesen. Sehr wohl habe ich aber die Geschichten-Sammlung Das Geheimnis des Alten Mönchs. Märchen und Fabeln aus Burma des selben Autors gelesen, welches mir sehr gut gefallen hat, weshalb ich beschlossen habe, hier nun auch zuzugreifen.
Man merkt beim Lesen sehr gut, dass der Autor viele Jahre in Burma gelebt hat und das Land liebt. Das ist der Hauptgrund, weshalb mir das Buch so gut gefallen hat, denn man lernt hier sehr schön eine andere Kultur, eine andere Welt kennen. Bücher brauchen einfach einen interessanten Hintergrund und je unbekannter, je neuartiger dieser ist, desto besser. Das ist hier wunderbar gelungen und hat allein dadurch bei mir die Lust geweckt, auch die ersten beiden Bücher zu lesen.
Der Plot selbst ist durchaus spannend, stellenweise sehr emotional und profitiert davon, dass man den Hauptcharakter sehr schnell ins Herz schließt und dadurch gleich noch viel involvierter in die Geschichte ist. Man muss natürlich offen sein für einen gefühlvollen Schreibstil und für eine Anhäufung fremdartiger Namen, die den Lesefluss stellenweise hemmen.
Da ich die ersten beiden Bücher nicht gelesen habe, kann ich keinen Vergleich anstellen. Ich weiß aber, dass Leser jener Bände hier auch zufriedengestellt wurden, wobei manch einer doch anmerkte, dass er hier etwas Magie vermissen würde. Wie gesagt, kann ich das nicht beurteilen, mir hat es jedenfalls für sich allein gestellt gut gefallen.
Fazit: Empfehlenswert.

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Das Gedächtnis des Herzens (Die Burma-Serie, Band 3)
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Serie: Pandora – Staffel 1

Dies ist das erste Mal, dass ich über eine Serie schreibe, die noch nicht fertig ausgestrahlt ist, aber dafür gibt es zwei konkrete Gründe:
1) Ich habe keine andere Serie, über die ich heute sprechen könnte, somit war ein Slot frei. Aktuell schaue ich Carnival Row, aber da fehlen mir noch zwei Episoden, das kommt also nächste Woche.
2) Diese Serie ist so schlecht, dass ich sie eh nicht weiterschaue und es somit komplett egal ist, wann ich darüber spreche. Ich habe vermutlich noch nie eine Serie gesehen, die so schlecht ausschaut. Eigentlich sollte es einem ja peinlich sein, heutzutage so etwas zu veröffentlichen. Was hat der Produzent sich nur dabei gedacht, so etwas zu genehmigen. Aber nicht nur visuell ist das eine Katastrophe, denn daran könnte man sich ja gewöhnen, wenn der Rest passt, sondern die Schauspieler sind ebenfalls mies. Es gibt hier keinen Charakter, dessen Entwicklung ich gerne weiterverfolgt hätte und kein Geheimnis, dessen Lösung mich interessiert hätte.
Die Serie wirkt so, als hätten irgendwelche Studenten sie in den Sommerferien auf einem Unicampus gedreht. Selbst auf Youtube kann man heute schon bessere Effekte finden als das, was hier präsentiert wird. Diese Serie ist Schrott, ein Gefährdung für die Augen. Kein Wunder, dass viele Leute um Sci-Fi einen weiten Bogen machen, wenn sie so etwas geboten bekommen, oder wie letztens Another Life. Ein Verbrechen am gesamten Genre!
Fazit: Nur mit Handschuhen angreifen, die man anschließend verbrennen kann.

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Film: Quo Vado? – Der Vollposten (2016)

Toller italienischer Film.
Komödie mit Checco Zalone von Gennaro Nunziante. 86 Min.
Inhalt: Der italienische Beamte Checco wohnt noch immer bei seinen Eltern, hat sich trotz Dauerfreundin bisher erfolgreich vor Ehe und Vaterschaft gedrückt und genießt einen unbefristeten und wenig anstrengenden Job bei der Landesbehörde für Jagd und Fischerei. Doch seine neue Vorgesetzte Sironi will den Faulpelz wegreformieren und stellt ihn vor die Wahl, zu kündigen oder sich versetzen zu lassen. Checco wählt Versetzung – und landet prompt an einer italienischen Forschungsstation am Nordpol.
Dieser Film ist eine Satire auf das italienische System der unkündbaren Fixposten, gleichzeitig aber auch eine philosophische Frage zum Thema Freiheit und Selbstverwirklichung. Der Humor ist durchaus gelungen, bei vielen Witzen bin ich mir aber nicht sicher, ob Personen, die das italienische System nicht kennen, sie auch verstehen werden. Wenn der Italiener dann aber in Norwegen ist und versucht „zivilisiert“ zu werden, dann kann sicher jeder mitlachen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Spiel: Kensington (Piatnik)

Nettes Häuserbauen.
Von Cielo d’Oro (ca. 30 Min.; 2-5 Spieler)
In diesem Spiel geht es darum, eine bessere Häuserreihe als die Mitspieler zu bauen. Dazu nehmen wir einfach jeweils ein Plättchen aus der Tischmitte und versuchen es dann anzulegen. Das Problem ist nun, dass diese Plättchen verdeckt sind, wodurch ein großer Glücksfaktor mitspielt. Es gibt schon durch die Sonderchips begrenzte Möglichkeiten, den Glücksfaktor zu umgehen, aber wenn ein Spieler wirklich vom Pech verfolgt ist, dann kann das schon – wie auch bei anderen Glücksspielen – zu Frustmomenten führen. Wenn man das jedoch akzeptiert, dann kann man durchaus Spaß haben.
Es sind einfach schöne Momente, wenn man die Formen der verdeckten Plättchen anschaut und sich für eines entscheidet, die Fenster dann aber in die falsche Richtung gehen und es doch nicht passt. Oder noch besser: Es passt perfekt und hat sogar eine Katze drauf! Oder wenn ein Mitspieler ein Plättchen in sein Lager legt, das bei mir perfekt passt, aber ich habe keinen Sonderchip, um es ihm zu stehlen. Schaffe ich es, einen zu ergattern, um mir dieses Plättchen zu schnappen, bevor er es selbst anbauen kann?
Ja, das Spiel hat durchaus einige spannende und lustige Momente, einige interessante Dilemmata und bietet dadurch auch angenehme Unterhaltung. Es ist natürlich kein Spiel, bei dem man lange kalkuliert oder weit vorausplanen kann, sondern ein gemütliches Spiel für Zwischendurch, zum Aufwärmen oder zum Abklingen.
Fazit: Empfehlenswert.

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Piatnik – Kensington
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Buch: Scalzi, John – Krieg der Klone

Tolles actiongeladenes Sci-Fi-Spektakel.
Inhalt: In ferner Zukunft wird der interstellare Krieg gegen Alien-Invasionen mit scheinbar bizarren Mitteln geführt, denn für die Verteidigung der Kolonien weit draußen im All werden nur alte Menschen rekrutiert. So wie John Perry, der mit 75 noch einmal einen neuen Anfang machen will. Doch bald erfährt er das wohlgehütete Geheimnis: Das Bewusstsein der Rekruten wird in jüngere Klone ihrer selbst übertragen, die als unerschöpfliches Kanonenfutter in den Kampf geschickt werden.
Nachdem ich vor einer gefühlten Ewigkeit zufällig den sechsten (und letzten?) Band der Krieg der Klone – Serie gelesen habe, bin ich nun endlich dazu gekommen, diesen fantastischen ersten Band ebenfalls zu lesen. Und ja, das zahlt sich absolut aus. Die Charaktere sind interessant, der Plot ist spannend und das erschaffene Universum äußerst faszinierend. Außerdem kann dieser Band auch für sich alleine gelesen werden, ist er doch in sich geschlossen und ohne Cliffhanger. Ich war sofort gefesselt und habe dieses Buch verschlungen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: Wu Assassins – Staffel 1

China-Style trifft auf San Francisco.
In dieser Serie bekommt ein Koch mit chinesischen und indonesischen Wurzeln plötzlich spezielle Fähigkeiten, mit denen er fünf Elementardämonen besiegen muss. Der gesamte Plot basiert auf chinesischer Mythologie und im Zentrum stehen die Auslandschinesen von Chinatown in San Francisco. Um dieses China-Flair ordentlich zu vermitteln, scheint man mit einer chinesischen Produktionsfirma kooperiert zu haben, denn dementsprechend wirken die Kostüme in der ersten Episode, die Effekte der Elementardämonen und die Kampfszenen. Das soll auch gar nicht negativ gemeint sein, denn gerade die Kampfszenen sind es, die dieser Serie eine besondere Qualität verleihen und sie sehenswert machen. Dazu tragen auch die sehr interessanten Fähigkeiten der fünf chinesischen Elementardämonen – Feuer, Holz, Erde, Metall und Wasser – bei. Der Plot selbst ist jetzt nicht großartig spannend, sondern dient im Grunde nur dazu, möglichst viele Kampfszenen zu präsentieren.
Fazit: Wer Kampfsport mag und gerne gut choreographierte Kämpfe schaut, der der sollte reinschauen. Der Rest wird hier wohl nicht viel für sich finden.

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Film: Fighting with My Family (2019)

Humorvoller Biopic über einen weiblichen Wrestling-Star.
Komödie / Sport / Biografie mit Dwayne Johnson von Stephen Merchant. 109 Min.
Inhalt: Für ihre Familie ist Wrestling mehr als ein Sport, es ist das einzig Wahre im Leben – Paige (Florence Pugh) und ihr Bruder Zak (Jack Lowden), aufgewachsen in Englands Provinz, sehen ihre kühnsten Träume wahr werden, als sie beim Probetraining der WWE (World Wrestling Entertainment) antreten dürfen. Die Wege der Geschwister trennen sich allerdings, als nur Paige einen Platz im hart umkämpften Ausbildungsprogramm erhält. Sie muss ihre Familie verlassen und sich von nun an allein im Ring dieser gnadenlosen Welt des Showbiz stellen. Sie ist keine konventionelle Cheerleader-Schönheit wie der Großteil ihrer Mitstreiterinnen, doch sie hat Talent, jede Menge Ehrgeiz und ein großes Ziel vor Augen: sie will endlich ihren Traum vom Wrestling leben.
Der Film beginnt leichtfüßig und auch jene Zuschauer, die sich nicht für Wrestling interessieren, werden rasch in den Plot gezogen. Als der Film dann tiefer in die professionelle Wrestling-Welt eintaucht, wird es für Laien immer schwerer, interessiert zu bleiben. Der Film schafft es aber, Humor und universelle Wert gut reinzumischen, weshalb man dann doch noch dabei bleibt. Außerdem ist der Film auch relativ kurz, wodurch unnötige Längen vermieden werden, was immer positiv ist. Auch die sehr gute schauspielerische Leistung soll nicht unerwähnt bleiben.
Fazit: Sehenswert.

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Spiel: Tiefseeabenteuer (Oink Games)

Kleines, spannendes, flottes Push-Your-Luck-Spiel.
Von Jun Sasaki und Goro Sasaki (ca. 30 Min.; 2-6 Spieler)
In diesem sehr einfachen aber doch spannenden Spiel wollen wir unter Wasser abtauchen und Schätze bergen. Das Problem ist aber, dass wir alle mit dem U-Boot verbunden sind und einen gemeinsamen Sauerstoffvorrat haben. Je mehr Schätze eine Person trägt, desto langsamer bewegt er sich und desto mehr Sauerstoff verbraucht er. Doch je tiefer man runterkommt, desto wertvoller werden die Schätze. Aber was, wenn meine Mitspieler den Sauerstoff aufbrauchen und ich es nicht mehr zum U-Boot zurück schaffe? Es geht hier also nicht nur darum, sein eigenes Glück herauszufordern, sondern auch darum, die Mitspieler zu beobachten und zu überlegen, was die wohl machen. Sehr lustig, sehr spannend, sehr schnell. Gleich noch einmal!
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Bassermann – Die besten Rezepte für den Schnellkochtopf

Falsches Küchengerät, aber trotzdem schönes Buch.
Ich habe dieses Buch bekommen, in der Annahme, ich hätte einen Schnellkochtopf. Doch ich habe einen Multikocher, was leider etwas anderes ist. Aber das soll mich nicht davon abhalten, in diesem Buch zu schwelgen und vielleicht doch ein paar Rezepte für mich zu finden. Zum Glück habe ich einen Freund, der tatsächlich einen Schnellkochtopf besitzt und ihn mir geborgt hat, um damit ein bisschen zu experimentieren.
In diesem Buch werden also 38 Rezepte präsentiert, die am Ende in einem alphabetischen Register aufgelistet sind, in welchem auch genau angegeben ist, wie lange welche Speise im Topf kocht. Das ist natürlich insofern wichtig, weil die Idee eines Schnellkochtopfs ja ist, sich die Zeit effizient einteilen zu können.
Zu Beginn des Buches gibt es eine gute Einleitung zum Thema „Kochen mit dem Schnellkochtopf“, die mir als Neuling sehr geholfen hat. Jedes Rezept wird dann auf einer Doppelseite präsentiert: Auf einer Seite findet sich ein großformatiges Foto, auf der anderen das übersichtliche Rezept mit Zutatenliste und alternativen Vorschlägen. Die Fotos sind allesamt sehr schön und richtig appetitanregend.
Ich habe es äußerst interessant gefunden, dass die Rezepte wirklich auf den Schnellkochtopf ausgelegt sind. Es wird also immer erklärt, wie viel Druck man aufbauen soll, schnell oder langsam, wie man Garen und Abdampfen soll. Es hat schon Spaß gemacht, mit diesen technischen Details in der Küche zu spielen.
Speziell hervorheben möchte ich „Pulled Pork“ (S.70) und als Dessert „Karamell-Milchreis mit Mandeln“ (S.88), die Hobby-Küchenchefs unbedingt mal ausprobieren sollten. Aber auch alle anderen Rezepte sind ein Versuch wert.
Fazit: Sehr zu empfehlen, wenn man einen Schnellkochtopf besitzt.

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Die besten Rezepte für den Schnellkochtopf: Die schonende, nährstoffreiche, zeit- und energiesparende Art zu kochen
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