Spiel: Space Base (Asmodee)

Das bessere Machi Koro. In Space!
Von John D. Clair (ca. 60 Min.; 2-5 Spieler)
In diesem Spiel baut jeder Spieler seine eigene Raumschiffflotte auf, wobei jedes Raumschiff einem anderen Würfelwert zugeordnet ist und andere Sonderfunktionen hat (= die Gebäude aus Machi Koro). Wenn ich als aktiver Spieler würfle, verwende ich jene Raumschiffe, die dem Wert entsprechen. Die Mitspieler verwenden die eigenen Raumschiffe, die eine passive Funktion haben, wenn der Würfelwert passt. Da aber Einkommen und Punktesammeln komplett anders abgehandelt wird, wie in Machi Koro, sind auch die Sonderfunktionen der einzelnen Karten anders konzipiert. Speziell der Mechanismus, dass aktive Karten zu passiven werden, wenn eine neue Karte mit dem selben Würfelwert kommt, hat mir sehr gut gefallen. Dadurch ergeben sich sehr interessante Möglichkeiten. Ebenfalls gefällt mir, dass die Karten alle anders sind, es also wirklich viele Optionen gibt und dadurch jedes Spiel anders ist.
Fazit: Empfehlenswert.

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Space Base
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Buch: Martin, Michael – Das Wesen der Wüste

Schönes Buch über eine unbekannte Welt.

Das Wesen der Wueste von Michael Martin

In diesem interessanten Sachbuch führt uns der Autor in eine für viele Leser sicherlich unbekannte und faszinierende Welt ein. Viel spannender aber finde ich das Leben des Autors selbst, der seit 35 Jahren als Wüstenfotograf arbeitet und davon lebt, Bildbände zu veröffentlichen, Vorträge zu halten und Dokumentationen zu produzieren. Ein Wüstenexperte, wie man ihn wohl kein zweites mal findet. Wenn ein Mensch also sein Leben lang die Wüsten der Welt bereist, wird er auch viel erleben und genau diese Erzählungen machen dieses Buch so lesenswert. Es ist nicht nur ein angenehm geschriebenes Sachbuch, sondern enthält auch viele spannende autobiographische Elemente.
Die Reizlosigkeit der Wüsten, im Gegensatz zur Reizüberflutung überall sonst, macht ihren speziellen Reiz aus. Der Autor nennt es „die große Reduktion“ und schafft es sehr gut, diese Faszination im Buch darzustellen. Das liegt natürlich daran, dass er seit 35 Jahren Vorträge zu diesem Thema hält. Er weiß, was das Publikum interessiert, was ihm gefällt und was es langweilt. Daher sind die Dinge in diesem Buch auch allesamt interessant und spannend. Ich habe einiges gelernt und wurde dabei gut unterhalten, das Buch hat sein Ziel also erreicht.
Fazit: Empfehlenswert.

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Serie: Jack Ryan – Staffel 2

So macht man eine gute zweite Staffel.
Sehr oft passiert es, dass eine Serie aufgrund einer tollen Idee produziert wird, aber bereits in der ersten Staffel alles zu Ende erzählt wurde, die Hintergründe sämtlicher Charaktere, jegliche Rätsel und Handlungsstränge, weshalb man dann gar kein Bedürfnis mehr an einer Weiterführung hat. Die zweite Staffel kommt aber dann doch und kann – wie erwartet – nicht mehr fesseln, ist einfach nur enttäuschend, so etwa geschehen bei Westworld oder 13 Reasons Why und wird vermutlich auch bei Blood & Treasure und Carnival Row passieren.
Nicht aber hier! Die erste Staffel hat mir bereits sehr gut gefallen. Der Plot war spannend und am Ende abgeschlossen. Er war aber nicht derart allumfassend, dass keine weiteren Storys mehr Platz hätten. Ganz im Gegenteil bietet Jack Ryan Potenzial für noch viele spannende Geschichten und ich freue mich schon auf die dritte Staffel.
Die zweite Staffel gefällt mir sogar noch besser als die erste, weil sie kontinuierlich ein flottes Tempo hat, nie langatmig wird. Der Plot ist in Venezuela angesiedelt, ein erfrischend anderer Hintergrund, sehr gut ausgeführt und aktuell. Die letzten zwei Episoden waren mir dann aber schon ein bisschen zu schnell, bzw. lag der Fokus zu sehr auf einem Handlungsstrang, weshalb der andere extrem überhastet wirkt und es meines Erachtens auch einige Logikfehler gab. Das aber soll die allgemeine Qualität nicht schmälern. Ich hatte Spaß, wurde gut unterhalten und habe die gesamte Staffel beinahe in einer einzigen Wochenendsitzung geschaut.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: The Philosophers – Wer überlebt? (2013)

Was für ein Schmarrn.
Drama mit Bonnie Wright von John Huddles. 107 Min.
Inhalt: Es beginnt als ein simples Experiment an einer internationalen Schule in Jakarta: Der Lehrer Mr. Zimit führt mit seiner Schulklasse im Philosophieunterricht ein fiktives Gedankenexperiment durch. Was wäre, wenn das Ende der Welt bevorsteht, aber der rettende Bunker nicht für alle Platz bietet? Wer von den 21 Schülern kommt hinein und wem sollte der Zutritt verwehrt werden, wenn nur Platz für zehn Menschen vorhanden ist? Ist der Dichter dann weniger wert als ein Öko-Bauer?
Der Film beginnt sehr interessant mit einigen bekannten und eher weniger bekannten philosophischen Gedankenexperimenten, die schön verfilmt wurden und zum Diskutieren anregen. Doch der Hauptteil des Films macht das Gedankenexperiment um den Bunker aus und das habe ich dann einfach nur schlecht gefunden, weil viele Elemente der Prämisse unlogisch sind. Das Gedankenexperiment wird öfters durchgeführt, mit jeweils einigen veränderten Elementen, aber es wird jedes mal schlimmer. Und die Auflösung am Ende, warum der Lehrer das überhaupt gemacht hat, ist einfach nur lächerlich. Der Film hat viel versprochen, interessant begonnen, ist dann aber brutal abgestürzt.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Spiel: Coimbra (eggertspiele)

Tolles Spiel! Sowohl mechanisch als auch optisch.
Von Flaminia Brasini und Virginio Gigli (ca. 60-90 Min.; 2-4 Spieler)
Coimbra ist eine Universitätsstadt in Portugal, von welcher aus wir (im Mittelalter) unsere Gelehrten zu verschiedenen Klöstern und Kolonien schicken, bzw. wo wir Persönlichkeiten für unsere Universität anheuern. Das Spiel geht über vier Runden, wobei jede aus mehreren Phasen besteht. Die Züge sind sehr schnell, es gibt dabei kaum Downtime. Wenn mal jemand wirklich länger nachdenken muss, müssen das die anderen in der Regel auch, daher fällt es nicht so auf. Was mir besonders gut gefällt, ist, dass die Aktionen in den einzelnen Phasen direkt Auswirkungen auf die anderen Phasen haben. Man tut also nicht einfach linear Dinge abhandeln, sondern alles beeinflusst alles. Dazu kommt noch die große Anzahl an Optionen, die unterschiedliche – gefühltermaßen gleichwertige – Strategien ermöglichen.
Zu Beginn wählen wir aus einem Würfelpool der Reihe nach je einen Würfel aus. In der einen Phase sind die Werte wichtig, in einer anderen die Farben. Das führt zu sehr spannenden Dilemmata. Die Würfelwerte entscheiden, zu welchem Zeitpunkt wir um welchen Preis eine Persönlichkeit anheuern können. Jede Persönlichkeit hat Einfluss auf eine andere Phase. Die Würfelfarben entscheiden dann, welches Einkommen man erhält. Dieses ist wiederum wichtig, um die Persönlichkeiten und die Kolonisten zu bezahlen. Und nicht den Wanderer vergessen, der von Kloster zu Kloster zieht und ebenfalls überall Einfluss nimmt.
Das Spiel ist spannend, fließt schnell dahin und bietet einen ordentlichen Abschluss. Es hat absolut meinen Vielspieler-Geschmack getroffen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Kless, Eyal – Das Schwarze Mal

Einige Irritation, aber dann doch richtig toll.
Inhalt: In einer düsteren Zukunft versuchen Menschen mit allen Mitteln irgendwie zu überleben. Der Kampf um vergangene Technologien steht dabei an oberster Stelle. Menschen, die mit geheimnisvollen Tätowierungen geboren werden, haben dabei verschiedene Vorteile. Speziell die Puzzler, denn nur diese können die Schatzkammern unterm Berg öffnen, in denen sich vergangene Reichtümer befinden.
Der Beginn des Buches ist vom Stil her ziemlich holprig und gewöhnungsbedürftig, ist man aber mal drinnen, dann ist man gefesselt und kann es nicht mehr weglegen. Ich finde das Buch überaus spannend und sehr gut durchdacht. Und daher verstehe ich nicht, warum hier immer wieder das Wort „Fantasy“ genannt wird. Dieses Buch ist nicht Fantasy, sondern purste Science-Fiction! Sämtliche Elemente des Buchs, von den Tätowierungen über die Puzzles hin zu den Echsen werden logisch und nachvollziehbar mit futuristischen Technologien erklärt. Es gibt hier keine Spur von Fantasy. Und deshalb gefällt mir das Buch so gut, vor allem das Ende.
Eine weiterer Grund, weshalb ich das Buch so toll finde, ist das untypische Setting. Meistens leben die Menschen in postapokalyptischen Geschichten mit den Überresten unserer aktuellen Technologien. Hier aber nicht. Die Geschichte spielt weit in der Zukunft, nachdem die Menschheit sich technologisch atemberaubend weiterentwickelt hat. Dann kam es zur Katastrophe und die Menschen in dieser Postapokalypse suchen und benutzen die Reste dieser futuristischen Technologie. Absolut spannend und sehr ideenreich.
Ein bisschen Kritik möchte ich aber an dem Gewinnspiel anbringen. Auf dem Titelbild ist ein QR-Code, der aber nicht funktioniert. Es gibt einen Trick, ihn doch zu aktivieren, aber dann kommt man auf die gleiche Seite, wie der Link, der innen im Cover angegeben ist. Ist das jetzt ein Grafikfehler oder ein missglücktes Puzzle? Auf der Seite gab es einen Button, der zu einem Gewinnspiel führen sollte, der aber nicht funktionierte. Eine Suche durch den Quellcode der Seite hat auch keinen weiteren Hinweise ergeben und mittlerweile ist der Button wieder verschwunden. Was bitte soll denn das?
Jedenfalls hat mir das Buch für sich allein sehr gut gefallen und hat mich gut unterhalten.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Das schwarze Mal: Roman
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Serie: Shetland – Staffel 3

Immer noch toll.
Nachdem ja mit Staffel 2 die Verfilmung der Bücher abgeschlossen ist, wird hier nun eine eigenständige Geschichte präsentiert. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Staffeln gibt es hier keine individuellen Fälle, die jeweils in einer Doppelfolge abgehandelt werden, sondern nur einen einzigen Kriminalfall, der sich über alle sechs Episoden dieser Staffel zieht. Man hat sich also von den Bücher gelöst und versucht eine Geschichte zu erzählen, die größer und dramatischer ist. Meist endet das ja in einem Debakel, hier aber nicht. Ich habe die Geschichte sehr spannend gefunden, die Charaktere sind sich treu geblieben und so habe ich die Staffel beinahe in einem Durchgang komplett geschaut.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Men in Black – International (2019)

Mir tut Tessa Thompson leid.
Sci-Fi-Actionfilm mit Tessa Thompson von F. Gary Gray. 115 Min.
Inhalt: Auf die Agenten H und M wartet eine neue Herausforderung. Ein Maulwurf ist unter ihnen. Sie stellen fest, dass es eine außerirdische Rasse gibt, die ihre Form beliebig anpassen kann – auch in einen MIB-Agenten. Die beiden müssen sie aufhalten.
Man merkt von Anfang an, dass Tessa Thompson voll bei der Sache ist, hochmotiviert mit der Hoffnung, der Star eines neuen Franchises zu werden. Doch dann wird sie mit so einem miesen Plot konfrontiert und ihr Filmpartner Chris Hemsworth spielt so schlecht, wie ich es von ihm eigentlich noch nie erlebt habe, als wäre er im Urlaub und kommt nur widerwillig jeden Vormittag für ein paar Stunden aufs Set, was auch irgendwie verständlich ist, wenn man sich mit der Produktionsgeschichte des Films beschäftigt. Wenn dann zumindest Action und Humor diese qualitativen Mängel ausmerzen könnten, doch auch diese sind total missglückt. Am Ende ist Tessa Thompson der einzige Lichtpunkt in diesem Film und macht es halbwegs erträglich, ihn bis zum Ende anzuschauen.
Aufgrund der Probleme bei der Produktion und dem Debakel an den Kinokassen bezweifle ich, dass da noch irgendeine Fortsetzung folgt.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Gedankensprung: Essen 2019

Schon wieder wurden in Essen über 1.000 neue Brett- und Kartenspiele präsentiert und schon wieder war ich nicht dabei. Wie gewohnt habe ich das Geschehen auf den verschiedenen sozialen Netzwerken verfolgt. Dabei ist mir aufgefallen, dass kein einziges Spiel omnipräsent war. Es gab kein Spiel, das besonders hervorgestochen wäre oder das mit irgendeinem innovativen Mechanismus die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätte.
Von all den präsentierten Spielen sind mir aber doch einige aufgefallen, die ich sehr gerne einmal ausprobieren möchte, nämlich Aquatica (Cosmodrome Games), Empires of the North (Pegasus Spiele), Ecos – First Continent (AEG), Ishtar (Iello), Queenz (Rio Grande Games), Barrage (Feuerland Spiele), Black Angel (Asmodee), Detective – City of Angels (Van Ryder Games), Age of Dirt – A Game of Uncivilization (WizKids), Solar Storm (Dranda Games), Auf­bruch nach New­da­le (Alexander Pfister, Lookout Spiele), Maracaibo (Alexander Pfister, Game’S UP), Deep Blue (Days of Wonder), Hadara (Hans im Glück), Der Kartograph (Pegasus Spiele), Cassiopeia (Hobby World), Glen More II – Chronicles (Funtails), Offshore (Aporta Games), Orb Hunters (Ediciones Primigenio), Skytopia ( Cosmodrome Games), Buntes Burano (EmperorS4), The Quest for El Dorado – The Golden Temples (Ravensburger), jedoch keine für mich relevante Erweiterung.
Dazu kommt aber noch meine übrige Wunschliste der letzten Jahre: City of Rome (Abacusspiele), Wingspan, Futuropia (Friedemann Friese, 2F-Spiele), Blue Lagoon (Blue Orange), The River (Days of Wonder), Ceylon (Ludonova), Passing Through Petra (Renegade), Carpe Diem (Alea), Teotihuacan (Schwerkraft), City of Gears (Grey Fox Games), Gaia Project (Feuerland Spiele), Altiplano (dlp games), Majesty (Hans im Glück), First Class (Hans im Glück), Madeira, Rajas of the Ganges, Yokohama, Blood Rage, Dead of Winter, Abyss, New York 1901, Oben und Unten, Ein Fest für Odin, Imhotep, Imhotep – Das Duell, Karuba, Ice Cool und Scythe.

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Spiel: Harvest Island (Jumbo)

Tolles Kartenspiel.
Von Chih-Fan Chen (ca. 30-40 Min.; 2-4 Spieler)
In diesem einfachen, doch niveauvollen Spiel geht es darum, auf einer fernen Insel Obstsorten anzupflanzen und abzuernten. Mit Dünger kann man den Ertrag erhöhen, aber schlechtes Wetter kann dir die Ernte ruinieren. Jede einzelne Obstkarte bringt dir Punkte. Zusätzlich bekommt man Bonuspunkte, wenn man von einer Sorte mehr erntet als die Gegner. Um diese Mehrheitspunkte zu erhalten, muss man also ständig schauen, was die Gegner anpflanzen. Das Interessante ist aber nun, dass ich nicht zum selben Zeitpunkt mehr als der andere haben muss, sondern der Wert „gespeichert“ wird und ich ihn dann irgendwann übertreffen kann. Das führt dazu, dass ich bereits bei meiner ersten Ernte so viel mich möglich haben möchte, damit es für die anderen schwerer wird, mir die Bonuspunkte wegzunehmen. Je länger ich aber auf einem Feld wachsen lasse, desto weniger Diversität bekomme ich. Dazu kommt noch, dass es vier Stapel – Jahreszeiten – gibt, die hintereinander abgearbeitet werden. Doch nicht in jedem Stapel gibt es alle Früchte. Die Kartenverteilung eines jeden Stapels ist für alle Spieler ersichtlich. Es gibt hier also bei einfachen Regeln doch viel zu beachten, zu planen, viele interessante Dilemmata.
Das einzige Element, das mir nicht so gefallen hat, sind die Düngerkarten. Die sind einfach nicht genug wert, um den Aufwand auf sich zu nehmen, eine zu bekommen. Der Vorrat an diesen ist aber doch ziemlich groß und daher erwartet man sich viel davon. In all unseren Partien waren nie mehr als vier davon im Spiel und die hat man dann auch nur deshalb genommen, weil keine andere Option zu diesem Zeitpunkt interessant war. Sie wirken wie eine Notlösung, damit man immer etwas sinnvolles zu tun hat, nehmen aber im Regelwerk so viel Platz ein, dass sie wie ein zentrales Element erscheinen.
Das Spiel hat uns jedenfalls sehr gut gefallen, ist spannend und bereitet viel Spaß. Nicht umsonst hat es das „Seal of Excellence“ von The Dice Tower bekommen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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