Spiel: Codenames Duet (CGE)

Nette Variante von Codenames.
Von Vlaada Chvátil und Scot Eaton (ca. 15-30 Min.; 2 Spieler)
Das Prinzip dieses Spiels ist genau dasselbe wie beim Original. Man versucht anhand von Wörtern den Mitspieler auf andere Wörter hinzuweisen, darf aber die gesuchten Wörter selbst nicht sagen und möchte eigentlich mit einem Wort mehrere gesuchte Wörter gleichzeitig abdecken. Das hier ist halt die 2-Spieler-Version von Codenames. Die beiden Spieler geben sich gegenseitig Hinweise und man muss versuchen gemeinsam sämtliche Agenten zu finden. Das funktioniert, indem die beiden Spieler unterschiedliche Informationen haben.
Obwohl Codenames Duet als 2-Personen-Spiel ausgelegt ist, können auch mehrere spielen, wenn man sich einfach in zwei Teams aufteilt. Dennoch würde ich persönlich bei mehreren Spielern zum Original greifen. Wer das jedoch nicht hat, ist hiermit auch sehr gut bedient.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Smith, Laurence C. – Weltgeschichte der Flüsse

Nicht das, was es verspricht.
Der Untertitel dieses Buches lautet: „Wie mächtige Ströme Reiche schufen, Kulturen zerstörten und unsere Zivilisation prägen.“ Entsprechend habe ich mir eben ein historisches Sachbuch vorgestellt, mit dem Thema Flüsse als verbindendes Element. Nachdem ich aber die ersten paar Kapitel gelesen hatte, wurde ich stutzig und klappte zum Umschlag, um die Informationen über den Autor anzuschauen. Siehe da, der Herr ist Professor für Geowissenschaften und Umweltstudien. Das erklärt, warum das so oberflächlich geschrieben wurde. Es klingt brutal, wenn ich das schreibe, aber jeder, der sich ein bisschen für Geschichte interessiert und ein bisschen das aktuelle Weltgeschehen verfolgt, weiß bereits alles, was in diesem Buch steht. Denn das ist der nächste Punkt: Der historische Teil ist nur sehr kurz, sehr viel mehr schreibt er über die aktuelle Situation der Flüsse und dabei hat er einen sehr starken Fokus auf seine Heimat, die USA. Politik, Geologie, Umweltschutz – alles wird ein bisschen erwähnt, viele Orte aufgelistet, aber nichts richtig aufgeführt, nirgends geht er tiefer darauf ein. Das Buch selbst ist wie ein Fluss, der auf der Oberfläche in viele Bereiche mäandert, aber nirgends länger stehen bleibt.
Erst dann Kapitel 7 und 8, als es konkret um sein Fachgebiet geht, erreicht das Buch jenes Niveau, das ich mir erwartet hätte. Da merkt man halt, dass der Autor sich wirklich damit auskennt und mit Leidenschaft darüber schreibt. Das waren dann auch die mit Abstand interessantesten Kapitel, die eben auch neue Informationen und spannende Zusammenhänge lieferten.
Kapitel 9 liefert zum Abschluss noch einen kurzen Ausblick auf die Zukunft der Urbanisierung von Flüssen, was auch ein sehr interessantes Thema wäre, aber wiederum sehr knapp behandelt wird.
Ein weiterer Kritikpunkt, der wohl nur meinen persönlichen Geschmack trifft, ist, dass der Autor sich selbst sehr oft einbaut. Es fühlt sich mehr so an, als würde der Autor uns nur zeigen wollen, wo er überall war und wen er alles getroffen hat. Denn das sind immer kurze Absätze, die regelmäßig eingefügt werden, aber gar nichts zum Buch beitragen. Voher ein nüchternes Sachbuch, dann ein Absatz nach dem Muster „Ich war dort und haben diese Person getroffen“ und anschließend weiter als nüchternes Sachbuch, ohne dass die autobiografische Information auch nur irgendeinen Nutzen hätte.
Lobenswert möchte ich hingegen die schönen Fototafeln hervorheben. Ich habe mittlerweile schon einige Sachbücher gesehen, in denen die Fotos wirklich schlecht sind und nach einem seltsamen System ausgewählt wurden. Hier jedoch blättert man gerne durch diese.
Das äußere des Buches verspricht also ein historisches Sachbuch, was es aber nicht ist. Deshalb bin ich persönlich schon mal enttäuscht. Ich hätte mich dann ja damit abgefunden, weil mich auch andere Fachgebiete durchaus interessieren, aber leider ist das Buch halt überhaupt nicht spannend. Insgesamt hätte ich mir einfach gewünscht, dass es weniger Themen gibt, etwa nur Geschichte, aber dafür tiefer und ausführlicher.
Fazit: Als Überblickswerk für interessierte Leser sicher spannend, aber nicht geeignet für Leser mit Vorwissen, die sicher tiefer mit dem Thema auseinandersetzen wollen.

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Serie: Star Trek Picard – Staffel 2

Tja, da sind wir also wieder.
Nachdem mir die erste Staffel ja nicht so gut gefallen hat, bin ich hier nun recht skeptisch rangegangen. Doch der Staffelauftakt war echt super gemacht. Man merkt, dass die Macher viele Kritiken zur ersten Staffel gehört und daraus gelernt haben (z.B.: Anspielungen auf die Bücher; verschiedene Schiffstypen in der Sternenflotte). Auch das neue Raumschiff, die USS Stargazer, schaut echt cool aus und macht Lust auf mehr. Aber dann kommt Q und es beginnt ein Handlungsstrang, der mich persönlich überhaupt nicht interessiert hat. Ich mag Zeitreisen und alternative Zeitlinien einfach nicht. Doch ich muss zugeben, die zweite Episode ist sehr gut gemacht mit vielen Anspielungen auf Deep Space Nine, meiner Lieblingsserie. Obwohl hier Themen behandelt wurden, die ich eigentlich nicht mag, war es spannend genug, dass ich dennoch dran blieb. Mit jeder fortlaufenden Episode kamen dann jedoch mehr und mehr Momente, an denen ich einfach nur den Kopf schütteln musste. Episode 9, „Das Versteckspiel“, war dann, in meinen meinen Augen, der qualitative Tiefpunkt in der gesamten Geschichte von Star Trek.
Die finale Episode hat das Ruder gerade noch genug rumgerissen, dass ich dem Franchise weiterhin als Fan erhalten bleibe. Sämtliche Handlungsstränge kamen zu relativ logischen und insgesamt auch zufriedenstellenden Abschlüssen. Es gab sogar noch ein paar Easter Eggs für die langjährigen Fans.
Insgesamt aber ist diese Serie weiterhin als sehr schlecht zu bewerten. Sowohl die erste als auch die zweite Staffel jetzt und laut Ankündigung auch die die dritte dann sind nur Nostalgiefeste für alteingesessene Star Trek Fans. Die Serie bietet rein gar nichts, um neue Fans zu gewinnen, macht aber viele handwerkliche Fehler, sodass das eigentliche Zielpublikum, eben die alteingesessenen Star Trek Fans, eher unglücklich zurückbleiben. Dazu kommen noch die neuen Charaktere, die ich allesamt einfach nur unsymapthisch finde.
Star Trek Picard wird ja mit der dritten Staffel abgeschlossen sein. Bis jetzt finde ich es nicht schlecht, wohin sich das Star Trek Universum entwickelt hat. Star Trek Picard hat einige neue interessante Prämissen etabliert und ich würde mich freuen, wenn im Anschluss daran eine Serie kommt, etwa mit der USS Stargazer im Mittelpunkt, die dort dann weitermacht. Nicht schon wieder ein Prequel oder eine alternative Version, aber wirklich ein Sequel, eine Serie, die wie Star Trek Picard die Geschichte der Föderation weitererzählt.
Fazit: Nur für richtig eingefleischte Fans.

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Film: Monstrum (2018)

Netter Monsterfilm aus Korea.
Fantasy / Abenteuer mit Park Sung-Woong von Huh Jong-ho. 106 Min.
Inhalt: Im mittelalterlichen Korea wütet die Pest. Doch die Bevölkerung muss nicht nur die Tod bringende Seuche fürchten. Denn eine blutrünstige Bestie befindet sich angeblich auf Menschenjagd in der rauen Gebirgslandschaft des Landes. Um das Monstrum zu jagen, entsendet der König eine Einheit von Elitesoldaten in das Gebirge. Keiner weiß, ob die Soldaten zurückkehren oder als Mahlzeit für die Bestie enden werden.
Man muss ostasiatisches Kino mögen, um diesem Film etwas abgewinnen zu können. Die Körperbewegungen bei den Kämpfen und die Animation des Monsters, die Kostüme und der Plot, alles typisch für ostasiatische Filmproduktionen. Ich bin ein Freund davon und habe daher den Film genossen. Kein Meisterwerk, aber nette Unterhaltung um Mitternacht, wenn man noch nicht schlafen gehen möchte.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Spiel: Dune Imperium – Erweiterung „Rise of Ix“ (Dire Wolf)

Tolle Erweiterung für ein großartiges Spiel.
Von Paul Dennen (ca. 60-120 Min.; 1-4 Spieler)
Das Grundspiel hat sich in den letzten Monaten zu einem meiner Lieblinge entwickelt und so stand es außer Frage, dass die Erweiterung auch her muss. Bekommen, ausgepackt, sofort gespielt und absolut begeistert. Die neuen Aktionsfelder, Karten und Charaktere fügen sich nahtlos ins Grundspiel ein, sie sind weder stärker noch schwächer, sondern eine gleichwertige Option, also wunderbar balanciert. Und sie machen das Spiel auch nicht länger, außer man entscheidet sich den neuen, optionalen epischen Modus zu spielen.
Neben mehr Aktionsfeldern, Karten und Charakteren kommen auch zwei neue Elemente hinzu. Kriegsschiffe lassen den Kampf spannender werden und Technologieplättchen führen zu noch mehr Asymmetrie zwischen den Spielern. Beides sehr spannende Elemente, die Spaß machen.
Da sich die Erweiterung eben so nahtlos ins Grundspiel einfügt, kann man sie neuen Spielern gleich mit erklären. Ich persönlich werde nicht mehr ohne sie spielen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: The Green Knight (2021)

Surreale Reise durchs dreckige Mittelalter.
Fantasy / Drama mit ‎Dev Patel von David Lowery. 126 Min.
Inhalt: Gawain, der Neffe von König Arthur, will sich vor seiner Familie und vor seinem Königreich beweisen. Als der mysteriöse Grüne Ritter in Camelot auftaucht, nimmt Gawain dessen Herausforderung an. Ein Jahr später muss er sich auf den Weg machen, um den Grünen Ritter zu bezwingen. Während seiner ereignisreichen Reise trifft er auf Geister, Riesen, Diebe und Betrüger. Schließlich steht er dem ultimativen Gegner gegenüber.
Der Film basiert auf der gleichnamigen Geschichte aus dem 14. Jahrhundert. Ich musste nachher aber noch eine Zusammenfassung des Originals lesen, um zu verstehen was da nun los ist, denn der Regisseur hat die Erklärung, bzw. Auflösung am Ende einfach weggelassen. Ebenso wurden viele Szenen im Film neu erfunden, kommen derart im Text nicht vor. Aber das ist kein Problem, denn der Text ist relativ kurz und die neuen Szenen passen thematisch sehr gut zum Plot.
Gawain unternimmt also eine Reise und hat dabei viele verschiedene Begegnungen. Jede Begegnung ist interpretationsoffen und ebenso das Ende vom Film. Manch einem mag das gefallen und meistens bin ich dem gegenüber auch nicht abgeneigt, doch hier hat es mich irgendwie gestört. Nach all den surrealen Szenen hätte ich mir schon ein klareres Ende gewünscht. Daher habe ich dann eben auch den Originaltext recherchiert.
Insgesamt finde ich, dass der Film schon gut gemacht ist und schön die Reifung Gawains darstellt, eine Coming-of-Age-Geschichte verpackt in einer klassischen Heldenreise. Es ist schön zu sehen, dass solche Filme immer noch gedreht und einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Varianz, Mut und Kreativität beim Erzählen von Geschichten ist immer schön.
Dies hier ist kein seichter Fantasy-Film für zwischendurch oder als Berieselung vor dem Schlafengehen. Nein, für diesen Film muss an in der richtigen Stimmung sein und ihn aktiv schauen, nur so kann man ihm etwas abgewinnen und ihn genießen.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Gedankensprung: Golden Kamuy II (Manga)

Vor über vier Jahren habe ich an dieser Stelle das großartige Manga Golden Kamuy präsentiert. Da in dieser Woche das letzte Kapitel davon erschienen ist, wollte ich noch einmal ein paar Worte dazu verlieren.
In diesem Manga geht es um die Zeit kurz nach dem Russisch-Japanischen Krieg 1904. Es spielt in Hokkaido mit Fokus auf den Ainu. Diese sind die indigene Bevölkerung Hokkaidos, die Ureinwohner jener Insel. Dieses Manga bietet nicht nur eine sehr spannende Geschichte mit interessanten Charakteren, sondern ist gleichzeitig auch ein historisches Sachbuch und eine ethnographische Enzyklopädie zu den Ainu. Dieses Manga ist extrem gut recherchiert und präsentiert spannende Informationen auf leicht zugängliche Art. Wirklich überaus gut gelungen.
Es ist leider teilweise etwas grotesk und nichts für schwache Nerven, aber über diese Szenen kann man eigentlich problemlos drüber fliegen.
Es ist auch ein Anime zu diesem Manga produziert worden, das leider optisch nicht sehr ansprechend ist und die interessanten Aspekte, eben historische und ethnographische Ausführungen, außen vor lässt. Das Anime kam bei den Fans nicht gut an und wurde dann auch abgesetzt, ist also im Gegensatz zum Manga nicht abgeschlossen. Entsprechend empfehle ich das Anime einfach zu ignorieren und stattdessen das Manga zu lesen, wenn man es irgendwie in die Hände bekommt.
Golden Kamuy ist, wie anfangs bereits erwähnt, abgeschlossen. Es ist natürlich ein ordentliches, umfassendes und zufriedenstellendes Ende, andernfalls würde ich das Manga nicht empfehlen. Als Epilog gibt es dann auch noch historische Ausführungen, wie es in Hokkaido nach dieser Geschichte weiterging. Also bis zum letzten Satz interessant zu lesen.

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Buch: Star Wars. Die Hohe Republik 2 – Im Zeichen des Sturms (Cavan Scott)

Tolle Fortsetzung einer spannenden Geschichte.
Inhalt: Unter dem Schutz der Jedi wächst die Hohe Republik und vereint immer mehr Welten unter einem einzigen Banner. Kanzlerin Lina Soh veranstaltet eine große Messe, um die Möglichkeiten und den Frieden der expandierenden Hohen Republik zu präsentieren. Doch diese Demonstration der Harmonie schürt auch den Zorn der Nihil. Sie fallen über die Feierlichkeiten her und säen Chaos und Tod. Während die Jedi versuchen, das Gemetzel der Nihil einzudämmen, erkennen sie, welche Angst ihr Feind in der ganzen Galaxis zu entfesseln vermag – eine Angst, vor der nicht einmal die Macht der Jedi schützen kann.
Wem bereits der erste Teil gefallen hat, der wird auch hier wieder auf seine Kosten kommen. Alles, was mir bereits da gefallen hat, gefällt mir auch hier. Speziell finde ich, dass die Nihil richtig interessante Gegner sind. Und nicht zu vergessen, diese Bücher sind nicht abgeschlossen, sondern erzählen eine fortlaufende Saga. Im Zeichen des Sturms setzt also voraus, dass man den ersten Band gelesen hat und hinterlässt einige offene Handlungsstränge, die dann nächstes Jahr im dritten Teil fortgeführt werden. Es gibt keine Informationen darüber, auf wie viele Bücher diese Saga angesetzt ist, aber momentan gefällt sie mir sehr gut und ich werde weiter dran bleiben.
Der einzige negative Punkt ist der gleiche wie bereits beim ersten Band, nämlich zu viele Charaktere. Ich hatte in der Zwischenzeit leider bereits sämtliche Namen vergessen und wurde dann direkt wieder in den Plot geworfen. Es war wirklich schwer wieder nachzuvollziehen, wer im ersten Band was gemacht hat. Mit der Zeit kamen die Erinnerungen eh wieder zurück, aber ich hätte mir viel früher entsprechende kurze Rückblenden gewünscht, damit man von Anfang an voll drinnen ist. Andererseits hat es mich nicht zu sehr gestört, denn der Plot ist sehr spannend und man ist rasch gefesselt.
Neben den Büchern von Blanvalet gibt es auch noch weitere Star Wars Bücher von Panini, die ebenfalls in der Hohen Republik spielen. Ich hatte bereits einmal darüber geschrieben, dass da Chaos vorprogrammiert ist, weil einfach total unklar ist, was da jetzt konkret in welcher Weise zusammengehört. Nun, ich kann alle beruhigen, die Bücher von Panini sind komplett unabhängig von Blanvalet. Diese Saga ist eine Geschichte, die für sich alleine steht. Nun, fast. Die Panini-Bücher können parallel zu diesen Büchern gelesen werden. Es gibt nämlich bestimmte Charaktere und Ereignisse, die hier nur in einem Nebensatz erwähnt werden, aber bei Panini als eigenes Buch erschienen sind. Wer also mehr dazu wissen möchte, kann danach greifen. Konkret empfehle ich diese Auflistung der Jedi-Bibliothek, wenn man tiefer in dieses Franchise eintauchen möchte.
Mit anderen Worten: Wer nur die Hauptsaga lesen möchte, kann problemlos zu den Büchern von Blanvalet greifen. Wer aber da tiefer eintauchen möchte, verschiedene Nebencharaktere und Hintergrundereignisse besser kennenlernen möchte, kann zusätzlich die Bücher und Comics von Panini lesen. Persönlich wäre ich durchaus daran interessiert, die passenden Comics und Mangas zu lesen. Mal schaun, ob sich das irgendwann zeitlich ausgeht.
Fazit: Weiterhin empfehlenswert.

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Film: Yaksha – Ruthless Operations (2022)

Cooler koreanischer Spionage-Actionfilm.
Action / Thriller mit Park Hae-Soo von Na Hyeon. 125 Min.
Inhalt: Ein Staatsanwalt, der in einer gefährlichen Stadt eine geheime Mission und deren Anführer unter die Lupe nehmen soll, gerät in einen tödlichen Krieg zwischen Spionen.
Der Film spielt in einer chinesischen Stadt am Ländereck China-Nordkorea-Russland. An diesem weltpolitischen Hotspot hat jede größere Nation irgendwelche Agenten positioniert und dass da Konflikte entstehen, ist klar. Dieses Wirrwarr aus Geheimdiensten ist Teil des Charmes dieses Films. Wer kooperiert mit wem? Wer hat eigene Pläne? Und wer ist ein Maulwurf?
In dieses eh schon hochexplosive Gemisch wird ein Staatsanwalt geworfen, der sofort mit dem Missionsleiter in Konflikt gerät. Denn während der Staatsanwalt alles regelkonform machen möchte, damit es dann bei der Nachbereitung der Mission und den Verurteilungen zu keinen Problemen kommt, bewegt sich der Missionsleiter ständig in einer juristischen Grauzone und scheut auch nicht davor zurück, für die „Gerechtigkeit“ Regeln zu brechen. Dieser zwischenmenschliche Konflikt ist der eigentliche Kern des Films.
Der Film ist durchaus spannend, mit interessanten Charakteren und einigen coolen Actionszenen, bietet also insgesamt gute Adrenalinunterhaltung.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Memoarrr! (Pegasus Spiele)

Tolle Variante von Memory.
Von Carlo Bortolini (ca. 10-20 Min.; 2-4 Spieler)
In diesem lustigen Kartenspiel geht es nicht darum, klassisch zwei passende Karten zu finden und aufzunehmen, sondern einfach eine passende Karte umzudrehen. Jede Karte hat ein Tier und eine Landschaft. Der Startspieler deckt zufällig eine Karte auf und der nächste Spieler muss eine Karte aufdecken, bei der entweder das Tier oder die Landschaft identisch ist. Der nächste Spieler muss dann eine Karte finden, die zur zuletzt aufgedeckten Karte passt. Das geht reihum so lange weiter, bis einer falsch aufdeckt. Danach werden alle Karten umgedreht, bleiben aber auf ihrem Platz. Man muss sich als über mehrere Runden hinweg merken, wo welche Karten liegen, was dazu führt, dass in jeder Runde mehr Karten aufgedeckt werden, der Weg also immer länger wird.
Das Spiel funktioniert super und macht viel Spaß. Speziell mit Kindern, die gerne Memory spielen, ist das eine großartige Alternative.
Fazit: Empfehlenswert.

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