Spiel: Die letzten Droiden (Strohmann Games)

Nette Droiden-Reparatur.
Von Fabien Gridel (ca. 40 Min.; 1-4 Spieler)
Die letzten Droiden ist ein überraschend erfrischendes Kartenspiel, das mit einem cleveren Verteilmechanismus und thematischem Setting punktet. In einer Welt mit erschöpften Ressourcen schlüpft man in die Rolle eines Ökomechanics und wählt aus Schrott die Droiden aus, die man reparieren, recyceln oder opfern will und genau diese Entscheidungen machen den Reiz des Spiels aus, weil jede Wahl spürbare Auswirkungen hat und es kaum Leerlauf gibt.
Das Material überzeugt durch stimmige Illustrationen und eine klare Struktur, die Regeln sind schnell verstanden und laden zu immer neuen Partien ein. Besonders zu viert entfaltet das Spiel eine wunderbare kommunikative Dynamik, die spannend und abwechslungsreich ist. Tatsächlich würde ich dieses Spiel nur zu viert spielen, also zwei Zweierteams gegeneinander. Da entstehen nämlich sehr interessante Dilemmata.
Die letzten Droiden bietet genau die richtige Mischung aus taktischem Abwägen, kurzweiliger Spannung und thematischem Flair, um sowohl Familienabende als auch lockere Spieleabende mit Freunden zu bereichern. Ein Titel, der Lust auf mehr Partien weckt.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Märchen aus Portugal

Oh, ich liebe solche Sammlungen einfach.
Märchen, Sagen, Mythen, Fabeln, Legenden – immer her damit, aus allen Ecken der Welt, aus allen Zeiten. Ich liebe solche Geschichten.
Hierbei handelt es sich um eine Wiederauflage des erstmals 1975 in der Reihe Die Märchen der Weltliteratur erschienen Bandes, wobei er unter Wahrung sprachlich-stilistischer Eigenheiten auf neue Rechtschreibung umgestellt wurde.
Obwohl Portugal jetzt kein so großes Land ist, hat es dennoch eine reiche kulturelle und literarische Tradition. Entsprechend hat man es auch geschafft, 123 Märchen zu finden und hier gesammelt zu veröffentlichen. Der Großteil stammt dabei aus Portugal selbst, manche aus Madeira und den Azoren und die letzte Gruppe aus Galicien.
Der Hauptgrund, warum mir solche Geschichten eigentlich immer gut gefallen, ist, dass diese meist sehr kreativ und individuell sind, untypisch für einen modernen Leser und gerade deshalb so spannend. In diesem Sinne enttäuscht die vorliegende Sammlung nicht.
Bei mir liegt Märchen aus Portugal jedenfalls momentan als Nachttischlektüre bereit.
Fazit: Empfehlenswert.

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Das Buch wurde dankenswerterweise vom Verlag zu Verfügung gestellt.
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Serie: Scarpetta – Staffel 1

Nein, muss nicht sein.
Diese Serie basiert auf der gleichnamigen erfolgreichen Buchreihe, in welcher eine brillante forensische Pathologin forensische Technologie einsetzt, um Verbrechen aufzuklären. Aber selbst jemand, der die Bücher nicht gelesen hat, so wie ich, wird sich bald fragen, ob da wirklich diese Buchreihe verfilmt wurde oder einfach nur der Name übernommen wurde. Eine schnelle Recherche ergibt dann recht bald, dass die Bücherfans hiermit nicht glücklich sind.
Zwei unterträgliche Schwestern in einer toxischen Beziehung, eine lesbische Nichte, welche eine Beziehung mit einer KI App führt und ein pensionierter Polizist, der sich ständig über politische Korrektheit beschwert. Es wirkt, als hätte man einfach im Themenbeutel der vermeintlichen „modernen Zuschauer“ gewühlt und zufällig ein paar Dinge rausgezogen. Aber das eigentliche Thema, die Jagd nach einem Serienmörder mithilfe von forensischer Pathologie, kommt viel zu kurz.
Die Schauspielerinnen Nicole Kidman und Jamie Lee Curtis tragen leider auch nicht dazu bei, hier noch irgendwas zu retten.
Als dann in der fünften Episode eine Raumstation abstürzt und Scarpetta im Trümmerfeld die Leichen untersuchen muss, bin ich ausgestiegen. Hätte ich schon früher machen sollen. Einfach nur lächerlich. Mein Beileid an dieser Stelle an alle Fans der Buchreihe.
Ich habe dann online nachgelesen und die erste Staffel endet tatsächlich damit, dass der Serienmörder gefangen wird. Der Handlungsstrang ist also abgeschlossen. Es gibt aber am Ende noch ein paar obligatorische Szenen, die auf eine zweite Staffel vorbereiten, die ich sicher nicht schauen werden.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Film: Der Super Mario Galaxy Film (2026)

Großartige Fortsetzung!
Komödie/Abenteuer/Animation mit Chris Pratt von Aaron Horvath und Michael Jelenic. 99 Min.
Inhalt: Prinzessin Peach, Mario und Luigi brechen zu einem intergalaktischen Abenteuer auf, um Bowser Jr.s finstere Pläne zu durchkreuzen und die entführte Prinzessin Rosalina zu retten.
Der Super Mario Galaxy Film ist ein wunderbar leichtfüßiges Animationsabenteuer, das den Charme der Vorlage in ein farbenfrohes Weltraumspektakel überträgt und dabei von der ersten Minute an begeistert. Die Reise durch unterschiedliche Galaxien sorgt für ein konstant hohes Tempo und lässt immer neue visuelle Ideen entstehen, die den Film zu einem echten Erlebnis machen. Gleichzeitig funktioniert die vertraute Figurenkonstellation hervorragend, sodass sowohl Nostalgie als auch frische Impulse harmonisch zusammenspielen. Besonders die lebendige Animation und die energiegeladene Inszenierung tragen dazu bei, dass die Handlung nie an Schwung verliert und durchgehend unterhaltsam bleibt.
Auch inhaltlich punktet das Abenteuer mit klassischem Mario Gefühl, während bekannte Charaktere gemeinsam eine neue Bedrohung im Weltall stoppen und dabei humorvolle sowie actionreiche Momente liefern. Die Mischung aus spektakulären Schauplätzen, eingängigen Gags und einer angenehmen Laufzeit macht den Film zu einem rundum gelungenen Erlebnis, das sowohl Fans als auch Neueinsteiger problemlos mitnimmt. Insgesamt ist Der Super Mario Galaxy Film ein sehr spaßiger, visuell beeindruckender und überraschend mitreißender Animationsfilm, der einfach gute Laune verbreitet.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

P.S.: Wie bereits beim ersten Film war ich mit meinen beiden Kindern im Kino und sie waren begeistert. Das Kino war gefüllt mit Familien und es herrschte durchgehend eine positive Atmosphäre, es wurde viel gelacht. Ich weiß wirklich nicht, in welche Kinos manche Kritiker gehen, wenn sie behaupten, die Kinder bei ihren Vorstellungen hätten nicht gelacht und auch sonst nicht reagiert. Für mich wirkt das eher wie eine seltsame Stimmungsmache einer bestimmten Gruppe im Internet, um diesen Film schlechtzureden. Vielleicht sollten diese „professionellen Kritiker“ statt einen Film in einer Presservorführung zu schauen, regulär mit dem Zielpublikum an einem Nachmittag ins Kino gehen.

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Buch: Lustiges Taschenbuch 609 – Das Escape-Game

Coole Comic-Idee.

©2026 Egmont Ehapa Media/Disney. Die Abenteuer von Donald Duck und Co. erscheinen alle vier Wochen im Lustigen Taschenbuch.

Es ist schön zu sehen, dass auch bekannte Formate mal neue Dinge ausprobieren, so wie eben hier in diesem Band. LTB 609 präsentiert elf brandneue Geschichten, wobei die titelgebende „Das Escape-Game“ (geschrieben von Jaakko Seppälä und gezeichnet von Massimo Fecchi) ein ganz besonderers Erlebnis bietet, wie man es bisher in der Entenhausener Comicgeschichte so noch nicht gesehen hat.
Konkret stolpern Donald und Dussel, wie der Titel schon sagt, in ein Escape-, bzw. Exit-Game. Es liegt jedoch an den Lesern, die Rätsel zu lösen und die beiden Tollpatsche von einem Raum in den nächsten zu führen. Für erwachsene Fans sind die Rätsel nett, aber keine große Herausforderung. Mein kleiner Sohn hingegen war begeistert. Für ihn gibt`s momentan sowieso nichts besseres als Rätselbücher, also war das hier ideal für ihn.
Mein nächster Wunsch an den Ehapa-Verlag wäre jetzt, einen ganzen Sonderband nur mit solchen Rätsel-Geschichten zu veröffentlichen. Oder einen Sonderband, der ein einziges, großes Choose Your Own Adventure Abenteuerspielbuch ist.
Daneben möchte ich aber auch die Geschichte „Die verflixte gute Tat“ (geschrieben von Carlo Panaro und gezeichnet von Marco Gervasio) hervorheben, in welcher Gustav Gans beschließt, seinem Vetter Donald einen Gefallen zu tun. Doch dadurch färbt Donalds Pech auf Gustav ab, der jetzt einen Tag lang von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt. Einfach nur witzig zu lesen.
Und in der Geschichte „Das Scherzduell“ (geschrieben von Bruno Sarda und gezeichnet von Marco Palazzi) übertreffen sich Donald und sein Nachbar Zanker gegenseitig mit Aprilscherzen, was natürlich in einem absoluten Chaos ausartet.
Doch auch die anderen Geschichten sind lustig, kurzweilig und lesenswert.
Insgesamt gefällt mir LTB 609 „Das Escape-Game“ gut, speziell die Rätsel-Geschichte war ein tolles Highlight und ich hoffe mehr davon zu sehen.
Fazit: Für Rätsel und Entenhausen Fans sehr zu empfehlen.

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Gedankensprung: Anime-Update Winter ’26

Wie bereits im Herbst habe ich auch jetzt im Winter überraschend viel geschaut. Eine Mischung aus Zeitmangel und Übersättigung hält mich zwar weiterhin davon ab, mehr zu schauen, aber irgendwie gab es auch in dieser Season nichts, bei dem ich das Gefühl hätte, etwas verpasst zu haben.

Bevor ich aber jetzt über die aktuellen Animes spreche, möchte ich leider meiner Enttäuschung Ausdruck verleihen, dass es in dieser Season so viele schlechte Openings, also Intro-Lieder gab. Das fällt speziell auf, weil die Openings in den ersten Staffeln von Frieren: Beyond Journey’s End, Trigun Stampede und Hell’s Paradise zu meinen absoluten Lieblingen zählen, die ich auch heute noch gerne höre. Doch jetzt im Winter ´26 gab es von diesen drei Serien jeweils die zweite Staffel und alle drei haben wirklich enttäuschend schlechte Openings geliefert. Aber auch die anderen Serien waren nicht besser. Normalerweise spreche ich nicht viel über Musik, weil ich da kein Experte bin, aber wenn es so einen eklatanten Durchhänger gibt, muss ich das einfach erwähnen.

Frieren: Beyond Journey’s End 2nd Season war nicht nur musikalisch eine Enttäuschung, sondern auch wegen der Kürze. Die 10 Episoden dieser zweiten Staffel haben mir sehr gut gefallen, aber ich dachte, es wird wieder 24 geben und bin fest davon ausgegangen, dass der Kampf in der Goldenen Stadt hier auch noch gezeigt wird. Stattdessen gab es leider nur ein kurze Staffel. Da ich eben das Manga lese, weiß ich, was als nächstes kommt und freue mich daher schon sehr auf die dritte Staffel, bin aber trotzdem traurig, dass es nicht hier schon gezeigt wurde. Aber weil die zehn Episoden, die hier gezeigt wurden, eine derart hohe Qualität haben, steht die zweite Staffel von Frieren dennoch für mich an der Spitze in dieser Season.

Hell’s Paradise 2nd Season hat die spannende, actiongeladene und großartig animierte Suche nach dem Elixier des ewigen Lebens auf einer Monsterinsel wunderbar weitererzählt, aber erneut mit einem offenen Ende. Das Manga ist bereits abgeschlossen und bietet noch genug Material für eine dritte Staffel, eventuell stattdessen auch ein Abschlussfilm. Ich freue mich jedenfalls schon darauf.

Ikoku Nikki – Journal with Witch ist eine wunderbare Geschichte rund um Verlust, Trauer und Selbstfindung im modernen Japan. Ein jugendliches Mädchen, dessen Eltern bei einem Autounfall gestorben sind, zieht zu ihrer alleinlebenden Tante. Es ist jedoch keine Komödie über das daraus resultierende Chaos, wie sie so oft in Hollywood erzählt wird, aber auch kein übermäßig dramatisiertes Trauerspiel. Gerade weil die Serie so geerdet, realistisch mit diesen Themen umgeht, ist sie so stark. Ist es okay, wenn ich nicht weine? Wer waren meine Eltern wirklich?
Die Charaktere sind vielschichtig und ungewöhnlich tief geschrieben und jede Episode braucht Zeit zum Verarbeiten. Der Anime beschreibt das Chaos, die Konfusion und die Widersprüche, die jeder Mensch erfährt. Manche Aspekte sind dabei speziell japanisch, manche universell.
Ikoku Nikki – Journal with Witch ist mit einer Staffel, bzw. 13 Episoden schön abgeschlossen.

Sentenced to Be a Hero. Der starke Einstieg in dieses düstere Fantasy-Anime hat direkt Lust auf mehr gemacht und die Kampfanimationen bleiben auch durchgehend hochwertig, aber Story und Charakterentwicklung schreiten einfach viel zu langsam voran. Es gibt ein paar Aspekte, die ich spannend finde und ein paar Fragen, auf die ich gerne Antworten hätte, aber die Serie mäandert zu viel, endet nach 12 Episoden mit einem offenen Ende, eine zweite Staffel ist bereits angekündigt, aber das Manga ist auch noch gar nicht abgeschlossen.
Die letzte Episode dieser ersten Staffel war wirklich ein Höhepunkt und es war klar, dass in den Episoden davor Zeit geschindet wurde, um in der vorgegebenen Zeit mit diesem Punkt abzuschließen. Insgesamt nicht schlecht als kurzweilige Unterhaltung, aber nichts, was mich vom Hocker gehauen hätte und ob ich bei der zweiten Staffel wieder dabei bin, hängt von der Zeit ab, es ist kein „muss ich schauen“.

Trigun Stargaze ist die Fortsetzung von Trigun Stampede, was mir sehr gut gefallen hat. Diese zweite Staffel ist weiterhin toll animiert, speziell die Kämpfe, ist aber vom Plot her leider ein Rückschritt. Nicht schlecht, tolle kurzweilige Unterhaltung, aber im direkten Vergleich zu Trigun Stampede leider etwas enttäuschend, vor allem wenn dann noch das schlechte Opening dazukommt. Andererseits erzählt diese Staffel mit 12 Episoden die Geschichte zu Ende. Wer die erste Staffel mochte, sollte hier schon einschalten, um eben ein schönes Finale zu bekommen und coole Kämpfe zu genießen.

Jujutsu Kaisen Season 3: The Culling Game Part 1 war Enttäuschung pur. Schlechte Animationen, grauenhaftes Tempo und ein furchtbar konfuser Plot. Ich habe die Staffel eigentlich nur zu Ende geschaut, weil ich bereits die ersten zwei und den Film geschaut habe, was mir sehr gut gefallen hat. Aber wenn ich gewusst hätte, dass es in so etwas ausartet, hätte ich wohl darauf verzichtet. Die Serie endet für mich hier und auf weitere Staffeln werde ich verzichten.

Weil Milky☆Subway: The Galactic Limited Express in dieser Season einen theatrical compilation movie erhalten hat, möchte ich es kurz erwähnen. Milky☆Subway: The Galactic Limited Express wurde im Jahr 2025 als indipendent production direkt für YouTube produziert und die 12 Episoden können dort gratis angeschaut werden. Da sie nun zusammen als Film veröffentlicht wurden, möchte ich die Gelegenheit ergreifen und diesen Anime präsentieren.
Es ist ein kurzer, verrückter, lustiger Sci-Fi-Anime. Die Geschichte folgt mehreren Außenseitern, darunter eine „Super-Human“-Frau und eine Cyborg-Freundin, die wegen Verstößen gegen Weltraum-Verkehrsregeln verhaftet wurden. Als Strafe müssen sie gemeinsam mit anderen Kriminellen einen interplanetaren Zug – den „Milky Subway“ – reinigen. Doch der Zug startet plötzlich von selbst in den Weltraum, und die bunt zusammengewürfelte Gruppe muss improvisieren, während an Bord Chaos ausbricht.
Dieser Anime brilliert vor allem wegen seiner Dialoge und ich kann ihn nur empfehlen.

Von den Serien, die ich im Herbst-Beitrag als interessant markiert habe, habe ich drei bereits nach ein paar Episoden wieder abgebrochen, weil sie einfach langweilig und schlecht animiert waren: Dead Account (Dämonenjagd mit Social Media), Roll Over and Die (Dämonenjagd im generischen Fantasy) und Yuusha no Kuzu – Scum of the Brave (Dämonenjagd mit Drogen in den Seitengassen von Tokyo).

Viele der aktuellen Animes schaue ich aber auch deswegen nicht, weil ich einfach das Manga dazu lese, bzw. gelesen habe und keine Lust auf das Anime hatte, nämlich One Piece und Terror Man.

Serien, die ich gerne sehen würde, aber leider noch nicht dazu gekommen bin, sind Rascal Does Not Dream of Santa Claus, Apocalypse Hotel, Lazarus, Gintama, Terror in Resonance, Fujimoto Tatsuki 17-26 und Dusk Beyond the End of the World. Eine recht lange Watchlist.

Ausblick auf den Frühling 2026:
Für den Winter sind einige Serien angekündigt, die mein Interesse geweckt haben. Mal schauen, wie viel ich davon dann auch wirklich unterkriege: That Time I Got Reincarnated as a Slime Season 4, Classroom of the Elite 4th Season: Second Year, First Semester, Witch Hat Atelier, Daemons of the Shadow Realm, Eren the Southpaw, Snowball Earth, The Regression of Great Sage Riddle und Dorohedoro Season 2. Und natürlich der Film That Time I Got Reincarnated as a Slime the Movie 2: Tears of the Azure Sea.

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Osterpause

Frohe Ostern!

Auch ich mache mal Urlaub, also gibt es erst nächste Woche wieder neue Beiträge.
Ihr könnt aber gerne runterscrollen und die letzten Kritiken lesen. Viel Spaß dabei!

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Spiel: 1ers Contacts (Strohmann Games)

Spannende Alien-Suche.
Von Michael Munoz (ca. 30-60 Min.; 2-5 Spieler)
1ers Contacts eröffnet ein faszinierendes Science-Fiction-Spielerlebnis, in dem Spannung und Teamgeist perfekt zusammenfinden. In diesem asymmetrischen Deduktionsspiel übernehmen die Teilnehmenden die Rollen von Agenten oder einem geheimen Alien und müssen geschickt Hinweise sammeln, Vermutungen anstellen und Bewegungen planen, um ihr Ziel zu erreichen. Es ist im Prinzip Scotland Yard – Auf der Jagd nach Mister X, nur dass hier Agenten ein Alien außerhalb der Stadt suchen und man viele coole Sonderfähigkeiten hat.
Das Spiel überzeugt durch eine gelungene Mischung aus Verstecken, Aufspüren und cleverer Zusammenarbeit, wobei jede Partie anders verläuft und das gemeinsame Rätselraten jede Runde aufs Neue begeistert. Die klare thematische Umsetzung lässt das Szenario lebendig werden und sorgt für eine dichte Atmosphäre, die sowohl kooperative Runden als auch hitzige Diskussionen entstehen lässt. Mit seiner intuitiven Mechanik und der dynamischen Interaktion bietet 1ers Contacts genau die richtige Portion Spannung und Spaß für Spielabende mit Freunden oder der Familie und ist ein echtes Highlight für Fans von Deduktionsspielen.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Parzinger, Hermann – Die Steinzeit

Eine spannende Reise durch ca. 2,7 Millionen Jahre der frühen Menschheitsgeschichte.
Ich möchte hier direkt mit einem Zitat aus dem Buch beginnen: Dass die Annahme, die Steinzeit sei primitiv und ohne jeglichen Fortschritt, „grundfalsch ist, ist die zentrale Botschaft dieses Buches. Es gibt wohl kaum eine Epoche der Menschheitsgeschichte, in der in vergleichbarer Weise durch intellektuelle Leistung und Unnachgiebigkeit, Innovationskraft und Wagemut zugleich fundamentale Voraussetzungen für unser weiteres Leben geschaffen wurden.“ (S. 7) Und genau das zu vermitteln gelingt dem Autor sehr gut.
Das hier vorliegende Büchlein beginnt mit dem ersten Auftreten von Steingeräten und endet mit dem Erreichen der Sesshaftigkeit. Der Fokus liegt dabei auf Vorderasien und Europa, wobei aber auch spannende Klammern zu anderen Weltgegenden aufgemacht werden. Auf knappem Raum gelingt es dem Autor, die großen Entwicklungslinien von den ersten Werkzeugen bis zur Sesshaftwerdung anschaulich nachzuzeichnen, ohne dabei an Tiefe zu verlieren.
Insgesamt eine faszinierende Lektüre, die Lust macht, noch tiefer ins Thema einzutauchen und ins nächste Museum zu gehen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: Alex Cross – Staffel 2

Tolle Fortsetzung.
Bereits die erste Staffel von Alex Cross hat mir sehr gut gefallen und ich habe es nur selten erlebt, dass die zweite Staffel eine derart qualitative Steigerung erlebt. Fans der ersten Staffel werden hier wieder voll zufriedengestellt, während allen anderen, die Thriller-Geschichten mögen, an dieser Stelle empfohlen sei, dieser Serie eine Chance zu geben.
Die erzählte Geschichte ist auch hier wieder abgeschlossen, also eine runde Staffel ohne offene Handlungsstränge. Einzig die letzte Szene in der letzten Folge hätte man sich sparen können. Ich erachte das als unlogisch und bin sehr skeptisch, was das dann für eine möglich dritte Staffel bedeutet.
Fazit: Empfehlenswert.

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