Film: Die Werwölfe von Düsterwald (2024)

Lustiges Familienabenteuer aus Frankreich.
Komödie / Abenteuer mit Jean Reno von François Uzan. 95 Min.
Inhalt: Eine Familie wird durch ein verzaubertes Spiel überraschend ins Mittelalter zurückversetzt, wo sie magische Kräfte erhalten, um gegen furchterregende Werwölfe zu kämpfen. Auf ihrer Reise müssen sie sich den Herausforderungen der Vergangenheit stellen.
Mit dem Wortschatz von Animefans könnte man das hier als Live Action Isekai bezeichnen, mit den Worten von Filmfans, die sich selbst zu ernst nehmen, als billige Kopie von Jumanji. Im Gegensatz zu Jumanji ist Die Werwölfe von Düsterwald jedoch ein reales Spiel, das sich einer großen Fangemeinde erfreut. Die Herausforderung der Filmmacher bestand also darin, eine spannende, lustige Geschichte mit der Essenz dieses Spiels zu kombinieren und ich finde, das ist gelungen.
Natürlich kann man kritisieren, dass die magischen Kräfte, die die Personen erhalten haben, nicht 1:1 den Funktionen entsprechen, die sie im Spiel haben, aber mich persönlich hat das wenig gestört, es braucht ja schließlich Kräfte, die in einem Film visuell funktionieren und das passt für mich so.
Natürlich darf man hier kein geniales Meisterwerk erwarten, sondern das ist ein unterhaltsamer Familienfilm für einen gemütlichen Abend. Die Schauspieler sind gut, der Plot ist spannend und der Humor passt. Manche Witze treffen, manche verfehlen. Die CGI-Effekte sind okay, adäquat für dieses Niveau. Dazu kommt noch eine emotionale Vater-Sohn-Geschichte, also insgesamt ein gelungener Film. Der flotte Schnitt und die Dynamik zwischen den Schauspielern sorgen dafür, dass 95 Minuten zügig vorübergehen.
Fazit: Empfehlenswert.

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