Netter Abschluss für eine schöne Reihe.

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Alle zwei Monate erscheint eine neue Ausgabe der Miniserie LTB SPACE bei Egmont Ehapa Media.
Während in den ersten fünf Bänden jeweils eine große Deutsche Erstveröffentlichung das Highlight war und die restlichen Seiten mit mehr oder weniger spannenden Wiederveröffentlichungen gefüllt wurden, ist das hier anders. Von den 12 Geschichten sind zwar auch wieder fünf Erstveröffentlichungen, aber diesmal gehören sie nicht zusammen, sind also fünf separate Geschichten. Es gibt hier keine zentrale Story, kein Highlight, lediglich 12 kleine, nette Erzählungen.
Während die Neuveröffentlichungen hier nicht wirklich der Rede wert sind, sind es drei Wiederveröffentlichungen, die qualitativ hervorstechen.
Zunächst „Der Allmeister rettet die Welt“ aus dem Jahre 1991 vom großartigen Zeichner Massimo De Vita in seinem typisch epischen Stil, auch wenn die Geschichte selbst, geschrieben von Giorgio Pezzin, nicht wirklich episch ist, aber ein durchaus spannendes Sci-Fi Abenteuer.
„Chaos im Kosmos“ aus dem Jahre 1995 geschrieben von Rudy Salvagnini und gezeichnet von Alberto Lavoradori ist ein tolle Geschichte über einen halluzigenen Nebel im Weltraum, der Satelliten zerstört. Viele Anspielungen auf Space-Horrorfilme sind schöne Details, aber der Hauptgrund, warum diese Geschichte so gut ist, ist einfach, dass Donald hier nicht als Pechvogel, Tollpatsch oder Wüterich auftritt, sondern als Held der Stunde, wie man ihn nur selten sieht.
Schließlich ist da noch „Der große Preis der Galaxie“ aus dem Jahre 1996 geschrieben von Carlo Gentina und gezeichnet von Francesco Guerrini, in welcher Donald Duck aus Versehen an einem intergalaktischen Wettrennen teilnimmt. Der Höhepunkt hierbei sind auf jeden Fall die großartigen Zeichnungen der Wettkampfaction im Weltraum.
Insgesamt muss ich leider sagen, dass mir nur die ersten drei Bände der Miniserie LTB SPACE wirklich gut gefallen haben, während die letzten drei leider nicht so meinen Geschmack getroffen haben. Der Marketing Gag von Ehapa ist halt der, dass wenn man nur die ersten drei Bände kauft, man nur ein halbes Rückenbild im Regal stehen hat. Ich finde die letzten drei Bände jetzt nicht schlecht, es gibt in jedem ein paar lesenswerte Geschichten und wenn man ein Sammler ist, zahlt es sich schon aus, die komplette Serie zu kaufen.
Fazit: Für Sci-Fi und Entenhausen Fans sehr zu empfehlen.


