Film: Tron – Ares (2025)

Nett.
Sci-Fi/Action mit Jared Leto von Joachim Rønning. 119 Min.
Inhalt: Das hochentwickelte Programm Ares wird auf eine gefährliche Mission aus der digitalen Welt in die reale Welt geschickt.
Tron: Ares bietet visuell ein wahres Fest. Die Effekte sind atemberaubend, die Neon-Ästhetik und das Design zwischen digitaler und realer Welt machen den Film zu einem Spektakel, das man am besten auf der größten Leinwand erlebt. Die musikalische Untermalung durch Nine Inch Nails trägt zusätzlich zu dieser dichten, futuristischen Atmosphäre bei und zeigt, wie stark das Franchise visuell noch immer punkten kann. Doch so beeindruckend das Auge verwöhnt wird, so enttäuschend ist der erzählerische Kern. Das Drehbuch wirkt oberflächlich und formelhaft, mit Dialogen und Plotwendungen, die kaum Tiefe entwickeln und der ohnehin dünnen Story wenig emotionalen Halt geben. Zentrale Themen wie künstliche Intelligenz und Menschlichkeit werden zwar angeschnitten, aber nie wirklich ausgearbeitet, wodurch der Film trotz all seiner Technik eher hohl wirkt. Auch Jared Leto als Ares hinterlässt hier keinen bleibenden Eindruck. Seine Darstellung ist blass und wenig nuanciert, was gerade bei einem Charakter, der emotionale Transformation zeigen soll, spürbar ins Gewicht fällt. Statt einer überzeugenden Performance bleibt sein Beitrag eher unbestimmt und trägt so wenig zur Glaubwürdigkeit der Geschichte bei.
Insgesamt bleibt Tron: Ares ein technisch brillanter, aber inhaltlich enttäuschender Sci-Fi-Ausflug, der visuelle Opulenz und Soundtrack nutzt, um narrative Schwächen zu übertünchen.
Fazit: Kann probiert werden.

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