Buch: Fletcher, Tom – Der Weihnachtosaurus

Allein wegen der Optik passt es gut in jedes Kinderregal.
Inhalt: Die Weihnachtswichtel am Nordpol sind ganz aus dem Häuschen, als sie tief im Eis ein geheimnisvolles Ei entdecken. Der Weihnachtsmann höchstpersönlich brütet das Ei unter seinem dicken Po aus. Zur Verblüffung aller schlüpft ein freundlicher kleiner Dinosaurier: der Weihnachtosaurus. Zufällig schickt zur gleichen Zeit, tausende Kilometer entfernt, ein kleiner Junge namens William seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann ab: Er wünscht sich einen echten Dinosaurier. Als William und der Weihnachtosaurus einander in der Weihnachtsnacht begegnen, erleben die beiden nicht nur ein fantastisches, zum Brüllen komisches Abenteuer, sondern auch, was es heißt, den Wünschen seines Herzens zu folgen.
Das Buch eignet sich laut eigener Angabe für Kinder ab 8 Jahren, aber es eignet sich auch zum Vorlesen für jüngere Kinder. Denn welches Kind träumt nicht davon, einen eigenen Dinosaurier zu haben? Die Idee ist witzig und das darauf folgende Abenteuer kreativ-lustig mit viel Spannung, wie es sich eben für ein Kinderbuch gehört. Dazu passt auch der angenehm flüssige Schreibstil in kindgerechter Schreibgröße und mit über 100 tollen Illustrationen.
Man könnte natürlich darüber diskutieren, inwiefern es angebracht ist, bei uns hier ein Buch über den Weihnachtsmann und nicht über das Christkind zu lesen, aber wer sich darüber Gedanken macht, der dürfte auch um diese Jahreszeit keinen Fernseher einschalten. Was schade ist, denn in diesem Buch geht um Freundschaft, die Überwindung einer traurigen Vergangenheit und die Kraft der Familie, was eigentlich Themen für das ganze Jahr wären.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Monsieur Claude und seine Töchter (2014)

Auf die Franzosen ist doch immer Verlass, wenn man einen guten Film sucht.
Komödie mit Christian Clavier von Philippe de Chauveron. 97 Min.
Inhalt: Claude und Marie Verneuil, ein Ehepaar aus der katholischen Mittelklasse, sind ziemlich konservative Eltern, obwohl sie sich stets selbst dazu angehalten haben, weltoffen zu sein. Doch ihre Toleranz wird auf eine harte Probe gestellt, als ihre vier Töchter heiraten wollen: Eine hat einen Muslimen als Ehemann auserwählt, eine andere einen Juden und die Älteste einen Chinesen. Nun ruhen alle Hoffnungen der Eltern für eine kirchliche Hochzeit auf der jüngsten Tochter, die gerade – Hallelujah! – einen Katholiken kennengelernt hat.
Der Film ist sehr lustig. Ich habe mich köstlich amüsiert und kann ihn daher nur wärmstens empfehlen. Gute Schauspieler und gelungene Witze bieten hier ein tolles Vergnügen.
Der Film spielt mit vermeintlichen Stereotypen und falschen Eindrücken, wobei er sich als Plädoyer für Toleranz und Vielfalt versteht. Das zentrale Element des Films aber sind nicht die Töchter und deren Ehemänner, die tolerant und weltoffen sind und ihre eigenen Kulturen eigentlich gar nicht so ernst nehmen, sondern die konservativen Eltern, die sich wirklich bemühen tolerant und weltoffen zu sein, aber gewisse Grundsätze doch nicht aufgeben wollen. Der Spagat zwischen eigener Zufriedenheit und Wohlergehen der Töchter wird hier wunderbar beschrieben. Wenn dann die Mutter beim Psychologen ist, um herauszufinden, ob sie eine Rassistin sei oder wenn der Vater von den Schwiegersöhnen die Nationalhymne hören möchte, sind das einfach tolle Filmmomente.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Gedankensprung: Die Anfänge meines Spielens

Ich habe letzte Woche darüber nachgedacht, wie ich eigentlich so ein Brettspielfan geworden bin.
Ich war circa 16 Jahre alt, als uns ein Freund Risiko gezeigt hat, das Standard-Einführungsspiel. Wie süchtig haben wir das gespielt, bis irgendwann Siedler von Catan dazu stieß. Dieses Risiko-Spiel war sicher der Startpunkt für meinen Werdegang als Spieler, aber nicht der eigentliche Anfang. Nein, denn gespielt habe ich schon viel früher. Als ich klein war, hat meine Urgroßmutter mich in die Welt der Kartenspiele eingeführt, diese traditionellen regionalen, von denen es unzählige Varianten gibt. Meine Großmutter war es dann, bei der es die Brettspiele gab, jedes Wochenende, von Mensch ärgere dich nicht über Halma und Leiterspiel bis Pferderennen. Es gab dann einen Bruch, als ich in meinem elften Lebensjahr für drei Jahre auf ein Internat wechselte. Doch auch dort begleiteten mich Brettspiele, denn mit drei Kollegen spielte ich regelmäßig nachmittags in der dortigen Bibliothek Cluedo oder das Spiel des Wissens. Ein glücklicher Tag war, als das Spiel des Lebens und Trivial Pursuit dazugekauft wurden.
Nach dem Ende dieses Lebensabschnitts und der Rückkehr in meinen Heimatort hätte ich die Brettspiele beinahe vergessen, so konzentriert war ich auf die Schule. Bis dann eben einer unserer Clique irgendwann Risiko brachte. Daher ist dieses Spiel nicht meine erstes, aber wohl der Anfang meines Hobbys. Unser Zugang zu Spielen blieb auch deshalb lange beschränkt, weil es bei uns kein Spielegeschäft gab und die nächste Stadt etwa zwei Autobahn-Autostunden entfernt lag. Nur einer von uns begab sich manchmal dorthin und brachte neue Spiele mit. Daher kamen dann irgendwann Ohne Furcht und Adel sowie Alhambra dazu. Speziell Alhambra haben wir intensiv gespielt, da dies für das einzige weibliche Mitglied unserer Clique das Lieblingsspiel war. Mein bester Freund fuhr auch mal mit seinen Eltern dorthin und kehrte mit dem Catan-2-Personen-Kartenspiel zurück, das wir beide dann bis zum Umfallen gespielt haben.
2004 war dann die Wende. Wir sind als Gruppe in die große Stadt gefahren und ich habe das Spiel Blue Moon entdeckt, ein fantastisches 2-Personen-Spiel, das ich auch heute noch als mein Lieblingsspiel bezeichne. Es war das erste Spiel, das ich mir je gekauft habe, also der Start meiner Sammlung. Auch war es das erste Spiel, dessen Regeln ich selbst studiert habe, es wurde mir also nicht von jemanden erklärt. Vor allem aber war es das erste Spiel, wegen dem ich im Internet Strategien recherchiert und mich online mit anderen Personen ausgetauscht habe. Blue Moon war somit mein Schritt vom Mitspieler hin zum aktiven Enthusiasten. Damit aber nicht genug. Als ich ein Jahr später nach Wien zog, war es Blue Moon, mit dem ich eine neue Clique fand, mit der ich auch heute noch spiele. Damit war dann der Schritt in die Brettspielwelt endgültig vollzogen.

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Spiel: Hanamikoji (Kosmos)

Was für ein cooles 2-Personen-Spiel. Ein einzigartiger Mechanismus.
Von Kota Nakayama (ca. 15 Min.; 2 Spieler)
Die beiden Spieler sind Restaurantbesitzer im mittelalterlichen Japan und wollen die besten Geishas zu sich ziehen. Das geht maximal drei Runden lang, kann aber schon nach der ersten zu Ende sein, wenn eine der beiden Siegbedingungen erfüllt ist.
Jeder Spieler hat vier Aktionen, die er in beliebiger Reihenfolge ausführt. Ein Spieler eine Aktion, dann der andere eine uns so weiter. Diese Aktionen erlauben es Geschenke zu den Geishas zu legen. Wer am Rundenende am meisten zu einer gelegt hat erhält diese. Pro Runde ist also jeder Spieler vier mal am Zug und spielt insgesamt zehn Karten.
Das faszinierende sind nun diese Aktionen. Wenn man sich die Regeln am Anfang durchliest, versteht man nicht, was da jetzt so knifflig sein soll. Es ist recht geradlinig. Doch kaum hat man eine Runde hinter sich, erkennt man die Tiefe dieses Spiels. Die Aktionen erlauben es nämlich nie, einfach eine Karte zu einer Geisha zu legen, es gibt immer noch mehr zu beachten, speziell bei den zwei Aktionen, bei denen auch der Mitspieler profitiert. Welche Aktion führe ich zu welchem Zeitpunkt aus? Welche Karte möchte ich für welche Aktion verwenden? Es ist absolut faszinierend mit wie wenig Material und mit welch einfachen Regeln so ein strategisches Spiel erschaffen werden kann.
Fazit: Absolut zu empfehlen!

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Buch: Bannister, Andrew – Die Verlorenen (Die Spin-Trilogie 2)

So seltsam, cool und konfus wie der erste Teil.
Inhalt: Die Spin-Galaxie steht vor dem Untergang. Alle Handelsrouten zwischen den ehemals wohlhabenden Planeten wurden abgeschnitten. Als die Sklavin Seldyan das letzte verbliebene Kriegsschiff stiehlt, um in die freie Kolonie zu fliehen, entdeckt sie etwas Sonderbares. Ein neuer grüner Stern erleuchtet den Himmel über der freien Kolonie und entfacht die rasante Verbreitung eines Kults, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Gesellschaft zu unterdrücken. Unterdessen wird der Hafenmeister Vess damit beauftragt, herauszufinden, wie Seldyan aus der Sklaverei entkommen konnte.
Grundsätzlich gefällt mir dieses Buch sehr gut. Der Ideenreichtum ist fantastisch und das ist es, was für mich gute Sci-Fi ausmacht. Der Spin ist ein abstruser, künstlich erschaffener Ort im Universum, mehrere Millionen Jahre alt und bietet daher genug Platz für absurde und kreative Elemente. Eintauchen, lautet hier die Devise, und sich treiben lassen.
Der Plot selbst war für mich leider sehr konfus und vor allem am Ende überhastet. Er ist jedoch wie der erste Teil abgeschlossen und könnte eigentlich auch eigenständig gelesen werden. Sollte er aber nicht. Die Verlorenen spielt 10.000 (?) Jahre nach dem ersten Band und hat oberflächlich betrachtet gar nichts mit diesem zu tun. Doch da kommt das Spezielle dieser Trilogie zum Tragen. Die beiden Bücher erzählen unabhängige Geschichten des Spins, für den Leser erschließt sich jedoch ein Bild, ein Rätsel, das die Protagonisten so gar nicht wahrnehmen, für sie auch gar nicht wichtig ist. Während wir also im ersten Band die Geschichte von Fleare Haas und jetzt jene von Seldyan gelesen haben, haben wir gleichzeitig die Geschichte des Spins kennengelernt.
Vom Plot und den Charakteren her ist das Buch nicht wirklich spannend, kaum erwähnenswert, wenn da nicht dieser Spin wäre.
Ich muss aber ein Wort zur Übersetzung verlieren. Leider bin ich einige Male im Lesefluss gestolpert und hatte das Gefühl, dass Sätze fehlten oder Perspektiven falsch wiedergegeben wurden. Der Großteil passt eh, aber es gibt so circa fünf Absätze, bei denen ich sogar nach mehrmaligen Lesen nicht sicher war, was da jetzt los ist. Ich habe dann einfach aus dem Kontext den Sinn eruiert und weitergelesen.
Fazit: Ich freue mich auf den abschließenden dritten Band.

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Serie: Star Trek Discovery – Staffel 1, Erste Hälfte

Wir haben also jetzt mit einem Cliffhanger das Ende der ersten Halbstaffel erreicht und müssen bis 14.01.2018 warten, damit es weitergeht. Also ist jetzt ein guter Zeitpunkt, wieder über Star Trek Discovery zu sprechen.
Zuerst sei einmal gesagt, dass in den USA sich genug Leute für CBS registriert haben und international die Netflix-Quoten auch super sind, weshalb wir eine zweite Staffel erhalten werden. Das finde ich toll, denn die Serie gefällt mir wirklich gut. Mir gefällt wie hier die Kriegswirren dargestellt werden und der Versuch die Balance zu finden zwischen Streben nach dem Sieg und Aufrechterhalten der Sternenflotten-Werte. Wie viel darf man dem Sieg opfern? Irgendwie erinnert mich diese Serie an die dritte Staffel der Archer-Enterprise, die mir sehr gut gefallen hat.
Der Serie wird Pseudo-Diversität vorgeworfen, weil eine Schwarze Frau der Hauptcharakter ist und ein Schwules Pärchen eine wichtige Rolle einnimmt. Aber was, wenn nicht das, ist Star Trek? Von Anfang an wurde dieses Universum mit dem Gedanken konzipiert, Diversität hochzuhalten. Wenn bei Stranger Things oder Flash plötzlich ein schwuler Inder auftaucht, kann man über Pseudo-Diversität diskutieren, die nur pro forma stattfindet, aber nicht bei Star Trek.
Andererseits ist das ja auch keine Star Trek – Serie. Letztens habe ich mich über die falsche Technologie geärgert, mit der es übrigens nicht besser geworden ist. Diesmal muss ich hinzufügen, dass nirgends Fähnriche rumlaufen, sondern dafür Kadetten. Und warum gibt es in der Prä-Spock-Ära einen vulkanischen Admiral in der Sternenflotte?
Fazit: Ein tolle Sci-Fi-Serie, die ich gerne im Jänner weiterschauen werde. Als Puritaner jedoch, wie ich einer bin, tue ich mich sehr schwer, das hier als Star Trek zu akzeptieren.

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Film: Kung Fu Yoga (2017)

Hong Kong Kung Fu trifft auf Bollywood Yoga.
Abenteuer / Action / Komödie mit Jackie Chan von Stanley Tong. 107 Min.
Inhalt: Gemeinsam mit der indischen Professorin Ashmita begibt sich der chinesische Archäologe Jacky auf die Suche nach einem alten Schatz von Magadha. Doch als sie in einer tibetischen Eishöhle kurz vor ihrem Ziel stehen, werden sie vom Anführer einer militanten Rebellengruppe aufgehalten und fast getötet. Daraufhin setzen sie alles daran, Randall aufzuhalten, bevor er das Rätsel des Schatzes endgültig zu entschlüsseln imstande ist.
Dieser Film hat alles, was man von einem Jackie Chan – Film in Bollywood erwartet: tolle Kämpfe, lustige Stunts und große Tänze. Jackie frönt hier wieder mal seiner Liebe zur Abenteuer-Archäologie und sagt sogar in einer Szene, dass er ein Indiana Jones – Fan ist. Man sieht das: Ruinen, Kampfsport und Schätze prägen diesen Film. Ein Abstecher in Dubai darf nicht fehlen, ebenso die Terrakotta-Armee in China.
Qualitativ kann auch dieser Film nicht an die Glanzzeit Jackies anknüpfen, Unterhaltung bietet er dennoch genügend. Die Computeranimationen sind chinesischer Standard, werden aber wohl hier im Westen heftig kritisiert werden. Die Story selbst ist durchaus spannend und interessant, ein klassisches Archäologie-Abenteuer.
Fazit: Durchaus zu empfehlen.

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Gedankensprung: Hörbücher vs. Gedruckte Bücher

Ich höre Bücher genauso oft, wie ich sie lese. Meistens macht es für mich keinen Unterschied, da ich beides genieße. Das eine beim Spazierengehen, das andere vor dem Schlafengehen. Ich habe aber gemerkt, dass ich es als sehr seltsam empfinde, ein Buch von einem Autor oder einer Reihe zu lesen, wenn ich davon schon etwas gehört habe, bzw. umgekehrt. Das liegt einfach an den Stimmen in meinem Kopf, die entstehen, wenn ich ein Buch lese. Wenn ich es dann später höre, klingen sie anders, weshalb ich das Hörbuch einfach nicht mehr genießen kann. Noch schlimmer wird es, wenn ich Charaktere meiner Lieblingsbücher plötzlich im Fernsehen sehe. Ich habe also Autoren / Reihen, die ich nur noch höre, z.B. The Expanse, und andere, die ich nur lese, z.B. Giants.
Ich erwähne in meinen Rezensionen nie, ob ich das Buch gelesen oder gehört habe, außer das Hörbuch hat etwas sehr spezielles an sich, weshalb ich extra darauf hinweise, wie bei der Serrano-Reihe. Andererseits ist es auch so, dass ich Audiobücher nur auf Englisch höre, es also nicht viel Sinn macht, auf einem deutschsprachigen Blog für deutschsprachige Leser den Sprecher oder die Produktionsqualität dieser zu loben. Ich beschränke mich nur auf das Buch, wie man es auch in schriftlicher Form erhalten würde. Denn was würde es bringen darüber zu schwärmen, wie toll Will Wheaton Ready Player One gelesen hat, wenn die Blog-Leser nur Zugang zum deutschen Hörbuch mit einem anderen Sprecher haben, der vielleicht nicht diese Qualität hat? Vor allem ist es mir persönlich einerlei, ob ich ein Buch höre und lese, weshalb ich auch bei den Rezensionen darauf nicht eingehen möchte.
Ich habe vor vielen Jahren einige deutschsprachige Hörbücher gehört, die mir jedoch überhaupt nicht zugesagt haben. Nicht von den Büchern her, denn die waren sehr gut und spannend, aber wegen der deutschen Sprache. Es hat mich irgendwie total genervt da jemandem zuzuhören. Wenn ich hingegen auf Englisch höre ist dies nicht der Fall, da finde ich es sehr angenehm während meinen Gehwegen zur Arbeit, nach Hause, zum Einkaufen zuzuhören. Vielleicht liegt es daran, dass ich eh schon den ganzen Tag mit Deutsch konfrontiert bin und Hörbücher auf Englisch da eine angenehme Abwechslung bieten, einen Ausbruch von der Routine.

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Spiel: Queendomino (Pegasus Spiele)

Eine interessante Variante von Kingdomino.
Von Bruno Cathala (ca. 25 Min.; 2-4 Spieler)
Queendomino ist Kingdomino. Die beiden Spiele haben das gleiche Material, das gleiche Design und die gleichen Regeln. Mit einem einzigen Unterschied: Gebäude. Bei Queendomino kommt nämlich der neue Landschaftstyp „Baufläche“ dazu, auf welchem man Gebäude errichten kann. Diese bringen dir Bonuspunkte und / oder Arbeiter und / oder Türme. Die Arbeiter braucht man zum Geldverdienen, um die Gebäude überhaupt bezahlen zu können. Die Mehrheit der Türme sorgt bei Spielende dafür, dass die Queen zu dir kommt und dir Bonuspunkte gibt.
Durch diesen Zusatz verlängert sich das Spiel nicht bedeutend, es bleibt also immer noch gemütlich. Mir gefallen die Gebäude gut, aber nicht so gut, dass ich sage, Kingdomino ist damit gestorben. Nein, wer Kingdomino besitzt muss meines Erachtens nicht auf Queendomino upgraden, wer es aber noch nicht hat, sollte ruhig mit Queendomino direkt einsteigen. Ich finde, dass die beiden Spiele sehr ähnlich sind und die Gebäude bringen meines Erachtens nicht genug Strategie, um Queendomino in eine andere Kategorie zu heben. Die Gebäude sind ein nettes Element, mehr aber auch nicht. Wenn ich bei einem Spieleabend die Wahl zwischen den beiden hätte, wüsste ich wirklich nicht, was ich wählen würde.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Booth, Tom – Bloß nicht blinzeln!

Ein tolles Kinderbuch.
Als ich das Buch zuerst in die Hand genommen habe, war ich mir nicht sicher, was ich damit machen sollte. Es ist ja ein Mitmachbuch, aber wie soll das Kind nicht blinzeln, wenn man ständig weiterblättert? Es hat sich jedoch rasch rausgestellt, dass das irrelevant ist, denn die Bilder sind fantastisch und meine Tochter hatte die größte Freude, all die Tiere kennenzulernen bzw. wiederzuerkennen. Das wunderbare Spiel mit den Augen hat sie erst beim zweiten Mal lesen erkannt, hatte dann aber auch viel Spaß dabei. Es ist bei uns mittlerweile eine Pflichtlektüre vor dem Schlafengehen geworden.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Bloß nicht blinzeln!
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