Buch: Ruocchio, Christopher – The Lesser Devil (Sonnenfresser, Buch 1.5)

Nette Kurzgeschichte im Sonnenfresser-Universum.
Inhalt: Crispin Marlowe, der jüngere Bruder von Hadrian, dem Helden der Sonnenfresser-Saga, ist ja im ersten Band auf dem Planeten Delos, ihrem Heimatplaneten, zurückgelassen worden. Mit seiner jüngeren Schwester Sabine fliegt er zu seiner Großmutter, wird aber auf dem Weg dorthin abgeschossen. Nun müssen die beiden mit ein paar Wachmännern in den tiefen Wäldern überleben und den von Verrätern geschickten Söldnern entkommen.
Der Plot dieser Kurzgeschichte hat nichts mit der Haupthandlung der Sonnenfresser-Saga zu tun und ist daher auch keine Pflichtlektüre. Sie gibt aber viele Informationen zum Hintergrund des Universums und ist für sich allein betrachtet durchaus spannend mit einem ordentlichen Abschluss. Ein kurzweiliges Abenteuer, das Spaß macht.
Fazit: Fans der Saga sollten hier also durchaus zugreifen.

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The Lesser Devil (Sun Eater, Band 1.5)
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Serie: The Kominsky Method – Staffel 3 (abgeschlossen)

Macht einfach keinen Spaß mehr.
Da einer der beiden Hauptschauspieler ausgestiegen ist, hat die Serie ordentlich an Qualität verloren, denn er war der Lieferant der so hochgelobten Dialoge. Der Humor ist auch beinahe komplett gestrichen worden, dafür wird man mit Drama überhäuft.
Ich hatte ja bereits am Ende der zweiten Staffel befürchtet, dass es so enden würde und aufgrund der Umstände ist es einfach schneller so weit gekommen. Andererseits muss man aber auch sagen, dass die finale Episode sehr gelungen ist und der Serie einen schönen Abschluss bietet.
Fazit: Wer die ersten beiden Staffeln schon geschaut hat, sollte sich das hier auch noch gönnen, wer nicht, kann die gesamte Serie eigentlich überspringen.

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Film: Raya und der letzte Drache (2021)

Toller Abenteuerfilm für die gesamte Familie.
Animation / Fantasy mit Kelly Marie Tran von Carlos López Estrada und Don Hall. 117 Min.
Inhalt: Vor langer Zeit haben sich die Drachen in der Welt von Kumandra selbst geopfert, um die Menschheit vor unheimlichen Monstern, bekannt als die Druun, zu retten. Nun, 500 Jahre später, kehren diese Monster zurück und es liegt an der Kriegerin Raya, den letzten Drachen zu finden, um die Druun aufzuhalten. Auf ihrer Reise lernt sie jedoch, dass es mehr als einen Drachen benötigt, um das Schicksal zu beeinflussen und wieder Frieden nach Kumandra zu bringen.
Das Disney-Rezept funktioniert weiterhin: eine selbstsichere starke Prinzessin, lustige Gefährten und eine große Gefahr. Diesmal gilt es halt die ganze Welt zu retten, mit ordentlich viel Kampfsport und teilweise in Indiana Jones Manier, doch zu meinem Bedauern leider komplett ohne Gesang (obwohl eine der Sprecherinnen sogar eine Rapperin wäre). Aber okay, bei diesem düsteren Thema hätte Gesang vielleicht auch gar nicht so gut gepasst.
Die Animation ist super gemacht, wirklisch schön anzuschauen, auch die Welt ist detailliert und faszinierend ausgebaut, eine sehr interessante Entdeckungsreise. Einzig der Plot wird sehr hastig erzählt, fast schon zu schnell und man hat beinahe das Gefühl, dass sehr viel im Nachhinein ohne Segen der Regisseure geschnitten wurde. Daher hat man auch nur wenig Möglichkeiten, sich mit den Charakteren anzufreunden, was eben der große Kritikpunkt am Film ist.
Am Ende hat mir der Film eigentlich schon gut gefallen, ein tolles Abenteuer, jedoch ohne erinnerungswürdigen Moment, nichts, was irgendwie als Meme über die Jahre weiterleben wird.
Fazit: Empfehlenswert.

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Gedankensprung: Anime-Update Frühling ’21

Der Frühling war nun das komplette Gegenteil vom Winter. Während ich dort so wenig geschaut habe, dass ich gemütlich eine ältere Serie aufholen konnte, war es diesmal so viel, dass ich regelrecht gestresst wurde. In Zukunft muss ich einfach wieder viel mehr liegen lassen.
Aber um konkret zu werden: Normalerweise schaue ich ca. 9 Serien pro Staffel, im Winter waren es 6 und diesmal 14 (!), also über doppelt so viele. Nein, das darf nicht zur Gewohnheit werden. Dennoch möchte ich alles präsentieren, was ich hier nun geschaut habe.

Beginnen wir wie immer mit meinem Favoriten, der diesmal Vivy: Fluorite Eye’s Song war. Ein Computerprogramm wird in die Vergangenheit geschickt, um dort einen Roboter zu übernehmen, der dann 100 Jahre Zeit hat, wichtige Ereignisse zu verändern, um eine Roboter-Apokalypse zu verhindern. Sehr spannend, großartig animiert, fantastische Kämpfe, philosophische und moralische Dilemmata, einfach das komplette Paket mit einem ordentlichen Abschluss.

Fumetsu no Anata e ist ein ruhiges Anime, sehr schön gezeichnet, in welchem ein außerirdischer Formwandler über die Erde streift und die unterschiedlichen menschlichen Emotionen kennenlernen möchte. Auf eine emotionale Achterbahnfahrt muss man sich gefasst machen, wenn man sich hierauf einlässt, aber es zahlt sich absolut aus. Läuft im Sommer direkt weiter und ich werde natürlich dran bleiben.

Yuukoku no Moriarty 2nd Season war eine absolut positive Überraschung für mich. Die erste Staffel hat mir gut gefallen, war aber nicht besonders empfehlenswert, doch die zweite jetzt ist einfach nur fantastisch. Eine Neuinterpretation von Moriartys Charakter und Sherlock Holmes spielt jetzt auch eine wichtige Rolle, sogar der allererste James Bond taucht auf. Spannend, interessant, optisch schön, mit einem großartigen Abschluss.

Shadows House ist ein sehr spezielles Anime, eine absolut untypische Geschichte und gerade deshalb so toll. Wunderbar kreativ, detailreich, mit interessanten Charakteren. Schattenwesen, die wie alte englische Adelige leben, haben menschliche Diener. Die gesamte Serie spielt in der geheimnisvollen Villa, die von dem mysteriösen Großvater kontrolliert wird. Die erzählte Geschichte ist abgeschlossen, kann also getrost geschaut werden, es gibt jedoch genug Möglichkeiten für eine Fortsetzung.

Über Boku no Hero Academia 5th Season muss man eigentlich nicht viel sagen. Wer die ersten vier Staffeln mochte, wird auch hier jetzt schauen. Geht im Sommer direkt weiter und ich bleibe natürlich dran.

Mashiro no Oto ist ein schönes Musikanime, in welchem die Welt des Shamisen, ein spezielles japanische Musikinstrument, gezeigt wird, mit natürlich einer ordentlichen Portion Familiendrama. Die erste Episode war fantastisch und ich hatte schon große Hoffnungen, doch schon in der zweiten Episode fällt die Serie zurück auf einen 0-8-15-Oberschulplot mit einem Schulturnier am Ende. Ich habe aber dennoch zu Ende geschaut, weil die Musik einfach so fantastisch ist.

Zombieland Saga: Revenge ist die zweite Staffel der Zombie-Idol-Serie. Eine gelungene Kombination aus tollem Humor und schöner Musik. Hat mir weiterhin sehr gut gefallen. Diesmal gibt es auch einige Antworten, doch noch keinen Abschluss. Eine dritte Staffel wird wohl folgen.

Super Cup ist ein weiteres ruhiges Anime über zwei Mädchen, die sich Super Cup Motorräder kaufen und damit die Gegend erkunden. Sehr gemächlich, aber wunderbar herzerwärmend mit einem schönen Schluss.

Für Connaisseure des Japanischen war Seijo no Maryoku wa Bannou Desu ein Fest. Dieses an sich nicht besonders spannende Isekai-Anime konnte mit einer kompletten Liste berühmter Sprecher aufwarten, von den Hauptcharakteren bis hin zum kleinsten Nebencharakter. Meistens werden die bekannten und somit teuren Sprecher nur für zentrale Charaktere angeheuert, aber hier hat die Produktionsfirma sich etwas gegönnt und voll in die Sprecher investiert. Der Plot selbst beginnt sehr spannend mit einem Rätsel, das dann aber in der Mitte unspektakulär aufgelöst wird und danach plätschert die Handlung irgendwie dahin. Aber die meisten schauen das hier ohnehin nur wegen der süßen Romanze. Auch hier gibt es einen zufriedenstellenden Abschluss mit genug Möglichkeiten für eine Fortsetzung.

Tensura Nikki: Tensei shitara Slime Datta Ken ist ein sehr spezielles Konzept. Die zweite Staffel der Serie Tensei shitara Slime Datta Ken wurde nämlich geteilt. Die erste Hälfte davon kam im Winter, die zweite folgt im Sommer. Und zwischen diesen beiden Hälften hat man das hier reingeschoben, einfach eine Sammlung von Sketchen aus dem Alltag der Hauptcharaktere. Was zunächst sehr seltsam klingt, entpuppt sich dann aber als extrem unterhaltsam, sehr lustig und für Fans der Hauptserie absolut zu empfehlen.

Record of Ragnarok ist ein direct-to-Netflix-Anime. Solche gefallen mir eigentlich nicht, aber das hier ist die absolute Ausnahme. Diese Serie basiert auf dem gleichnamigen Manga, das ich auch lese. Normalerweise schaue ich keine Animes zu Mangas, die ich lese, aber das hier ist die absolute Ausnahme. Das Manga gefällt mir nämlich so gut, dass ich der Serie unbedingt eine Chance geben wollte und wow, die ist so gut gemacht, dass ich gleich die gesamte erste Staffel gebingt habe. Inhalt: Bevor die Götter die Menschheit auslöschen, geben sie ihr eine letzte Chance, um sich des Überlebens würdig zu erweisen. Mögen die Ragnarök-Kämpfe beginnen.

Yakunara Mug Cup mo ist weiteres ruhiges Anime um eine Gruppe von Oberschülerinnen in einer Kleinstadt, die lernen, Keramik herzustellen und dabei ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Auch hier gibt es einen zufriedenstellenden Abschluss mit genug Möglichkeiten für eine Fortsetzung.

86 ist eine postapokalyptische Neuinterpretation von Remarques Im Westen nichts Neues, bis zum Ende sehr spannend und optisch großartig, jedoch mit einem total verhunzten Schluss, weshalb die Moral des Buches komplett verloren geht. Die letzten zwei Episoden hätte man einfach weglassen sollen, dann hätte die Serie funktioniert. Doch so ist das einfach ein Blödsinn und im Herbst wird eine zweite Staffel kommen, doch sicherlich ohne mich.

Nomad: Megalo Box 2 war sicher die größte Enttäuschung dieser Season, wenn nicht der letzten Jahre. Die erste Staffel rund um diesen futuristischen Boxsport war einfach fantastisch, aber was hier jetzt abgeliefert wurde, ist einfach nur Schrott. Die erste Staffel war ja eh wunderbar abgeschlossen, niemand braucht da eine Fortsetzung, aber die Geldgier der Studios hat wieder zugeschlagen und dann kommt halt so etwas raus. Zum Vergessen!

Speziell nennen möchte ich noch als Anime Nummer 15 des Frühlings Jouran: The Princess of Snow and Blood. Diese sehr spannende Steam Punk Samurai-Serie ist eigentlich nach 4 Episoden perfekt abgeschlossen. Insgesamt hat die Serie zwar 12 Episoden, aber der Rest ist dämlicher unnützer Epilog. Ich selbst bin bei Episode 7 ausgestiegen, kann aber die ersten 4 Episoden als in sich geschlossene Geschichte absolut empfehlen.

Edens Zero, Black Clover, Boruto und One Piece lese ich ja, habe die Serien also nicht geschaut.

Odd Taxi möchte ich auch gerne eigens hervorheben, denn diese Serie habe ich zwar nicht geschaut, aber sie wurde mir von mehreren Seiten empfohlen und von nicht wenigen als Top Anime of the Season genannt. Nun, vielleicht komme ich ja dazu, das mal nachzuholen.

Ausblick auf den Sommer 2021:
Da ich eh weniger Animes schauen will, trifft es sich gut, dass nur so wenig interessantes ansteht, nämlich Tensei shitara Slime Datta Ken 2nd Season Part 2, Kobayashi-san Chi no Maid Dragon S und Shiroi Suna no Aquatope.

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Pause

Pause wegen Urlaub

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Hörbuch: Siegner, Ingo – Der kleine Drache Kokosnuss reist um die Welt (Die Abenteuer des kleinen Drachen Kokosnuss, Vorlesebücher, Band 6)

Das wäre fast an mir vorbeigeflogen, aber zum Glück habe ich es doch noch entdeckt.
Inhalt: Der fiese Murk hat den Fressdrachen Oskar entführt. Seine Freunde Kokosnuss und Matilda machen sich auf den Weg, ihn zu befreien und reisen dabei einmal um die ganze Welt, wobei sie viele Abenteuer erleben.
Da dieses Buch eben nicht Teil der „korrekten“ Reihe ist, sondern ein Vorlesebuch ist, also Teil der „alternativen“ Reihe, besteht die Gefahr, dass dieses Buch übersehen wird, was sehr schade wäre, denn es ist wirklich spannend und lustig. Speziell die Briefe und Lösungswörter erlauben es den Kindern, mitzurätseln und aktiv zu sein. Meine fünfjährige Tochter hört das hier momentan Nonstop.
Das Hörbuch wird von Philipp Schepmann gelesen, der auch schon alle anderen Kokosnuss-Bücher gelesen hat. Er ist grundsätzlich ein guter Sprecher und es ist allgemein schön, wenn Bücher derselben Reihe von der gleichen Person gesprochen werden.
Bei der Qualität des Hörbuchs selbst kann man nichts bemängeln. Auch die Aufteilung der Tracks ist gut gemacht. Es wurde nämlich nicht pro Buchkapitel ein Track gemacht, sondern jeweils zu ca. 2,5 Minuten, jedes Buchkapitel ist also auf 2-3 Tracks aufgesplittet, was eine Erleichterung für den Wiedereinstieg ist.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Der kleine Drache Kokosnuss reist um die Welt (Vorlesebücher, Band 6)
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Pause

Pause wegen Umzug

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Serie: Jurassic World. Camp Cretaceous – Staffel 2+3

Tolle Fortsetzung!
Während die erste Staffel noch parallel zum Film Jurassic World spielte, geht es in diesen beiden Staffeln nun um die Zeit danach. Die Kinder des Camps müssen gestrandet alleine auf der Dino-Insel überleben, was sehr spannend und gut ausgearbeitet ist. Wer bereits die erste Staffel mochte, wird auch hier seine Freude haben.
In der dritten Staffel wird dann schon auf die Vorgeschichte zum Film Jurassic World 2 eingegangen. Man muss diesen nicht gesehen haben, um die Serie zu verstehen, aber es ist halt doch immer schön, bestimmte Details zu erkennen und zuzuordnen.
Das Ende der dritten Staffel würde auch als Finale der gesamten Serie passen, zufriedenstellend und gut gemacht. Ob eine vierte Staffel kommt, weiß ich nicht und ist auch nirgends angekündigt, die Serie ist aber auch noch nicht offiziell abgesetzt worden.
Bevor ich hier nun spekuliere, möchte ich nochmal betonen, dass mit der dritten Staffel die Serie durchaus als abgeschlossen betrachtet werden kann, man das alles also getrost in einem Zug schauen kann. Dennoch würde ich mich freuen, wenn es weitergeht, doch wie stehen die Chancen dazu?
Sollte also die Geschichte weitergehen, wird die vierte Staffel vermutlich parallel zum zweiten Film spielen. Colin Trevorrow, der Regisseur der Jurassic World – Filme, hat sogar in einem Interview einmal angedeutet, dass sie die Serie bis hin zum dritten Kinofilm geplant hätten. Dieser ist ja für den Sommer 2022 geplant. Bisher sind die Staffeln von Camp Cretaceous in einem Viermonatsabstand veröffentlicht worden, es würden sich also bis zum nächsten Kinofilm noch drei Staffeln ausgehen. Wenn dieser Rhythmus tatsächlich beibehalten wird, sollte die vierte Staffel im September erscheinen. Wenn es bis dahin also keine offizielle Ankündigung gibt, müssen wir uns halt überraschen lassen.
Andererseits wird Camp Cretaceous von DreamWorks produziert, wie die meisten Animationsserien auf Netflix. Nun hat aber NBC Universal, der Mutterkonzern von DreamWorks, einen eigenen Streamingdienst aufgebaut, nämlich Peacock. Die Folge davon ist offensichtlich und auch schon eingetreten: Keine neuen Projekte mehr zwischen DreamWorks und Netflix, alte Projekte werden nicht mehr verlängert. Was bedeutet das genau für Camp Cretaceous? Niemand weiß etwas, sagt etwas und der Vertrag für diese Serie ist wie immer ein gut gehütetes Geheimnis. Ich hoffe darauf, dass wie von Colin Trevorrow angedeutet, bereits von Anfang an so viele Staffeln bestellt wurden, um den dritten Film zu erreichen und wir somit noch einiges präsentiert bekommen. Falls nicht, ist das auch kein Problem, denn wie gesagt, das Ende der dritten Staffel ist auch ein gutes Serienfinale.
Fazit: Empfehlenswert

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Film: New Mutants (2020)

Ich hatte gehört, dass der Film gut ist, aber so gut? Wow!
Horror / Fantasy mit Anya Taylor-Joy von Josh Boone. 99 Min.
Inhalt: Fünf Jugendliche werden in einer geheimen Einrichtung festgehalten, um ihre übernatürlichen Fähigkeiten zu studieren, testen und verbessern. Dann kommt es zu seltsamen Zwischenfällen und die fünf Mutanten müssen um ihr Überleben kämpfen.
Der Film gefällt mir deshalb so gut, weil er eine untypische Superheldengeschichte erzählt. New Mutants spielt zwar im X-Men Universum, ist aber komplett unabhängig davon. Es geht hier nicht darum, dass ein paar unbeholfene Kinder sich aufraffen müssen, um einen Bösewicht zu besiegen, die Welt zu retten, nein, der Film bleibt klein, ohne Pathos. Es geht hier um die inneren Dämonen dieser Jugendlichen, um ihre Traumata. In diesem Sinne stammt das zentrale Zitat des Films von der Ärztin: „Fast jeder, der seine Kräfte erweckt, schafft es am Anfang nicht, sie zu kontrollieren und richtet Unheil an.“
Die Charaktere sind sehr gut geschrieben und die tollen Schauspieler schaffen es eine wunderbare Ensemble-Chemie zu kreieren.
Der Film trifft genau das Horror-Level, mit dem ich glücklich werde. Kein Splatter, kein Gore und keine übertriebenen Schreckmomente. Genug Horror, um gebannt zu bleiben, aber nicht zu viel und nicht zu brutal, also ideal für mich.
Die fünf Mutanten haben natürlich solche Fähigkeiten, mit denen sie bei unkontrollierter Aktivierung ordentlich Unheil anrichten. Im finalen Showdown werden sie dann schön zusammengeführt. Das zeigt einfach, dass der Film gut durchdacht ist. Der Plot läuft flott dahin, spannend und überraschd, ohne langatmige Momente und bietet damit ein gelungenes, kurzweiliges Filmerlebnis.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Mozzaroller (Piatnik)

Flott, einfach, spannend.
Von Jeffrey D. Allers (ca. 20-30 Min.; 1-4 Spieler)
Zuerst möchte ich sagen, wie toll ich die Würfel finde. Auf den sechs Seiten finden sich keine Zahlen, sondern die Pizzazutaten. Diese Würfel sind sehr gut gemacht, sowohl haptisch als auch optisch. Allein schon wegen diesen Würfeln macht es Spaß, dieses Spiel auszupacken.
Wenn ein Spieler also an der Reihe ist, rollt er die 8 Würfel und belegt dann beliebig viele Pizzen damit, doch immer entsprechend der Kundenwünsche. Wurde mindestens 1 Würfel gelegt, kann der Rest nochmal gerollt werden, ansonsten ist die Runde zu Ende. Für jeden Kundenwunsch, den ich komplett erfüllt habe, erhalte ich die entsprechende Karte. Für jeden Kundenwunsch, den ich nicht komplett erfüllt habe, erhalte ich einen Strafchip. Kundenwünsche, die ich gar nicht begonnen habe, werden nicht betrachtet. Es ist also ein spannendes Push-Your-Luck-Element vorhanden, ob ich einen weiteren Kundenwunsch beginnen soll, oder auf Nummer sicher gehen und schon aufhören soll. Doch die Karten der erfüllten Kundenwünsche sind die Siegpunkte bei Spielende und kann man ohne Risiko gewinnen? Außerdem kann man mit diesen Karten auch Sets für Bonuspunkte sammeln und wenn da eine Karte perfekt in mein Set passen würde, warum sollte ich da mein Glück nicht herausfordern? Spannung und tolle emotionale Momente sind garantiert.
Je mehr Spieler dabei sind, desto intensiver wird die Konkurrenz um die Set-Bonuspunkte, desto spannender ist es also. In diesem Sinne ist das Spiel für 3-4 Spieler zu empfehlen, aber auch zu zweit funktioniert es tadellos, ist da halt ein bisschen gemächlicher.
Mein großer Kritipunkt betrifft jedoch die Solovariante. Ein Spiel ohne Solovariante kommt bei mir eigentlich kaum noch ins Haus und Spiele mit Solovariante schaue ich im Geschäft immer etwas länger an. Weil das für mich also ein wichtiges Element ist, schaue ich da auch immer genauer hin und leider musste ich feststellen, dass die Solovariante in diesem Spiel nicht funktioniert. Das Problem ist nämlich, dass Angelo (so heißt der Automa) immer alle übrig gebliebenen Auftragskarten der Runde erhält. Es liegen pro Runde 6 Karten aus und ich schaffe es normalerweise 2-3 zu erfüllen, Angelo erhält also regelmäßig 3-4 Karten. Bei diesen Proportionen ist es unmöglich, dass ich je gegen Angelo gewinne.
Ist diese Variante nie getestet worden und einfach nur aus Modegründen pro forma hinzugefügt worden? Mir würden da spontan auch gleich ein paar Dinge einfallen, die man testen könnte, um eine bessere Balance reinzubringen. Z.B. könnte Angelo jede Runde eine zufällige Karte entfernen oder der Spieler bekommt mehr Würfelchancen (auch wenn er nichts gelegt hat).
Jedenfalls finde ich durchaus, dass das Spiel gelungen ist und Spaß macht, ich finde es einfach schade, was hier mit der Solovariante passiert ist. Doch für die meisten Familien ist diese eh nicht relevant und somit gibt es auch keine weiteren Bedenken.
Fazit: Empfehlenswert.

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Mozzaroller – Piatnik Brettspiel
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