Gedankensprung: Jahresrückblick 2021 / Ausblick 2022

Jahresrückblick 2021

Das Jahr 2021 neigt sich seinem Ende und somit wird es auch Zeit sich den unzähligen Jahresrückblicken anzuschließen, die jetzt überall gedeihen. Was mir 2021 am besten gefallen hat, soll hier zusammengetragen werden und somit einen Abschluss für dieses Jahr bieten. Wobei ich anmerken möchte, dass ich über Dinge spreche, die ich in diesem Jahr kennengelernt habe, es ist also nicht alles neu in diesem Jahr erschienen.
Dieses Jahr stand für mich ganz im Zeichen von Dune, denn sowohl das Brettspiel als auch der Film waren für mich die beiden Highlights von 2021.

Gesellschaftsspiele
Wir starten mit dem Bereich, der auf meinem Blog die meisten Besucher erhalten hat: Brett- und Kartenspiele.
Ohne Zweifel war Dune Imperium (Dire Wolf) für mich das beste Spiel des Jahres. Ebenfalls sehr gut gefallen haben mir Floriferous (Pencil First Games), Pax Pamir (Wehrlegig Games), Stellar (Renegade), Glasgow (Lookout Spiele), Spirits of the Wild (Mattel) und Canopy – Baumkronen (Weird City Games / Kosmos).
Dieses Jahr kam genau eine Erweiterung für eines meiner liebsten Spiele und sie hat mir auch sehr gut gefallen, nämlich 7 Wonders Duel – Agora Erweiterung (REPOS Production).

Filme
Von den drei Filmen, die ich dieses Jahr unbedingt sehen wollte, habe ich am Ende nur einen geschaut, der dann auch für mich der beste Film des Jahres ist, wenn nicht überhaupt der letzten paar Jahre, nämlich Dune. Daneben gab es aber nur noch sehr wenige Filme, die ich für mich als „Top“ bezeichnen würde, nämlich Space Sweepers, Red Notice, Kate und Free Guy.

Bücher
Vor allem dieser Bereich war wie bereits in den letzten Jahren extrem Science-Fiction-lastig, doch es gab auch genug Ausflüge in andere Genres. Vor allem habe ich dieses Jahr auch viele Sachbücher gelesen.
Von den Büchern, die mir dieses Jahr am besten gefallen haben, kann ich leider keines nennen, das besonders hervorgestochen wäre. Aber es gab durchaus eine Reihe von Büchern, die mir sehr gut gefallen haben: Harari, Yuval Noah – Sapiens 2. Die Falle (Graphic Novel) / Dorren, Gaston – In 20 Sprachen um die Welt. Die größten Sprachen und was sie so besonders macht / Weir, Andy – Project Hail Mary / Wells, Martha – Tagebuch eines Killerbots 2: Der Netzwerkeffekt / Wells, Martha – Tagebuch eines Killerbots (dt. #3; eng. #6): Fugitive Telemetry / Stuchtey, Benedikt – Geschichte des Britischen Empire.

Serien
Serienmäßig war 2021 für mich leider nicht sehr ertragreich, da viele meiner Lieblinge letztes Jahr abgeschlossen worden sind und zahlreiche geplante Staffeln dieses Jahr erneut verschoben wurden. Von dem, was ich dann konkret geschaut habe, war Squid Game ohne Zweifel mein Liebling. Aber auch noch ein paar weitere Serien – hauptsächlich Comedy und Sci-Fi – haben mir sehr gut gefallen: Star Trek Lower Decks, Brooklyn Nine-Nine, Magnum P.I., Hubert und Staller, The Expanse, The Astronauts und The Mandalorian.

Ausblick 2021

Filme: Ich bin mal vorsichtig optimistisch, dass die Kinolandschaft sich wieder normalisiert und ich dann hoffentlich Phantastische Tierwesen 3: Dumbledores Geheimnisse, John Wick 4, Jurassic World 3, Avatar 2, Mission: Impossible 7, Uncharted, Spider-Man: Into the Spider-Verse 2 und Tod auf dem Nil schauen kann.
Serien: Außer den nächsten Staffeln meiner Lieblingsserien hätte ich nichts gehört, das meine Vorfreude besonders geschürt hätte, außer Halo.
Bücher: Da ich den letzten Teil von The Expanse gerade lese, beschränkt sich meine Vorfreude auf Sapiens 3 von Harari und die Fortsetzung der Killerbot-Reihe von Wells.
Spiele: Ich wüsste nicht, welche Spiele 2022 neu erscheinen. In meinem Bericht über Essen 2021 habe ich bereits sämtliche Spiele aufgelistet, die ich noch gern spielen würde. Dabei auf der Liste ganz oben steht Lost Ruins of Arnak (CGE).

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Spiel: Pax Pamir – Second Edition (Wehrlegig Games)

Tolles, intensives Strategiespiel.
Von Cole Wehrle (ca. 45-120 Min.; 1-5 Spieler)
In diesem optisch großartigen Spiel wird „The Great Game“ nachgezeichnet. Briten, Russen und Afghanen kämpfen um Einfluss im Pamir-Gebiet. Es ist aber nicht nur vom Thema her historisch und gut recherchiert, sondern auch sämtliche Bilder sind Replikas historischer Gemälde aus jener Region. Wenn man dieses Spiel in Händen hält, ist es, als würde man ein Museum für afghanische Geschichte besichtigen. Wirklich sehr gut gemacht. Aber da hört das nicht auf, denn das „Spielbrett“ ist ein Stofftuch, das man beim Wegräumen zusammenrollen kann und die Einflusssteine sind richtig markante Klötze, also nicht nur optisch, sondern auch haptisch ist dieses Spiel ein Hochgenuss.
Aber nicht nur vom Material her, sondern auch von den Mechanismen macht dieses Spiel viel Spaß. Im Herzen ist das hier ein kartengesteuertes Area-Control-Spiel. Doch mit diesen Karten gibt es einige einzigarte und innovative Mechanismen, die ich zumindest noch nirgends anders gesehen habe. Das allein ist schonmal toll. Doch dann wird noch ein ganzer Topf Komplexität darüber geschüttet. All die Regeldetails können zunächst abschrecken, ist das Regelheft schließlich weder dünn noch übersichtlich. Und leider sind viele Regeldetails nicht wirklich intuitiv, aber teilweise spielentscheidend. Doch wenn man sich einmal da durchgekämpft hat, die Schale geknackt hat, dann offenbart sich ein Juwel, das nicht umsonst so eine riesige Fanbasis in der Spielewelt hat.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: Jurassic World. Camp Cretaceous – Staffel 4

Schade.
Im Vergleich zu den vorhergehenden Staffeln ist diese hier wesentlich schlechter. Ich habe bereits damals geschrieben, dass Staffel 3 einen zufriedenstellenden Abschluss bietet. Im Nachhinein betrachtet, hätte man es dabei belassen sollen: drei tolle Staffeln, ordentliches Ende, aus. Dennoch wurde diese vierte Staffel nachgereicht und das offene Ende verlangt regelrecht nach einer fünften. Plot und Charakterentwicklungen waren diesmal leider extrem lächerlich und uninteressant, wenig Spannung und viel nerviges Zeitgeschinde.
Mehr aber beunruhigt mich, dass die Serie ja auf den dritten Jurassic World Film vorbereiten soll. Wenn diese Serie also ein Indiz dafür ist, was uns im Kino erwarten wird, dann schwant mir Übles.
Fazit: Nicht zu empfehlen. Bei Staffel 3 aufhören.

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Film: Die Chroniken des Geistertempels (2016)

Netter Abenteuerfilm aus China.
Abenteuer / Action mit Mark Chao von Lu Chuan. 118 Min.
Inhalt: In den Bergen Chinas wird ein Sensationsfund gemacht. Neben gigantischen Fossilien bisher nicht bekannter Kreaturen findet man perfekt erhaltene Überreste einer unbekannten Menschenrasse. Forscher sollen das Geheimnis dahinter lüften. Aber die Expedition verläuft anders als erwartet und bringt zunächst etwas noch Seltsameres ans Tageslicht. Bei der Untersuchung stoßen die Wissenschaftler auf einen mysteriösen Tempel.
Der Film beginnt mit einem interessanten Abenteuer, einer spannenden Expedition in den Bergen. Wirklich sehr gut gemacht mit tollen Spezialeffekten. Das Mysterium bleibt weiter spannend mit einigen gelungenen Wendungen, jedoch ist die zweite Hälfte des Films eher ein Actionfest, was mir ja eigentlich sehr gut gefällt, zumal die Action ja auch gut gemacht ist. Also insgesamt bietet der Film alles, was man von einem Action-Abenteuer erwartet, er eignet sich somit perfekt als Abendunterhaltung.
Fazit: Empfehlenswert.

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Gedankensprung: Warum so viele negative Kritiken?

Ich bin immer wieder überrascht, wie viel Hass und Negativität einem Film oder einer Serie zuteil werden kann. Die Anonymität des Internets verleiht einfach dazu, viel ungehemmter zu schreiben. Aber statt dass diese Anonymität hilft, wirklich zu schreiben, was man denkt, wird man meistens von einer bestimmten Welle mitgerissen und hat dann Spaß daran da mitzureiten.
Damals beim Film Captain Marvel ist es mir das erste Mal richtig aufgefallen, jetzt bei der Serie Cowboy Bebop ganz extrem, beim Film Red Notice etwas weniger und Aquaman 2 ist schon das nächste Opfer.
Ich habe bereits in einem anderen Beitrag vor zwei Jahren geschrieben, dass Einspielergebnisse gezeigt haben, dass die meisten Menschen sich anscheinend nicht vom Internet beeinflussen lassen, dass frauenfeindliche und anderweitige Hassbotschaften nicht wirklich auf den breiten Nährboden fallen, den die Schreihälse sich erhoffen und die Skandalmedien prophezeien.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich nur noch ungern im Internet surfe, weil man dort nur noch zugemüllt und vergiftet wird. Ich habe meine Seiten und Kanäle des Vertrauens und gehe auf neue Seiten und Kanäle nur dann, wenn sie mir konkret empfohlen werden.
Nehmen wir zum Beispiel das, was in den letzten Monaten mit Cowboy Bebop passiert ist. Ich habe mich auf die Serie gefreut und hätte mir gerne mit Teasern, Trailern und Clips die Wartezeit versüßt. Doch nein, wohin man klickt nur Negativität und Hass. Der weibliche Charakter in der Adaption ist nicht so „sexy“ wie jener im Anime. Wirklich?! Deswegen muss man gleich den Aufstand üben?
Und hier noch eine Quizfrage: Woran erkennt man Fake Reviews zu Cowboy Bebop? Wenn da steht, dass der Charakter von Faye Valentine so schlecht umgesetzt ist, dass man schon nach der dritten Episode aufgehört hat zu schauen, obwohl Faye Valentine erst in der vierten Episode auftritt.
Ich verstehe halt nicht, warum so viele Menschen ihre Energien immer auf negative Aspekte konzentrieren müssen. Wenn ihr etwas nicht mögt, dann schaut es einfach nicht. Aber nicht dem Rest der User den Spaß verderben. Studios interesserieren sich nicht für solche Hasskampagnen, wenn am Ende genug Leute einschalten. Ihr wollt einem Studio schaden? Einfach nicht über den Film reden und nicht anklicken, wenn er dann draußen ist. Auch negative Werbung ist Werbung.

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Spiel: Canopy – Baumkronen (Weird City Games / Kosmos)

Cooles 2-Personen-Set-Collection-Spiel.
Von Tim Eisner (ca. 30 Min.; 1-4 Spieler)
Auf der Schachtel steht zwar, dass dieses Spiel für 1-4 Spieler ist, aber nur, weil es eine solo sowie eine 3-4 Spieler Variante gibt. Aber das eigentliche Spiel, das Herzstück und zentrale Konzept, ist das 2-Personen-Spiel, denn darauf ist alles ausgelegt und ausgerichtet und funktioniert auch super. Die Solo-Variante bietet einfach einen Automa, ist aber weiterhin das normale 2-Personen-Spiel, nur halt mit weniger Taktik, weil der Automa eben total zufällig agiert. Dennoch macht mir das Spiel solo auch viel Spaß. Einzig die 3-4 Spieler Variante kann ignoriert werden. Unnötig kompliziert aufzubauen und macht wenig Spaß.
In diesem Spiel sammeln die Spieler also Karten und vergrößern damit den Regenwald vor ihnen. Bäume, Pflanzen und Tiere stellen die Vielfalt des Regenwaldes dar und die einzelnen Karten sind auch noch sehr schön gestaltet.
Mechanisch funktioniert das so, dass ein Spieler einen geheimen Kartenstapel anschaut und sich entweder alle davon nimmt oder ihn wieder zurücklegt. Legt er ihn zurück, kommt eine weitere zufällige geheime Karte vom Nachziehstapel dazu. Insgesamt gibt es drei solcher Stapel und wenn ein Spieler keinen davon will, muss er die oberste Karte vom Nachziehstapel nehmen. Bei Spielende werden die Sets gewertet, doch jedes Set hat andere Konditionen und oft kriegt man sogar Minuspunkte, wenn man von einer Kartenart zu viele hat. Es gilt also immer seine Auslage gut im Auge zu behalten, um bei der Wahl des Kartenstapels die optimale Entscheidung zu treffen.
Das Spiel ist optisch schön, regeltechnisch einfach, intuitiv und bis zum Ende spannend.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

Auf Amazon zu kaufen:
KOSMOS – Baumkronen, Unter den Wipfeln des Regenwalds, Spiel für zwei Personen
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Buch: Ruocchio, Christopher – Howling Dark (Sonnenfresser, Buch 2)

Ich war selten so verwirrt.
Inhalt: Auf seiner unermüdlichen Suche nach dem Geheimnis der fremdartigen Zivilisation der Cielcin kommt Marlowe auf einen barbarischen Planeten, wo seine Rachepläne gegen die Adelskaste der Galaxis und sein Streben nach Gerechtigkeit auf eine harte Probe gestellt werden. Um zu überleben, muss er womöglich sich selbst und die, die er liebt, verraten.
Als ich begonnen habe dieses Buch zu lesen, dachte ich zuerst, dass ich das flasche Buch in Händen halte. Ich musste im Internet recherchieren, um bestätigt zu bekommen, dass es schon korrekt ist. Was meine ich damit? Dieses Buch beginnt nicht da, wo der erste Band geendet hat, sondern macht einen gewaltigen Zeitsprung. Das, was in dieser Zwischenzeit passiert ist, wird nirgends erklärt und wird einfach vorausgesetzt, was halt extrem verwirrend ist. Man muss sich also am Anfang durchkämpfen und wenn man sich endlich zurechtgefunden hat, beginnt eine langatmige Phase, von der man nicht recht weiß, wohin sie führen soll. Dafür entschädigt dann das Ende vollends, da wird es dann sehr spannend und interessant und auch die Linguistik spielt endlich wieder eine Rolle. Aber so einen fetten Schmöker lesen, nur um im letzten Viertel gut unterhalten zu werden, ist halt nicht sehr reizvoll. Tatsächlich habe ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt und habe schließlich fast zwei Monate gebraucht, es zu beenden.
Man muss natürlich den ersten Band gelesen haben, um bei dem hier auch nur irgendwie mitzukommen. Wer jedoch vom ersten Band nicht vollends begeistert war, der sollte hier nicht zugreifen, denn es ist einfach in allen Belangen schlechter.
Nichtsdestotrotz finde ich das aufgebaute Universum spannend und ich sehe hier viel Potenzial, zumal der Schreibstil auch noch sehr gut ist und über weite Strecken den nicht vorhandenen Plot erfolgreich kaschiert. Bei Gelegenheit werde ich vielleicht zum nächsten Band greifen, aber mir extra dafür Zeit nehmen eher nicht.
Fazit: Nur sehr bedingt zu empfehlen.

Auf Amazon zu kaufen:
Die Finsternis zwischen den Sternen: Roman (Imperium-Reihe, Band 2)
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Serie: Das Rad der Zeit – Pilotfolge

Pure Enttäuschung.
Ich habe die Buchreihe, auf welcher diese Serie basiert, nie gelesen, aber immer wieder gehört, wie toll die doch sei. Da ich persönlich aber mehr ein Sci-Fi-Fan bin als ein Fantasy-Fan, hat es mich nie besonders gereizt, in dieses Universum einzutauchen. Doch dieser von Amazon so großartig aufgebauschten Serie wollte ich dann doch eine Chance geben und habe mir die Pilotfolge angeschaut. Mehr werde ich auch nicht schauen. Das liegt einerseits an meinem persönlichen Geschmack, denn damit ich mich irgendeinem High Fantasy Produkt widme, muss es schon ganz besonders speziell sein, während das hier doch eher sehr generisch wirkt.
Vor allem aber liegt es auch an der Qualität der Serie, weshalb ich nicht weiterschauen möchte. Verglichen mit den großen Serien, welche die verschiedenen Streamingplattformen heutzutage raushauen, wirkt das hier schon eher schlechter und billiger. Die Serie wirkt, als wäre sie vom SyFy-Channel oder vom CW-Network produziert worden. Sie entspricht also nicht der Erwartungshaltung gegenüber einer teuren Amazon-Produktion. Aber da könnte man noch ein Auge zudrücken, wenn der Plot spannend und die Schauspieler gut wären.
Als großer Fantasy-Fan wird man vielleicht Spaß daran haben und zumindest froh sein, dass von diesem Genre überhaupt etwas kommt. Aber für nicht-Fantasy-Fans ist die Serie einfach nicht gut genug, hat nichts reizvolles und geht bei all der Konkorrenz mit höherer Produktionsqualität einfach unter.
Fazit: Kann probiert werden.

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Film: Red Notice (2021)

Großartige Unterhaltung.
Action / Abenteuer mit Ryan Reynolds von Rawson Marshall Thurber. 115 Min.
Inhalt: Ein Profiler des FBI (Dwayne Johnson) macht sich den meistgesuchten Kunsträuber der Welt zum Partner (Ryan Reynolds), um eine Verbrecherin zu schnappen (Gal Gadot), die immer einen Schritt voraus ist.
Dieser Film bietet alles, was man von so einem Film eben erwartet: ordentliche Action, gelungener Humor und großartige Schauspieler, die sichtlich Spaß an den Dreharbeiten hatten. Der Plot ist bis zum Ende spannend und bietet einige interessante Wendungen, mit toller Schatzsuche inklusive. Also insgesamt ein ordentliches Paket, das einen unterhaltsamen Filmabend bietet.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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