Der Medicus (2013)

Zum Glück hat sich kein Peter Jackson an dieses Projekt gewagt, oder sollte man eher leider sagen? Ein dickes Buch, eine großartige Geschichte, ist in handliche 120 Minuten gepresst worden.

Inhalt: Ein Junge sieht im England des 11. Jahrhunderts seine Mutter sterben und beschließt daraufhin mit einem Barbier durch die Lande zu ziehen und Menschen zu heilen. Er erfährt, dass in Persien die Ärzte viel besser sind und macht sich auf, dort zu studieren.

Vorweg gesagt, das Buch „Der Medicus“ ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher, wenn nicht sogar die Nummer 1. Und Literaturverfilmungen gegenüber bin ich immer sehr skeptisch, vor allem bei so tollen Büchern.

Peter Jackson hätte daraus sinnloserweise eine Trilogie gemacht und ehrlich gesagt hätten dem Film weitere 60 Minuten durchaus gut getan, mehr aber nicht. Viele interessante und wichtige Details des Buches wurden weggelassen, dennoch ist ein toller, abendfüllender Film daraus geworden.

Es gibt beim Film wenig zu bemängeln, was nicht mit Kürzung des Originalstoffes zu tun hat. Schauspieler sind gut, Kostüme toll. Was braucht man mehr?

Und noch als Detail am Rande: Das Ende des Buches ist historisch gesehen realistischer als jenes des Films, dennoch gefällt mir letzteres besser.

Note 2

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