Film: Wie schreibt man Liebe? (2014)

Ein schöner Film, der wie die Autobiographie eines Drehbuchautors wirkt.
Liebeskomödie mit Hugh Grant und Marisa Tomei von Marc Lawrence. 107 Min.
Inhalt: Ein Hollywood-Drehbuchautor in der Krise akzeptiert eine Stelle als Professor für Drehbuch-Schreiben an einem College im kalten Nordosten der USA. Natürlich hasst er das zunächst und hat kein Interesse daran.
Der Film selbst lebt von seinen brilliant gestalteten Charakteren und nicht umsonst unterrichtet der neue Professor „Charakterentwicklung in Drehbüchern“. Da ist der Direktor, der knallharte Kriegsveteran, der aber vier Töchter hat und dadurch eine weiche Seite entwickelt. Dann ist da die Literaturprofessorin, die sich nur für Jane Austen interessiert. Die konfrontativen Dialoge zwischen dem Drehbuchautor, der nichts für klassische Literatur übrig hat, und der Professorin, für die Filmdrehbücher nichts wert sind, sind großartig gemacht.
Die Story selbst ist relativ banal: Mann in Krise akzeptiert Job, den er nicht will – beginnt ihn gern zu haben – findet Liebe – beginnt ein neues Leben. Das haben wir schon oft gesehen. Die Charaktere, Dialoge und der Humor aber heben diesen Film aus dem Sumpf gleichgearteter Klone heraus.
Fazit: Sehr sehenswert. Am besten mit dem Lebens(abschnitts)partner.

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