Serie: Star Trek Discovery – Staffel 1, Episoden 1-3

Puh, da gibt es viel zu sagen. Aber vorne weg: Mir gefällt’s.
Wenn man das Wort „Star Trek“ aus dem Titel entfernt, wäre es eine tolle Sci-Fi-Serie. Warum ich das so sehe, erkläre ich gleich. Jedenfalls lehnt sich die Serie optisch stark an die neuen Kinofilme an, also mit schrägen Kameraführungen und vielen Lichtstreifen, was mir aber schon gut gefällt. Auch habe ich mit der Darstellung der Klingonen kein Problem, ist es doch ein Plot durch sämtliche Star Trek – Serien, dass sie eine genetische Mutation durchlaufen, die auch ihr Äußeres verändert und selbst im beliebten Spiel Star Trek Online gibt es eine Mission, die genau das behandelt. Daher schauen sie einmal so und einmal anders aus, was für mich voll in Ordnung geht.
Ich bin ein großer Star Trek – Fan und wäre eigentlich sehr zufrieden mit Discovery, wenn es nicht diesen einen entscheidenden Punkt gäbe: Die Technologie. Die hier verwendete Technologie ist falsch. Hologramme zur Kommunikation kommen erst bei Deep Space Nine und neuronale Interfaces gibt es gar nicht – nur um zwei Beispiele zu nennen. Neue Uniformen und neu interpretierte Aliens finde ich alles in Ordnung, solange die Basis dem Franchise treu bleibt. Mit diesen „coolen“ und „modernen“ Technologien haben sie jedoch das Universum zu stark verändert. Ich werde auf jeden Fall die Serie zu Ende gucken, dann schauen wir, was ich noch dazu sagen kann.
Die Serie selbst spielt 10 Jahre vor TOS, also vor Kirk, kann also momentan noch sowohl zur Prime als auch zur Kelvin Timeline gezählt werden. Angeblich soll es Prime sein, aber schauen wir mal.
Die ersten beiden Folgen hätten zusammen, wenn noch 40 Minuten dazu, einen tollen Film abgegeben. So aber dienen sie als unnötig langer Prolog für eine Serie, die eigentlich erst mit Episode drei beginnt und da alles austauscht, was man am Anfang kennengelernt hat. Ich find’s seltsam.
Jedenfalls gefällt mir Discovery bisher, aber nicht gut genug, als dass ich mich für monatliche Kosten irgendwo registrieren würde. Der allgemeine Tenor aus den USA ist ähnlich und so haben wir nun die witzige Situation, dass die gesamte Welt dank Netflix die neue Star Trek Serie schauen wird, nur nicht die US-Amerikaner, da man sich einfach nicht bei CBS registrieren möchte. Was aber bedeutet das nun? Wenn sich dennoch genug bei CBS anmelden, wird es eine zweite Staffel geben, wenn nicht, werden wohl die Zahlen des globalen Marktes betrachtet werden und eventuell auch in den USA eine Partnerschaft mit Netflix für eine zweite Staffel eingegangen werden. Aber dazu muss auch die Qualität der Serie bis zum Ende passen. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht. Außerdem kann die gesamte Welt dank Netflix Discovery mit klingonischen Untertiteln schauen, nur nicht die US-Amerikaner. Ist doch witzig, oder?
Speziell hervorheben möchte ich die Schauspielerin Sonequa Martin-Green als Michael Burnham, die Hauptdarstellerin der Serie. Sie ist sehr gut und ohne ihre Qualitäten würde ich mich nicht so sehr auf den weiteren Verlauf der Serie freuen.
Fazit: Tolle Sci-Fi-Serie.

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3 Antworten zu Serie: Star Trek Discovery – Staffel 1, Episoden 1-3

  1. Wortman schreibt:

    Da werden Techniken benutzt, die es erst zu Picard – Zeiten gibt? Diese Serie spielt vor Kirk…
    Das reicht mir schon, um da erst gar nicht reinzuschauen.

  2. Ritaki schreibt:

    Ist dir auch aufgefallen dass Sonequa Martin-Green auch bei Walking Dead mitspielt? Da sie dort einen anderen Charakter hat, habe ich das nicht gleich bemerkt.

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