Gelungene Fortsetzung von Die Kinder der Zeit.
Inhalt: Vor vielen Jahrtausenden ist die Menschheit in die Tiefen des Alls aufgebrochen, um neue Welten zu besiedeln. Als die ersten Terraformer bei dem Planeten Nod eintreffen, müssen sie feststellen, dass der Planet nicht so leblos ist, wie sie dachten. Inmitten der Lebensformen auf Nod finden sie aber noch etwas ganz anderes, viel Älteres – und es hat seit Äonen auf neue Wirtskörper gewartet.
Nachdem ich ja das erste Buch dermaßen toll gefunden habe, musste ich dann natürlich sofort zur Fortsetzung greifen. Ich hätte das Buch aber beinahe wieder aus der Hand gelegt, denn ich dachte, es wäre eine Kopie vom ersten Band, nur halt mit einer anderen Tierart. Zum Glück bin ich dran geblieben, denn tatsächlich haben wir hier eine andere Art von Geschichte.
Während wir also im ersten Band den Spinnen zugeschaut haben, wie sie von primitiven Anfängen eine Zivilisationsgeschichte durchlaufen haben und schließlich ins Weltall aufbrachen, hatten die Oktopoden hier von Anfang an einen Startvorschsprung, nämlich die Überreste menschlicher Technologie, aber auch eine brutale Gefahr, nämlich eine außerirdische Lebensform. Und dann kommt auch noch ein Raumschiff der Spinnen ins Sonnensystem der Oktopoden und die Kommunikationsschwierigkeiten sind ihr kleinstes Problem.
Wie bereits der erste Band, ist auch dieser hier absolut faszinierend zu lesen. Die spezielle Biologie, Sichtweise und Kommunikation werden gründlich und nachvollziehbar beschrieben und bieten in diesem Sinne eine einzigartige Lektüre.
Fazit: Sehr zu empfehlen.
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