Film: Predator – Killer of Killers (2025)

Großartiges Animationsspektakel.
Action/Sci-Fi mit Lindsay LaVanchy von Dan Trachtenberg und Micho Rutare. 90 Min.
Inhalt: Wir sehen drei Krieger in ihrem Element. Eine Wikingerin begibt sich mit ihrem Sohn auf einen blutigen Rachefeldzug; Im feudalen Japan wendet sich ein Ninja gegen seinen Bruder, einen Samurai; Ein alliierter Pilot im Zweiten Weltkrieg untersucht den Himmel. Alle diese Krieger sind auf ihre eigene Weise tödlich, aber sie sind nichts weiter als Beute für ihren neuen Gegner – einen intergalaktischen Jäger.
Mit Predator: Killer of Killers wagt das kultige Sci-Fi-Franchise einen mutigen Schritt in neues Terrain. Der animierte Film erzählt in drei eigenständigen Episoden Geschichten aus verschiedenen Epochen, die im Finale zu einem explosiven Crossover auf dem Heimatplaneten der Predator zusammengeführt werden.
Was sofort auffällt, ist der atemberaubende visuelle Stil. Die Animationen sind dynamisch, die Farbpaletten auf jede Zeitepoche perfekt abgestimmt. Die Wikinger-Welt ist erdig und rau, das Japan-Segment elegant und stilisiert, der Weltkrieg kühl und metallisch. Alles wirkt durchdacht und künstlerisch auf hohem Niveau.
Inhaltlich überzeugt Killer of Killers vor allem durch seine frische Struktur. Jede Episode funktioniert für sich, wobei die finale Zusammenführung im letzten Akt dem Gesamtbild zusätzlichen Reiz verleiht. Die Action ist brachial, schnell und kompromisslos. Hier zeigt der Film klar, dass er für ein erwachsenes Publikum konzipiert wurde. Enthauptungen, durchbohrte Körper, Predator-Waffen in Bestform, es gibt kaum eine Szene, die nicht von purem Überlebensinstinkt oder brutaler Jagd geprägt ist. Dabei nutzt der Animationsstil die Chance, Dinge zu zeigen, die im Realfilm kaum möglich wären.
Spannend ist auch der Ausblick: Das überraschende Extended Ending – seit Juli 2025 auf Disney+ verfügbar – deutet auf weitere Entwicklungen hin. Figuren wie Dutch (Arnold Schwarzenegger im Originalfilm 1987), Harrigan (Danny Glover in Predator 2) und die Comanche-Jägerin Naru (Amber Midthunder in Prey) werden in der Kryostase angedeutet. Damit wird vermutlich eine Brücke geschlagen zum Film Predator: Badlands, der im November 2025 in den Kinos starten soll und noch tiefer in die Predator-Kultur und deren Technologie eintauchen möchte.
Fazit: Für Fans des Genres ein Pflichttermin.

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