Film: Runner (2026)

Klassischer Action-Vibe ohne Schnörkel.
Action/Abenteuer mit Alan Ritchson von Scott Waugh. 97 Min.
Inhalt: Hank Malone (Alan Ritchson) hat seine Zeit als Elitesoldat hinter sich gelassen und arbeitet inzwischen als Spezialkurier für besonders sensible Transporte. Gemeinsam mit dem medizinischen Kurier Ben (Owen Wilson) soll er ein lebenswichtiges Spenderorgan rechtzeitig zu einer schwerkranken Siebenjährigen bringen. Die Mission nimmt jedoch eine unerwartete Wendung, als ein mächtiger Verbrecherboss ebenfalls Jagd auf die wertvolle Fracht macht. Plötzlich befinden sich Hank und Ben auf der Flucht vor einer brutalen Gang, die jedes Mittel einsetzt, um das Organ in ihre Gewalt zu bringen.
Mit Runner erwartet den Zuschauer ein Film, der sich erfrischend unkompliziert präsentiert und das Rad des Genres keineswegs neu erfinden will. Der gesamte Streifen fühlt sich an wie ein klassischer Actionfilm aus den 80er oder 90er Jahren. Regie und Inszenierung verzichten glücklicherweise auf verschachtelte Zeitebenen, pseudo-philosophische Dialoge oder übertriebene CGI-Effekte und setzen stattdessen auf Old-School-Vibes. Wir bekommen einen absolut geradlinigen Plot mit viel Geballer serviert, der ohne Umschweife von einer Actionszene zur nächsten hetzt. Wer eine tiefgründige Story mit überraschenden Wendungen sucht, ist hier definitiv falsch. Doch genau diese Einfachheit ist die größte Stärke des Films. Runner will einfach nur krachen und macht dabei über die gesamte Laufzeit hinweg ordentlich Spaß. Die handgemachten Stunts und die wuchtig inszenierten Schießereien lassen das Herz jedes Nostalgikers höherschlagen und sorgen für kurzweilige Popcorn-Unterhaltung.
Fazit: Empfehlenswert.

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