Serie: Futurama – Staffel 13

Es geht großartig weiter.
Dankbarerweise kann ich mich hier kurz halten: Wer Futurama bisher mochte, wird auch jetzt wieder voll auf seine Kosten kommen. Meiner Meinung nach ist Staffel 13 sogar besser als die Staffeln 11 und 12. Wer mit Futurama bisher nichts anfangen konnte, wird hier auch nicht mehr umgestimmt. Wer die Serie gar nicht kennt, der sollte sie unbedingt mal ausprobieren.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Fight or Flight (2025)

Bullet Train in einem Flugzeug.
Action/Thriller mit Josh Hartnett von James Madigan. 101 Min.
Inhalt: Der Ex-FBI-Agent Lucas Reyes nimmt inzwischen als Private Contractor alle möglichen zwielichtigen Aufträge an. Jetzt schickt ihn die Unternehmenschefin Katherin Brunt los, um einen internationalen Kriminellen, den man nur als „Ghost“ kennt, auf einem Flug von Singapur nach San Francisco zu stoppen.
Fight or Flight liefert genau das, was man von einer seichten Actionkomödie erwartet, nämlich Spannung, Chaos und hinreichend absurde Momente, um das Gehirn nachher gelockert abzuschalten. Der Film erinnert stark an Bullet Train (2022), nur dass sich das Spektakel hier nicht auf einem Hochgeschwindigkeitszug abspielt, sondern in einem Passagierflugzeug. Man spürt das Tempo, die enge Kulisse und die zahlreichen durchgeknallten Gegner, alles ganz ähnlich aufgebaut, aber mit genügend Eigenem, um nicht wie bloßes „Train‑Film kopieren“ zu wirken.
Josh Hartnett sticht heraus. Sein Lucas Reyes ist ein Exagent in der Sackgasse der Moral, der gezwungenermaßen über sich hinauswachsen muss. Dabei sieht man ihm deutlich an, dass er irgendwo versucht, das Flair von Brad Pitt aus Bullet Train zu kanalisieren, sei es im lässigen Kampfeinsatz, in der Art, wie er mit den Gegnern interagiert, oder in manchen Moves, die fast wie Teil eines Pitt‑Charakters wirken würden. Nicht alles gelingt perfekt, aber die Ambition und Hartnetts Einsatz sind spürbar, besonders wenn er alle Stunts selbst macht, was dem Film Authentizität gibt.
Die Action ist kompromisslos, gegen Ende fast cartoonhaft überdreht, was nicht jedermanns Sache ist, aber wenn man bereit ist, seinen Verstand im Handgepäck zu verstauen, macht Fight or Flight großen Spaß. Die Nebencharaktere liefern solide ab, das Tempo wird durchgängig hochgehalten, und vor allem die In‑Flight‑Momente sind clever inszeniert, etwa ein Kampf in der Flugzeugtoilette oder das stetig wachsende Chaos, während der Druck steigt.
Wer Bullet Train mochte und gerne actiongeladene Geschichten mit einem Hauch Wahnsinn unter Zeitdruck sieht, der findet mit Fight or Flight einen gelungenen Ersatz im Flugzeugformat. Hartnett zeigt, dass er noch immer ein guter Darsteller in diesem Genre ist, ambitioniert, schlagkräftig und bereit, sich selbst ins Risiko zu begeben.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Pick A Pen – Hackers (AMIGO)

Kniffeliges Roll’n’Write.
Von Reiner Knizia (ca. 30 Min.; 2-4 Spieler)
Pick A Pen – Hackers ist Teil der kreativen Pick A Pen‑Reihe von AMIGO und bietet wie seine Vorgänger ein Roll‑and‑Write‑Erlebnis, bei dem nicht Würfel allein die Entscheidung bringen, sondern auch Farbe, Auswahl und Planung eine Rolle spielen. Autor Reiner Knizia kombiniert hier geschickt Glück und Taktik, sodass sowohl Gelegenheitsspieler als auch Fans von logischen Herausforderungen angesprochen werden.
Das Spielmaterial ist schlicht aber funktional: Fünf bunte Stifte, ein Block und die Anleitung genügen, um loszulegen. Die Matrix, die ausgefüllt werden soll, verlangt, dass in Reihen und Spalten weder gleiche Farben noch gleiche Zahlen mehrfach vorkommen. Wer Stifte clever wählt und gleichzeitig vorausdenkt, wird belohnt. Drei Schwierigkeitsstufen erweitern den Einstieg und erlauben es, die Herausforderung zu steigern.
Positiv fällt auf, wie ausgewogen sich Glück und Entscheidungsspiel ergänzen. Man kann nicht alles planen, denn die verfügbaren Stifte sind limitiert und hängen vom Glück ab, aber gerade das Erzwingen von Kompromissen steigert den Reiz. Auch gefällt, dass Hackers nicht zu komplex auftritt. Die Regeln sind überschaubar, sobald das Prinzip verstanden ist, und der Einstieg gelingt schnell, besonders ab etwa acht Jahren.
Kritikpunkte gibt es allerdings auch. Wer viel spielt, wird merken, dass sich das Muster mit der Zeit wiederholt. Entscheidungsräume sind limitiert, und wenn öfter Stifte‑ oder Zahlenkombinationen nicht optimal aufeinanderpassen, wird das Spielgefühl etwas holprig. Manche Runden enden mit Frustration, weil ein gewählter Stift nicht mehr so eingesetzt werden kann wie geplant. Zudem ist das Spiel für Gruppen mit vielen Spielern weniger strategisch als zu zweit, da die Stiftwahl durch mehr Wettbewerb unberechenbarer wird.
Für wen ist Hackers also besonders geeignet? Für Familien, die ein leicht zugängliches, rasch spielbares Logikspiel suchen. Für Leute, die gerne eigene Entscheidungen treffen, kombinieren und schauen, wie gut sie mit unvorhersehbaren Elementen umgehen. Wer hingegen Tiefgang, sehr komplexe Mechaniken oder stark variable Szenarien erwartet, könnte schnell an seine Grenzen stoßen.
Fazit: Pick A Pen – Hackers ist keine bahnbrechende Innovation, aber ein solider, unterhaltsamer Vertreter seiner Spielgattung. Für wenig Geld bekommt man ein stimmiges Paket, das Spaß macht, ohne zu überfordern. Gerade als Einstiegsspiel oder für den gelegentlichen Spielabend durchaus empfehlenswert.

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Buch: Newey, Jonathan – Tiere zeichnen in 10 Minuten

Ganz einfach zeichnen.
Wer schon immer Tiere zeichnen wollte, aber sich nie so richtig herangetraut hat, findet mit Tiere zeichnen in 10 Minuten von Jonathan Newey den idealen Einstieg. Das Buch überzeugt durch seinen klaren Aufbau, einfache Schritt für Schritt Anleitungen und charmante Illustrationen, die zum Mitmachen einladen. Besonders gelungen ist, wie schnell man erste Erfolge sieht. Selbst absolute Anfänger wie ich bekommen dank der gut erklärten Methoden schnell ein Gefühl für Proportionen und Formen. Die Auswahl an Tieren ist abwechslungsreich, von Hauskatze über Delfin bis Elefant ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch das handliche Format macht das Buch zum perfekten Begleiter für unterwegs oder für eine kreative Pause zwischendurch. Ein inspirierendes Zeichenbuch, das zeigt, wie viel Spaß es machen kann, mit wenigen Mitteln kreativ zu sein.
Insgesamt enthält das Buch Anleitungen für 50 Tiere, die thematisch unterteilt sind (Vögel, Waldtiere, Bauernhoftiere, Wassertiere, Haustiere, Wildtiere). Jede Kategorie ist farblich markiert und erleichtert somit beim Blättern die Suche.
Dieses Buch ist wegen meiner Tochter bei uns zuhause gelandet und sie ist begeistert. Die letzten zwei Wochen hat sie eigentlich fast jeden Nachmittag am Tisch über dem Zeichenbrett verbracht.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Das Buch wurde dankenswerterweise vom Verlag zu Verfügung gestellt.
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Film: Paddington in Peru (2024)

Nette Unterhaltung.
Kinderfilm/Abenteuer mit Emily Mortimer von Dougal Wilson. 105 Min.
Inhalt: Paddington Bär kehrt nach Peru zurück, um seine Tante Lucy zu besuchen, die dort im Ruhestand ist. Sie lebt in einem Seniorenheim für Bären, doch während Paddingtons Besuch kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das sie in den Regenwald führt.
Paddington in Peru bringt den beliebten Bären zurück zu seinen Wurzeln, diesmal in das malerische Peru. Der Film bietet wie gewohnt eine Mischung aus herzlicher Unterhaltung und humorvollen Missverständnissen, die die Reihe geprägt haben. Visuell überzeugt der Film mit lebendigen Farben und tropischen Kulissen, die eine schöne Abwechslung zu den vorherigen Teilen bieten.
Die Charaktere, besonders Paddington selbst, sind auch in diesem Abenteuer wieder charmant, und die Einführung neuer Figuren fügt sich gut in die Geschichte ein. Allerdings erreicht die Handlung nicht ganz die Tiefe und die emotionalen Höhepunkte der beiden ersten Filme. Einige Szenen ziehen sich ein wenig, und die Geschichte fühlt sich stellenweise etwas vorhersehbar an.
Trotzdem bleibt der Film insgesamt ein unterhaltsames Erlebnis, das Fans der Reihe sicherlich gefallen wird. Die Botschaften von Freundlichkeit und Zusammenhalt kommen wie immer gut rüber, und der Humor sorgt für einige Lacher. Auch wenn Paddington in Peru nicht ganz mit seinen Vorgängern mithalten kann, bietet er dennoch ein solides Abenteuer für die ganze Familie.
Meiner Tochter hat der Film sehr gut gefallen, speziell von der Oma war sie sehr begeistert und die Abenteuerreise im Dschungel war für sie sehr spannend.
Fazit: Empfehlenswert.

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Der Entenhausen Podcast

Die neue Folge vom Entenhausen Podcast ist da!

Der Podcast über Enten und Mäuse. Hier erzähle ich euch von unseren Lieblingscomics aus Entenhausen und stelle die verschiedenen Charaktere vor, die uns dort immer wieder begegnen: Donald Duck, Micky Maus & Co.
Taucht ein mit mir in die Welt von Entenhausen!

Mittlerweile ist bereits die fünfte Folge erschienen. Diesmal blicken wir zurück auf ein vergangenes Comicformat, den sog. 100-Seiten-Taschenbüchern, speziell auf die beiden Reihen „Ein Fall für Micky“ und „Abenteuer Team“. Kommt vorbei und hört rein. Ich würde mich freuen!

Hören könnt ihr den Podcast auf diesen Plattformen:
Spotify
Amazon Music
Castbox

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Spiel: Mission Haselnuss (Pegasus Spiele)

Das ist ein Spiel?
Von Leo Colovini (ca. 20 Min.; 2-5 Spieler)
Mission Haselnuss will ein kooperatives Abenteuer für Kinder sein, bleibt dabei aber leider zu oberflächlich. Die Idee ist sympathisch: Ein Eichhörnchen muss durch den Wald gelotst werden, ohne dass die Spieler miteinander sprechen dürfen. Das Material ist hübsch und der Einstieg leicht, was besonders für jüngere Kinder gut funktioniert. Anfangs macht das auch Spaß, denn das gemeinsame Knobeln und Hoffen, dass der Plan aufgeht, erzeugt durchaus Spannung.
Doch schon nach wenigen Partien zeigt sich, dass das Spiel kaum Varianz bietet. Die Aufgaben wiederholen sich, die Karten sind schnell durchschaut und echte taktische Tiefe fehlt. Die Schweigeregel sorgt zwar für einen besonderen Kniff, führt aber oft zu Frust, wenn es an Intuition fehlt oder jüngere Kinder den Mechanismus nicht durchschauen.
Am Ende bleibt Mission Haselnuss ein nett gemeintes Spiel mit guter Ausstattung und zugänglichem Konzept, dem aber die Langzeitmotivation fehlt. Für zwischendurch okay, mehr leider nicht.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Buch: Bendikowski, Tillmann – Die Spur des Silbers

Spannendes Sachbuch darüber, wie die Jagd nach Silber unsere Welt verändert hat.
Die Spur des Silbers ist ein übersichtliches Sachbuch, das nicht nur Wissen liefert sondern dem Leser die oft verborgenen Verflechtungen von Macht, Ausbeutung und Globalisierung nahebringt. Bendikowski gelingt es, die Geschichte des Silbers vom Mittelalter bis heute so zu erzählen, dass man von den ersten Silberminen in Südamerika über die spanischen Silberflotten bis hin zum NS‑Raubsilber und dem Familiensilber in der Gegenwart eine greifbare Spur sieht. Die schönen Fotoseiten in der Buchmitte ergänzen den Text auf stimmige Weise. Komplexe historische Vorgänge werden anschaulich beschrieben, ohne ins Überfrachtete abzurutschen. Stilistisch klar und gut strukturiert vermeidet der Autor verklausulierte Fachsprache und spricht auch historisch interessierte Laien an. Dieses Buch öffnet Augen dafür, wie ein scheinbar so alltägliches Material wie Silber Wirtschaft, Politik und Gesellschaft geprägt hat. Wer sich für Weltgeschichte, globalen Handel und die Schattenseiten des Fortschritts interessiert, wird hier nicht enttäuscht.
Mein Standardkritikpunkt bei historischen Sachbüchern ist mittlerweile, dass Cover, Titel und Marketing auf eine komplette historische Übersicht schließen lassen, es dies jedoch nicht ist. Das hier ist eine Geschichte des Silbers ab der Entdeckung Südamerikas mit dem Fokus auf Europa. In diesem Rahmen erfüllt dieses Sachbuch seinen Anspruch komplett. Meine persönliche Erwartungshaltung war halt größer. Wo bleibt die Antike? Etwa die berühmten Silberminen von Laurion in Griechenland oder die Minen des Römischen Reiches in Cartagena, Spanien? Silber war bereits in der Antike weit mehr als ein dekoratives Metall – es war ein Motor für Macht, Krieg und wirtschaftliche Entwicklung. Oder wo wird die Silberproduktion in der Sowjetunion erwähnt?
Ich möchte hier nicht den Autor oder das Buch kritisieren, denn der hat seine Arbeit gut gemacht und das Werk hat einen klaren Rahmen. Vielleicht hätte Bendikowski am Anfang diesbezüglich ein kurzes Kapitel „Vorgeschichte“ einfügen können. Nein, die Redaktion hat hier wieder mal zu viel versprochen. Aber das bin ich im Bereich der Sachbücher leider mittlerweile gewöhnt.
Fazit: Empfehlenswert.

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Film: Tunnel to Summer (Anime 2022; Originaltitel: Natsu e no Tonneru, Sayonara no Deguchi)

Die Magie von Anime.
Anime, Fantasy, Liebe von Tomohisa Taguchi. 83 Min.
Inhalt: In einem verschlafenen Städtchen stoßen der traumatisierte Junge Kaoru und die Austauschschülerin Anzu auf einen geheimnisvollen Tunnel, der ihnen jeden Wunsch erfüllen kann. Doch die Entdeckung des Tunnels führt zu unerwarteten Konsequenzen, als sich herausstellt, dass die Erfüllung von Wünschen mit einem hohen Preis verbunden ist: dem Verlust von Lebenszeit. Der Junge gräbt tief in seiner Erinnerung und stößt auf eine alte Legende über den Tunnel, die ihm die Gefahr bewusst macht.
Tunnel to Summer ist ein berührender Anime-Film, der im ersten Moment wie eine stille Liebesgeschichte wirkt, sich aber schnell als tiefgründiges Drama über Zeit, Verlust und Vergänglichkeit entpuppt. In einem verschlafenen Städtchen stoßen der traumatisierte Kaoru und die Austauschschülerin Anzu auf einen geheimnisvollen Tunnel, der ihnen jeden Wunsch erfüllen kann, jedoch zum Preis der eigenen Lebenszeit. Der Junge stößt auf eine alte Legende und begreift die Gefahr, während beide lernen, dass Erfüllung immer auch Verzicht bedeutet.
Der Film regt an, über Zeit als solches und die Vergänglichkeit des Lebens nachzudenken, und zeigt eindrucksvoll, dass man oft besser das schätzt, was man hat, statt einem unerreichbaren Traum nachzujagen. Besonders stark ist die leise, aber ehrliche Liebesgeschichte, die sich nicht in Oberflächlichkeiten verliert, sondern von echter Nähe und Vertrauen getragen wird. Die Bilder sind atmosphärisch, die Dialoge feinfühlig, und die emotionale Bandbreite reicht von Melancholie bis Hoffnung.
Es bleibt die große Frage, die jeder kennt: Welchen Preis wären wir bereit zu zahlen, um einen verlorenen Moment zurückzubekommen? Tunnel to Summer erinnert daran, dass wahre Stärke nicht im Fliehen, sondern im Bleiben liegt. Ein bewegender, wunderschön animierter Film, der lange nachwirkt.
Fazit: Empfehlenswert.

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Gedankensprung: Anime-Update Sommer ’25

Bin ich kein Anime Fan mehr? Nein, ich bin einfach selektiver bei meiner Auswahl geworden. Der Grund dafür ist weiterhin eine Mischung aus Zeitmangel und Übersättigung. Tatsächlich habe ich aus der aktuelle Season nur zwei Serien geschaut, also halb so viel wie im Frühling ’25.

Die zweite Staffel von Grand Blue Dreaming hat mich wieder genauso gut unterhalten wie die erste. Für mich einfach die beste Comedy-Serie, die je als Anime gemacht worden ist und ich freue mich schon darauf, wenn es in der bereits angekündigten dritten Staffel weitergeht. Für meinen Geschmack ist diesmal das Tauchen ein bisschen zu kurz gekommen, aber lustig war es dennoch.

Secrets of the Silent Witch hat sehr spannend begonnen und hat immer wieder Anspielungen auf ein dunkles Geheimnis gemacht, wodurch man als Zuschauer bei Laune gehalten wurde, plätscherte aber meistens nur gemächlich dahin. Ich liebe Hexenserien, weshalb ich hier eben eingeschalten habe, aber am Ende war es leider ein bisschen langweilig mit einem Cliffhanger. Ich habe aber mitbekommen, dass das Manga viel besser sein soll und viel von dort weggelassen wurde, weshalb ich das wohl lesen werde.

Ebenfalls habe ich noch Lord of Mysteries begonnen und eigentlich hat es mir sehr gut gefallen. Steam Punk, Mystery und Dark Magic, eine richtig coole, spannende Kombination. Nur ist jede Episode mit ca. 35 Minuten halt doch länger als eine Standard-Anime-Episode, weshalb man sie nicht so gut in kurze Pausen reinschieben kann und die Macher haben bereits ihren Plan angekündigt: Die Fortsetzung von Lord of Mysteries sieht bis mindestens 2035 sechs Anime-Staffeln, einen Film und zwei Sonderfolgen vor, mit geplanten Fortsetzungen alle zwei bis drei Jahre. Neben den Staffeln und dem Film wird es 2026 und 2029 spezielle Episoden geben, um die Wartezeit zu verkürzen, wobei eine weitere Sonderfolge 2035 nach dem Film erscheint.
Als ich das gelesen habe, war ich sehr zwiegespalten, habe dann aber für mich entschieden, dass ich konkret nicht die Zeit habe und auch nicht die Lust, dieses Projekt jetzt zehn Jahre lang zu verfolgen. Auch wenn mir die ersten Episoden von Lord of Mysteries sehr gut gefallen haben und es voll meinen Geschmack getroffen hat. Sollte diese Serie tatsächlich 2035 ihren Abschluss finden und die Rezensionen dazu da dann noch gut sein, werde ich mir da dann eine Marathonsitzung gönnen.

Viele der aktuellen Animes schaue ich aber auch deswegen nicht, weil ich einfach das Manga dazu lese, bzw. gelesen habe und keine Lust auf das Anime hatte, nämlich Kaiju No. 8, Gachiakuta, My Dress-Up Darling, Dr. Stone, The Rising of the Shield Hero und Sakamoto Days.

Bei zwei anderen Serien ist mir aber etwas anderes passiert. Sowohl Fire Force als auch Re:Zero – Starting Life in Another World gingen jeweils in die dritte Staffel und ich habe mir von beiden jeweils die erste Episode der neuesten Staffel angeschaut. Von beiden Serien haben mir die ersten beiden Staffeln halbwegs gefallen, sie waren okay, eine nette Unterhaltung. Aber bei beiden Serien habe ich nach der ersten Episode der dritten Staffel gesagt: „Nein, der Knick in der Handlung gefällt mir nicht, da schaue ich nicht weiter.“ Und somit habe ich diese beiden Serien für mich aussortiert.

Neben diesen aktuellen Serien habe ich aber tatsächlich noch eine ältere untergekriegt, nämlich Lord Marksman and Vanadis. Dieses Fantasy-Anime aus dem Jahr 2014 ist mit 13 Episoden abgeschlossen und erzählt eine tolle epische Geschichte. Ganz toll, sehr spannend, mit wunderbaren Charakteren.

Serien, die ich gerne sehen würde, aber leider noch nicht dazu gekommen bin, sind Rascal Does Not Dream of Santa Claus, Apocalypse Hotel, Lazarus, Gintama, Zenshuu, Hana wa Saku, Shura no Gotoku – Flower and Asura und Terror in Resonance. Eine recht lange Watchlist.

Ausblick auf den Herbst 2025:
Für den Herbst sind einige Serien angekündigt, die mein Interesse geweckt haben. Mal schauen, wie viel ich davon dann auch wirklich unterkriege: Spy x Family Season 3, Boku no Hero Academia: Final Season, Wandance, Kakuriyo: Bed and Breakfast for Spirits Season 2, Disney: Twisted-Wonderland The Animation – Episode of Heartslabyul, Star Wars: Visions Volume 3, Dusk Beyond the End of the World, Shuumatsu Touring und Gnosia. Aber wer weiß, ob nicht doch noch irgendwelche versteckte Perlen auftauchen.

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