Hugo, Victor – Der Glöckner von Notre Dame

Nicht ohne Grund ein Klassiker der Weltliteratur.
Inhalt: Das Buch erzählt die Geschichten von vielen Personen in Paris, hauptsächlich in der Kathedrale Notre Dame, von ihren Wünschen, Sehnsüchten, Problemen und Schicksalen.
Das schöne an Klassikern ist, dass man zunächst immer skeptisch ist, ob man so etwas altes schon lesen soll, und dann meistens positiv überrascht wird. So ist es mir auch hier wieder ergangen. Allein schon vom Stil und dem wunderbaren Humor könnten sich viele moderne Autoren etwas abschauen.
Wie schon bei Mary Shelley – Frankenstein gab es für mich aber noch eine ganz andere Überraschung: die Geschichte ist gar nicht so, wie man sie aus Filmen, Zitaten und Erzählungen zu kennen glaubt. Zunächst einmal, dass Quasimodo, der Glöckner, fast gar nicht vorkommt. Und dass sich das Buch viel mehr um die Zigeunerin und einen Priester dreht. Zu Beginn kommt Quasimodo auch nur ganz kurz vor und beinahe die gesamten ersten hundert Seiten erzählen die Geschichte eines Dramaturgen.
Auch hätte ein modernen Verlag dieses Ende wohl nie zugelassen, aber es passt und ist auf eine ganz eigene Art schön.

Note: 1,5

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Bücher abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.