Pompeii (2014)

Selten habe ich eine größere Verschwendung von Potenzial erlebt als in diesem Film. Die Schauspieler waren da, das Geld war da, die Story war da, und dennoch hat Paul W. S. Anderson es ruiniert.
Historischer Katastrophen-/Actionfilm von Paul W. S. Anderson mit Kit Harington und Kiefer Sutherland. 105 Min.
Inhalt: Am Vorabend des berühmten Vesuvausbruchs versucht ein Gladiator (andere Tätigkeiten hat es im Alten Rom ja nicht gegeben) und eine junge Adelige ihre Liebe gegenüber einem bösen Senator zu verteidigen.
Puh, was soll ich dazu sagen? Bei so vielen Szenen habe ich mir gedacht: „Wie, das wars jetzt?“ So viele Momente hätten ausgebaut werden können, um teilweise sogar ikonische Bilder der Filmgeschichte zu werden. Aber nein. Zu oft hatte ich das Gefühl, die Schauspieler haben halt mal etwas probiert und der Regisseur meinte daraufhin „Passt schon.“, anstatt daran noch zu feilen und etwas tolles zu produzieren.
Aber ich muss den Film auch loben. Denn die Bedrohung des nahenden Vulkanausbruchs spürt man ständig, ist wirklich toll rübergebracht worden und auch die Reaktion der Menschen und ihre Erklärungen sind wunderbar präsentiert. Ohne sinnlose Gladiatoren und dämliche Liebesgeschichte wäre es ein guter Film für die Schule geworden.
Fazit: Schade drum, aber das Leben geht weiter.

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