Von Matt Leacock und Tom Lehmann (ca. 30-34 Min.; 1-4 Spieler).
Der Nachfolger von Im Wandel der Zeiten – Das Würfelspiel: Bronzezeit bietet einige Neuerungen.
Das Spiel funktioniert grundsätzlich genau gleich wie der Vorgänger: Würfeln, sammeln und ankreuzen. Es gibt aber einen neuen Würfel und daher einige neue Symbole. Die größte Neuerung aber ist der „Konflikt“. Neben Waren erhält man jetzt auch Stärke, die man dann für Tribute einsetzen kann, oder zur Verteidigung.
Wer Bronzezeit kennt, wird hier beim ersten Mal spielen etwas vor den Kopf geschlagen sein. Du willst es intuitiv genauso spielen, wie den Vorgänger, aber es gibt leider zu viele Details, die dich damit keinen Erfolg erringen lassen.
Zwei Mankos gibt es: Erstens finde ich das Spiel nicht ganz ausbalanciert. Die Schiffe sind komplett sinnlos und die Provinzen viel zu stark. Wenn man bei den Provinzen wenigsten keinen Tribut bekommen würde…
Zweitens missfällt mir das Thematische. Während bei Bronzezeit alles noch allgemein war, also sowohl in Skandinavien, als auch im Vorderen Orient oder Asien sein könnte, wird jetzt die globale Eisenzeit mit dem römischen Reich gleich gesetzt.
Fazit: Wer die Bronzezeit besitzt, sollte es dabei belassen. Ansonsten ist Eisenzeit ein fast genauso tolles Spiel wie der Vorgänger.
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In der kurzen Spielvariante sind die Schiffe tatsächlich eher hinderlich zu spielen. Mit der langen Spielvariante werden sie aber wichtiger; und vor allem die Häfen werden dann spielentscheidend in der Endphase, da sie nochmals ganz massiv viele Punkte zum Bauen bringen können um so schneller das Spiel zuzudrehen.