Möglicherweise irgendwann ein Kultfilm. Oder auch nicht.
Kriminalkomödie mit Joaquin Phoenix von Paul Thomas Anderson. 149 Min.
Inhalt: Wenn ein kiffender Detektiv in einer kiffenden Gesellschaft drei Fälle gleichzeitig lösen muss, kann nichts Gutes dabei rauskommen.
Der Film spielt im Sommer 1970 und möchte das Ende der Hippie-Ära darstellen, auch wenn man das vom Film her alleine nicht merken würde. In der Tat spielt der Film die ganze Zeit in verschiedenen Drogenszenen und der etwas flache Humor raubt jeglichen Anflug von Sozialkritik oder philosophischer Tiefe. Nichts desto trotz sind die Schauspieler, allen voran Joaquin Phoenix, großartig und die Atmosphäre des Films ist sehr ergreifend.
Der Plot des Films ist sehr kompliziert. Der Detektiv muss nämlich drei unabhängige Fälle gleichzeitg lösen, deren gemeinsames Thema Drogen und Freie Liebe ist. Aufgrund der zahlreichen Drogeneskapaden des Detektivs verliert man ständig den roten Faden und bei jedem neuen Gespräch braucht es eine Weile, bis man versteht, welcher Fall jetzt gerade weiter untersucht wird.
Fazit: Der Film ist grundsätzlich nicht schlecht, nur sehr lange und kompliziert. Irgendein Koffein sollte man parat haben, bevor man diesen Film anzuschauen beginnt.
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ich fand auch, dass der Film seine Vor- und Nachteile hatte aber es ist bei einer Pynchon Verfilmung tatsächlich hilfreich etwas über den literarischen Hintergrund zu wissen. Deine Zusammenfassung der Handlung hat mir gut gefallen, das ist bei so einem Film ja eine Herausforderung 😀 ich habe auch eine kurze Review zu Inherent Vice auf meinem Blog gestellt, würde mich freuen wenn du vorbei schaust: https://fritzislike.wordpress.com/2015/05/04/inherent-vice/