Spiel: Tadsch Mahal (alea)

Von Reiner Knizia (ca. 75-100 Min.; 3-5 Spieler).
Typisch Knizia und dennoch untypisch
Die Spieler versuchen in Indien zur Zeit der Moguln den meisten Einfluss zu gewinnen. Dazu wird in zwölf Runden um zwölf Provinzen gekämpft, also jede Runde eine andere Provinz. Es gibt sechs verschiedene Einflusskategorien, die man gewinnen kann. Dies macht man durch ausspielen von Karten und Mehrheitengewinn.
Der Mechanismus des Wann-lege-ich-welche-Karte-aus und Wann-ziehe-ich-mich-zurück ist sehr spannend und aufgrund der Kombinationen mit anderen Provinzen, die einem mehr Punkte bringen, auch ziemlich rechenintensiv. Alles in Allem typisch Knizia.
Doch ist es auch etwas untypisch Knizia, da ich doch das Gefühl habe, dass das Spiel nicht perfekt balanciert ist. Die vier Sonderkarten sind von ihrer Stärke her sehr unterschiedlich und auch die Einflusskategorie „Elefant“ ist stärker als die anderen. Wenn dies alle Spieler wissen, ist es kein Problem mehr, doch das führt dazu, dass es halt keine Strategievielfalt gibt.
Dennoch finde ich das Spiel wegen des einzigartigen Mechanismus‘ und des unüblichen Themas sehr interessant. Nur wenn alle Spieler das Spiel schon ein- zweimal gespielt haben, wird es spannend.
Fazit: Durchaus probierenswert.

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