Film: Learning to Drive – Fahrstunden fürs Leben (2015)

Billiger Esoterik-Schmarrn.
Drama-Komödie mit Ben Kingsley von Isabel Coixet. 105 Min.
Inhalt: Eine Frau wird von ihrem Mann für eine Jüngere verlassen. Um selbstständiger zu werden und ihre Tochter auf dem Land weiterhin besuchen zu können, beschließt sie Fahrstunden zu nehmen. Sie ahnt nicht, dass sie dabei mehr lernt, als nur zu fahren.
Ich finde die Prämisse des Films eigentlich sehr faszinierend, war dann aber von der Umsetzung sehr enttäuscht. Dass Ben Kingsley einen Inder spielt, kann man ja noch akzeptieren, denn in Indien gibt es – wie wir alle wissen – keine Schauspieler und keine Filmindustrie. Auch lernen wir von Hollywood, dass jeder Inder entweder ein Genie ist oder so weise wie Buddha selbst. Hier haben wir einen weisen Fahrlehrer, der uns die billigsten Internet-Weisheiten entgegenwirft.
Außerdem ist der Film absolut vorhersehbar. Man hätte den stereotypen Fantasie-Inder etwas runterschrauben sollen, auf einige Billig-Weisheiten verzichten sollen und dafür die Dialoge zwischen den beiden Protagonisten ausbauen sollen. Ein Aufeinandertreffen der Kulturen, wobei beide voneinander lernen, wäre viel interessanter gewesen.
Fazit: Knapp vorbei ist auch daneben.

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