Buch: Gaarder, Jostein – Sofies Welt

Was zum Geier hab ich da gelesen?
Inhalt: Ein Mädchen erhält seltsame Briefe und trifft sich dann mit einem alten Mann um Philosophie zu lernen.
Ich werde schon die falsche Zielgruppe für dieses Buch sein. Als erwachsener Mann, der sich bereits mit all diesen Philosophen und ihren Gedanken auseinandergesetzt hat, bietet Sofies Welt nichts Neues. Als Jugendlicher wird man da wohl eher neue Erkenntnisse für sich und sein Leben gewinnen.
Aber das ist das kleinere Problem. Denn im Grunde ist dieses Buch nichts anderes als eine Anleitung, wie man Jugendliche verführt, gar in eine Sekte zieht. Zuerst ein paar ungezwungene Fragen zum eigenen Leben („Wer bist du?“, „Woher kommt die Welt?“), um das Interesse zu wecken, dann eine gratis Broschüre mit Tatsachen und Erkenntnissen und ehe man sich versieht, läuft Sofie inmitten der Nacht von zuhause weg, um sich im Wald mit einem alten Mann zu treffen. So einfach geht das.
Aber okay, hier im Buch hat der alte Mann zum Glück keine unlauteren Pläne. Er muss nur Sophie die gesamte Geschichte der Philosophie erklären, damit sie dann am Ende ihre Existenz hinterfragen kann. Was ist eigentlich Existenz? Vielleicht sind wir ja alle nur in einer Matrix gefangen?
Fazit: Ich glaube, der Erfolg dieses Buches liegt darin, dass Erwachsene – die es selbst nicht gelesen haben – glauben, dass Jugendliche es lesen müssen.

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