Spiel: Santo Domingo (Pegasus)

Recht passables Kartenspiel.
Von Stefan Risthaus (ca. 20-30 Min.; 2-6 Spieler)
Vorweg sei gesagt, dass dieses Spiel nur mit 4-6 Spielern interessant ist, mit weniger ist es zwar theoretisch möglich, aber einfach nur langweilig. Das liegt daran, dass die meisten Aktionen davon abhängen, wie viele diese ausgewählt haben.
Jedenfalls haben die Spieler je 8 Karten, von denen sie jede Runde eine geheim spielen. Gleichzeitig werden sie aufgedeckt und hintereinander ausgeführt. Da bekommt man eben Punkte oder Waren oder darf Waren verkaufen. Die Anzahl der Punkte / Waren hängt meist davon ab, wie viele andere Spieler eine bestimmte Karte gespielt haben, was natürlich bei mehr Spielern interessanter ist.
Das ist auch schon das ganze Spiel: Karte legen und ausführen. Die Taktik liegt darin zu schauen, was wohl die Anderen spielen werden. Man kann da durchaus ein bisschen analysieren, was ein bisschen Spannung mit sich bringt. Aber im Grund ist das Ganze recht geradlinig und konnte zumindest mich und meine Spielrunde nicht fesseln.
Fazit: Kann probiert werden.

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2 Antworten zu Spiel: Santo Domingo (Pegasus)

  1. Stefan schreibt:

    Hmm, habt ihr bei 2-3 Spielern die Regel beachtet, dass jeder 2 Karten ausspielt? Die Anzahl der insgesamt gespielten Karten ähnelt dann der Anzahl der Karten wie bei 4-6 Spielern. Das Spielgefühl ist natürlich bei unterschiedlicher Spielerzahl auch dann unterschiedlich…

    • wsnhelios schreibt:

      Ja, das haben wir eh gemacht. Bei drei Spielern ist es dann auch nicht soo schlimm, aber bei zwei Spielern schon. Wenn ich etwa den Gouverneur spiele, der andere aber weder den Captain noch den Admiral, dann gehe ich leer aus. Das gleiche mit dem Zöllner. Auch der Kaufmann verliert bei so wenig Spielern seinen Effekt, ebenso der Bettler. Bei mehr Spielern ist die Wahrscheinlichkeit einfach höher, dass diese Karten einen Ertrag bringen, vielleicht sogar einen doppelten. Und es ist dann auch umso erstaunlicher, wenn man mal leer ausgeht, was wiederum tolle Spielmomente entstehen lässt. Wenn ich bei 2 oder 3 Spielern leer ausgehe, ist das einfach banalste Wahrscheinlichkeitsrechnung und ich akzeptiere es mit einem Schulterzucken.
      Außerdem muss man die Sache auch so betrachten. Bei vier Spielern liegen vier Karten aus, drei davon können für meinen Gouverneur / Zöllner / Kaufmann / Bettler relevant sein. Bei zwei Spielern sind nur zwei relevant, wovon beide vom gleichen Spieler gespielt werden, somit sinkt die Wahrscheinlichkeit rapide, dass er genau das macht, was ich mir erwarte. Bei drei Mitspielern ist diese Wahrschneilichkeit jedoch viel größer. Auch wenn also gleich viele Karten ausliegen, sind es zwei absolut unterschiedliche Spiele.

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