Buch: Rehfeld, Frank – Blue Moon

Blue Moon ist ein längst vergessenes Franchise, zu dem auch im Jahre 2006 ein ganz tolles Buch erschienen ist. Wobei die Bezeichnung „Franchise“ vielleicht etwas übertrieben ist. Es gab ein Kartenspiel, dann ein Brettspiel und schließlich sogar diesen einen Roman dazu.
Inhalt: Die acht Völker der phantastischen Welt Blue Moon sind nach dem Tod des alten Königs zersplittert und bekämpfen sich. Dazu kommt noch die Gefahr durch die Buka, ein brutales Seeräubervolk, das das Land zerstören möchte. Nun muss jedes Volk einen Auserwählten entsenden, um gemeinsam den Psi-Kristall zu finden und die Einheit wiederherzustellen.
Es ist recht schwer über dieses Buch zu sprechen ohne auch die Spiele zu erwähnen. Das Kartenspiel ist mein absolutes Lieblingsspiel, das ich auch heute noch spiele. Es gibt dort acht Völker, die einzigartig sind und in keinem anderen Fantasy-Setting vorkommen. Auch der Mechanismus hat mich überzeugt, sowie die ausgefeilte Hintergrundgeschichte. 2014 erschien eine Neuauflage dieses Spiels, das so auch heute noch im Handel zu finden ist. Die Karten sind leider kleiner geworden und daher optisch nicht mehr so ansprechend, aber dafür gibt es nun alles in einer Schachtel, was echt toll ist.
Nachdem sämtliche Völker veröffentlicht worden waren, wurde ein neuntes Volk produziert, die Buka. Gemeinsam mit diesem neunten Volk erschien der Roman, in welchem genau die Geschichte erzählt wird, welche dieses Volk dann im Spiel auch reinbringt. Wer also tief in das Spiel eingestiegen ist, wird im Buch Personen und Orte wieder erkennen, sich gleich zuhause fühlen und dadurch ein tolles Leseerlebnis haben.
Anschließend erschien dann das Brettspiel Blue Moon City, in welchem die Ereignisse nach dem Roman nachgespielt werden können. Dieses Spiel selbst hat sehr gute Kritiken erhalten und wird auch heute noch viel gespielt. Alle drei Teile dieses Mini-Franchises können nur empfohlen werden.
Aber auch wer nichts mit Brett- und Kartenspielen am Hut hat, jedoch zumindest ein Freund von Fantasy-Romanen ist, wird hier seine Freude haben. Sind doch die hier präsentierten Völker einzigartig, der Plot spannend und das Buch in sich geschlossen. Es braucht kein Vorwissen und es gibt kein offenes Ende. Ich finde durchaus, dass die Charaktere gut ausgearbeitet und das Buch bis zur letzten Seite spannend bleibt. Es ist natürlich kein Meisterwerk, das irgendwelche Preise gewonnen hätte, aber es bietet eine tolle, kurzweilige Unterhaltung.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Eine Antwort zu Buch: Rehfeld, Frank – Blue Moon

  1. Pingback: Interview mit Frank Rehfeld | Meine Kritiken

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