Tolles Sci-Fi-Erlebnis.
Sci-Fi / Abenteuer mit John David Washington von Gareth Edwards. 135 Min.
Inhalt: Die Menschheit liegt mit einer künstlichen Intelligenz in einem vernichtenden Krieg. Der Special-Forces-Agent Joshua wird beauftragt, den Architekten der künstlichen Intelligenz zu finden und ihn auszuschalten, denn dieser hat eine Waffe entwickelt, die die gesamte Menschheit vernichten könnte. Doch als Joshua und sein Team in die feindlichen Gebiete vordringen, bemerken sie, dass diese Waffe eine KI in der Form eines Kindes ist.
Diesen Film als Meisterwerk zu bezeichnen ist zu viel und es ist auch sicherlich keiner, über den ich noch jahrelang schwärmen werde. Aber ihn einmal gesehen zu haben war definitiv ein tolles Erlebnis. Bildgewaltig, hervorragender Sound und großartige Schauspieler – produktionstechnisch kann nichts bemängelt werden. Das Problem ist der Plot, speziell der Schluss. In den ersten drei Vierteln hat sich der Regisseur Zeit genommen, die Charaktere zu entfalten und die facettenreiche Welt auszugestalten, aber dann kam irgendwann der Moment, wo klar war, dass ein Schluss her muss und das letzte Viertel ist dann nur noch überhastet, wenig durchdacht und irgendwie unbefriedigend. Das Ende ist schon ordentlich, also keine offenen Handlungsstränge und keine Fortsetzung nötig, aber halt einfach schnell gemacht, um eben zu einem Ende zu kommen.
Ich finde es ein bisschen schade, dass der Film nicht so erfolgreich an den Kinokassen war, denn er ist ein originaler Film, also ohne jegliche Vorlage, komplett dem Kopf des Regisseurs entsprungen. Da solche Filme leider der Reihe nach finanziell nicht erfolgreich sind, finanzieren Studios solche Projekte immer seltener und daher haben wir einen gefühlten Einheitsbrei im Programm.
Fazit: Empfehlenswert.
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