Gedankensprung: Top Anime 2025

Nachdem nun also auch die Anime-Herbst-Staffel 2025 zu Ende gegangen ist, wird vielerorts allgemein über das Anime-Jahr 2025 diskutiert und unweigerlich kommt die Frage nach dem jeweiligen Lieblingsanime des Jahres auf.
Dieses Jahr ist das für mich erneut eine recht schwierige Entscheidung, denn Orb: On the Movements of the Earth, war für mich eigentlich bis zum Ende das Top Anime des Jahres. Moonrise ist zwar knapp dahinter, war aber nie ein echter Konkurrent um den Thron. Bis dann jetzt im Herbst die finale Staffel von My Hero Academia erschien.
Orb: On the Movements of the Earth oder My Hero Academia? Das sind halt doch zwei gänzlich unterschiedliche Sachen und haben außer der Tatsache, dass sie Animes sind, also animierte Geschichten aus Japan, nichts miteinander gemein. Und daher will ich mich auch gar nicht entscheiden, weil beide für sich in ihrem Genre großartig sind.
Orb: On the Movements of the Earth ist mit 25 Episoden abgeschlossen und eine der besten Animeserien, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Eigentlich endet Orb in Episode 23, die letzten beiden Folgen danach sind ein Epilog, um die fiktive Anime-Geschichte mit der realen historischen Geschichte zu verknüpfen. Da am Ende ein seltsames literarisches Stilmittel, nämlich der „thematische Charakter-Doppelgänger“ verwendet wird, ist der Epilog verwirrend und stößt vielen negativ auf. Insgesamt aber ist diese Serie um die Etablierung des Heliozentrismus eine großartige Serie, die zum Nachdenken, Grübeln und Philosophieren einlädt.
Nach acht Staffeln und vier Kinofilmen ist My Hero Academia nun zu einem würdigen, großartigen, zufriedenstellenden Abschluss gekommen. Die Serie war so erfolgreich, dass Legendary Entertainment bereits an einer Live-Action-Adaption arbeitet.
Auch wenn man jetzt noch voll positiver Emotionen ist, darf man nicht vergessen, dass die Serie im Laufe der Zeit viele Fans verloren hat, weil einfach jede Staffel schlechter wurde. Auch ich selbst muss gestehen, dass ich ab der vierten, vor allem dann die fünfte und sechste Staffel nur noch geschaut habe, um es halt weiterzuschauen. Doch dann kam die siebte Staffel, die das Ruder voll rumgerissen hat und gemeinsam mit der achten staffel jetzt das beste ist, was My Hero Academia je rausgehauen hat. Diese beiden letzten Staffeln haben einfach gezeigt, wie toll Anime sein kann und warum es mittlerweile so viele Anime-Fans gibt.
Jedenfalls verstehe ich alle, welche im Laufe der Zeit bei der Serie ausgestiegen sind, aber jeder der drangeblieben ist, wurde am Ende belohnt. Tatsächlich weiß ich auch von einigen Aussteigern, die nach der siebten Staffel die Rezensionen gelesen haben, zurückgekehrt sind und es nicht bereut haben.

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