Film: Dragonkeeper (2024)

Nettes Drachenabenteuer.
Animation/Abenteuer/Fantasy mit Bill Nighy von Salvador Simó und Li Jianping. 99 Min.
Inhalt: Im kaiserlichen China, einer Welt, in der Drachen längst verbannt wurden, entdeckt das junge Waisenmädchen Ping ein Drachenei und entscheidet sich, die Drachen vor dem endgültigen Aussterben zu retten. Auf ihrer abenteuerlichen Flucht offenbart sich Ping eine ungeahnte Stärke, und sie erkennt, dass sie für eine größere Aufgabe bestimmt ist und sie sehr viel mehr ist als nur ein einfaches Waisenkind.
Mit dem spanisch-chinesischen Fantasy-Abenteuer Dragonkeeper kommt eine Romanadaption auf die Leinwand, die ein geteiltes Echo hinterlässt. Die Geschichte um das Waisenmädchen Ping und ihre Reise mit dem letzten Drachen bietet eine solide, klassische Heldinnen-Erzählung im alten China. Während die wunderschön gestalteten Landschaften und Paläste im Stil traditioneller Tuschezeichnungen visuell überzeugen, enttäuscht leider die technische Umsetzung der Charaktere. Die Animationen wirken stellenweise unpoliert, die Bewegungen der menschlichen Figuren fallen hölzern aus und erinnern eher an Marionetten als an moderne Animationsstandards. Wer über die visuellen Schwächen hinwegsehen kann, bekommt eine unterhaltsame Mythologie-Geschichte geliefert, die im aktuellen Vergleich der Animationsstudios technisch jedoch hinterherhinkt.
Fazit: Kann geschaut werden.

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