Immer noch Urlaub

Auch heute gibt es auf dieser Seite leider keine neuen Kritiken, weil ich immer noch im Urlaub bin. Aber nächsten Samstag kommt bestimmt etwas. Bis dann!

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Gedankensprung: Anime-Update Frühling ’24

Wie schon im Winter gab es auch diesmal nur wenig Sehenswertes.

My Hero Academia ist in die siebte und letzte Staffel gegangen. Die Serie hatte insgesamt viele Höhen und Tiefen, hat auch einige Fans mit der Zeit verloren, aber all jene, die bis zum Ende dabei geblieben sind, erhalten hier nun einen richtig tollen Endkampf, der im Sommer direkt weiterläuft und dann in einen Abschlussfilm mündet.

That Time I Got Reincarnated as a Slime ging in die dritte Staffel 3, hat mir weiterhin sehr gut gefallen und läuft im Sommer direkt weiter.

Kaijuu No. 8 war die einzige neue Serie, die ich diesmal geschaut habe. Ein cooles Action-Abenteuer mit gigantischen Monstern. Leider war das Tempo ein bisschen zäh und die ständigen Cliffhanger nervig. Eindeutig eine Serie, die man an einem Abend bingen sollte. Es hat mir so gut gefallen, dass ich mittendrin auf das Manga umgestiegen bin und dieses bis zum aktuellen Kapitel gelesen habe. Hoffentlich kommt eine zweite Staffel, denn es ist ein richtig tolles Action-Feuerwerk.

Demon Slayer Staffel 4 war eine kurze Staffel, die viel Unmut auf sich gezogen hat, weil sie nur das Training gezeigt und einige Filler eingebaut hat, um auf die fünfte Staffel, welche dann die finale sein wird, vorzubereiten.

One Piece lese ich als Manga, habe also das Anime nicht geschaut.

Leider hatte ich nicht genug Zeit, um mich noch anderen älteren Animes zu widmen. Entsprechend liegen Psycho-Pass und Gintama weiter auf der Watchlist.

Ausblick auf den Sommer 2024:
Das einzige interessante, was die Sommer-Season bringt, ist Isekai Suicide Squad. Aber wer weiß, ob nicht doch noch irgendwelche versteckte Perlen auftauchen.

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Gedankensprung: Prognose für das Spiel des Jahres 2024

In den letzten zwei Wochen habe ich zu allen Nominierten zum Spiel des Jahres 2024 auf diesem Blog eine Rezension veröffentlicht und nun ist es an der Zeit, meine Meinung zu verkünden, wer davon wohl als Sieger auserkoren wird.
Spiel des Jahres:
Von den drei Nominierten hat mir Sky Team persönlich am besten gefallen und in den sozialen Medien habe ich gesehen, dass ich da nicht alleine dastehe. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das auch den Sieg davonträgt, um endlich mal ein reines 2-Personen-Spiel zu würdigen, denn dieses Genre ist bis jetzt – trotz seine Beliebtheit – immer leer ausgegangen.
Dennoch denke ich, dass Auf den Wegen von Darwin gewinnen wird, denn es ist ein „klassisches“ Spiel des Jahres für die ganze Familie mit tollem Material.
Kinderspiel des Jahres:
Bei meinen Kindern ist Taco Katze Pizza Junior mit Abstand am besten angekommen und auch mir hat es am besten gefallen. Wir wollten einfach nicht mehr aufhören, es zu spielen. Ich fürchte aber, es wird nicht gewinnen, weil es halt doch etwas zu banal und einfach ist.
Große kleine Edelsteine finde ich persönlich aufgrund diverser Schwächen nicht würdig, überhaupt nominiert worden zu sein, aber der Autor Wolfgang Warsch ist halt ein Liebling der Jury und da drückt man auch mal beide Augen zu. Sollte es auch tatsächlich gewinnen, dann… tja, ich denke mir halt meinen Teil.
Nein, ich glaube Die magischen Schlüssel wird gewinnen, weil es als einziges der nominierten Spiele von den Kindern wirklich auch taktische Entscheidungen verlangt und nicht reines Glück den Sieg bringt.
Kennerspiel des Jahres:
Ich wäre sehr überrascht, wenn Zug um Zug Legacy – Legenden des Westens am Ende nicht als Sieger dastehen würde. Es ist die Kulmination einer traditionsreichen Spielereihe, absoluter Favorit in den sozialen Medien und hat auch mir persönlich von den drei Nominierten am besten gefallen.

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Spiel: Zug um Zug Legacy – Legenden des Westens (Days of Wonder)

Episches Kampagnenspiel.
Nominiert zum Kennerspiel des Jahres 2024.
Von Rob Daviau, Matt Leacock und Alan R. Moon (ca. 20-90 Min.; 2-5 Spieler)
In Zug um Zug Legacy – Legenden des Westens begeben sich die Spieler als Pioniere des 19. Jahrhunderts auf zwölf Reisen durch Nordamerika. Die Kampagne beginnt an der Ostküste, wo sich die Spieler von einem Abenteuer zum nächsten nach Westen vorarbeiten und dabei Herausforderungen meistern. Wie in Zug um Zug bleibt das Vervollständigen der Tickets das Hauptziel, aber man muss andere Fähigkeiten entwickeln, um die unerwarteten Ereignisse und die einfallsreichen Rivalen zu überwinden. Spiel für Spiel, Route für Route füllt man den Tresor kontinuierlich mit Einnahmen. Im Verlauf der Geschichte öffnen wir Grenzkisten, aktivieren neue Regeln, Inhalte und viele weitere Überraschungen.
Zug um Zug Legacy – Legenden des Westens ist ein einzigartiges Erlebnis, das durch die Entscheidungen der Spieler geprägt wird. Jeder Spieler hat seine eigene Rolle zu spielen, wodurch er die Art und Weise verändern kann, wie sich die Geschichte um ihn herum entfaltet. In Kombination mit sich entwickelnden Mechanismen, die sich im Verlauf des Spiels ändern, werden die Spieler jedes Mal, wenn sie sich um das Brett versammeln, ein neues Erlebnis haben.
Am Ende der zwölf Spiele dieser Legacy-Kampagne hat man das Spiel in eine einzigartige Kopie verwandelt, womit man ein Leben lang weiterspielen kann.
Wem Zug um Zug gefällt, dem wird auch das hier gefallen.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Die Gilde der fahrenden Händler (AEG)

Strategische Erkundungen.
Nominiert zum Kennerspiel des Jahres 2024.
Von Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert (ca. 45 Min.; 1-4 Spieler)
In Die Gilde der fahrenden Händler beginnt jeder Spieler mit einer Stadt auf seinem persönlichen Tableau. Dann ziehen alle Spieler dieselbe Karte und legen Würfel auf das Tableau, um Boni zu erhalten und Ziele zu erreichen. In jeder Ära erhalten sie besondere Kräfte, entfernen alle Würfel und lassen nur Dörfer für die nächste Ära übrig. Es ist ein interessantes taktisches Puzzle, aber leider sehr Solitär.
Dieses Spiel ist leicht zu erlernen und schnell zu verstehen. Die Box bietet mit vier Karten und unterschiedlichen Fähigkeiten etwas Abwechslung. Da jeder auf seiner eigenen Karte spielt, hat es ebenfalls einen hervorragenden und einfachen Solomodus, verliert aber die Interaktivität einer gemeinsam genutzten Karte.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: E-Mission (Schmidt Spiele)

Nachhaltige Weltrettung.
Nominiert zum Kennerspiel des Jahres 2024.
Von Matt Leacock und Matteo Menapace (ca. 60-120 Min.; 1-4 Spieler)
E-Mission ist ein kooperatives Spiel zum Thema Klimaschutz. Jeder Spieler kontrolliert eine Weltmacht und setzt Strategien und Technologien ein, um sowohl den Motor der globalen Erwärmung zu demontieren als auch widerstandsfähige Gesellschaften aufzubauen, die die Menschen vor lebensbedrohlichen Krisen schützen.
Wenn die globale Temperatur zu hoch wird oder wenn zu viele Menschen einer Weltmacht in eine Krise geraten, verlieren alle. Aber wenn man zusammenarbeitet, um die globalen Emissionen auf Null zu senken, gewinnen alle.
Leider ist dieses Spiel in meiner Gruppe komplett flachgefallen. Wie bei vielen kooperativen Spielen ist auch hier der Alphaspieler extrem dominant, aber die meiste Zeit ist jeder solitär mit der eigenen Zivilisation beschäftigt. Teilweise sind die Ereignisse extrem schwer und einfach nur frustrierend. Dazu kommt noch das sehr schlechte Material.
Fazit: Kann probiert werden.

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Spiel: Taco Katze Pizza Junior (Blue Orange)

Ein hellsichtiges Kartenspiel.
Nominiert zum Kinderspiel des Jahres 2024.
Von Thomas Sellner (ca. 5 Min.; 2-6 Spieler)
Taco, Kätzchen, Pizza! Diese 3 Freunde sind supersüß und tauchen auf, wenn man sie am wenigsten erwartet. Hier gilt: Werde als Erster alle deine Karten los, um das Spiel zu gewinnen.
Sag ein Wort und drehe dann deine Karte um; Wenn das Wort mit der Karte übereinstimmt, spiel erneut; Schnapp dir schnell das Bonbon, wenn es erscheint.
Eigentlich ist das ein extrem simples und banales Spiel, macht aber gerade wegen seiner Einfachheit so viel Spaß. Es ist einfach toll, wenn man die Karte errät. Meine Kinder wollen nicht mehr aufhören, das hier zu spielen.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Die magischen Schlüssel (Game Factory)

Eine risikofreudige Schatzsuche.
Nominiert zum Kinderspiel des Jahres 2024.
Von Markus Slawitscheck und Arno Steinwender (ca. 20-30 Min.; 2-4 Spieler)
Die magischen Schlüssel ist ein einfaches Glücksspiel mit schönem Material, bei dem es darum geht, Edelsteine ​​zu sammeln.
Der Spieler würfelt, um auf der Straße vorwärtszukommen. Wenn der Spieler an einem Feld mit einem Schlüssel anhält, kann man versuchen, die Schatzkiste zu öffnen. Wenn der Schlüssel korrekt war, öffnet sich die Kiste! Als Belohnung erhält man Edelsteine, je nach Farbe des Schlüssels.
Wenn man beim Öffnen der Kiste mehr Edelsteine ​​haben möchte, muss man ein weiter entferntes Feld auf der Straße erreichen. Dazu muss man einfach noch einmal würfeln. Aber vorsichtig! Wenn alle Würfel inaktiv werden, endet der Zug.
Das Spiel endet, wenn ein Spieler die erforderliche Anzahl Edelsteine ​​gesammelt hat.
Das hier ist ein angenehmes, farbenfrohes Spiel mit ein bisschen push-your-luck, was interessante Entscheidungen bietet.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Große kleine Edelsteine (Schmidt Spiele)

Schatzjagd mit Schätzspiel.
Nominiert zum Kinderspiel des Jahres 2024.
Von Wolfgang Warsch (ca. 15 Min.; 2-4 Spieler)
Als Kobolde suchen wir die wertvollen Edelsteine. Oh nein! Dieselbe Form, aber eine andere Größe. Die Edelsteine ​​ähneln sich teilweise sehr und unterscheiden sich nur minimal. Mit einem scharfen Auge und etwas Glück findet man die richtigen Edelsteine ​​für die Krone und sammelt nebenbei noch wertvolle Punkte auf dem Weg zum Sieg.
Im Grunde ist das hier ein Geschwindigkeitsspiel. Wer als erstes das Teil mit der richtigen Form in der richtigen Größe findet, schnappt es sich. Da aber die anderen Spieler auch noch ein Teil nehmen müssen, wird nach ähnlichen Größen gesucht, um zumindest auf Restpunkte zu hoffen. Oder vielleicht hat der schnellste Spieler falsch gegriffen und jemand anderes schnappt sich das korrekte Plättchen. Es sind also Geschwindigkeit und Glück nötig.
Leider kommt dazu, dass das Regelheft an einigen Stellen unklar ist und die Wertung am Ende nochmals ein unnötiges Glückselement enthält. Mit Pech verliert der Spieler mit den meisten Karten. Das kann frustrierend sein und lässt auch den Sieger etwas unbefriedigt zurück.
Fazit: Kann probiert werden.

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Spiel: Captain Flip (PlayPunk)

Schadenfrohes Legespiel.
Nominiert zum Spiel des Jahres 2024.
Von Paolo Mori und Remo Conzadori (ca. 20 Min.; 2-5 Spieler)
Captain Flip ist ein einfaches Spiel, das schnell erklärt ist. Wenn man an der Reihe ist, zieht man ein Plättchen. Gefällt es dir? Behalte es! Gefällt es dir nicht? Dreh es um! Leg es dann auf dein Brett, um deine Mannschaft zu bilden.
Die Tableau-Erstellung/Punktefindung auf diese Weise bietet eine Art sofortige Befriedigung, die heutzutage beliebt ist. Da es jedoch keine Spielerinteraktion und nur sehr begrenzte Push-your-Luck-Elemente gibt, ist das Spiel schnell und ohne großes Aufsehen vorbei. Das Glück beim Ziehen kann frustrierend sein und ist leider nur bedingt spannend oder lustig. Das Spiel ist jedoch schnell genug, damit diese Elemente nicht zu nervig sind.
Interessant finde ich, dass Spieler das Tempo und das Ende des Spiels kontrollieren können und die Entscheidung, ob man umdreht oder nicht, kann manchmal schwierig sein. Ansonsten ist es leider hauptsächlich eher ein Solitär-Spiel.
Unterschiedliche Tableaus garantieren, dass die unterschiedlichen Partien jeweils anders verlaufen, man also immer auf andere Dinge achten muss, aber das ist leider auch nur für wenige Partien spannend.
Fazit: Kann probiert werden.

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