Film: Madame Web (2024)

Schlecht.
Action / Sci-Fi mit Dakota Johnson von S. J. Clarkson. 116 Min.
Inhalt: Eine New Yorker Sanitäterin entdeckt ihre hellseherischen Fähigkeiten und wird Zeugin, wie ein mysteriöser Mann versucht, drei junge Frauen zu ermorden. Obwohl sie die Bedeutung dieser Visionen nicht vollständig versteht, entscheidet sie sich, einzugreifen und den Mann daran zu hindern. Sie geht eine Partnerschaft mit den drei Frauen ein, um zu helfen und außerdem ihre eigene Vergangenheit zu verstehen. Ihr Gegner ist jedoch gefährlich und kann ebenfalls in die Zukunft sehen.
Dieser Film ist in allen Belangen einfach nur miserabel: angefangen beim unlogischen Plot über die billig wirkenden Effekte hin zu den schlechten Schauspielern. Rein gar nichts an diesem Film kann auch nur irgendwie gelobt werden.
Was mich am meisten irritiert hat, war aber der Charaktere von Madame Web selbst. Ich habe nach dem Film Google bemüht, um mehr über diese Person zu erfahren und habe dabei entdeckt, dass der Film rein gar nichts mit der Comicvorlage gemeinsam hat.
Ja, ich verstehe schon, dass Sony sein eigenes Spiderman-Universum aufbauen möchte, aber doch nicht so.
Fazit: Sollte ignoriert werden.

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Spiel: Akropolis (Gigamic)

Schönes Plättchenspiel.
Von Jules Messaud (ca. 20-30 Min.; 1-4 Spieler)
Die talentiertesten Architekten der Antike stehen bereit, um ihre Stadt zur schönsten Griechenlands zu machen. Baue Wohnhäuser, Tempel, Märkte, Gärten und Kasernen, damit deine Stadt wachsen kann und sich über alle anderen erhebt. Steigere ihr Ansehen durch harmonische Planung, die bestimmten Regeln entspricht, und werte sie durch den Bau von Plätzen auf. Du brauchst genügend Steinbrüche, damit du höher bauen kannst, sodass deine Stadt sich in den Himmel streckt.
Jede Runde wähle ein Plättchen vom Bauplatz, ordne es in deiner Stadt an, um das volle Potenzial jedes Bezirks freizusetzen und baue auf höheren Ebenen, um den Wert deiner Bezirke zu erhöhen und das Spiel zu gewinnen.
Insgesamt ist das ein flottes und schönes Spiel, mit einem cleveren Legemechanismus. Der Clou an Akropolis ist jedoch das in die Höhe bauen, bei dem das dreidimensionale Denken ordentlich gefordert wird.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Aubry, Emilie und Tetart, Frank – Die Welt der Gegenwart. Ein geopolitischer Atlas

Mit offenen Karten.
Ich bin ein großer Fan dieser arte-Sendung, ihrer kurzen und prägnanten Art, mit der in zwölf Minuten komplexe Themen gut und verständlich präsentiert werden. Und jetzt haben wir endlich ein Buch dazu. Denn welche Sendung bietet sich besser an, einen Atlas herauszubringen?
Jedes Kapitel wirkt wie eine Folge der Sendung, nur sind sie hier halt thematisch angeordnet. Außerdem wurden nur jene Episoden für dieses Buch ausgewählt, mit denen repräsentativ erklärt wird, „wo im 21. Jahrhundert die entscheidenden Konflikte über Land, Ressourcen und die Zukunft der Demokratie stattfinden.“
Ich finde die Auswahl der Karten, die man hier findet, sehr gelungen und sie laden wunderbar zum Schmökern ein und erfüllen das Ziel, das im Covertext versprochen wird.
Als einzigen Kritikpunkt möchte ich die Schriftgröße erwähnen. Vielleicht werde ich alt, aber ich habe mich teilweise wirklich anstrengen müssen, die Zeilenfolge korrekt zu behalten.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: Tracker – Staffel 1

Unterhaltsam mit großen Schwächen.
Eigentlich ist die Prämisse dieser Serie sehr spannend, dass nämlich der Hauptcharakter in jeder Folge eine vermisste Person sucht. Wie ein Kopfgeldjäger lebt er vom ausgestellten Finderlohn. Der Schauspieler, der den Tracker spielt, ist auch sehr gut gecastet worden, denn seine Performance als einsamer Wolf, der mit seinem Wohnwagen durch die USA zieht und Personen hilft, ist sehr treffend.
Aber leider gibt es hier einige Schwächen: So ist etwa die Erklärung in den meisten Fällen, warum genau er jetzt die Person sucht und nicht die Polizei, oder die Familie / der Freundeskreis selbst, etwas unlogisch; das episodenübergreifende Familiendrama des Hauptcharakters ist seltsam und langweilig; die vier Nebencharaktere, die den Tracker unterstützen, wirken sehr unnatürlich.
Doch abgesehen von diesen Schwächen ist jede Episode für sich allein schon sehr unterhaltsam. Ganz klassisch gibt es jede Woche eine neue Geschichte, die in sich geschlossen ist. Einzig das alberne Familiendrama ist ein roter Faden, ohne dem die Reihenfolge der Episoden komplett egal wäre. Und eben dieses Familiendrama ist es auch, welches uns am Ende mit einem kleinen Cliffhanger zurücklasst, aber Staffel zwei wird bereits gedreht und ich freue mich schon darauf.
Fazit: Empfehlenswert.

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Film: Beverly Hills Cop – Axel F (2024)

Großartig!
Komödie / Action mit Eddie Murphy von Mark Molloy. 118 Min.
Inhalt: Der Detektiv Axel Foley erfährt, dass ein alter Freund von ihm in Beverly Hills gestorben ist. Er beschließt, dorthin zu fahren, um die Korruption innerhalb der Polizei zu untersuchen. Dabei wird er von seiner Tochter und ihrem Ex-Freund unterstützt.
Der Film ist ein Nostalgiefest, aber auch für sich allein großartige Unterhaltung, für die man die ersten drei Teile nicht kennen muss. Es werden viele Elemente aus den alten Filmen aufgegriffen und mit frischem Wind ergänzt, unter anderem auch mit neuen Gesichtern, die sich gekonnt in den etablierten Cast einfügen.
Der Film hat mich wirklich sehr gut unterhalten und wer die alten Beverly-Hills-Cop-Filme mag, wird hier keinesfalls enttäuscht!
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Gedankensprung: Spiel des Jahres 2024

Ja, kann ich so akzeptieren.
Ich habe letztens meine Prognose für das Spiel des Jahres 2024 an dieser Stelle präsentiert und bin glücklich bekannt zu geben, dass ich zwei von drei korrekt getippt habe.
„Spiel des Jahres“ wurde also Sky Team, eine absolute Empfehlung meinerseits. Und „Kinderspiel des Jahres“ wurde Die magischen Schlüssel, ebenfalls empfehlenswert.
Beim „Kennerspiel des Jahres“ hingegen habe ich falsch getippt, was einfach daran liegt, dass mir E-Mission nicht gefallen hat. Ja, für mich persönlich eine Fehlentscheidung, aber okay, anscheinend gibt es genug Personen, denen es gefällt und solange es Spielrunden gibt, die damit Spaß haben, dann passt es ja.

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Spiel: Donuts (Funforge)

Nettes abstraktes Legespiel.
Von Bruno Cathala (ca. 10-15 Min.; 2 Spieler)
Donuts ist ein abstraktes Strategiespiel für zwei Spieler, bei dem man versucht, fünf Ringe in der eigenen Farbe anzuordnen, um zu gewinnen.
Jedes Quadrat des 6×6-Rasters hat eine vertikale, horizontale oder diagonale Linie. Der erste Spieler legt einen seiner Ringe auf ein beliebiges freies Feld, und die Linie in diesem Feld zeigt die Richtung an, in die der Gegner seinen Ring legen muss: vertikal, horizontal oder diagonal in einer Linie mit dem gerade gelegten Ring. Wenn der Gegner keinen Ring in diese Richtung legen kann, weil jedes Quadrat in dieser Linie besetzt ist, kann der Gegner einen Ring in ein beliebiges freies Quadrat legen.
Wenn man es schafft, einen Ring zwischen zwei Ringe des Gegners einzufügen, ändern diese gegenüberliegenden Ringe ihre Farbe.
Wenn das Brett voll ist und es niemandem gelungen ist, eine Reihe aus fünf Ringen in seiner Farbe zu bilden, gewinnt der Spieler mit der größten orthogonal verbundenen Ringgruppe.
Wie so oft bei abstrakten Spielen liegt der Charme darin, dass die Regeln einfach sind, aber dennoch eine taktische Tiefe ermöglichen. Insgesamt ein gutes und flottes Spiel für 2 Spieler. Die Komponenten sind niedlich, nicht ganz mein Favorit, aber es macht es für Leute attraktiver, die das strenge Aussehen vieler abstrakter Spiele abschreckt.
Fazit: Kann probiert werden.

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Buch: Mann, Charles C. – Kolumbus‘ Erbe

Ein Meisterwerk der Seitenaufbläherei.
Diese Buch als Mogelpackung zu bezeichnen ist vielleicht übertrieben, ich hatte halt einfach eine falsche Erwartungshaltung. In dem Buch geht es darum, wie nach Kolumbus‘ Ankunft in Südamerika „Menschen, Tiere, Pflanzen die Ozeane überquerten und die Welt von heute schufen“.
Laut Covertext werden „die neuesten Erkenntnisse geschildert“ und „überraschende Zusammenhänge“ aus einer neuen Perspektive betrachtet. Für mich persönlich sind die Erkenntnisse jedoch nicht neu, die Zusammenhänge nicht überraschend und auch die Perspektive nicht neu. Für geschichtsinteressierte Leser, die sich schon länger mit der Materie befassen, wird das wohl ebenso zutreffen.
Abgesehen von diesen leeren Marketing-Floskeln ist dieses Buch eine sehr gute Zusammenfassung der globalen Auswirkungen von Kolumbus‘ Reisen für Personen, die sich schon immer einmal damit beschäftigen wollten und nun eine diesbezügliche Einstiegslektüre suchen.
Es es sei aber noch eine weitere Warnung angebracht: Der Autor ist ein Meister des Aufblähens von Sätzen, Absätzen und Seiten. Auch wenn das Buch noch so flüssig und spannend geschrieben ist, ertappt man sich dennoch immer wieder dabei, mehrere Zeilen zu überspringen.
Fazit: Kann gelesen werden.

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Serie: Die wilden Neunziger – Staffel 2, Teil 1

Gelungene Fortsetzung.
Es geht hier genauso weiter, wie in der ersten Staffel und wer dort schon gut von dieser Serie unterhalten wurde, wird es hier wieder. Ein paar Nebencharaktere aus dem Original haben hier Gastauftritte sowie einige Stars aus den Neunzigern, was diese Sitcom hier weiterhin zu einem Nostalgiefest macht aber auch für ein neues Publikum gut geeignet ist.
Im Oktober kommt die zweite Hälfte der zweiten Staffel.
Fazit: Empfehlenswert.

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Film: Rebel Moon – Teil 2: Die Narbenmacherin (2024)

Verpasste Chance.
Abenteuer / Action mit Sofia Boutella von Zack Snyder. 122 Min.
Inhalt: Eine Kolonie am Rande der Galaxie kämpft um ihr Überleben gegen eine tyrannische Herrschaft.
Nach dem desaströsen ersten Teil hatte ich dennoch die Hoffnung, dass Zack Snyder im zweiten Teil doch noch die Kurve kriegt. Aber leider nein.
Der ganze Film ist nichts weiter als ein großer Kampf, nämlich die Kolonie gegen die Armee des Tyrannen. Aber nicht irgendwie episch oder stylisch, sondern banal 0-8-15. Und vom Plot her ist rein gar nichts passiert, denn die Situation am Ende des zweiten Teils ist genau die gleiche wie jene am Ende des ersten Teils, außer dass ein paar Leute tot sind.
Ja, sorry, rausgeworfenes Geld für Netflix, Zeitverschwendung für mich und eine verpasste Chance ein neues cooles Sci-Fi-Franchise aufzubauen.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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