Film: Crime 101 (2026)

Langweilig.
Krimi/Thriller mit Chris Hemsworth von Bart Layton. 139 Min.
Inhalt: Davis ist ein brillanter und unberechenbarer Dieb, dessen Überfallserie die Polizei vor ein Rätsel stellt. Als er einen letzten Coup vorbereitet, trifft er auf die desillusionierte Versicherungsmanagerin Sharon, die selbst an einem Scheideweg steht. Sie müssen zusammenarbeiten, obwohl sie einander kaum trauen. Ein skrupelloser Konkurrent tritt auf den Plan. Während der Raub immer näher rückt, kommt ein Detektiv der Spur des Teams gefährlich nahe.
Crime 101 wirkt wie ein nüchtern angelegter Kriminalfilm, der mit einem ruhigen Heist Ansatz punkten möchte, dabei jedoch erstaunlich wenig Spannung entwickelt. Die Handlung schreitet zwar strukturiert voran, bleibt aber über weite Strecken zu distanziert, sodass weder das Katz und Maus Spiel noch die eigentlichen Coups wirklich mitreißen. Statt packender Dynamik dominiert eine zurückhaltende Inszenierung, die eher gebremst als fokussiert wirkt.
Auch die Figuren bleiben blass und erhalten zu wenig Profil, wodurch emotionale Beteiligung kaum entsteht. Der Film setzt stärker auf Atmosphäre als auf Tempo, doch die Stimmung trägt nicht durchgehend und lässt einige Passagen langatmig erscheinen. So bleibt Crime 101 ein grundsätzlich interessantes Konzept, das jedoch weder genügend Spannung noch erzählerische Energie entfaltet und dadurch insgesamt enttäuschend wirkt.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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