Film: Mother of the Bride (2024)

Nette Liebeskomödie.
Romanze / Komödie mit Brooke Shields von Mark Waters. 90 Min.
Inhalt: Verblüfft über die bombastische Hochzeitsankündigung ihrer Tochter, erlebt Lana bald einen weiteren Schock, denn der Vater des Bräutigams ist der Mann, der ihr vor Jahren das Herz gebrochen hat.
Die Idee, dass eine Influencerin bei ihrer Hochzeit ihre gesamte Familie und alle Freunde vergrault und gleichzeitig deren Mutter ihr eigene Vergangenheit aufarbeiten muss, klingt ja ganz nett und hat viel Potenzial, doch leider werden diese beiden Aspekte nicht konsequent zugespitzt, sondern alles dümpelt vor sich hin. Dazu kommt noch, dass leider jeder einzelne Schauspieler schlecht ist. Es ist also leider nicht so, dass der Cast irgendeinen Charme oder irgendwelche Situationskomik bieten würde.
Der Film bietet seichte Unterhaltung für einen ruhigen Filmabend.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Gedankensprung: Ich habe Paramount+ gekündigt

Netflix, Prime Video, Disney+, Crunchyroll und Paramount+ habe ich allesamt abonniert, denn ich schaue einfach viel und ich will dabei eben so legal wie möglich bleiben und die Studios halt auch unterstützen. Aber insgesamt ist es schon viel. Da trifft es sich gut, dass Star Trek Discovery nun abgeschlossen ist und für die nächsten Monate nichts interessantes bei Paramount+ angekündigt ist. Ich habe schon einiges auf diesem Streamingdienst geschaut, eben die neuen Star Trek Serien, aber auch beispielsweise Halo und Kohlrabenschwarz. Auch ein paar Filme habe ich dort geschaut, z.B. Transformers – Aufstieg der Bestien. Und mein Sohn hat gefühlt hundert mal alle Folgen von Paw Patrol geschaut. Doch jetzt mit dem Ende von Star Trek Discovery bietet Paramount+ nichts mehr für mich und mein Sohn ist auch mittlerweile von Paw Patrol weitergezogen.
Anscheinend soll Paramount Global ja jetzt von Sony gekauft werden und Paramount+ von Netflix übernommen werden. Sollte das wirklich so kommen, würde ich mich freuen, ansonsten muss ich mich bei der nächsten Star Trek Serie wieder bei Paramount+ anmelden.

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Spiel: Exit – Das Spiel [„Die Venedig-Verschwörung“] (Kosmos)

Tolle neue Rätsel für Grübel-Fans.
Von Inka Brand und Markus Brand (ca. 60-120 Min.; 1-4 Spieler)
Mittlerweile sollte eigentlich jeder schon die Exit-Spielereihe von Kosmos kennen und wissen, dass wenn man so ein Spiel spielt, es dabei zerstört wird. Es sind also einmalige Spiele, die dann im Müll landen. Wenn ich in einen echten Exit-Room gehe, zahle ich genauso viel Geld pro Person, wenn nicht noch mehr, wie hier insgesamt investiert wird. Man kann sich als Spieler ruhig den Preis teilen, dann wird das Ganze recht günstig für jeden. Ich finde, dass das Preis-Leistung-Verhältnis hier perfekt passt.
Das neueste Rätselabenteuer heißt Die Venedig-Verschwörung und ist für das Level Fortgeschrittene empfohlen, was ich auch so bestätigen kann. Man braucht hier bereits Erfahrung mit Exit-Spielen, unkonventionelle Kreativität und zwischenzeitlich Frustresistenz. Insgesamt aber finde ich die Geschichte, die hier erzählt wird, sehr interessant, schlüpft man doch in die Rolle von Agenten, um Venedig zu retten. Die Lösung der Rätsel führen die Agenten also immer näher an die Bösewichte heran.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Krämer, Hans Martin – Geschichte Japans

Eine weitere Perle aus der Beck Wissen Reihe.
Als ich dieses Büchlein in die Hand genommen habe, war ich zunächst etwas irritiert, denn es gibt ja schon einen Band „Geschichte Japans“ in der Beck Wissen Reihe, nämlich vom bekannten Manfred Pohl, welcher natürlich auch in meinem Regal steht. Also habe ich das direkt herausgezogen, um sie zu vergleichen.
In vielerlei Hinsicht sind es die gleichen Bücher, nämlich wird die Geschichte Japans von ihren Anfängen bis in die Gegenwart erzählt. Die neue Version hier von Krämer hat ca. 30 Seiten mehr, also konkret mehr Inhalt, mehr Platz für Ausführungen, aber keine Zeittafel! Wer hat die Entscheidung getroffen, in einem Buch über Ereignisgeschichte das wegzulassen?
Während wir ja letztens beim Band „Griechische Geschichte“ die gleiche Diskussion hatten, also ein neues Büchlein mit dem gleichen Thema, war dort ganz klar, dass die beiden Exemplare große Unterschiede aufweisen.
Hier hingegen sind es fast idente Bücher und ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht wirklich weiß, warum ich den Band von Krämer jenem von Pohl vorziehen sollte, bzw. weshalb ich beide in meinem Regal stehen haben sollte.
Anders herum kann man sagen: Wenn jemand das Buch von Pohl noch nicht hat und ein tolles, knappes Buch über die Japanische Geschichte sucht, der sollte hier zugreifen. Nicht zuletzt weil das Buch von Pohl bereits über 20 Jahre alt ist und das neue von Krämer eben bis in die Gegenwart reicht.
Was ich aber schon kritisieren möchte, ist der Cover-Text. Dieser beginnt mit dem Begriff „Japanische Populärkultur“, doch weder Kultur noch Religion noch Traditionen werden ordentlich ausgeführt. Weiter steht dort, dass es „eine kurze Einführung in die geografischen und klimatischen Grundlagen gibt“, aber das habe ich zumindest nicht gefunden. Und schließlich wird angeführt, dass „der Neuzeit deutlich mehr Platz eingeräumt“ wird, was leider auch nicht korrekt ist. An sich wäre das alles ja kein Problem und reduziert auch nicht die Qualität des Buches, aber wenn es schon im Cover-Text steht, hat man als Leser halt gewisse Erwartungen.
Fazit: Empfehlenswert.

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Serie: Star Trek Discovery – Staffel 5 (abgeschlossen)

Endlich fertig!
Insgesamt wiederholt sich hier die gleiche Situation wie in den letzten beiden Staffeln: An sich ist der Plot spannend und unterhaltsam, nicht zuletzt dank der hohen Produktionsqualität, birgt aber zahlreiche Logikfehler, speziell in der ersten und letzten Episode, sowie einige Franchise-Fehler.
Am meisten hat mich die aller letzte Szene geärgert, bei der es so wirkt, als sei diese Serie zwar fertig, aber das Raumschiff Discovery werde zurückkehren. Wenn man das so sieht, ärgert man sich, weil man gehofft hat, dass dieses unrühmliche Star Trek Kapitel endlich zu Ende ist und man diese Zeitlinie nicht wieder sehen wird. Doch die Wahrheit ist sogar noch lächerlicher: Diese Szene spielt auf die Episode Calypso von Star Trek: Short Treks an. Für mich ist es einfach komplett unverständlich, dass man die letzte Szene einer Serie, den wichtigsten Moment überhaupt, für so eine obskure Anspielung verwendet. Noch dazu falsch! Nein, da kann man nur den Kopf schütteln.
Insgesamt kann ich nur sagen, dass jeder, der die ersten vier Staffeln geschaut hat, hier auch noch gut unterhalten wird. Wer die Serie aber bisher nicht geschaut hat, der muss jetzt auch nicht mehr damit anfangen.
Fazit: Für Fans der vierten Staffel sehr zu empfehlen.

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Film: Hades – Eine (fast) wahre Geschichte (2023)

Gaunerkomödie aus Wien.
Komödie / Action mit Anoushiravan Mohseni von Andreas Kopriva. 100 Min.
Inhalt: Als Reza als zehnjähriger Bub mit Mutter und Bruder nach Wien flüchten und in eher prekären Verhältnissen leben muss, erkennt er recht bald: Wer nicht untergehen will, braucht Selbstbewusstsein, Schmäh – und muss ab und zu kräftige Watschen austeilen. Ein paar Jahre später als Erwachsener wird Reza nicht nur Profi-Kampfsportler, sondern auch Profi-Gangster bei Unterweltboss Milan und beginnt ein einträgliches Doppelleben. Brutal aber mit Köpfchen erobert er die Wiener Unterwelt. Doch dann verliebt er sich.
Auf nette, leicht witzige Art wird hier die Wiener Unterwelt präsentiert. Rezas Kindheit bis zu seinem Erfolg als Profi-Kampfsportler ist autobiografisch und zeigt eindrücklich, wie man als Jugendlicher, speziell aus ärmlichen Verhältnissen, in die Kriminalität abrutscht. Während er aber durch den Sport in Wirklichkeit dem entkommen ist, sind seine Freunde dort geblieben. Die zweite Hälfte des Films ist dann nicht mehr autobiografisch, sondern der Autor hat die Erzählungen seiner Freunde gesammelt und zu einer Geschichte zusammengefügt. Der Autor hat hier also autobiografisch begonnen und dann den Plot so weitererzählt, als wäre er der Kriminalität nicht entkommen und wie sich sein Leben dann entwickelt hätte, basierend auf wahren Erlebnissen seiner Freunde.
Der Film ist kein Actionfeuerwerk mit spannenden Wendungen, sondern eine geradlinige Erzählung, die uns Wien präsentiert, seinen Charme und seine dunklen Seiten, vor allem aber seinen sprichwörtlichen Schmäh. Hades bietet gelungene Unterhaltung und zeigt, dass auch in Österreich qualitativ hochwertige Produktionen entstehen können.
Fazit: Empfehlenswert.

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Ankündigung: Das Spielefest Wien ist zurück!

Am 15. und 16. Juni 2024 rollen im Austria Center Vienna (ACV) wieder die Würfel. Das
altbekannte Spielefest Wien feiert nach einjähriger Pause ein großes Comeback. Verteilt auf 2 Ebenen kann auf über 750 Tischen mit rund 3.500 Sitzplätzen nach Herzenslust gespielt werden. Mit am Start ist auch Österreichs größte Spielothek mit rund 2.000 Brett-, Karten- und Würfelspielen. Zahlreiche Mitmachstationen, Turniere und Showacts sorgen für ein umfangreiches Rahmenprogramm für Groß und Klein. Zeitgleich findet einen Stock höher das A1 Austrian eSports Festival statt, das Besuchern Einblicke in die digitale Spielwelt ermöglicht.

Spielefest_Spielen mit Freunden © IAKW-AG Ludwig Schedl

Über 2.000 Brett-, Karten- und Würfelspiele für alle Altersgruppen stehen den Besucher:innen während ihres Aufenthalts zur Verfügung, Spieleneuheiten ebenso wie alt bekannte Klassiker.
Von einfachen Familienspielen bis hin zu komplexen Kennerspielen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer keine Lust hat lange Regelbücher zu lesen, kann sich die „Spiele-Erklärer:innen” zur Seite holen, die nicht nur durch die Grundregeln der Spiele leiten, sondern auch bei Fragen zu Spielmechaniken zur Verfügung stehen.
Für all diejenigen, die ihr Lieblingsspiel gleich mit nach Hause nehmen möchten oder die
Reisespielbibliothek vor dem nächsten Sommerurlaub noch aufstocken wollen, gibt es unter anderem bei Thalia und auch direkt bei den Ausstellern exklusive Messeangebote.

Spielefest Familie© IAKW-AG Ludwig Schedl

Zusätzlich zu heimischen Vereinen gibt es auch an den sogenannten „Autoren-Tischen“ die Möglichkeit, Prototypen unabhängiger Spieleautor:innen auszuprobieren. Dies bietet Besucher:innen die Möglichkeit, bis dato unveröffentlichte Spiele zu testen und gibt den Autor:innen die Chance Feedback für den weiteren Entwicklungsprozess zu sammeln.

Spielefest_Kartenspiel © IAKW-AG Ludwig Schedl

Wie auch in der Vergangenheit wird das Spielefest Wien wieder ein Hotspot für Turniere in beliebten Tabletop-Titeln, z. B. Warhammer 40k und Trading Card Games (TCG) wie Magic The Gathering und Bandai’s One Piece TCG. Bei den Bewerben werden Preispools von bis zu 1.000 Euro und Sachpreise ausgeschüttet. Eine Chance für Anfänger und Profis, ihrer Leidenschaft unter Wettkampfbedingungen nachzugehen.

3 Events – 1 Ticket
Alle, die nicht genug vom Spielen bekommen, können zusätzlich auf Ebene 2 das A1 Austrian eSports Festival besuchen. Hier finden sich neben der größten E-Sport Stage Österreichs zahlreiche Aussteller rund um Videospiele und E-Sport. Wer bei der ganzen Action Hunger bekommt, kann beim Food Festival vor dem Austria Center Vienna Energie für die nächste Spiele-Session tanken. Das Spielefest Wien-Ticket ist ohne Aufpreis für alle Veranstaltungen gültig.

Wann: 15. – 16. Juni Sa. 9-20 Uhr /So. 9-17 Uhr
Wo: Austria Center Vienna, Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220 Wien
Anreise: Aufgrund begrenzter Parkplätze wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln über U1 Station Kaisermühlen – VIC empfohlen
Online Ticketpreise: Kinder von 3 bis 12 Jahren: 6 Euro, Ermäßigtes Ticket für Schüler:innen, Student:innen, Lehrlinge, Zivil- & Präsenzdiener: 14 Euro, Erwachsene: 18 Euro
Tickets sind auf spielefest.wien erhältlich.
Alle weiteren Infos auf: spielefest.wien

[Werbung in Zusammenarbeit mit Skilled Events and New Media GmbH und Schindler-PR]

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Spiel: Karak II (Lord of Boards)

Große Enttäuschung.
Von Petr Mikša (ca. 45-90 Min.; 2-5 Spieler)
Auf dem ersten Blick scheint es ein Abenteuerspiel für Kinder und junge Erwachsene zu sein, aber das stimmt definitiv nicht. Schlimmer noch, es wirkt wie die verdrehte Vorstellung eines Amateur-Hobbyspielers von einem familienfreundlichen Abenteuerspiel.
Das Gameplay folgt dem bekannten, langweiligen Muster: Ressourcen sammeln, Ressourcen in Verbesserungen umwandeln, Verbesserungen nutzen, um weitere Verbesserungen und Siegpunkte zu erhalten. Die ständige Ressourcensammel- und -umwandlungskette ist eingebettet in ein Spiel, das eintöniger kaum sein könnte. Der Clou in dem ganzen Durcheinander ist das Würfeln im Kampf und die Tatsache, dass alles nicht allzu kompliziert ist und daher etwas Raum zum Reden und Lachen lässt.
Keine direkte Interaktion zwischen Spielern, außer dem einen oder anderen Zauberspruch, um Ressourcen zu stehlen. Es gibt keine Zusammenarbeit oder einen nennenswerten Wettbewerb zwischen den Spielern und es entsteht auch keine unterhaltsame Geschichte.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Buch: Bjella, Stein Torleif – Das Fischerhaus

Selbstfindung am abgelegenen See.
Inhalt: Zwei Männer am See, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine fast achtzig, redselig und direkt. Der andere sein Neffe, unschlüssig und als Musiker gescheitert. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Storsenn, um im Herbst angeln zu gehen. Ivar ist entschlossen, seinem tollpatschigen, aber nicht völlig hoffnungslosen Neffen alles beizubringen, was er wissen muss – über das Angeln, die Kunst und das Leben.
Das Buch ist leider anders als erwartet. Ich ging davon aus, dass hier ein alter Mann am Ende seines Lebens dem Neffen, der mit dem Leben eben nicht zurechtkommt, Weisheiten eines langen Lebens mit auf dem Weg gibt. Aber der Onkel ist nicht wirklich weise, nur mürrisch und ein Experte auf seinen beiden Gebieten, Fischen und Musizieren. Auch der Neffe ist nicht wirklich in einer Sackgasse angelangt, sondern macht halt gerade eine depressive Phase durch.
Das Buch erzählt, wie ein Mann, der keine männlichen Nachkommen hat, seine Fischerhütte seinem Neffen vermachen möchte und daher mit ihm eine Woche dort verbringt, um ihm alles beizubringen. Diese Interaktion zwischen Generationen, zwischen Tradition und Moderne, zwischen zwei Menschen, die sich eigentlich fremd sind, aber doch Familie sind, ist eh schön und interessant zu lesen, aber leider nicht so tiefgründig und melancholisch, wie ich es erwartet hatte.
Der Epilog bringt die Geschichte dann zu einem versöhnlich schönen Ende, lässt den Leser mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück, ist einfach ein gelungener Abschluss.
Fazit: Empfehlenswert.

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Serie: Dead Boy Detectives – Staffel 1

Coole Geisterkrimiserie mit nettem 90er-Serien-Charme.
Die Serie folgt den Geistern Charles Rowland und Edwin Payne, die beschlossen hatten, nicht ins Jenseits zu gehen und stattdessen auf der Erde zu bleiben, um Verbrechen zu untersuchen, bei denen es um Übernatürliches geht.
Bevor man diese Serie schaut, sollte man einige Dinge wissen. Zunächst einmal ist diese Serie nicht von Netflix produziert worden, sondern von HBO Max und sollte eigentlich Teil des extended DCU werden. Daher ist die Produktionsqualität hier eben nicht auf dem gewohnten Netflix-Niveau, sondern sichtlich billiger, aber nicht schlecht, was eben den netten 90er-Serien-Charme schafft. Außerdem hätte diese Serie zunächst Teil des extended DCU werden sollen, aber dann doch nicht. Netflix hat die Serie dann gekauft und beschlossen, sie nachträglich zu einem Teil seines Sandman-Universums zu machen. Dafür haben sie genau eine Szene zu Beginn neu gedreht, damit ein Charakter von The Sandman hier einen Gastauftritt hat. Ansonsten haben die beiden Serien rein gar nichts miteinander zu tun. Aber in der zweiten Staffel sollen sie dann verwoben werden.
Konkret bedeutet das, dass diese erste Staffel eigentlich von jedem ohne Vorwissen geschaut werden kann. Geboten wird hier fesselnd unterhaltsame paranormale Fantasy voller Spannung, Romantik und den Problemen junger Erwachsener.
Die erste Staffel ist dann auch ordentlich abgeschlossen, man bleibt also nicht mit offenen Fragen zurück, aber natürlich bleiben ein paar Handlungsstränge übrig, um die Spannung für die nächste Staffel offen zu halten. Wer The Sandman nicht mag, kann also trotzdem das hier schauen.
Fazit: Empfehlenswert.

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