Film: The Good Lie (2014)

Das Schicksal von Flüchtlingen auf Pop-Corn-Niveau reduziert.
Drama mit Reese Witherspoon von Philippe Falardeau. 110 Min.
Inhalt: Bürgerkrieg im Sudan, Millionen von Flüchtlingen. Der Film präsentiert vier solcher Flüchtlinge, wie sie als Kinder geflohen sind, in einem Flüchtlingslager aufwachsen und dann nach Amerika kommen, wo sie sich intergrieren sollten.
Auf eine ausführliche Darstellung des politischen Hintergrunds im Sudan wird verzichtet, ebenso auf jene des Flüchtlingslagers, nur um mehr Zeit zu haben, auf pseudokomödiantische Weise zu zeigen, wie die Afrikaner in Amerika „Fortschritt“ kennenlernen.
Dann gibt es da noch Reese Witherspoon. Ich denke, sie hat nicht verstanden, dass es in dem Film nicht um sie geht, ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum sie ständig versucht zu zeigen, was für eine tolle Schauspielerin ist. Das würde vermutlich gar nicht so auffallen, wenn ihr Charakter nicht so mies geschrieben wäre.
Der Film behandelt ein wichtiges Thema und allein deshalb würde ich ihn jeden empfehlen. Denn auch mit all seinen Schwächen, zeigt er dennoch sehr gut auf, wie schwer es für Flüchtlinge ist, sich in der westlichen Welt zu integrieren, auch wenn sie es noch so sehr wollen.
Fazit: Ich hätte mir eine bessere Qualität für einen Film zu diesem Thema gewünscht, kann aber mit dem Leben, was da gemacht wurde.

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