Serie: Jessica Jones – Staffel 1

Meh…
Jessica Jones ist der typische Antiheld, der vom Schicksal gezwungen wird, gegen das Böse anzutreten. In diesem Fall sollte sie einen Mann aufhalten, der andere Menschen mental kontrollieren kann. Kein leichtes Unterfangen, das noch zusätzlich durch die eigene Vergangenheit erschwert wird.
Über dieses Serie etwas zu schreiben ist sehr schwierig, da der Grund, warum mir diese erste Staffel nicht gefallen hat, etwas sehr Subjektives ist. Ich mag nämlich Telepathie u. Ä. überhaupt nicht, finde diese Fähigkeiten immer billig und kreativlos und die Möglichkeit, gegen solche Gegner zu siegen, ist immer irgendeine Deus Ex Machina. Dazu kommt noch, dass in dieser Staffel die Motivation des Gegners lange unklar blieb, wodurch sein Handeln selbst uninteressant wurde. Und als er seine Motivation dann offenbart, bricht Chaos aus und die Story wird nur noch wirr.
Jessica Jones als Charakter finde ich hingegen sehr interessant, ein Held, der mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen hat, der einfach macht, weil es gemacht werden muss, nicht weil sie will. Abgesehen von der ziemlich billigen Darstellung ihrer übermenschlichen Kraft.
Fazit: Ich werde der zweiten Staffel eine Chance geben, in der Hoffnung, dass der Gegner eine interessantere Geschichte liefert.

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