Gedankensprung: Jahresrückblick 2016

Das Jahr 2016 neigt sich seinem Ende und somit wird es auch Zeit sich den unzähligen Jahresrückblicken anzuschließen, die jetzt überall gedeihen. Was mir 2016 am besten gefallen hat, soll hier zusammengetragen werden und somit einen Abschluss für dieses Jahr bieten.

Gesellschaftsspiele
Wir starten mit dem Bereich, der auf meinem Blog die meisten Besucher erhalten hat: Brett- und Kartenspiele. Dabei sei gesagt, dass letztes Jahr etwa 1.500 Spiele erschienen sind und ich im Schnitt pro Woche ein neues kennenlerne, also vielleicht etwas über 52 im ganzen Jahr. Das ist nur ein Bruchteil und somit ist die folgende Liste, wie eigentlich alles auf diesem Blog, sehr subjektiv.
Zu meinem Bedauern muss ich kundtun, dass die zwei Spiele von 2015, die ich damals unbedingt spielen wollte und nicht geschafft habe, auch dieses Jahr nicht den Weg zu mir fanden, nämlich Blood Rage und New York 1901. Aber auch dieses Jahr gab es eine ganze Reihe von Spielen, die ich leider nicht gespielt habe, aber sehr gerne hätte: Terraforming Mars, Quadropolis, Oben und Unten, Ein Fest für Odin, Cry Havoc, Imhotep, Karuba, Via Nebula, Murder and Deception in Hong Kong, Ice Cool und Scythe. Aber auch ohne diese „großen“ Titel habe ich einige tolle Spiele gespielt. Doch welche davon haben mir am besten gefallen? Dabei schaue ich jedoch nicht, welche Spiele 2016 erschienen sind, sondern welche ich in diesem Jahr gespielt habe.
Um den Top-Platz kämpfen gleich vier Spiele: Great Western Trail, Nippon, Mombasa und Lords of Waterdeep. Dem Profi wird auffallen, dass alle vier strategische Spiele für Vielspieler sind und gleich zwei davon von Alexander Pfister stammen, der auch mit Isle of Skye und Broom Service in den letzten beiden Jahren sehr viele Spielepreise gewonnen hat. Und es ist auch sein Great Western Trail, das ich schließlich als bestes Spiel 2016 bezeichne. Es ist einfach die perfekte Kombination aus Simplizität und Komplexität.
Bei den kleinen, schnellen Spielen haben mir Ed, the Cat, Coloretto und Stich-Meister am besten gefallen. Wenn ich mich aber entscheiden muss, gebe ich Ed, the Cat den Vorzug.
Ebenfalls sehr gut gefallen haben mir, auch wenn sie nicht für den Top-Platz in Frage kommen, Automania, Odyssey und 7 Wonders – Duel.
Alle diese Spiele kann ich empfehlen und bin auch selber jederzeit bereit, sie zu spielen.

Filme
Bei den Filmen 2016 ist die Sache für mich eigentlich ziemlich klar und wird für Leser dieses Blogs auch keine Überraschung sein. Ich muss aber vorwegnehmen, dass ich drei Filme nicht gesehen habe, die vorne hätten mitmischen können, nämlich Kubo and the Two Strings, Vaiana und Die glorreichen Sieben. Von denen, die ich dieses Jahr gesehen habe, auch wenn sie bereits etwas älter sind, finde ich The Revenant – Der Rückkehrer, Spotlight, Zoomania, Star Trek Beyond, Skiptrace, BFG – Big Friendly Giant, Your Name – Kimi no na wa (Anime), Star Wars – Rogue One, Der Kleine Prinz, Creed – Rocky’s Legacy und Bridge of Spies am besten. Wenn ich mich aber entscheiden muss, wen ich als die Nummer eines dieses Jahres betrachte, liegt für mich die Entscheidung zwischen Your Name und Star Trek. Am Ende jedoch entscheidet das Herz eines Fanboys und Star Trek Beyond ist mein Lieblingsfilm 2016.

Bücher
Vor allem dieser Bereich war extrem Science-Fiction-lastig, doch es gab auch genug Ausflüge in andere Genres. Für Platz eins kommen jedoch nur einige Sci-Fi- bzw. Sachbücher in Frage: Steele, Allen – Apollo’s Outcasts / Corey, James S. A. – Leviathan Wakes (The Expanse 1) / Kurlansky, Mark – 1968: Das Jahr, das die Welt veränderte / Riese, Berthold – Die Inka. Herrscher in den Anden / Menzel, Randolf & Eckoldt, Matthias – Die Intelligenz der Bienen. Wie sie denken, planen, fühlen und was wir daraus lernen können / Neuvel, Sylvain – Giants. Sie sind erwacht / Brandhorst, Andreas – Das Schiff / Brandhorst, Andreas – Omni / Sullivan, James A. – Chrysaor.
Hier einen Liebling auszuwählen ist extrem schwierig. Brandhorst bietet faszinierende Universen, Sullivan ein tolles Abenteuer, Neuvel einen ganz eigenen Schreibstil. Doch da ich mich entscheiden muss, wähle ich Leviathan Wakes von Corey, weil das nicht nur eigenständig ein fantastisches Buch ist, aber auch den Auftakt für eine Serie bildet, in welcher fast jeder Band ein kleines Meisterwerk ist.

Serien
Serienmäßig war 2016 für mich von Comedy und Sci-Fi geprägt. Mit Fresh Off the Boat und Life in Pieces habe ich zwei tolle Comedy-Serien entdeckt, mit Dark Matter und The Expanse zwei tolle Sci-Fi-Serien. Von all den Superhelden-Serien hat mir Supergirl am besten gefallen. Limitless hat anscheinend nur mir allein gut gefallen, denn es wurde schon wieder abgesetzt, was sehr schade ist. Orange Is the New Black hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die größte Überraschung aber war, dass das Remake von MacGyver so gut gelungen ist. Wenn es aber darum geht, die für mich beste Serie des Jahres zu küren, so muss es Westworld sein.

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