Ein fehlgeschlagenes Experiment. Leider hat man aus der letzten Staffel von How I met your mother nichts gelernt.
Hier werden die Ereignisse von ca. 48 Stunden auf 13 Folgen zu je 60 Minuten aufgebläht. Das ist zu viel. Man hätte den Cliffhanger in ein paar Folgen abschließen können, dann noch einige normale Folgen nachschieben und am Ende mit Pipers Entlassung die Serie abschließen. Das ist nicht geschehen. Im Gegenteil wurde die gesamte Staffel darauf verwendet Möchtegern-Action mit misslungenem Humor zu paaren und dazwischen persönliche Dramen einzustreuen. Für mich war die gesamte Staffel einfach nur langatmig, die Dialoge teilweise peinlich. Außerdem ist den Machern auch das Fingerspitzengefühl abhanden gekommen, kulturelle Differenzen darzustellen. Es wirkt hier alles so plakativ und irgendwie nur noch schwarz-weiß, ohne die vielen Grautöne, welche die Serie eigentlich so toll gemacht haben. Dazu kommt noch die letzte Folge, die wohl vermuten lässt, dass Piper doch nicht entlassen wird und wir daher noch einige Staffeln vor uns haben. Aber ohne mich. Die Serie hat für mich bereits ihren Zenit überschritten und konnte mich schon in der vorherigen Staffel nicht mehr fesseln. Es gibt ja noch andere Serien zu schauen.
Fazit: Wenn die Staffeln nicht immer mit solchen Cliffhangern enden würden, würde ich empfehlen, zumindest die ersten drei zu schauen.
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