Buch: Cline, Ernest – Ready Player Two

Nette Fortsetzung, aber wirklich nur für echte Fans.
Inhalt: Einige Tage nachdem er das Easter Egg von James Halliday gefunden und den Wettbewerb um die OASIS für sich entschieden hat, macht Wade Watts eine Entdeckung, die alles verändern könnte. Denn tief verborgen im Code der virtuellen Welt liegt ein weiteres Geheimnis – eine Technologie, die die OASIS noch wundervoller und suchterzeugender macht, als es sich Wade je hätte träumen lassen. Um das Geheimnis zu lüften, muss er jedoch ein letztes Rätsel lösen, ein letztes Abenteuer bestehen. Und diesmal hat er einen Konkurrenten, der über Leichen geht. Wade merkt bald, dass nicht nur sein eigenes Leben auf dem Spiel steht, sondern das von Millionen anderer Menschen, und vielleicht sogar das Schicksal der gesamten Welt.
Das Buch hier schließt direkt an den ersten Teil an, man sollte diesen also unbedingt gelesen haben, der übrigens auch viel besser ist. Wer dann sagt, mir hat der erste Teil wegen der Rätsel und der Trivia gefallen, der kann hier zugreifen und wird zufriedengestellt. Wer jedoch mehr möchte, also so etwas wie interessante Charaktere, einen spannenden Plot oder einfach nur epische kinoreife Szenen, der wird hier eher nicht glücklich. Speziell die neue Gruppendynamik zu Beginn hat mir gar nicht gefallen und die daraus resultierenden Entwicklungen sind eher schlecht ausgearbeitet. Dann noch diese ganze Nebenhandlung mit den Lower Five, puh, da ist so viel Potenzial verschenkt worden. Die Idee wäre ja toll, aber ich will mehr davon! Am meisten aber stört mich, dass es hier keinen einzigen denkwürdigen Moment gibt. Im ersten Teil gab es einige so coole Szenen, dass ich auch jetzt, Jahre danach, mich immer wieder daran erinnere. Hier im zweiten Teil jedoch gibt es viele Szenen, die eindeutig das hätte erreichen wollen, aber es einfach nicht schaffen.
Doch wie gesagt, dieses Buch ist ebenfalls eine Trivia-Bombe und die Rätsel, diesmal sieben, sind auch gut durchdacht und schön ausgeführt. Allein deshalb zahlt sich die Lektüre aus, denn der Rest ist nicht wirklich schlecht, halt einfach nicht so gut wie der Vorgänger.
Fazit: Empfehlenswert für echte Fans.

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Ready Player Two: Roman. Deutschsprachige Ausgabe (Ready Player One, Band 2)
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Eine Antwort zu Buch: Cline, Ernest – Ready Player Two

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