Serie: Brooklyn Nine-Nine – Staffel 8 (abgeschlossen)

Ein gelungener Versuch, aktuelle soziale Probleme humoristisch zu präsentieren.
Bisher war Brooklyn Nine-Nine eine gemütliche Serie, die manchmal zwar ein paar Drama-Elemente eingebaut hat, aber eigentlich keine Anstalten unternommen hat, seriös zu werden. Doch dies änderte sich diesmal. Es war bereits klar, dass die achte die letzte Staffel sein würde, als in den USA inmitten der Corona-Pandemie Massenproteste gegen Polizeiwillkür und systemischen Rassismus begannen. Brooklyn Nine-Nine ist nun eine Polizeiserie, die ohnehin nicht mehr verlängert wird, man kann sich hier also austoben, bzw. Dinge ganz konkret thematisieren, vor denen sich andere Serien aus Quotenangst scheuen.
In diesem Sinne ist die letzte Staffel hier auch anders als die Vorgänger. Immer noch witzig, aber eben tagesaktuell mit einem Finger in der Wunde. Ich persönlich finde, dass der Drahtseilakt, Polizeiwillkür und systemischen Rassismus auf humoristische Weise zu kritisieren, geglückt ist.
Die letzte Episode, also das Serienfinale, war auch sehr gut und bietet einen schönen, zufriedenstellenden Abschluss.
Mit Brooklyn Nine-Nine ist nun die letzte Comedy-Serie zu Ende gegangen, die ich noch geschaut habe. Wer weiß, ob in diesem Genre irgendwann mal wieder irgendwas interessantes nachkommen wird.
Fazit: Die gesamte Serie ist sehr zu empfehlen.

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