Tja, das kommt raus, wenn man einen erfolgreichen dänischen Film an Hollywood anpasst und Herrn Bay ans Steuer lässt.
Action / Thriller mit Jake Gyllenhaal von Michael Bay. 137 Min.
Inhalt: Der dekorierte Kriegsveteran Will Sharp braucht dringend Geld für die medizinische Versorgung seiner Frau und bittet seinen Adoptivbruder Danny um Hilfe. Danny, ein charismatischer Berufsverbrecher, bietet ihm stattdessen an, einen großen Banküberfall in Los Angeles auszuführen. Da das Leben seiner Frau auf dem Spiel steht, akzeptiert Will das riskante Angebot. Doch als ihre Flucht misslingt, stehlen die verzweifelten Brüder einen Krankenwagen mit einem schwer verletzten Polizisten.
Für diesen Film hat man den schwarzen Humor aus dem dänischen Original mit non-stop Action ausgetauscht und dazu kann jeder stehen, wie er will. Aber nicht nur irgendwelche Action, sondern in typischer Bay-Manier voll chaotische über-drüber Action. Der Film ist rasant und erlaubt keinerlei Atempause.
Was ich persönlich schade gefunden habe, ist, dass Bay diesmal auf seine typischen Kameraeinstellungen und markenten Bilder verzichtet hat. Mir gefällt das einfach. Hätte ich aber nicht gewusst, dass der Film von diesem Regisseur stammt, hätte ich dies wohl gar nicht vermisst.
Der Plot, obwohl durchaus spannend, ist eigentlich nur lächerlich. Dazu kommen noch zwei Schauspieler, die normalerweise eh großartig wären und daher hier eben die Hauptrollen bekommen haben, aber so spielen, als wären sie in einem B-Movie. Speziell Gyllenhaal ist einfach nur zu viel.
Dieser Film bietet leider nichts, was ihn besonders sehenswert macht. Seichte Actionberieselung für müde Abendstunden. Wenn man aber etwas Spezielles haben möchte, sich extra die Zeit für einen Film nimmt und in der richtigen Stimmung ist, sollte man einfach nach dem dänischen Original greifen.
Fazit: Kann geschaut werden.
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