Film: Fountain of Youth (2025)

Nette Abendunterhaltung.
Abenteuer/Mystery mit John Krasinski von Guy Ritchie. 125 Min.
Inhalt: Ein Schatzsucher sucht nach dem Jungbrunnen, dessen Wasser Unsterblichkeit verspricht. Für die gefährliche Expedition voller tückischer Fallen holt er seine Schwester ins Team. Gemeinsam wagen sie sich auf eine Reise, die alles verändern könnte.
Ich mag diese Art von Abenteuerfilmen sehr gerne und es gibt meiner Meinung nach viel zu wenige davon. Und es ist dann halt schade, dass wenn so ein Film kommt, er nicht das Niveau erreicht, das man gerne hätte. Denn eigentlich hat der Film eh alle wichtigen Zutaten, aber irgendwie hat der Koch sich bei den Mengenangaben verzettelt.
Eine tolle Schnitzeljagd lebt von den Rätseln und die werden hier einfach zu schnell gelöst. Es kommt nie richtig Spannung auf, weil man von einer Actionszene zur nächsten hastet und sich nicht die Zeit nimmt, in Themen richtig einzutauchen. Aber die Action ist gut gemacht, keine Frage. Optisch und technisch gibt es hier nichts zu kritisieren.
Ein gute Geschichte braucht aber auch gute Charaktere. Doch davon gibt es in diesem Film einfach zu viele (Schatzsucher, Gangster, Wächter, Interpol), weshalb sie sich ständig gegenseitig Platz wegnehmen und kein Charakter wirklich gut herausgearbeitet wird. Sie bleiben alle flach, vermitteln aber, dass sie sehr interessant wären, wenn sie mehr von sich zeigen könnten. Vor allem bei den beiden Hauptdarstellern John Krasinski und Natalie Portman als Schatzsucher-Geschwister sieht man, dass die sich echt bemüht haben, ihren Charakteren Leben einzuhauchen, vermutlich in der Hoffnung, noch ein paar Fortsetzungen zu bekommen. Denn Schätze gibt es noch genug zu finden und ich persönlich würde ihnen schon gerne wieder bei der Suche zusehen.
Dieser Film fällt in die Kategorie „cool anzuschauen“, denn er verschießt storytechnisch sehr viel Potenzial, weshalb er inhaltlich eher flach fällt. Das führt auch dazu, dass viel, was vielleicht als Hommage an ältere Abenteuerfilme hätte gelten sollen, einfach als uninspirierte Kopie übrig bleibt. Dennoch war Fountain of Youth für mich und meine Kinder eine angenehme Abendunterhaltung.
Fazit: Kann geschaut werden.

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