Film: War Machine (2026)

Wie Predator, nur mit einem Roboter statt einem Alien.
Action/Sci-Fi mit Alan Ritchson von Patrick Hughes. 107 Min.
Inhalt: In einem Boot-Camp für die Elite-Abteilung der US Army Rangers müssen sich die verbliebenen Rekruten einer ultimativen Bedrohung stellen. Inmitten der Wildnis stehen sie plötzlich einer intelligenten, übernatürlichen Tötungsmaschine gegenüber.
War Machine versucht den Geist klassischer Sci-Fi-Actionfilme einzufangen und kombiniert ein Ranger Trainingsszenario mit einer tödlichen Begegnung mit einer außerirdischen Maschine. Die Grundidee funktioniert zunächst überraschend gut, denn das militärische Setting und der Überlebenskampf im Gelände sorgen für solide Spannung und einige intensive Momente. Gleichzeitig konzentriert sich der Film jedoch sehr stark auf den traumatisierten Hauptcharakter, wodurch zu viel unnötiges Drama entsteht, während die Gruppe selbst erstaunlich wenig clevere Gegenwehr gegen die Bedrohung entwickelt. Statt eines taktischen Katz und Maus Spiels dominiert lange Zeit ein reines Weglaufen, bis der Gegner schließlich recht plötzlich besiegt wird.
Als kurzweilige Streaming Action funktioniert das durchaus, und die Mischung aus Militärfilm und Alienbedrohung erinnert deutlich an Klassiker wie Predator. Doch obwohl die Idee nett ist und technisch ordentlich umgesetzt wurde, erreicht der Film nie den Charme und die Spannung seines offensichtlichen Vorbilds. Am Ende bleibt War Machine ein unterhaltsamer, aber erzählerisch etwas unausgewogener Genrebeitrag, der interessante Ansätze zeigt, sie jedoch nicht vollständig ausspielt.
Fazit: Kann geschaut werden.

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