Spiel: Die Hängenden Gärten (Piatnik)

Netter Gartenbau.
Von Grégory Grard und Matthieu Verdier (ca. 30 Min.; 1-5 Spieler)
Die Hängenden Gärten überzeugt als angenehm kompaktes Strategiespiel, das mit einer gelungenen Mischung aus Worker Placement und cleverem Kartenpuzzle schnell in seinen Bann zieht. Gärtner platzieren, Plättchen nehmen, Garten erweitern. Einfach, geradlinig und doch taktisch spannend.
Der Aufbau des eigenen Gartens als wachsende Struktur sorgt für ein befriedigendes Spielgefühl, während die verschiedenen Wertungsarten und Ziele immer wieder neue taktische Entscheidungen erzwingen und jede Partie leicht anders verlaufen lassen. Der sich ständig ändernde zentrale Markt bringt auch angenehme Varianz. Besonders stark ist die Balance zwischen zugänglichen Regeln und spürbarer Tiefe, die sowohl Einsteiger als auch erfahrene Spieler anspricht und für flüssige, spannende Runden sorgt.
Auch thematisch funktioniert das Spiel überraschend gut, da das stetige Wachstum des Gartens sichtbar wird und die Entscheidungen nachvollziehbar bleiben, ohne dabei kompliziert zu wirken. Durch die kurze Spieldauer entsteht zudem ein angenehmer Flow, der oft direkt Lust auf eine weitere Partie macht. Insgesamt ist Die Hängenden Gärten ein rundes, taktisch reizvolles Spiel, das mit überschaubarem Aufwand viel Spielgefühl bietet und gerade in gemischten Spielrunden gut funktioniert.
Auch der Solomodus funktioniert gut und macht Spaß.
Fazit: Empfehlenswert.

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Das Spiel wurde dankenswerterweise vom Verlag zu Verfügung gestellt.
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