Nette Popcorn-Unterhaltung.
Sci-Fi/Action mit Milly Alcock von Craig Gillespie. 110 Min.
Inhalt: Kara Zor-El alias Supergirl feiert ihren 23. Geburtstag mit einer Sauftour zusammen mit ihrem Hund Krypto quer durch die Galaxis. Doch sie und Krypto bleiben nicht lange alleine, denn sie geraten an Ruthye Marye Knoll, die den Tod ihres Vaters rächen will. Der wurde von dem Fiesling Krem getötet. Doch erst als dieser auch Supergirls Hund Kryto vergiftet, schließt sich die Heldin Ruthyes Mission an.
Supergirl aus den DC Studios präsentiert sich auf der Leinwand als eine unkomplizierte und unterm Strich tolle Popcorn Unterhaltung. Das visuelle und atmosphärische Konzept des Science Fiction Abenteuers erinnert in vielen Facetten stark an Guardians of the Galaxy. Die gewählte Optik und die gesamte Stimmung sind so nah an den kosmischen Marvel Filmen angelehnt, dass man unweigerlich das Gefühl bekommt, beide Welten würden im selben Universum existieren und die Figuren könnten jeden Moment aufeinander treffen. Das größte Manko des Films liegt allerdings im Drehbuch begründet, denn der Plot verläuft extrem geradlinig und lässt jegliche Form von echter Spannung vermissen. Die Erzählung stolpert zudem über das Muster, dass die Hauptfigur gefühlt ständig künstlich schwach gemacht wird, nur um die Geschichte unnötig in die Länge zu ziehen. Auch die Besetzung von Jason Momoa als Lobo verpufft in ihrer Wirkung und tut für das Geschehen leider absolut nichts. Seine Figur taucht lediglich ab und zu völlig zufällig auf, was für treue Kenner der Comicbücher zwar ein nettes Easter Egg sein mag, normalen Kinogängern jedoch komplett sinnlos erscheint und keinerlei Motivation liefert, jemals einen eigenen Ableger mit ihm im Zentrum sehen zu wollen. Dass das Actionspektakel dennoch eine Menge Spaß macht, liegt an den gut inszenierten Kämpfen, einigen wirklich gelungenen Witzen und vor allem an der Hauptdarstellerin. Milly Alcock glänzt als Supergirl auf ganzer Linie und ihre fantastische Performance hebt die qualitative Wahrnehmung dieses ansonsten recht formelhaften Blockbusters enorm an.
Fazit: Kann geschaut werden.
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