Film: Das Glück hat acht Arme (2026)

Nette Unterhaltung.
Mystery/Drama mit Sally Field von Olivia Newman. 111 Min.
Inhalt: Ein listiger Oktopus, ein Job im Aquarium und ein Familiengeheimnis führen in dieser Bestsellerverfilmung eine stoische Witwe und einen orientierungslosen jungen Mann zusammen.
Mit Das Glück hat acht Arme liefert Netflix eine ruhige Buchverfilmung, die das Publikum spalten dürfte und sich genau in der Mitte zwischen herzerwärmendem Drama und konstruiertem Kitsch einpendelt. Die Geschichte um die verwitwete Reinigungskraft Tova, brillant und mit viel emotionaler Tiefe gespielt von Sally Field, besticht in den leisen Momenten durch eine feinfühlige Aufarbeitung von Trauer und Einsamkeit. Besonders die ungewöhnliche Interaktion mit dem erstaunlich intelligenten Riesenkraken Marcellus im Aquarium bringt einen charmanten Wohlfühlfaktor in die visuell ansprechend inszenierte Szenerie. Auf der anderen Seite bewegt sich die parallel erzählte Handlung rund um den jungen Cameron nach dem klassischen Schema F und verliert sich zunehmend in vorhersehbaren Abläufen. Wer eine subtile Charakterstudie erwartet, wird sich an den arg konstruierten Zufällen stören, die das Drehbuch bemüht, um die Schicksale der Figuren miteinander zu verknüpfen. Am Ende bleibt ein solides Werk, das trotz einiger erzählerischer Längen durch seine warmherzige Grundstimmung punktet, ohne jedoch lange im Gedächtnis zu bleiben.
Fazit: Kann geschaut werden.

Dieser Beitrag wurde unter Filme abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..