Serie: Reacher – Staffel 4

Weiterhin gut.
Mit der vierten Staffel von Reacher beweist Hauptdarsteller Alan Ritchson einmal mehr, dass er die physische Präsenz der Romanvorlage perfekt verkörpert, auch wenn die Serie auf der Zielgeraden ein paar optische Schwächen offenbart. Wem die Serie bisher gefallen hat, der wird auch hier wieder seine Freude damit haben.
Die vierte Runde der Action-Serie setzt gewohnt auf schnörkellose Ermittlungen, trockenen Humor und knallharte Kämpfe. Ein echtes Highlight sind diesmal die drei Nebencharaktere an Reachers Seite, die ihn durch die Story begleiten. Sie harmonieren fantastisch mit dem hünenhaften Ermittler, bringen frische Dynamik in die Handlung und überzeugen durch starke, eigenständige Persönlichkeiten. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt jedoch kurz vor dem Ende, denn ausgerechnet die vorletzte Episode enttäuscht durch eine überraschend billige Optik, bei der schwache Effekte kurzzeitig den Gesamteindruck trüben. Umso versöhnlicher stimmt dafür das packende Finale. Hier besinnt sich die Produktion wieder voll auf ihre Stärken und entschädigt die Zuschauer mit einem absolut großartigen Showdown.
Sehr gelungen finde ich weiterhin, dass alle vier Staffeln komplett unabhängig voneinander sind. Man kann also getrost die vierte Staffel schauen, wenn man die ersten drei nicht kennt. Alle drei sind in sich geschlossen und erzählen unterschiedliche Geschichten.
Für Nachschub ist übrigens schon gesorgt. Während das mit Spannung erwartete Spin-off rund um die Fan-Favoritin Neagley das Serien-Universum erweitert, steht die Produktion der fünften Staffel von Reacher bereits in den Startlöchern.
Fazit: Empfehlenswert.

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