Serie: Defiance – Staffel 1 & 2

Diese Serie fühlt sich an, wie eine klassische Raumstation-Serie a la Babylon 5 oder Deep Space Nine, nur auf der Erde. Sie ist nun in den Kreis meiner aktuellen Lieblingsserien gestoßen und ich kann die dritte Staffel kaum erwarten.
In naher Zukunft wird die Erde von einem Kollektiv von sieben Alien-Rassen, gemeinsam die Votan genannt, angegriffen. Dieser Angriff basiert aber auf einem Missverständnis. Die Galaxie der Votan ist von einem natürlichen Desaster zerstört worden und vor 5.000 Jahren haben sie die Erde entdeckt und gedacht, die wäre unbewohnt. Deshalb haben sie sich eingefroren und sind hier her geflogen. Ihre Überraschung war groß, als sie aufwachten und sofort von den Menschen angegriffen wurden. In dem darauf folgenden Krieg wurde eine Votan-Terraforming-Maschine eingesetzt und die Oberfläche der Erde wurde komplett verändert, Pflanzen und Tiere mutierten, Küstenlinien bewegten sich. Doch als ob das nicht genug wäre, wurde die Atmosphäre der Erde derart verseucht, dass es unmöglich geworden ist, dort hindurch zu fliegen. Menschen und Votan müssen sich nun zusammenraufen, um auf diesem neuen Planeten gemeinsam zu überleben.
Die Serie spielt ca. 20 Jahre nach diesen Ereignissen und behandelt die unabhängige Stadt Defiance im Niemandsland zwischen Earth Republic (Menschen) und Votan Collectiv.
Was macht den Flair dieser Serie aus? Zunächst einmal haben wir die klassischen Rollenverteilungen mit Bürgermeister (Captain), Gesetzeshüter (Sicherheitschef) und Arzt / Wissenschaftler. Dadurch fühlt man sich als Sci-Fi-Fan schon einmal geborgen.
Die Pilotfolge hat mich eigentlich skeptisch gestimmt („Nicht schon wieder eine postapokalyptische Serie, wer braucht denn sowas?“), aber die weiteren Folgen haben dann einen guten Rhythmus gefunden, die Story wurde spannend, die Schauspieler lassen die Charaktere richtig aufleben. Dazu kommt noch die hohe Produktionsqualität, die das ganze Paket abrundet.
Das Ende der ersten Staffel brachte einige Umwälzungen und an diese musste man sich in der zweiten Staffel erst einmal gewöhnen. Das dauert einige Folgen, doch dann ist man wieder voll gefangen. Auch das Ende der zweiten Saffel ist so geschustert und jetzt bin ich sehr auf die dritte Staffel gespannt.
Defiance schwankt in seiner Atmosphäre zwischen dem düsteren Battlestar Galactica und dem hellen Star Trek. Und das ist gut, dadurch gewinnt sie einen eigenen Flair. Einzig die Tatsache, dass heute anscheinend keine Serie mehr ohne ständigen Sex-Szenen auskommt, stört mich schon ein bisschen, auch wenn dies in Defiance durch das Naturell einer bestimmten Alien-Rasse gut erklärt wird.
Der spannendste Punkt dieser Serie ist aber, dass es dazu ein gleichnamiges MMORPG gibt und die Serie die Handlung nachzeichnet, die im Spiel vorgegeben wird, bzw. was die Spieler im Spiel machen. Ich weiß nicht, wie das genau funktionieren soll, aber da ich keine Lust habe, ein MMORPG anzufangen, lasse ich mich einfach von der dritten Staffel überraschen.
Fazit: Eine super Sci-Fi-Serie, dennoch ist es mein Traum, bald mal wieder eine Raumschiff-Serie zu erhalten.

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