Film: Birdman (2014)

Warum sagt jeder, dass dieser Film so gut sei?
Drama mit Michael Keaton von Alejandro González Iñárritu. 119 Min.
Inhalt: Ein gealterter und in Vergessenheit geratener Hollywood-Superstar riskiert alles, um mit einem Broadway-Stück noch einmal auf die Titelseiten zu gelangen.
Ja, Michael Keaton spielt fantastisch und die Oscar-Nominierung ist durchaus gerechtfertigt, die Kameraführung ist genial, genauso der Sound. Aber am Ende ist es die Story, die wichtig ist. Und ganz ehrlich: die hat mich hier überhaupt nicht beeindruckt. Es ist halt das Portrait eines talentlosen Möchtegern-Künstlers, der nicht akzeptieren möchte, dass er, wie so viele andere Menschen auch, unbedeutend ist. Nicht schlecht, aber auch nicht fantastisch.
Am schlimmsten aber ist das Ende. Der Film hat das gleiche Problem wie Herr der Ringe und Boyhood. Du denkst, jetzt ist das Ende, aber dann geht es weiter. Dann denkst du wieder, jetzt ist das Ende und dennoch geht es weiter. Bis irgendwann das richtige Ende da ist und du dir denkst: „Mussten sie das jetzt wirklich noch anhängen?“
Fazit: Kein Film, den man unbedingt gesehen haben muss, aber auch kein Fehler, wenn man es macht.

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