Finsterland ist ein Steam-Punk-Rollenspiel, dessen Kulturen an das Europa Ende 19. / Anfang 20. Jahrhundert erinnern. Victorianisches Zeitalter mit Jule-Verne-Technologie und einer Brise Magie. Großartig!
Sowohl wegen des einfachen Regelsystems, als auch wegen des tollen Universums bin ich bereits geraume Zeit Fan von Finsterland und habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, mir deren neuestes Werk zu besorgen: Dracolith – Eine Finsterland-Kampagne (Markus von Leon).
Optisch ist es wie immer phänomenal, aber ein Abenteuer lebt vom Plot, nicht von den Bildern. Doch auch dieser kann überzeugen. Die Kampagne besteht aus drei Abenteuern, die aufeinander aufbauen. Während das erste Abenteuer klein anfängt, mit der Suche nach einem magischen Artefakt, wird die Geschichte immer größer, bis es am Ende des dritten Abenteuers zu einem tollen Kampf kommt. Auch das zweite Abenteuer, das mittlere, enttäuscht nicht, was ja oft der Fall ist, da es meistens nur wie eine Brücke wirkt. Nein, hier besuchen die Helden im zweiten Abenteuer eine magische Bibliothek und erleben dort faszinierende Abenteuer. Diesem Ort allein könnte man schon ein ganzes Buch widmen.
Ich finde die Kampagne sehr interessant, den Plot spannend und die einzelnen Szenen gut ausgearbeitet.
Fazit: Wer Finsterland noch nicht kennt, sollte sich damit befassen und dieser Kampagne eine Chance geben.
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