Gedankensprung: National Geographic

Bei all den Dingen, die ich so mache, bleibt mir eigentlich keine Zeit für irgendwelche Zeitungen oder Zeitschriften. Die Nachrichten lese ich am Morgen während des Frühstücks im Internet oder in der Pause bei der Arbeit, und das war’s auch schon. Nur einer Zeitschrift halte ich seit Jahren die Treue: National Geographic. Und deshalb dachte ich mir, dass ich ja Mal darüber schreiben könnte.
Aus zwei Gründen gefällt mir die Zeitschrift, wohlgemerkt nicht der Fernsehsender oder der Internetauftritt, sondern lediglich die Zeitschrift: die wunderbaren Fotos und die konkrete Unterstützung von Wissenschaftlern. NG ist ja als Mäzenen-Organisation für abenteuerlustige Wissenschaftler jeglichen Fachgebiets entstanden, wobei zunächst der Fokus auf Archäologie und Ethnologie lag, dann aber immer mehr zu Biologie und Zoologie schwenkte und heute eigentlich jedes Fachgebiet umfasst. Die Zeitschrift selbst entstand als Berichtesammlung der unterstützten Wissenschaftler für die Förderer. Heute kann man die Zeitschrift überall kaufen und damit selbst zu einem Förderer der Wissenschaften werden. Allein aus diesem Aspekt heraus lese ich sie gerne.
Doch die Zeitschrift lebt von den Fotos. Renommierte, talentierte Fotografen reisen um die Welt und produzieren atemberaubende Aufnahmen, von faszinierenden Eislandschaften in der Antarktis über farbenfrohe Feste in Indien und unglaublichen Unterwasserwelten bis hin zu den alten Ruinen in Mexiko. Aber nicht nur sind die Fotos für sich wunderschön, sondern sie sind auch immer Teil einer Reportage. Dabei werden die Aufnahmen und Grafiken so meisterlich aneinandergefügt und mit solch prägnanten Untertiteln versehen, dass es eigentlich gar nicht nötig ist, den Text zu lesen, um die zentralen Punkte zu erfahren und zu verstehen.
Als letztes Jahr bekannt wurde, dass NG in Geldnöten steckt, wie eigentlich fast jedes Printmedium heute, und dass Rupert Murdoch es kaufen würde, gab es einen großen Aufschrei. Doch jetzt, mehrere Ausgaben später, kann gesagt werden, dass die Integrität des Magazins nicht angerührt wurde. Das Einzige, was mir aufgefallen ist, ist, dass die Werbung für die anderen Produkte des Hauses NG verstärkt wurde, aber das ist verständlich.
Fazit: Wenn jemand kurzen Lesestoff für eine Zugfahrt oder einen Flug braucht, würde ich allemal dieses gelbe Magazin empfehlen.

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