Gedankensprung: Star Trek in der Krise (?)

Als Star Trek – Fan haben mich die letzten Berichte aus Hollywood sehr nervös gemacht und ich möchte euch kurz mitteilen, warum das so ist.
A) Film: Paramount, das Studio, das die neuesten Star Trek – Filme produziert hat, steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Da leider der letzte Film Star Trek Beyond nicht so viel eingenommen hat, wie erhofft, steht ein vierter Teil, obwohl die meisten Schauspieler bereits unterschrieben haben, in der Schwebe. Ich hoffe sehr, dass die da bald eine Lösung finden, denn ich könnte noch 20 Filme davon sehen.
B) Serie: Größere Kopfschmerzen bereitet mir die Serie. Der Starttermin ist schon mehrmals verschoben worden und obwohl bereits öfters vom Drehbeginn gesprochen worden ist, hört man dann plötzlich, wie jemand das Team wieder verlässt und wie Schauspieler andere Rollen übernehmen. Es ist halt alles ein bisschen chaotisch, was aber, so glaube ich, im Vorfeld einer jeden Serie so ist. Nein, mein Problem ist, dass all jene Personen die Produktion verlassen haben, die je etwas mit Star Trek zu tun gehabt haben. Das heißt, dass die neue Serie Star Trek Discovery – Serie ohne jegliche Star Trek – Erfahrung auskommen muss. Das kann sowohl positiv als auch negativ sein.
Die Star Trek – Leute sind alle zur Serie The Orville gewechselt, einer Star Trek – Parodie von Seth MacFarlane. Dann wurden für beide Serien die Trailer veröffentlicht und ich habe meinen Augen nicht geglaubt. Orville schaut doch tatsächlich mehr wie Star Trek aus, als Discovery, wenn mich nur nicht der komische Humor so abgeschreckt hätte. Discovery auf der anderen Seite wirkt so, als hätte man einfach verschiedene Vorgaben der Reihe nach abgehackt: Visuell wie die neuen Filme, damit deren Fans kommen; Vom Plot her im originalen Universum, damit die klassischen Fans zurückkommen; Dazu einige Szenen, die an Star Wars erinnern, damit auch die Fans von dort kommen; Schauspieler aus dem gesamten Gender-, Ethnizitäten- und Sexuellen Orientierung-Spektrum. Man hat da einen Trailer produziert, damit jeder das sieht, was er gerne sehen möchte. Die Serie selbst behandelt den Klingonischen Krieg vor der Zeit von Captain Kirk, wird also sehr actionlastig werden, was wiederum die Befürchtung weckt, dass Philosophie, Humor und Ethik zu kurz kommen, was ja Star Trek ausmacht. Andererseits hat Deep Space Nine, meine Lieblingsserie, da eine perfekte Balance zwischen diesen Elementen gefunden.
Aber eigentlich ist dieses ganze Kopfzerbrechen sinnlos, denn ich werde die Serie sowieso schauen, egal welche Informationen ich noch erhalten werde. Einzig der Grad meiner Skepsis / Vorfreude wird beeinflusst werden.

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