Spiel: Forbidden Sky (Schmidt Spiele)

Nettes kooperatives Spiel für Zwischendurch mit coolem Material.
Von Matt Leacock (ca. 60 Min.; 2-5 Spieler)
Wer bereits die ersten beiden Spiele dieser Trilogie kennt, also Forbidden Island und Forbidden Desert, wird sich auch hier rasch zurechtfinden. Doch auch ohne dieses Vorwissen wird man Dank der verständlichen Regeln und des geringen, übersichtlichen Materials schnell losstarten können.
Wir wollen in diesem Spiel also von einer fliegenden Atmosphärenstation flüchten, die dabei ist, nach einem Zwischenfall abzustürzen. Dazu müssen wir gemeinsam Leitungen verlegen, um die Rakete mit Strom zu versorgen, damit wir abhauen können. Die Basis ist dabei ein Plättchen-Lege-Mechanismus, durch den die Station immer größer wird. Beim Legen gilt es einerseits ein paar Regeln zu beachten, andererseits sollte man schauen, sich den Fluchtweg so einfach wie möglich zu machen. Außerdem sollte man Plättchen so aneinanderlegen, dass Verteilerzentren entstehen, über die die Kabel für die Stromversorgung der Rakete gelegt werden können. Als wäre das aber nicht schon komplex genug, wird man ständig von Blitzen und Windböen getroffen, die einem Leben kosten. Man sollte die Plättchen also nicht einfach geradlinig für den Raketenstart legen, sondern ständig auch sichere Bereiche fürs Überleben schaffen.
Mir gefällt das Niveau des Spieles sehr gut. Der effektive Aufbau der Station ist durchaus herausfordernd und man ist auch ständig dem Tode sehr nahe, aber nie am Verzweifeln. Ich mag kooperative Spiele nicht, die super schwer ist und die man erst nach gefühlten 1.000 Anläufen schafft. Das hier, wie auch die ersten beiden Forbidden-Spiele, schafft es, dass man ständig auf dem schmalen Grat zwischen Sieg und Niederlage wandelt. Egal ob man gewinnt oder verliert, es ist fast immer eine sehr knappe Angelegenheit.
Auch wenn mir das Thema gefällt, geht es im Spiel selbst leider verloren. Es ist ein cooles Puzzle, das gut aussieht, aber man hat nie das Gefühl, dass man zwischen den Wolken schwebt. Es könnte auch eine Forschungsstation inmitten eines Tsunami sein oder Ähnliches.
Ebenfalls sehr gut gefällt mir das Material. Die Leitungen bestehen nämlich aus Magneten und am Ende hat man einen realen Stromkreis gebildet, der dazu führt, dass die Rakete wirklich aufleuchtet und Geräusche macht. Manch einer mag enttäuscht zurückbleiben, weil das nur ein sehr kurzer Effekt ist, aber ich find’s trotzdem eine coole Lösung.
Fazit: Empfehlenswert.

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