Tolles, kurzweiliges Sci-Fi-Abenteuer.
Inhalt: Der untote Imperator hat für 1.600 Jahre über 80 Welten geherrscht. Seine Macht liegt darin, Unsterblichkeit zu verleihen, wodurch er eine Elite Namens „Risen“ erschaffen hat. Gemeinsam mit seiner Schwester, der ewig kindlichen Imperatorin, ist seine Macht absolut. Die Gegner des Imperiums sind die Rix, durch Maschinen verbesserte Menschen und von Künstlichen Intelligenzen kontrolliert. Diese haben die Kind-Imperatorin gekidnappt. Captain Laurent Zai wird damit beauftragt, die Situation zu lösen, muss sich dann aber auch noch mit imperialer Politik herumschlagen. Währenddessen versucht seine Geliebte, Senatorin Nara Oxham, inhumane und brutale Impulse der verschiedenen Politiker zu kontrollieren.
Ich finde, dass dieses Buch sehr interessant aufgebaut ist. Die Rix haben nämlich nicht nur die Kind-Imperatorin, sondern einen ganzen Planeten gekidnappt und der gesamte Plot behandelt eben diese Situation. Darin hinein verwoben sind die Geschichte des Imperiums sowie jene von Zai und Oxham, es entfaltet sich also ein ganzes Universum mit faszinierenden Details und interessanten Charakteren. Der Plot ist aber auch sehr spannend, denn es gibt einen speziellen Grund, weshalb die Rix genau diesen Planeten ausgewählt haben. Am Ende gibt es dann einen Cliffhanger, der direkt in den zweiten Teil überführt, den ich sofort lesen möchte.
Dieses Buch wirkt für mich persönlich wie ein Übergang von Simmons‘ Hyperion bzw. Endymion zu Brandhorsts Ikarus. Dabei meine ich jedoch weder Plot noch Charaktere, denn die sind in diesen Werken allesamt komplett eigenständig, sondern vielmehr Hintergrunddetails und philosophische Gedankengänge. Andererseits ist es auch normal, dass man, wenn man viele Bücher eines Genres liest, irgendwann auf Ähnlichkeiten und Kontinuitäten stößt. In diesem speziellen Fall wollte ich es einfach erwähnen, weil es für mich persönlich so eklatant war und in keinster Weise als Kritik.
Fazit: Sehr zu empfehlen.
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