Innovatives und tolles Kartenspiel.
Von Jon Mietling (ca. 15 Min.; 1-2 Spieler)
Dieses Spiel kann man zwar auch zu zweit spielen, dafür gibt es ein eigenes zusätzliches Deck, aber das würde ich nicht empfehlen. Palm Island ist ein perfektes Solospiel. Und zwar deshalb, weil es ein äußerst faszinierendes Konzept hat. Man braucht nämlich für dieses Spiel keinen Tisch, überhaupt keinerlei Oberfläche, man spielt nur in der Hand. Daher auch auf Englisch das Wortspiel mit „Palm“.
Ich nehme also das Deck in meine linke Hand und mit der rechten Hand bewege ich immer die vorderste Karte. Entweder um 90 Grad oder um 180 Grad drehen oder auf die Rückseite drehen. Und in dieser neuen Position kommt die Karte ans Ende des Decks. Wenn man Karten um 90 Grad dreht schauen sie aus dem Deck heraus und offenbaren Ressourcen. Diese Ressourcen können dann verwendet werden, um für die anderen beiden Drehmöglichkeiten zu bezahlen. Das Deck wird derart acht Runden langen durchgearbeitet. Bei Spielende gibt jede Karte Punkte, je nachdem, in welcher Position sie sich gerade befindet.
Was hier ziemlich abstrakt klingt, ist wirklich sehr toll. Vor allem auch deshalb, weil man es überall spielen kann. Im Zug, auf der Parkbank, am überfüllten Schreibtisch während der Pause. Einfach zurücklehnen und Deck in die Hand nehmen. Aufgrund der verschiedenen Errungenschaften, die man erreichen kann, bietet das Spiel auch einen langen Spielreiz.
Fazit: Sehr zu empfehlen.
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